Triathlon Training 2019

Jedes Triathlonjahr teilt sich bei mir in 4 Etappen ein. Seit dem vergangenen Jahr habe ich diese Etappen deutlich auseinandergezogen. Die Entscheidung nicht im Sommer sondern Herbst mein Highlight der Triathlon Saison in Form einer Langdistanz zu terminieren, bewährte sich für mich. Ungeachtet des enttäuschenden Ausgangs beim Ironman Florida 2018, der jedoch nicht auf die Saisonplanung und das entsprechende Training zurückzuführen war. Diese Triathlon Saison habe ich ähnlich gestaltet wie 2018, nur dass sich der Fokus auf kürzere Distanzen für mehr Tempo in der Jahresmitte vorschob. 

Bei welchen Veranstaltungen ich in diesem Jahr an der Startlinie stehen werde, kannst du in meinem Beitrag Triathlon Saisonplanung 2019 – Offen für Neues nachlesen. 

Update Sommer 2019: In der Planung war eine vierte Langdistanz geplant. Auch wenn das Jahr reichlich Herausforderungen bereit hielt, werde ich Anfang November erneut beim Ironman Florida an den Start gehen. Dann hoffentlich ohne Hurrikan und Wechsel des Veranstaltungsortes. Das heißt, dass mich ein verlängerter Urlaub in Panama City Beach und der dortigen Golfregion erwartet. Natürlich eine willkommene Gelegenheit, um auch Nationalparks zu besuchen!

Mit den schnellen Wettkämpfen in der Jahresmitte verschiebt sich der Fokus etwas. Zum Ende der Saison mündet alles in einer Langdistanz, jedoch heißt es bis dahin an der Temposchraube drehen.

 

  1. Etappe Grundlagen, Tempo, Kraft

Wie im vergangenen Jahr habe ich kein Trainingslager im Frühjahr absolviert. Vielmehr fokussierte ich mich mit dem MyGoal Training Team* seit November auf ein intensives Aufbauprogramm. Dabei spielte Athletiktraining genauso eine wichtige Rolle wie Yoga für Ausdauersportler. Gelenkstabilisierende Einheiten, Lauf-ABC, propriozeptives und Treppentraining,… Die Abwechslung war groß und alles sollte dafür sorgen, dass ich mich fit und gesund für einen neuen Anlauf in eine weitere Triathlon Saison fühle.

Ziemlich zeitig bin ich mit meinem Rollentraining zu Haus von längeren Einheiten auf kurze, harte Intervalle umgestiegen. An diese Intervalltrainings habe ich bereits im Frühjahr mit Koppelläufe angeschlossen. Koppeltraining spielt natürlich in der gesamten Wettkampfsaison eine wesentliche Rolle. Dennoch habe ich mich ganz bewusst schon sehr früh in diesem Jahr dafür entschieden. Gleiches gilt für die Intervalleinheiten beim Laufen. Nur das Schwimmen stand aufgrund widriger Umstände mit den Berliner Bäderbetrieben unter keinem guten Stern. Ich setze alles auf die Freiwassersaison, die im Juni für mich nach einem recht kalten Frühjahr beginnt. Die kühle Zeit schreckte mich mit dem Rad nur halb ab. Mit den freien Tagen um Ostern ging es für mich an den raren freien Wochenenden raus aufs Land. In der Woche nutze ich meinen Renner für Stadtfahrten und die Einheiten auf der Rolle für kontrollierte Intervalle.

Ende des letzten Jahres, als ich schrittweise die Triathlon Saison 2019 vorbereitete, war ich nicht sonderlich angetan von den Grundlageneinheiten. Im ersten Quartal änderte sich dieser Eindruck mit den intensiven Intervalltrainings schnell. Ich genoss die langsamen Runden und Touren und quälte mich ordentlich bei den harten Trainings. Mein Motto soll dieses Jahr sein:

Weniger Training – dafür härtere, schnelle Einheiten!

Ich habe das leider noch nicht ganz verinnerlicht. Ich hoffe, es kommt noch!

Das gesamte Training war so strukturiert, dass ich Ende Juni eine Mitteldistanz mit einer schnellen Zeit absolvieren kann. Wie du aber vielleicht in meiner Triathlon Saisonplanung 2019 gelesen hast, verschob sich dieser Termin aufgrund unglücklicher Umstände. Aber bekanntlich heißt es manchmal Glück im Unglück. Plötzlich stehe ich vier Wochen eher an der Startlinie beim Ferropolis Neuseenman.

 

  1. Etappe mit zwei Triathlon Highlights

Nach der ersten Mitteldistanz ändert sich der Fokus nicht. Die Grundlagen nehme ich mit in den weiteren Saisonverlauf und werde die Einheiten weiter verkürzen und härter werden lassen.

Zwischendrin freue mich auf ein wunderbares Trainingslager im Zillertal, in Zell am Ziller, mit anderen Triathletinnen über das lange Pfingstwochenende. Eventuell kann ich etwas Ähnliches für den Monat Juli einbauen, um noch einmal fokussiert einige Tage an meiner Rad- und Laufform zu arbeiten. Das sollte bei diesem Trainingslager auch in Vorbereitung auf die erste Mitteldistanz passieren, die nun vorab stattfindet. Dennoch glaube ich, dass dieser Radschwerpunkt mit sicher einigen Höhenmetern eine wertvolle Ergänzung sein wird.

Mit einem Swim & Run Sprint im Juni, den ich so einschiebe, einem Sprinttriathlon Anfang August und den drei Triathlons in Chicago innerhalb von zwei Tagen sollte schließlich auch die Aufmerksamkeit voll und ganz auf Geschwindigkeit liegen. Koppeltraining wird bei diesem Triathlon-Fest ganz sicher das A und O sein. Ich bin gespannt!

 

  1. Etappe bereitet alles für die vierte Langdistanz vor. 

September und Oktober versuche ich mich soweit es geht mit Projekten zurückzuhalten, um mich auf die Langdistanz final vorzubereiten. Die nötige Tempohärte sollte ich haben und das Training verschiebt sich wieder auf lange, lockere Einheiten. Den Spätsommer möchte ich für ruhige Läufe und lange Radrunden nutzen. Für eine oder zwei Wochen werde ich einen Schwimmschwerpunkt setzen, damit ich auch dabei an Substanz gewinne, so dass dem Besuch in Panama City Beach nichts im Wege steht.

 

  1. Etappe bringt den finalen Saisonhöhepunkt

Das Projekt Langdistanz #4 habe ich fest im Blick. Ich hoffe, dass das zweite Abenteuer in Florida etwas entspannter abläuft als im vergangenen Jahr und ich die Tage rund um den Ironman Florida in der dortigen Region in vollen Zügen genießen kann.

 

Unter Wettkämpfe 2019 findest du die Veranstaltungen, bei denen ich an der Startlinie stehen werde. Mehr Details zu meiner Saisonplanung und wie sie sich ergeben hat, kannst du in meiner Triathlonplanung 2019 nachlesen.

 

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