Der Garmin Forerunner 235 im Test

Laufuhren sind mittlerweile für die meisten Freizeitsportler fast nicht mehr vom Handgelenk wegzudenken. Immer mehr GPS Sportuhren ermöglichen zudem, dass der Läufer auf einen Brustgurt verzichten kann. Die Herzfrequenz wird einfach am Handgelenk gemessen. So auch bei dem Garmin Forerunner 235, der umfangreiche Trainingsinformationen sammelt und als Activity Tracker sowie Smartwatch eingesetzt werden kann. Nach einem etwas längeren Testzeitraum habe ich nun alle wichtigen Details in einem Beitrag zusammengetragen. 

Die 200er Serie war vor einigen Jahren als „Nur Läuferin“ der Einstieg in die Garmin-Welt. Jetzt, Jahre später als Triathletin, würde ich mich selbstredend nicht für den Forerunner 235 entscheiden. Aber wenn ich als Läuferin auf der Suche nach einer neuen Sportuhr wäre, würde ich diese wieder einer näheren Begutachtung unterziehen. Denn dieser Forerunner reicht schon sehr nahe an den FR620 heran und schlägt natürlich um einiges den Vorgänger, den FR225.

Alle Bilder könnt ihr zur Vergrößerung anklicken. 

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Mittlerweile ähneln sich die Forerunner immer mehr, wenngleich die Funktionen und die Preisspanne natürlich schon sehr variieren können. Ein Testbeitrag zum nächsthöheren Modell, dem Forerunner 630, ist ebenso auf meiner Seite online, wie auch der passende Vergleich zwischen dem FR630 und FR235. Gern könnt ihr mir aber auch hier Fragen zu beiden Uhren und zum Vergleich stellen.

Trainingseinheiten aber auch Wettkämpfe planen, durchführen, steuern und dabei aufzeichnen, um sie schlussendlich auszuwerten: dafür ist der Forerunner 235 mit praktischem Herzfrequenzsensor gemacht.

 

F U N K T I O N A L I T Ä T   A L L G E M E I N

Der Forerunner besteht aus dem Uhrengehäuse, an dessen Unterseite der nun Garmin eigene Herzfrequenzsensor verbaut ist sowie dem Armband, das sich wechseln lässt.

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Alt bekannt und bewährt sind Basisfunktionen wie Auto Pause, Rundenfunktion, Auto Seitenwechsel der Datenfelder, Alarme für Zeit, Distanz und Geschwindigkeit, IntervalltrainingsKalorienberechnung anhand der Herzfrequenz sowie TrainingEffect. Die Möglichkeit der Navigation und die Funktionen Virtual Race/Partner gibt es nicht. Für den Läufer bietet der Forerunner alles, was man sich auch bei einem vielfältigen Trainingsplan wünschen kann: Zeit, Distanz, Geschwindigkeit, Runden. Ohne Nachfrage gratuliert die Sportuhr zu neuen persönlichen Rekorden. Um sein Training optimal steuern zu können, kann man einen Vibrationsalarm nutzen oder sich auch mit Hilfe von Sprachansagen orientieren. Letzteres setzt aber natürlich voraus, dass man sein Mobiltelefon gekoppelt hat und Kopfhörer trägt. Das Aufspielen von vorbereiteten Trainings und der Upload von absolvierten Einheiten funktioniert problemlos mit der Garmin Connect Mobile App, wenn der Forerunner per Bluetooth mit dem Mobiltelefon gekoppelt ist. Ist der Forerunner mit dem Mobiltelefon gekoppelt, ist zudem Live-Tracking möglich. Mehr Details zu Trainings und der Auswertung siehe weiter unten im gesonderten Abschnitt. Dieses Tracking ist Teil der Bluetooth-Funktionen zu denen auch das Hochladen von Aktivitäten, Software Updates, der Downloads von Trainings und Smart-Notifications gehören.

