Laufen in der Dunkelheit: Meine Tipps für euch

Kooperation | Lauft ihr gern in der Dunkelheit? Auf welches Equipment setzt ihr dabei? Denkt ihr an eure Sicherheit? Fragen über Fragen, die auch gern von meiner Familie kommen. Vor allem, wenn es um das Thema Sicherheit geht. Wo treibst du dich herum? Wann bist du zurück? – Recht haben Sie! Ich fühle mich auch beim Laufen in der Dunkelheit sehr wohl. Wie ich damit zurecht komme, welche Tipps ich habe und wie ich auf Nummer sicher gehe, wenn ich nach Einbruch der Dunkelheit und vor Sonnenaufgang unterwegs bin, habe ich für euch im folgenden Beitrag zusammengestellt.

Mit meinen Nachtlaufgeschichten wisst ihr ja sicher, dass ich oft in der Dunkelheit unterwegs bin. Auch die erste Hälfte meiner Lauf-Schwimm-Lauf-Einheiten finden immer wieder dann statt, wenn Tageslicht noch in weiter Ferne ist.

Selbst im Sommer kann es passieren, dass ich so früh raus muss, dass es noch schummrig und in den Wäldern vielleicht sogar noch dunkel ist. Aber egal zu welcher Jahreszeit, laufen in der Dunkelheit ist für mich immer eine Herausforderung. Es ist eine leichte Entschuldigung, sich doch nach drinnen zu verkriechen oder vielleicht das Training sogar ausfallen zu lassen. Dabei kann man mit der richtigen Einstellung und dem richtigen Equipment, ziemlich viel aus so einem Lauf herausholen und ordentlich Spaß haben.

Alle Bilder könnt ihr zur Vergrößerung anklicken. 

EISWUERFELIMSCHUH - Laufen Bei Dunkelheit TIPS NIKE SKINS New Balance Garmin (10)

 

G E N I E S S E   D I E   D U N K E L H E I T

Es gibt tatsächlich auch Vorteile im Dunkeln unterwegs zu sein! Also lasst euer Herz für das Laufen in der Dunkelheit höher schlagen!

Ihr habt einfach viel mehr Zeit. Ihr habt die Wahl, ob ganz früh morgens oder doch mal am Abend ohne im Sport- und Alltagsstress zu versinken. Manchmal kommt man auch aufgrund von Wettkämpfen nicht um solche Trainings. Als ich mich vor einigen Jahren zwei Mal für den Rostock Marathon und den Airport Run auf dem Schönefelder Flughafen vorbereitete, habe ich mein Training bewusst in die dunklen Abendstunden gelegt.

Was mich am Laufen in der Dunkelheit besonders fasziniert, ist einerseits die Stille dieser Stunden und andererseits, dass ich viel mehr von meiner Umgebung mitbekomme als mitten am Tage. Ich höre viel mehr Geräusche. Achte viel aufmerksamer auf alles, was um mich herum geschieht. Höre Tiere durch den Wald laufen, das Laub rascheln, die Bäume im Wind hin und her ächzen, den Specht in der Ferne klopfen, im Morgengrauen das Gezwitscher der Vögel, das von Minute zu Minute immer lauter wird,… wohingegen es in der Stadt tatsächlich herrlich still kann.

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L A S S E   E S   L I C H T   W E R D E N

Je nachdem wo du unterwegs bist, ob auf dem Land, in freier Natur oder in der Stadt können die Herausforderungen in der Dunkelheit ganz unterschiedliche sein. Selbst wenn ihr in der Stadt das Gefühl habt, ihr lauft ruhig gelegene Straßen entlang oder die Stadt schläft schon, können Fußgänger, Radfahrer und PKWs eine Gefahr darstellen. Von nicht angeleinten Hunden oder Tieren an einer Endlosschnur mal ganz abgesehen. Auf dem Land kann durchaus mal ein Reh unvermittelt vor euch auftauchen. Für mich ist aber der Untergrund die größte Herausforderung. Erst recht dann, wenn es schmale Pfade oder entlang von Waldwegen geht.

