Training März 2017: Von Durcheinander über Hardcore Yoga bis Adidas Runners Training

Es war hektisch, selten ruhig, teilweise zäh, oft mit viel Spaß verbunden und hin und wieder wünschte ich mir nichts sehnlichster, als dass endlich Ruhe einkehrt. Diese Ruhe habe ich mir dann auch genommen, um wieder mit Schwung, neuer Motivation und Kraft das Training anzugehen. Es war von Anfang an klar, dass ich drei Kreuze nach diesem Monat machen werde. Letztlich frage ich mich aber nun, wie ich tatsächlich die mehr als 50 Trainingsstunden in das zuweilen ganz schön große Chaos unterbekommen habe!? 

Das mit Abstand unterhaltsamste im März war der Lauf mit den Adidas Runners in Berlin Mitte! Mehr dazu weiter unten.

Das vermutlich intensivste an diesem Monat war mit Sicherheit das Lauftraining, was den zwei Einheiten Höhentraining pro Woche geschuldet ist. Nicht nur ein Mal habe ich mich da echt durchkämpfen müssen. In der Regel liefen die ersten fünfzehn Minuten so richtig super, bis die Beine und irgendwie auch der Kopf in Ermangelung des Sauerstoffs dicht machten. Ab da an ging es dann meist einfach nur bergab und es hieß, entweder das Laufband oder ich gewinne. Hin und wieder krauchte ich so am Boden, dass ich mir Motivation mit einem Hilferuf von meiner Familie holen musste. Oft war ich aber so über die kuriose Situation belustigt, dass ich mich wegen meiner Schwäche selbst innerlich auslachte und mit Spaß auch die besonders quälenden Einheiten beenden konnte. Was ich sehr interessant fand, war die Tatsache, dass das Höhentraining deutlich besser lief, wenn ich früh morgens schon eine lockere Rad-Session absolviert hatte. Meine Beine hatten so gefühlt schon eine gewisse Grundspannung und ich musste sie nicht erst locker laufen. Was dann sowieso schnell für die Katz gewesen wäre, da die Beine in der Höhenkammer sehr schnell unfassbar schwer werden.

Die restlichen Radtrainings waren viel weniger entspannt und länger als ein Stündchen Vorbereitung auf die Laufeinheiten mit lockerem Pedalieren. Es hieß Intervalle in einer bunten Mischung zu schrubben, um ein wenig Substanz für das Training im Urlaub mit einigen Bergfahrten zu schaffen. Insgesamt hinke ich mit meinen Kilometern ziemlich hinter dem vergangenen Jahr hinterher. Das nicht nur beim Laufen. Dennoch bin ich zufrieden, mit dem Geschafften, was in Anbetracht der aktuellen stressigen beruflichen Bedingungen sehr ordentlich und deutlich mehr als erwartet ist. -und juche! Mit meinem roten Renner ging es bereits hinaus auf das Land. Nicht lang in Ermangelung der eigentlich vorausgesagten Sonne und Wärme. Stattdessen gab es Wind, Nebel und ein gar nicht so unhübsches Grau in Grau…

Alle Bilder könnt ihr zur Vergrößerung anklicken. 

Das  MyGoal Team* erinnerte mich daran, dass ich in all zu hektischen, stressigen und vollkommen überladenen Zeiten nicht nur einen sondern einfach direkt ein paar Gänge zurückschalten sollte. Was ich machte, denn das Wichtigste ist, dass ich mich nicht aus der Bahn werfen lasse und gesund bleibe. Dazu gehört Entspannung und ein gewisser innerer Frieden. Gut, an diesen beiden Aspekten arbeite ich hart, aber die Konzentration beim Yoga hilft mir sehr loszulassen, Balance zu finden, runter zu fahren und für mich zu sein. Deshalb habe ich meine Yogastunden etwas gesplittet. Einerseits habe ich mich in ruhigen Sequenzen eingerichtet, um mir Raum für mich selbst zu schaffen und abzuschalten. Andererseits habe ich ein Mal in der Woche eine Klasse besucht, die mich mental aber gleichzeitig körperlich extrem gefordert hat. Nach diesen Klassen durfte ich getrost mein geplantes Stabilisationstraining als abgehakt betrachten. Meist konnte ich mich zwei Tage danach kaum bewegen. Jedes Mal spürte ich aber andere Muskelgruppen. Ich fragte mich zwischenzeitlich wirklich, ob ich eventuell aktuell so unfassbar unfit bin. Deshalb habe ich meinen Slendertone auch gar nicht zur Kräftigung eingesetzt sondern ausschließlich zur Entspannung.

Entspannend – vor allem mental – war tatsächlich das Schwimmtraining. Zu dem ich es auch wieder regelmäßig geschafft habe. Zumindest ein Mal in der Woche wollte ich im Wasser zu finden sein, was manchmal schon ganz schöne Kompromisse bedeutete. Aber länger hinauszögern konnte ich wirklich nicht die Zeit des Nicht- bzw. sehr wenig Schwimmens. Ich möchte ja beim ersten Freiwassertraining nicht gleich untergehen! Nicht selten fand das Schwimmen einen Tag nach besagt intensiven Yogaeinheiten an. Ich schleppte mich dabei nicht nur mit meinem RunSwimRun sprichwörtlich zum Schwimmbad, sondern eierte auch den ersten Teil etwas unbeholfen durch das Wasser. Als der Körper den Rest der Schwimm-Session endlich locker ließ, war es meist so unglaublich entspannend, dass ich mich ganz beflügelt fühlte.