Wer in tiefen Schluchten oder Tälern unterwegs ist, kann zusätzlich zum GPS auch GLONASS bemühen. Was natürlich zu einer geringeren Akkuleistung führt. Ein barometrischer Höhenmesser ist nicht integriert. Das GPS lädt beim Start der Uhr so schnell, dass man nicht mehr lange überlegen muss, ob man nun loslaufen möchte oder lieber doch daheim bleiben will. Zum Schonen des Akkus, kann das GPS jeder Zeit ausgeschaltet werden. Entsprechend gibt es auch Aktivitätsprofile für Indoor-Trainings bei denen das GPS bereits deaktiviert ist.

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Auch wenn sich meiner Meinung nach diese GPS Sportuhr an Läufer richtet, kann man optional neben Outdoor/IndoorLaufen zudem Radsport und Sonstige als Sportart wählen. Sonstige habe ich beispielsweise für Stabi- und Athletiktraining genutzt. Regen und ein Tauchgang machen dem Forerunner nichts, der bis zu 50m wasserdicht (5 ATM) ist. Aber eine Schwimmfunktion bringt er dennoch nicht mit. Da man für Radeinheiten diesen Forerunner nutzen kann, ist es nur logisch, dass es die Möglichkeit gibt einen ANT+Geschwindigkeits-/Trittfrequenzsensor zu koppeln. Der integrierte Beschleunigungssensor misst während eines Indoor-Laufs die Distanz und Geschwindigkeit, so dass man mit dem Forerunner auch optional in einer Halle trainieren kann. Der genannte Sensor kalibriert sich selbst. Das setzt aber voraus, dass man anfangs einige Male im Freien mit GSP gelaufen ist. Dennoch kann man aber einen externen Beschleunigungssensor mit dem Forerunner verbinden.

Wer die Action Cam Virb besitzt, kann diese mit dem Forerunner steuern.

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I N T E G R I E R T E R   H E R Z F R E Q U E N Z S E N S O R

Garmin hat für diesen Forerunner zum zweiten Mal einen integrierten Herzfrequenzsensor eingebaut. Dieses Mal hat Garmin wie auch schon TomTom bei der Spark eine eigene Technologie mit drei Sensoren entwickelt. Im Vorgänger kam die Mio-Technologie zum Einsatz. Wie die Herzfrequenz genau mit so einem Sensor am Handgelenk gemessen wird, habe ich hier kurz zusammengefasst. Mit diesem Sensor kann während Trainings aber auch rund um die Uhr die Herzfrequenz praktisch und bequem ermittelt werden.

Die Genauigkeit der Herzfrequenzmessung am Handgelenk soll rund 98% betragen. Ich habe mittlerweile einige Laufuhren, die am Handgelenk die HF erfassen. Ich stoße bei allen Modellen unterschiedlicher Marken immer auf die gleichen kleinen Problemchen:

Bei Lauf-Intervallen hinkt die Herzfrequenz ab und zu wenige Sekunden hinterher. Sowohl bei Beginn, als auch am Ende. Je kürzer und schneller die Intervalle, desto mehr fällt es auf. Ähnliches beobachte ich aber auch bei der Geschwindigkeit. Etwas auffälliger ist das Phänomen bei mir beim Radsport. Mein Brustgurt ermittelt deutlich eher eine höhere HF, als eine Uhr am Handgelenk. Das liegt vermutlich daran, dass ich so ruhig auf dem Lenker liege. In diesem Zusammenhang sei auch darauf hingewiesen, dass eine Trainingssteuerung im Radsport mit einem Wattmesssystem deutlich präziser ist. Ich hoffe, dass ich darauf im kommenden Jahr einmal näher eingehen kann. Mein Training hat sich damit nämlich schon etwas verändert.

Aber zurück zum Laufen und zum FR235.

Wenn ich sehr kalte Hände und Arme habe, fällt mir ab und zu auf, dass die Herzfrequenz länger braucht, bis sie am Anfang des Trainings erkannt wird. Die Uhr muss für eine durchgängige und zuverlässige Messung relativ fest am Arm anliegen, was aufgrund des flachen Designs und flexiblen Armbandes nicht wirklich negativ ist. Zudem muss der Forerunner auch im Winter auf der Haut aufliegen, um seine Dienste im vollen Umfang auszuüben. Auch das ist für mich kein wirkliches Problem, weil ich mein Training auch gut per Vibrationsalarm und dank Statusupdates über Kopfhörer steuern kann.