Während es auf der Straße sicher eher eine Rolle spielt, dass man gesehen wird, ist es für mich auf dem Land wichtiger, dass ich etwas sehe. Haben wir Vollmond sollte man unbedingt die Augen für Wild offen haben, das dann besonders aktiv ist. Ansonsten kann man bei dieser Mondphase hier auf dem Land fast auf Licht verzichten. Haben sich die Augen erst einmal an diese Dunkelheit gewöhnt, komme ich sehr gut ohne große Lichtquelle aus und muss nur ein Blinklicht tragen damit mich Spaziergänger oder eventuell auch Radler erkennen. Ist es hingegen stockdunkel und Sterne oder der Mond wollen mir nicht den Weg leuchten, kommt eine Lampe zum Einsatz.

Da Stirnlampen immer dafür sorgen, dass mir von der Wackelei schwindelig wird und ich mehr herum eiere als zu laufen, trage ich das Run Light von Kalenji (Decathlon). Ich habe vor einigen Woche das Million Light entdeckt, das sicher auch eine gute Alternative, vor allem eine Ressourcen sparende ist, wenn man keine Stirnlampe tragen möchte. Das Run Light tragt ihr wie eine Weste. Es sitzt in der Mitte des Oberkörper, der während des Laufens relativ ruhig ist. Das so nach vorn geworfene Licht irritiert mich deutlich weniger, als das von einer Stirnlampe. Das Run Light kann auf drei verschiedene Helligkeitsstufen eingestellt werden und wirft einen sehr großen Lichtkegel nach vorn. Die leuchtstarken LEDs erhellen den Weg vor euch etwa 15-20m. Zudem hat das Run Light den Vorteil, dass es am Rücken ein rotes Blinklicht besitzt. Nach vorn strahlt ihr euch den Weg frei und nach hinten signalisiert ihr allen, die schneller als ihr unterwegs sind, dass sich etwas vor ihnen auf dem Weg befindet. Insbesondere bei unebenen Pfaden, aber selbst auf löchrigen Fußwegen geht ihr so sicher, dass ihr euch nicht vertretet, hinfallt oder sogar verletzt und dass man euch garantiert sieht.

 

B U N T   G E H T   I M M E R

PKW-, LKW- und auch Radfahrer können aus allen möglichen Nischen hervorgeschossen kommen. Die einen schauen nur nach links. Die anderen nur nach rechts. Wieder andere sehen euch scheinbar, aber ignorieren euch entweder oder unterschätzen eure Geschwindigkeit. Es gibt also einige Gründe warum ihr immer davon ausgehen solltet, dass ihr allein für eure Sicherheit verantwortlich seid. Stellt deshalb sicher, dass ihr gesehen werdet und verlasst euch nicht nur auf kleine Reflektionsstreifen auf eurer Laufbekleidung! Ich habe neulich selbst erst zwei Läufer, die nebeneinander liefen, sehr spät gesehen. Mitten auf einem Radweg tummelten sie sich fröhlich schwatzend. Lediglich am Ende ihrer Tights waren Ministreifen, die meine Blicke dann auch letztlich auf sich zogen. Ansonsten waren sie für mich unsichtbar.

Achtet bei der Wahl eurer Laufsachen darauf, dass ihr rundum sichtbar seid. Ihr könnt bei der Auswahl nicht nur auf die nötigen reflektierten Details achten, sondern auch darauf, dass ihr möglichst leuchtende, bunte, knallige Farben auswählt. Auch wenn ich unheimlich gern in ganz schwarz unterwegs bin, sind diese Sachen (sofern nicht stark reflektierend) sicher nicht meine Wahl für Läufe durch die Dunkelheit. Schließlich möchte ich nicht in dem Einheitsgrau der Nacht oder selbst in dem Grau bei schmuddeligem, tristen Wetter untergehen.