Ansonsten sehne ich mich nach Sommer und Freiwassertraining. Nach diesem Monat bin ich nun wirklich so richtig urlaubsreif gewesen und möchte einfach nur noch den Ozean, endlose Radausfahrten und entspanntes Training für meine zweite Langdistanz genießen!

Erkenntnis des Monats:

Nur nicht aus der Ruhe bringen lassen! Dann wird das schon irgendwie.

Und was ist sonst noch so passiert?

Ich war anlässlich der Eröffnung des ersten europäischen Adidas Running Stores mit den Adidas Runners in Berlins Mitte und den Leichtathleten Ruth Sophia Spelmeyer, Gina Lückenkemper und Steffen Uliczka rund um die Museumsinsel unterwegs. Nachdem wir kurz einen Eindruck des neuen Geschäftes mit seinen Testmöglichkeiten für Laufschuhe gewonnen hatten, konzentrierten wir uns vor allem auf die Lauftechnik. Da durfte selbstredend natürlich nicht mein hier bereits so oft erwähntes Lauf-ABC fehlen. Die drei Athleten zeigten uns, was jeweils für ihre Sportart wichtig ist. Bei allen überschnitt sich immer wieder ein Aspekt – Trommelwirbel: Körperspannung! Egal ob man wie Gina Lückenkemper Sprinterin ist, ob man wie Steffen Uliczka Hindernis- und Marathonläufer ist oder wie Ruth Sophia Spelmeyer 400m als Spezialdisziplin gewählt hat. Körperspannung ist das A und O! Welche Überraschung. Also immer schön am Lauf-ABC dran bleiben und hartnäckig mit in das Aufwärmprogramm einbauen.

Fast gleich wichtig ist das entsprechende Athletiktraining, an dem ich in der neuen Runners Lounge direkt im Anschluss des Laufs teilgenommen habe. Dabei ging es rund um die Stabilisation der Gelenke, um Flexibilität der Leisten und um die aktive Entspannung der Bein- und Fußmuskulatur. Wenn ihr also könnt, nehmt dort ruhig mal an Workouts teil.

Was macht eure Saison aktuell? Seid ihr gut in eurem Plan drin oder hinkt ihr auch etwas hinterher wie ich? 

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..‚Din‘ ist Gründerin von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

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..‚Olli‘ ist Fotograf & Grafiker von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Fotograf & Grafiker von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit der Athletin ‚Din‘ immer auf der Suche nach der nächsten sportlichen Herausforderung und den interessantesten Bildmotiven. Außerdem kümmere ich mich darum, die hier vorgestellten und getesteten Produkte und Sportbekleidung interessant abzulichten. Neben meiner Fotografie bin ich oft selbst sportlich unterwegs. Ich sitze sehr gern im Rennradsattel oder schnüre als Alternativtraining auch schon mal hin und wieder die Laufschuhe. Schaut gern auch auf meiner Facebook-Seite vorbei, auf der ich immer wieder neue Eindrücke mit euch teile.

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8 Gedanken zu “Training März 2017: Von Durcheinander über Hardcore Yoga bis Adidas Runners Training

    • Ganz lieben Dank, das war wirklich eine große Herausforderung. Aber zumindest das Laufen geht ja auf Reisen immer. In Paris habe ich es sogar jeden Morgen vor dem Laufen noch auf die Yogamatte zu springen… Nun kann ich mich aber mal so richtig auf das Schwimmen und Radfahren konzentrieren. Lasse es dir gut gehen. Ich hoffe, wir sehen uns bald mal wieder!

  1. Ach Din! Ganz schön fleißig warst Du! Ich habe im März fast gar nicht trainiert und bekomme jetzt die Quittung. Aber wie Anke immer so schön sagt: Geduld, Geduld… das wird schon 🙂 Ganz liebe Grüße!

    • Geduld, Geduld,… das ist etwas, was mir auch aktuell sehr schwer fällt. Ich habe zwar sehr viel trainieren können, obwohl die Zeit extrem knapp war und ich leicht gestresst durch die Tage ging, aber irgendwie fühle ich mich nicht so recht auf das Bevorstehende vorbereitet. Aber mal schauen, wie der April und Mai so laufen. Meinen geplanten Halbmarathon werde ich aber vermutlich verschieben. Anfang Mai scheint mir etwas zu früh aktuell.

      Lasse es dir gut gehen und komme gut durch deine Trainings.

  2. Na, du legst ja trotz Stress drumherum wieder ganz gut los im noch jungen Jahr 😉 Viel Erfolg beim weiteren Training, und vielleicht klappt es ja noch mal mit einem gemeinsamen Wochenend-Lauf.

    • Hi Andreas,

      irgendwie ist es ja auch der passende Ausgleich zum Stress! Meist bin ich richtig froh, wenn ich trainieren und alles hinter mir lassen kann. Ich hoffe aber, dass es bald mal wieder etwas ruhiger wird. Dann klappt es sicher auch wieder mit einem gemeinsamen Läufchen.

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