Stört mich all das? Hindern mich die für mich minimalen Unterschiede der HF daran, mein Training so zu absolvieren, wie ich es geplant habe? Ehrlich gesagt: nicht wirklich. Mich stört viel mehr, wenn eine der Laufuhren hundert Meter in der Distanz hinterher hinkt und ich vielleicht bei einem Intervall diese Strecke zu viel laufe oder fahre. Zudem werte ich meine Trainings nicht so sehr im Detail aus, dass mich wenige Prozent Abweichung nach oben oder unten irritieren. Im Intervalltraining selbst habe ich meine Herzfrequenzbereiche definiert und versuche die Mitte zu treffen. Sind die oberen und unteren Grenzen also minimal anders, hat es für mich keinen wirklichen Effekt auf das Training. Für mich überwiegt dabei die Praxis und ein Pulsgurt stört mich vor allem immer dann, wenn ich beim Laufen sehr schwitze. Damit er nicht scheuert muss ich ihn schon recht fest ziehen, was mich letztlich noch mehr anstrengt. Wer aber insbesondere bei ganz kurzen Intervalltrainings, ob nun Laufen, HIT, Tabata Training,… einen großen Wert auf eine exakte Messung legt, kann gern einen ANT+ Herzfrequenzsensor koppeln. Diese Möglichkeit gibt es nämlich ohne dass man an irgendwelchen Optionen einbüßt.

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Hinderlich in Sachen Messegenauigkeit ist Schmutz (wie Schweiß oder Haut) am Sensor. Zudem kann es problematisch werden, wenn man Sonnencreme trägt. Läuft die mit dem Schweiß den Arm entlang und unter den Forerunner kann der anfangen, darauf herumzurutschen und das Ergebnis verfälschen oder sogar die Ermittlung komplett blockieren.

Die Herzfrequenzbereiche kann man manuell einrichten, beispielsweise wenn man diese durch eine Analyse vorliegen hat. Oder man kann diesen Job dem Forerunner überlassen. Meine letzte Leistungsdiagnostik liegt schon Jahre zurück, also ermittelte der FR die Daten für mich, was meinem Eindruck nach auch recht realistisch aussah und sich mit verbesserter Fitness auch entsprechend anpasste. Für jedes absolvierte Training kann man im entsprechenden Trainingsprotokoll auch die Zeiten entnehmen, in welchen Herzfrequenzbereichen wie lange trainiert wurde.

Die während des Lauftrainings ermittelte HF dient der Berechnung, der maximalen Sauerstoffaufnahmefähigkeit (VO2max). Zudem kann der Forerunner anhand dieser Daten individuelle Empfehlungen für eine angemessene Erholungszeit aussprechen und Wettkampfzeiten für verschiedene Distanzen ermitteln. Gerade letzte Information fiel bei mir aber in der Regel etwas sehr optimistisch aus – vor allem auf den längeren Distanzen. Was der Forerunner natürlich nicht wissen kann ist, wie gut meine gesamte körperliche Verfassung ist, ob meine Muskulatur und beispielsweise die Gelenke das schmerzfrei durchhalten würden. Nur weil ich zu einem Zeitpunkt eine hervorragende 5, 10, 15, 21 Kilometerzeit laufe, heißt das nicht, dass ich in der Lage wäre, aktuell eine Bestzeit im Marathon aufzustellen.

Die Laufeffizienz wird bei diesem Forerunner aber nicht ermittelt. Dafür müsste man in das nächsthöhere Modell, den FR630 investieren.

Ein Feature, das ich persönlich nicht nutze, aber vielleicht für den ein oder anderen sinnvoll ist: das Senden der Herzfrequenzdaten an ein weiteres Garmin Gerät. Nun werden sich Läufer vielleicht fragen, was das werden soll. Aber Radfahrer sind vielleicht dankbar dafür, wenn sie beispielsweise ein Edge besitzen und dieses nun anstatt mit einem Brustgurt mit dem Forerunner koppeln können. Wichtig zu wissen ist aber dabei, dass bei der Übertragung der HF keine anderen Datenseiten auf dem Forerunner angezeigt werden können.