Ebenfalls in Neonfarben erhältlich ist der Form Belt, der nicht nur mein Handy, das ich bei solchen Läufen immer mit habe, sicher verstaut, sondern auch alles anders, was ich mitnehmen muss. Der lässt eure Hüften auch dann schon in der Ferne bunt erscheinen. Wenn vielleicht die Schuhe noch nicht ausreichend reflektieren, können Strümpfe in Neonfarben ein funktionales i-Tüpfelchen sein. Seit Jahren trage und kaufe ich immer wieder WrightSocks, die mich nicht nur blasenfrei sondern auch trocken und strahlend durch die Nacht bringen.

Je dunkler, je grauer, je trister die Bedingungen desto reflektierender oder auch blinkender sollte die Kleidung und das Zubehör sein. 

 

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M A C H T   E S   W I E   S U P E R H E L D E N

Startlight & Flash – manche Namen von Sportkollektionen verschiedener Marken erinnern mich einfach an Marvel Comics. Vielleicht ist der Vergleich auch gar nicht so weit hergeholt. Denn was Superhelden klasse aussehen lässt – sie haben ja immer die passende Helden-Klamotte – lässt uns in der Dunkelheit strahlen. Also greift zu allem, was Namen wie Starlight, Flash, DNAmic,… trägt!

Laufwesten sind nicht nur unheimlich praktisch, wenn man mal nicht zu einer Jacke greifen möchte. Eine meiner Westen gehört wie eine Winterjacke und Hose zu den sehr stark reflektierenden Oberteilen und Hosen, in meinem Kleiderschrank. Die unheimlich leichte, aber dennoch vor Kälte und Wind schützende Aeroloft Flash Weste von Nike ist unglaublich funktional (sie kann einfach in ihrer eigenen Tasche verstaut werden). Das Wichtigste ist aber, dass sie eine sagenhafte Leuchtkraft hat. So wie alle Ober- und Unterteile, Schuhe, Strümpfe, Armwärmer, Handschuhe, Stirnband, Lauf-Cap der Nike Flash-Kollektion. Mal davon abgesehen, dass ich die Weste sehr gern bei Wettkämpfen trage und sie sich in ihrer eigenen Rückentasche verstauen lässt, macht sie sich natürlich in der Dunkelheit ausgesprochen gut. Mehr kann man den Oberkörper sicher nicht erleuchten, es sei denn man trägt die Jacke aus der Kollektion. Selbst geringe Lichteinwirkung bringt die kleinen Quadrate zum Schimmern. So bin ich schon aus der Ferne sehr gut zu erkennen.

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Gleiches gilt für reflektierende Elemente an der Laufbekleidung von SKINS. Nicht nur die neu durchgestylten DNAmic Laufsachen verfügen über leuchtstarke Nähte und Applikationen. SKINS hat zudem auf einige Kleidungsstücke goldfarbene Starlight Elemente aufgebracht, die Arme und Beine sichtbar machen. -und das nicht nur an einer oder zwei Stellen. Sowohl auf Oberschenkeln als auch auf Waden gibt es entsprechende Streifen oder das Logo von SKINS.

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B L I N K   B L I N K   B L I N K

So wie bling, bling, nur flackernder, leuchtender. Wer nicht in teure Laufbekleidung investieren möchte, dem seien hier noch einige Alternativen ans Herz gelegt, die ebenso sinnvoll sein können. Während ich als Kind sehr gern mit den Knicklichtern gespielt habe, finde ich diese Alternative nicht besonders nachhaltig. Mittlerweile gibt es im Lauffachhandel oder auch bei Radausstattern zahlreiche günstige, effektive und praktische Produkte: westenartige Reflektorbändchen, Reflektoren, die ich dank Klettverschluss überall befestigen kann (Arme, Beine, Handgelenke), Blinklichter,…

Reflektierende Bänder, die rund herum leuchten, lassen sich super um die Handgelenke, Oberarme und Knöchel befestigen. Eine meiner Meinung nach aber bessere Wirkung erzielen blinkende Leuchtbänder, die meist mit LEDs bestückt sind. Sie haben den Vorteil, dass sie ihre Wirkung nicht erst dann entfalten, wenn Licht auf sie fällt. Ich persönlich trage sie gern an Fuß- und Handgelenken. Dort getragen ist die Bewegungsachse am größten. Wenn ihr laufend unterwegs seid, sieht sicher jeder sofort, dass ihr euch tatsächlich bewegt, wenn diese Blinkies durch die Luft zappeln.

