Training 2013

Was sich im letzten Jahr so wunderbar bewährt hat, möchte ich in diesem Jahr fortsetzen. Deshalb werde ich mein Training auch weiterhin mit den Plänen vom MyGoal Team absolvieren. 

Zu Beginn des Jahres war ich nicht besonders motiviert Wettkämpfe zu laufen und habe auf gezieltes Grundlagentraining sowohl beim Laufen wie auch beim Schwimmen und Rennradfahren gesetzt. Zusätzlich habe ich wieder mit Pilates begonnen und natürlich praktiziere ich mehrmals in der Woche weiterhin Yoga. Aber auch Athletiktraining besonders nach intensiven Einheiten, Lauf ABC, Lauftechnik- und Koordinatiosübungen zahlen sich aus. 

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1. Etappe Grundlagen & Tempo

Anfang Februar begannen die Laufeinheiten kürzer zu werden und Tempo- sowie Intervalltrainings finden sich vermehrt im Plan wieder. Ich hatte zwischenzeitlich verdrängt, dass ich zur Formbestimmung im März einen Wettkampf absolvieren möchte, aber ich hoffe, dass ich wieder gut ins Laufen finde. Dabei hilft mir zum Beispiel das Training in einer Halle auf einer Tartanbahn – purer Luxus, den ich gern in Anspruch nehme. Es bringt mir zum einen die Lust an Tempo zurück, auch wenn es im Moment des Training unfassbar hart ist, und zum anderen kann ich ungestört von Wind, Wetter, Glatteis und Schnee genau das absolvieren, was im Plan steht. Das Laufen in einer Laufgruppe hilft mir zudem, einfach mal nur zu laufen, zu schwatzen und Neuigkeiten auszutauschen. Sehr wichtig für den Kopf, um nicht immer  nur Härte zu trainieren, sondern auch loszulassen.

Im März werde ich zum ersten Mal in diesem Jahr an einem Wettkampf teilnehmen, um eine Grundlage für die kommenden Monate zu legen. Zudem habe ich das erste Mal die Möglichkeit mit dem Rennrad Fuerteventura unsicher machen zu können. Ich hoffe, dass ich dort genau so gute Grundlagen erlange wie beim Schwimmcamp im Dezember.

Im Mai werde ich ein verlängertes Wochenende ein intensives, privates Trainingscamp vor meiner Haustür aufschlagen. Das MyGoal Team erstellt mir auch dafür den genauen Plan und ich werde vielleicht mit dem ein oder anderen Trainingspartner einige Einheiten gemeinsam angehen, um nicht vollends auf mich allein gestellt zu sein. Warum ich mich keinem Camp anschließe? Eigentlich sind das nur Zeitgründe. Ich möchte trainieren und nicht im Auto sitzen oder Stunden in den öffentlichen Verkehrsmitteln zubringen. Außerdem kann ich mich so auf mich ganz allein konzentrieren.

2. Etappe Aufbau & Wettkämpfe

Die schwerste Zeit in diesem Jahr wird sicher April, Mai und Anfang Juni sein – ich werde alle Ressourcen auf meinen A Wettkampf am 16. Juni konzentrieren. Das heißt lange Radausfahrten, Freiwasserschwimmen und laufen, laufen laufen. Sehr gut passt da auch der Velothon ins Konzept, den ich als untergeordneten Wettkampf kurz vor meiner Mitteldistanz ansehe.

Stabilisation und Yoga werden natürlich auch nicht vernachlässigt. Als kleine Ablenkung werde ich außerdem wieder einen Bryan Kest Workshop besuchen.

Die letzten Tage im Juni und Anfang Juli nutze ich zur Regeneration, um dann langsam Mitte Juni mit dem Aufbau für eine weitere Mitteldistanz Anfang August zu beginnen.

3. Etappe Marathon & Spaßwettkämpfe

Je nachdem wie anstrengend vor allem mental die Saison bis dahin war, fokussiere ich grob für den Herbst einen Marathon an. Sollte ich tatsächlich Ende Juni so heiß darauf sein, werden hin und wieder lange Läufe auf dem Programm stehen müssen, um durchhalten zu können. Wichtig ist mir dabei aber, dass ich nicht die Spritzigkeit verliere, die ich versuche im ersten Halbjahr immer mehr aufzubauen. Nur zu gern versinke ich in einer ganz wunderbaren Schonhaltung, wenn ich mich Richtung Marathon bewege. Einfach irgendwie lange laufen… Diese Schnelligkeit werde ich sicher gut gebrauchen können, wenn ich es in die Sportics Staffel schaffe und Ende August beim Staffellauf rund um die Müritz mitmachen kann.

Anschließend würde ich die Saison mit kleinen Wettkämpfen und lockeren Einheiten ausklingen lassen. So lange es geht Rennradfahren! Denn auch in diesem Jahr ist mir wieder klar geworden, wie lang die dunkle und kalte Jahreszeit sein kann.

Obligatorisch mittlerweile die Teilnahme am Lauf in Teltow und der Marathonstaffel im November. Eine willkommene Abwechslung nach einer langen Saison, die noch einmal kurze neue Trainingsreize setzt.

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