Der Forerunner misst zudem den Puls rund um die Uhr. Zu jeder Zeit gibt es die Option sich über das entsprechende Widget seine Herzfrequenzkurve der letzten Stunden direkt auf dem Display anzuschauen. Es werden der aktuelle und der Ruhepuls sowie die minimale und maximale Herzfrequenz  angezeigt. Dazu passend liefert der FR eine Übersicht des Ruhepulses der vergangenen sieben Tage. Für mich ist diese Information immer dann besonders wichtig, wenn ich mich mitten in der Trainingssaison befinde. So fällt es mir wirklich leichter einzuschätzen, ob ich mir etwas mehr Ruhe gönnen sollte oder ob so weiter trainieren kann.

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T R A I N I N G   &   D A T E N A U S W E R T U N G 

Es ist sowohl möglich Trainings und/oder Ziele zu erstellen als auch Trainings/ganze Pläne aus dem Garmin Connect System auszuwählen und an den Forerunner zu schicken. Einheiten können so den eigenen Bedürfnissen und Zielen entsprechend individuell angepasst werden. Terminiert man sie, stehen sie im Kalender bereit.

Während des Trainings kann man sich durch Sprachansagen bezüglich der Geschwindigkeit, HF, absolvierte Distanzen, Rundenzahl sowie Rundenzeiten auf den neusten Stand bringen bzw. vielleicht auch motivieren lassen durchzuhalten. Ein Feature, das ich ausschließlich bei Intervallen nutze. Da ist mir jedes Hilfsmittel recht, um irgendwie über die Distanzen und die Zeit zu kommen. Diese Ansagen kann man mit der App entsprechend modifizieren. Ein Headset, das an das Handy angeschlossen ist, ist Voraussetzung. Wer auf die Stimme im Ohr aber nicht auf Hinweise verzichten möchte, kann auch Alarme einrichten (per Ton oder Vibration).

Wie oben erwähnt, bietet der Forerunner im Zusammenspiel mit dem Mobiltelefon und der Garmin Connect App eine Live-Tracking Funktion. Diese kann man zu Beginn eines Trainings starten und per Email privat oder auf sozialen Kanälen öffentlich teilen. In Echtzeit können dann all jene live mitverfolgen, wo man sich selbst aktuell befindet, die den Link erhalten haben. Ich setze diese Funktion tatsächlich auch für meine Familie ein – wie beispielsweise dieses Jahr bei der Staffel des Berliner Mauerweglaufs, bei langen Radausfahrten oder sehr langen Läufen, bei denen ich allein unterwegs bin. Selbstredend belastet das natürlich nicht nur den Akku der Uhr und des Telefons sondern auch das Datenvolumen. Für mich aber beides nicht maßgeblich. Meine Radtrainings mit sechs Stunden Fahrten und kurzen Stopps zwischendrin haben beide Geräte absolut locker mitgemacht.

Die Auswertung eines absolvierten Trainings oder der Aktivitätsstatistiken kann kurz und knapp direkt auf dem Display geschehen. Möchte man aber mehr ins Detail gehen, ist die Mobile App oder Online Plattform Garmin Connect eine sinnvolle Erweiterung. Beide Tools sind kostenfrei und bieten umfangreiche Details. Die Daten kann man automatisch hochladen lassen oder es manuell per USB-Kabel am Computer vornehmen.

 

F I T N E S S   T R A C K E R

Fast schon ein alter Hut: die Fitness Tracker Funktion. Braucht man sie? Schließlich haben viele einen Tracker, aber nutzt man ihn auch regelmäßig über Wochen hinweg? Ich glaube, sobald eine Uhr diese Funktion mit integriert hat, legt man nicht noch einen extra Tracker an. Es sei denn, er kann mittlerweile etwas, was andere nicht können. In jedem Fall liefert der Forerunner 235 alles, was man von einem gängigen Activity Tracker erwartet, inklusive Erinnerung, sich doch endlich mal wieder in Schwung zu bringen.