Seid ihr mit einem Rucksack unterwegs, bieten sich Aufkleber an, die man schnell und einfach auf wenig reflektierende Stoffpartien kleben kann. Ich bekam welche im Radgeschäft. Rucksäcke haben zumeist ausreichend Schlaufen, um auch dort kleine Lämpchen anzubringen, die euch nach hinten absichern.

Ein Lauf-Cap schützt mit dem Schirmchen nicht nur eure Augen vor grellem Licht (wie von Autoscheinwerfern). Es gibt auch Caps, die eingebaute LEDs enthalten.

Die meisten Laufuhren kann man zudem auf Dauerbeleuchtung stellen, so das noch eine weitere Stelle am Körper etwas beleuchtet ist und ihr vielleicht auf die blinkenden Bänder am Arm verzichten könnt.

Neben dem leuchtenden Zubehör gehört für mich auf jeden Fall mein Safesport ID Bändchen zu Trainings in der Dunkelheit dazu. Das Material schimmert nicht nur leicht am Handgelenk, sondern hält auch für einen eventuellen Notfall alle wichtigen Daten zu meiner Person bereit (Allergien, Krankheiten, Kontaktdetails Angehöriger).

 

L A U F T   V O R A U S S C H A U E N D   &   L A N G S A M E R

Neben all dem Equipment solltet ihr aber auch euer Verhalten der Dunkelheit anpassen. Absolut essentiell ist für mich eine hohe Konzentration und vorausschauendes Laufen. Das schließt auch den Schulterblick in alle Richtungen mit ein, um bloß nichts zu übersehen. Vor allem nicht, wenn es sich um Fahrzeuge handelt. Das trifft auch auf Radfahrer zu, die sich auf falschen Straßenseiten aufhalten; Skateboarder, die kein Pardon kennen; schlaftrunkene Fußgänger; aus dem Auto herausspringende Beifahrer;… Alles schon erlebt und je früher ich unterwegs bin, desto schräger die Situationen – vor allem in der Stadt. Empfehlenswert ist auch, wenn ihr zu dieser Zeit auf Intervalltraining oder den Tempodauerlauf verzichtet und etwas ruhiger an den Start geht. Mit einem lockeren Tempo habt ihr noch ausreichend Kraft, um auszuweichen und könnt euch entsprechend konzentrieren.

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L A S S T   E U C H   N I C H T   A B L E N K E N

Was überhaupt nicht geht und die Konzentration wirklich beeinträchtigt, ist laute Musik im Ohr und das beziehe ich einfach mal sowohl auf Land- als auch auf Stadtläufe. Es kann immer ein Verrückter aus dem Busch springen, ein Reh vor euch aufkreuzen, das von einem Hund aufgescheucht wurde oder ein Wildschwein einfach so auf dem Weg stehen. Erst neulich schossen morgens zwei Rehe vor unserer Laufgruppe entlang. Also Stöpsel aus den Ohren oder Musik so leise hören, dass man auch Niederflurstraßenbahnen wahrnehmen könnte!

 

G E H E   K E I N   R I S I K O   E I N

Für mich ist es immer wichtig, mich beim Laufen wohl zu fühlen. Deshalb wähle ich strecken, auf denen ich gefühlt sicher unterwegs bin, dass ich in der Dunkelheit hin und wieder auf andere Läufer oder Spaziergänger treffe und meide Ecken, die mich ängstigen könnten.

Diese Läufe sind zudem nicht die passende Zeit für Erkundungstouren. Schon gar nicht im Zickzack durch den Wald oder in fremden Ortschaften.