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Für Liebhaber täglicher Fitnessstatistiken, kann man sich sowohl tagsüber darum bitten lassen, sich endlich zu bewegen und diese Bewegung aufzeichnen lassen. Absolvierte Schritte, tägliche Ziele, zurückgelegte Distanzen gehören ebenso zu den Daten, die ermittelt werden können wie der daraus resultierende Kalorienverbrauch. Ein individuelles Tagesziel kann ebenfalls festgelegt werden. Viel spannender finde ich aber, dass der Forrunner aufgrund der eigenen Bewegung „lernt“ und Ziele entsprechend selbst berechnet. In aktiven Zeiten addiert er Tag für Tag etwas mehr hinzu. In Zeiten mit weniger Aktivität korrigiert er das Ziel nach unten. Wer zu lang inaktiv ist, kann sich per Alarm zu Bewegung anspornen lassen. Manchmal ist das schon etwas quälend, aber ehrlich gesagt, in arbeitsintensiven Zeiten, nehme ich auch gern den Rat einer Uhr an, wenn mein Hinterteil mal wieder droht mit meinem Hocker zu verschmelzen. Natürlich muss man das alles nicht eingeschaltet haben. Wie bei anderen Funktionen auch, kann man viel, muss aber nicht immer alles aufzeichnen lassen oder nutzen.

Wer den Forerunner auch in der Nacht tragen möchte, kann zusätzlich Schlafdaten anzeigen lassen. Er erkennt, wenn wir uns hinlegen und weist die Zeit später als Schlafenszeit aus. Die Ermittlung dieser Details finde ich in trainingsintensiven Zeiten ebenso sinnvoll wie die Informationen zu meinem Ruhepuls. In der Übersicht auf Garmin Connect werden gesamte Schlafzeit, tiefe und leichte Schlaf- sowie Wachphasen ausgegeben. Die Bewegung im Schlaf kann man sich separat anzeigen lassen. Wer seine Uhr nachts trägt, kann nun auch die sogenannte Do not disturb Funktion (DND) aktivieren, die ich sehr praktisch finde und gern nutze. Das ähnelt dem Flugmodus eines Mobiltelefons und deaktiviert die Beleuchtung, den Vibrationsalarm und Alarmtöne. Auch wenn die Uhr in den ersten Nächten nicht stört, irgendwann fängt sie doch an, sich bemerkbar zu machen. Deshalb würde ich sie auch nicht ständig tragen wollen, was aber sehr persönliches Empfinden ist. Dann greife ich doch eher wieder zu einem Fitness Tracker, der kleiner und leichter ist.

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F U N K T I O N E N   S M A R T W A T C H

Läuft man mit dem Mobiltelefon oder trägt den Forerunner 235 auch am Tage, finde ich die Smart Notifications praktisch. Ich muss nicht ständig auf mein Telefon schauen, ob etwas Wichtiges anliegt. Es können Emails, Text-Nachrichten und Kalendereinträge angezeigt werden. Wer ungestört laufen möchte, kann diese Nachrichten während Trainings ausschalten. Genauso praktisch, da ich gern mit Musik unterwegs bin, ist die mögliche Steuerung des Musik-Players des Handys. Setzt natürlich ebenfalls wieder voraus, dass ich das Telefon mitnehme. Musik direkt auf den Forerunner laden, wie man es von der Polar M600, der Apple Watch 2 oder TomTom Spark kennt, geht nicht. Aber nicht nur Musik kann man sich anhören, sondern wie bereits erwähnt mit Hilfe der Sprachansage Details zum Training ansagen lassen.

Was ich mittlerweile wirklich sehr zu schätzen weiß, ist die Anbindung zu Connect IQ. So lassen sich beispielsweise Watch Faces aufspielen, um das Display zu individualisieren. Braucht man nicht, ist aber trotzdem schön. Widgets, Applikationen und Datenfelder stehen zudem zur Verfügung. Eine Wetter App gehört für mich in jedem Fall dazu.

Die Option der Smartphone-Suche verursachte in meiner Familie ein wenig Stirnrunzeln. Nicht, dass ich meins ständig verlieren würde, aber hin und wieder verlegen, gibt es schon und häufiger frage ich mich besonders in großen Sporttaschen, wo ich es gelassen habe.

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D I S P L A Y  &  M E N Ü F Ü H R U N G

Das farbige, stoßfeste Display ist im Vergleich zu den Vorgängermodellen deutlich größer. Um genau zu sein laut Garmin mit 41 x 41mm ganze 44% größer. Auf dem Display sind mehrere Icons platziert, die die Benutzung vereinfachen und sich ebenfalls auf den Tasten wiederfinden (auf ihnen eingeprägt sind).

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Was auf dem Uhrendisplay angezeigt wird, kann man für sich selbst anpassen. So kann man beispielsweise Watch Faces installieren. Man kann eine Profilfarbe und zwischen einem schwarzen und weißen Hintergrund auswählen. Der rote Balken links ist kein gutes Zeichen. Je fortgeschrittener er ist, desto weniger hat man sich in den letzten Stunden bewegt. Dieser lässt sich aber auch abschalten, wenn man den Aktivitäts-Tracker nicht nutzt.

Die Helligkeit des Displays am Tage ist absolut in Ordnung. Im Dunkeln kommt man aber nicht drum herum die Displaybeleuchtung zu bemühen. Diese kann man praktisch so einstellen, dass sie auf die Handbewegung reagiert. Das geht mehr oder wenig flüssig. Man muss sprichwörtlich den Dreh heraushaben und mit etwas Schwung vorgehen.

Die Benutzerfreundlichkeit finde ich bei anderen Forerunner Modellen wie dem 620 oder auch 630 deutlich besser. Was aber auch daran liegt, dass ich wirklich sehr gern Touch-Displays benutze und mich beim 235 erst einmal auf die fünf Tasten einlassen musste. Aber auch die TomTom Modelle, die ohne Touch-Display auskommen, finde ich deutlich einfacher in der Menüführung. Die Knöpfchen des Forerunner 235 haben einen angenehmen Druckpunkt, aber aufgrund des Plastiks wirken sie nicht so wertig, wie die des FR630.

Wie üblich kann man sich seine Datenfelder auf dem Forerunner genau so zusammenstellen, wie man es übersichtlich findet. 4 frei konfigurierbare Felder bieten viel Raum für Details.

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A K K U 

Der Akku soll laut Garmin bei sowohl eingeschalteter Pulsmessung als auch GPS gut 10 Stunden durchhalten. Innerhalb des Zeitraums, als ich das Testmodell vorliegen hatte, schaffte es der FR235 nicht ganz. Es kann daran liegen, dass ich oft im Dunkeln unterwegs war und die Smart Notifications eingeschaltet waren, so dass ständig eine Bluetooth-Verbinung zu meinem iPhone vorhanden war. Aber in jedem Fall hält der Forerunner deutlich länger, als jeder lange Lauf, den ich je absolviert habe und auch viel länger als zwei davon. Das liegt für mich im normalen Mittel, wenn ich diese Laufuhr beispielsweise mit dem Forerunner 620 und TomTom Spark vergleiche, die ebenso lange durchhalten (letztere nur ohne das Abspielen von Musik).

Wie auch bereits bei anderen Modellen ist auch die Batterieanzeige offensichtlich auf dem Display zu erkennen – nicht versteckt im Menü. Für mich eine praktische und wünschenswerte Lösung, um sofort zu sehen, wann es Zeit wird, die Uhr wieder aufzuladen.

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D E S I G N

Insgesamt wirkt der Forerunner einfach sportlicher und deutlich filigraner als die Vorgänger. Flach und leicht, mit gerade einmal 41g fühlt er sich nicht nur leicht an, sondern ist es auch.

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Besonders in der farbigen Variante wirkt der FR235 etwas plastisch, verschleiert aber so nicht, dass es eine Sportuhr ist. Der integrierte Herzfrequenzsensor sorgt dafür, dass die Uhr an sich etwas höher wirkt, als beispielsweise der 630er und 620er.

Der Teil des Armbandes, der gern übersteht, wird mit einer kleinen Sicherung an Ort und Stelle gehalten. Ein winziges, aber für mich sehr schönes Detail.