Ich laufe nie einfach so los, sondern lasse meine Familie immer wissen, wo ich mich herumtreibe. Es gibt mittlerweile ausreichend Apps, mit denen sie mich im Zweifel finden können. Garmin Connect funktioniert für mich mit dem Forerunner in dieser Hinsicht sehr gut.

Ich spare immer etwas Kraft, damit ich im Zweifelsfall verrückten Menschen oder wilden Tieren entkommen und noch die Füße in die Hand nehmen könnte!

Wer sich aber komplett unwohl allein im Dunkeln fühlt, ist vielleicht mit einer Laufgruppe besser beraten als ängstlich allein umherzuirren. So ist das Training auch auf dem Land, in Parks oder anderen dunklen Ecken entspannter, sicherer und zugleich abwechslungsreicher.

 

EISWUERFELIMSCHUH - Laufen Bei Dunkelheit TIPS NIKE SKINS New Balance Garmin (1)

 

Ich hoffe, dass ich euch genügend Tipps und Anregungen mit auf euren Weg geben konnte, damit ihr auch in der Dunkelheit mit viel Freude, einem guten Gefühl und sicher unterwegs seid.

Lauft ihr auch ab und zu oder vielleicht sogar häufiger durch die Nacht? Vielleicht habt ihr noch ein paar Tipps, die mir oder meinen Lesern weiterhelfen könnten? 

Für den Fall, dass ihr gern abends, morgens oder sogar in der Nacht lauft, dann teilt doch eure Eindrücke mit mir mit diesem Hashtag: #LaufRausInDieNacht

Lust auf mehr Laufgeschichten oder Tipps? Schaut euch gern bei meinen Schönsten Geschichten um.

P.S. Werbung: Das Run Light von Kalenji, die Nike Flash Weste und SKINS Starlight Tights wurden mir von den Unternehmen für diese Fotos zur Verfügung gestellt. Mit dabei war wie immer mein Eiswuerfel Im Schuh Lieblingsvisor, der Garmin Forerunner 630, die New Balance RC 1600 und Cébé Cinetik Laufbrille.

Alle hier gezeigten Bilder wurden von meinem Fotografen erstellt. Die Rechte an diesen Bildern liegen bei ihm und mir. Eine weitere Nutzung dieser Bilder ist nur in Absprache mit uns möglich.

Eiswuerfelimschuh Nadin Triathletin Yogalehrin Autorin

Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

Olli | Fotograf & Grafiker

Als Fotograf & Grafiker von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit der Athletin ‘Din’ immer auf der Suche nach der nächsten sportlichen Herausforderung und den interessantesten Bildmotiven. Außerdem kümmere ich mich darum, die hier vorgestellten und getesteten Produkte und Sportbekleidung interessant abzulichten. Neben meiner Fotografie bin ich oft selbst sportlich unterwegs. Ich sitze sehr gern im Rennradsattel oder schnüre als Alternativtraining auch schon mal hin und wieder die Laufschuhe. Schaut gern auch auf meiner Facebook-Seite vorbei, auf der ich immer wieder neue Eindrücke mit euch teile.

29 Gedanken zu “Laufen in der Dunkelheit: Meine Tipps für euch”

  1. Ich liebe ja die Läufe im Dunkeln. Selbst auf dem Mauerweg sind im Dunkeln nur noch wenige Menschen unterwegs, man hat richtig Platz. Außerdem komme ich mir in der Nacht immer viel schneller vor als am Tag! Und ja, es ist die Zeit, in der man auf Wildschweine, Füchse und Rehe trifft. Ich finde das toll und genieße die lebendige Natur der Nacht.
    Mich begleitet immer eine Stirnlampe, manchmal auch ein rotes Licht am Schuh. Witzig, dass dich die Wackelei am Kopf mehr stört als an der Brust. Mir geht es genau anders herum. 🙂

    • Mauerstreifen ist schon eine tolle Laufstrecke, selbst wenn man im Dunkeln unterwegs ist. Da ist es wirklich meist unfassbar ruhig und man kann an klaren Tagen immer so schön die Sterne sehen.

      Ich glaube, es ist sicher Gewöhnung mit der Stirnlampe. Aber das mit dem schnell Laufen kommt mir auch manchmal so vor. Ich muss dann immer etwas ausbremsen, um nicht zu stolpern.

  2. Ooooh! Die Iron-Din 🙂
    Allesamt sehr vernünftige Tipps und mal wieder so coole Fotos. Die Weste schaut richtig gut aus.

    Du hast allerdings vergessen zu erwähnen, dass auch die Zombieapokalypse jederzeit losgehen und Patient Zero aus dem Unterholz wanken kann!

  3. Hallo Din,

    Laufen in der Dunkelheit hat mich zunächst etwas Überwindung gekostet. Aber seitdem ich meine LedLenser habe, die im “BoostModus” gefühlt den kompletten Wald ausleuchtet, macht es mir richtig Spaß!

    Zu Beginn hatte ich noch das Problem, dass ich immer etwas zu schnell unterwegs war. Wahrscheinlich war immer noch das “Sei zu Hause wenn es Dunkel wird” im Hinterkopf gespeichert. Aber mittlerweile genieße ich den Tunnelblick, den die Kopflampe erzeugt und freue mich über eine ruhige & leere Waldstrecke.

    Kleidungstechnisch habe ich halt die Reflektorstreifen an Laufhose & Jacke, dass ist es dann auch schon. Bei der LedLenser habe ich hinten noch ein rotes Rücklicht, dass blinkt und auf mich aufmerksam machen soll. Das war es dann aber auch schon, die zwei Straßen, die ich kreuzen muss, sind gut ausgeleuchtet und auch der Parkplatz ist hell genug.

    Tobi

    • Wahnsinn, was diese LEDs alles drauf haben! Ich bin auch immer echt begeistert, wie weit man mit der Lampe schauen kann und wie klar alles aussieht. Ich muss mich aber auch jedes Jahr auf’s Neue wieder mit der Dunkelheit anfreunden und “lernen” mit ihr zurecht zu kommen. Mit dem richtigen Material geht das aber immer recht schnell. Du bist ja auch super ausgerüstet. Viel Spaß auch weiterhin bei den ruhigen und entspannten Läufen da draußen.

    • Das ist wirklich eine tolle Sache mit dem Rücklicht. Vergangenes Jahr habe ich während des Mauerlaufs auch einige Läufer mit diesem Run Light gesehen. Es ist Pflicht, eine Lampe mitzunehmen und viele schienen das unheimlich praktisch zu finden. Schau’s dir mal an.

  4. Wieder einmal ein guter, ausführlicher Bericht. Ich bin ja immer mit Stirnlampe unterwegs, bei Regen und Nebel wird man dann allerdings von seinem eigenen Licht geblendet, da wäre dann so ein Brust-/Bauchlicht echt eine Alternative. Der Vorteil von Laufen im Dunkeln ist das ich echt ein Schisser bin und deshalb beim Laufen im dunklen Wald immer Topzeiten hinlege :-). VG Patrick

    • Danke dir, Patrick.

      Ja, ich las mal über eine Stirnlampe auf deiner Seite. Das mit dem Nebel wusste ich gar nicht. Interessant. Also das Run Light strahlt ja tiefer weit nach vorn, man schaut immer auf’s Licht.

      Das mit den Top Zeiten ist ja großartig. Dann wirst du also mit jedem Knacken und Knarzen schneller. Ich eher langsamer, weil vorsichtiger… Außerdem habe ich total Angst vor dem Hinfallen.

  5. Hallo Din,

    Man lernt doch nie aus! Ich trage zwar schon seit Jahren im Dunkeln die gelbe Nightlife Serie von Brooks und auch ein Blinklicht ums Fußgelenk oder am Oberarm, doch mit Stirnlampe komme ich nicht so gut zurecht, da sie mir speziell im Wald die Wege zu wenig und wacklig ausleuchten. Also werde ich mal das Run Light von Decathlon ausprobieren. Danke für die Idee. Denn es gibt kaum Schöneres als aus dem Dunkeln in den Sonnenaufgang zu laufen.

    • Hi Mike,

      ja, mach das. Vielleicht wirklich interessant. Es ist ja fast ein Scheinwerfer, so stark ist die Leuchtkraft des Kaltlichts. Bevor Decathlon in Berlin das Geschäft eröffnete, war ich bei einem Pop-Up Store. Dort war das gesamte Team aus Frankreich, einschließlich der Produktentwickler. Einer davon war für das Run Light verantwortlich und zeigte es mit. Damals noch nicht ganz fertig. Ich hatte so gehofft, dass es in Serie geht. Erst stand ich irritiert da, weil die Idee ja wirklich einfach ist. Dann war ich echt begeistert. Sie könnten meiner Meinung nach etwas an der Einsteilbarkeit arbeiten und noch ein paar mehr Schlaufen anbringen. Bei mir bammeln die Bänder etwas hin und her, wenn alles ordentlich fest gezogen ist.

  6. Toller Artikel und das Runlight schaue ich mir mal an!

    Das MillionMileLight ist super, aber nur ein Ersatz für Leuchtbänder und nicht für eine Stirnlampe.

  7. Pingback: #Lieblingsblogs Empfehlungen von euch für euch – Coffee & Chainrings
  8. Hallo Din, hallo Sportsfreunde!
    Ich habe mir die Run Light von Kalenji auf Grund deines Berichtes geholt. Da meine Led Lenser nach 10 Jahren den Geist auf gegeben hat und ich mit der neuen von Silva nicht so ganz zufrieden bin. Eigentlich mag ich überhaupt keine Stirnlampe, es stört mich das Wackeln,der Gurt an am Kopf und ständig dieser Qualm vom eingenem Atem.
    Die RunLight ist Klasse und ich finde sie sehr günstig im Preis. Vielleicht würde ich das Gurtsystem etwas ändern, da sich die Lampe doch immer etwas nach links vom Brustbein wegzieht. Vielleicht sollte der Hersteller sich auch Gedanken über die Kabelführung machen. Aber vom Licht einfach brutal gut. Es leuchtet dir eine richige Laufautobahn aus und nach hinten hast du immer ein gutes Gefühl. Wirklich Empfehlenswert!!!

    Danke für den Tipp

    • Hi Bodo,

      erst einmal, sorry, dass dein LED Lenser aufgegeben hat. Danke für dein tolles Feedback. Das hört sich ja richtig gut an. Freut mich, dass du so die passende neue Lampe für deine Läufe gefunden hast.

      Eine neue Kabelführung, kürzere Gurte und einzelne Kabel für Rück- und Vorderlicht würde ich auch super finden.

      Das mit der Laufautobahn ist eine klasse Umschreibung. Macht sich so auch auf der Bahn ziemlich gut, wenn es dort mal kein Licht gibt und man in der Dunkelheit dennoch dort Intervalle laufen mag.

  9. Hi! Spitze ! Gerade zu dieser Jahreszeit sind solche Tipps echt Gold wert ;)…ich habe mir auch kürzlich erstmal ein Reflektoren-set zugelegt 😉 Ist einfach sicherer!…aber im moment habe ich eine kliene Laufpasue eingelegt, wir sind noch im urlaub, in nem wellnesshotel südtirol , da spar ich mir das laufen jetzt zum Jahresende mal, ich hab ja die guten Vorsätze ^…Danke für den Beitrag und einen guten Rutsch! Anja

  10. Hallo,

    vielen Dank für den langen Artikel, ich habe mir jetzt auch mal solche Reflektoren für vorne und hinten gekauft, besser als eine Warnweste, die mir ständige “wegfliegt” =)

  11. Hi! Das Run Light ist echt ein guter Tipp und zusätzl. noch recht günstig. Ich habe bisher immer eine Taschenlampe benutzt, was mich aber beim Laufen sehr eingeschränkte. LG Stefan

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