Das Gehäuse liegt auf meinem Arm genau so an, dass es oben und unten nicht übersteht und „genau drauf passt“. Das Armband ist recht flexibel aber nicht so sehr, wie ich es zum Beispiel vom Vivofit her kenne. Es legt sich angenehm um den Arm und hat so viele Löcher zum Verschließen, dass es bei schmalsten Handgelenken kein Problem geben sollte.

Da das Armband nicht mit dem Gehäuse Eins ergibt, sondern am Gehäuse verschraubt ist, entsteht keine lästige Lücke, wie ich es von einigen Sportuhren her kenne. Das hat zudem den Vorteil, dass man das Design für sich etwas anpassen und variieren kann. Denn es gibt eine Vielzahl von Wechselarmbändern. Das Armband schließt gewohnt gut.

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Z U B E H Ö R

Mit der mitgelieferten Daten-/Ladeklemme kann ich den Forerunner 235 aufladen und Daten manuell überspielen oder Drittplattformen nutzen, die über ein entsprechendes Plug-In für Garmin verfügen. Die Klemme ist einfach anzusetzen und hält den Forerunner gut fest.

Die obligatorische Kurzanleitung fehlt natürlich nicht. Handbücher stehen wie immer direkt auf der Seite von Garmin zur Verfügung.

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F A Z I T

Lauftrainings und eine entsprechende Analyse und Auswertung der ermittelten Daten ist mit dem Garmin Forerunner 235 ohne Kompromisse möglich. Für etwa 349€ erhält man eine Laufuhr, die zugleich Smartwatch und Activity Tracker ist. Zudem kann man dank optional wählbarer Radfunktion und Indoor-Einheit vielfältige Trainings absolvieren. Meiner Meinung nach ist dieser Forerunner zudem ein schöner Einstieg für alle, die etwas mehr Daten wie die VO2max, empfohlene Regenerationszeiten und erwartete Wettkampfzeiten aus ihrem Training heraus ziehen möchten.

Hattet ihr schon die Möglichkeit, euch diesen Forerunner 235 anzuschauen? Wäre das eine Laufuhr, die für euch in Frage käme und wenn ja, warum; wenn nein, warum nicht?  

Euch interessiert das höhere Modell, der Forerunner 630? Meinen Beitrag zu dieser Garmin Laufuhr und einen Vergleich zwischen beiden Forerunner Modellen findet ihr natürlich auch auf meiner Seite:

DER GARMIN FORERUNNER 630 IM TEST

DIE GARMIN FORERUNNER 630 UND 235 IM VERGLEICH

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Vielen lieben Dank an Garmin, dass ich den Forerunner 235 testen konnte!

P.S. Natürlich begleitete mich der FR235 auch im Sommer bei dem ein oder anderen Training. Während einer meiner Einheiten trug ich den Asics Tri Noosa zusammen mit einem Oufit in meiner Lieblingsfarbe Blau von Odlo und Reebok.

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HAT EUCH DER BEITRAG GEFALLEN? ICH WÜRDE MICH SEHR FREUEN, WENN IHR IHN AUF DEN SOZIALEN MEDIEN WIE FACEBOOK, TWITTER UND GOOGLE+ TEILT. VIELEN LIEBEN DANK DAFÜR!

Weitere, detaillierte Testberichte über Trainingszubehör unter anderem auch von weiteren Laufuhren findet ihr in der Kategorie Sportkollektionen 

Alle hier gezeigten Bilder wurden von meinem Fotografen Olli erstellt. Die Rechte an diesen Bildern liegen bei ihm und mir. Eine weitere Nutzung dieser Bilder ist nur in Absprache mit uns möglich.

..‚Din‘ ist Gründerin von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

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..‚Olli‘ ist Fotograf & Grafiker von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Fotograf & Grafiker von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit der Athletin ‚Din‘ immer auf der Suche nach der nächsten sportlichen Herausforderung und den interessantesten Bildmotiven. Außerdem kümmere ich mich darum, die hier vorgestellten und getesteten Produkte und Sportbekleidung interessant abzulichten. Neben meiner Fotografie bin ich oft selbst sportlich unterwegs. Ich sitze sehr gern im Rennradsattel oder schnüre als Alternativtraining auch schon mal hin und wieder die Laufschuhe. Schaut gern auch auf meiner Facebook-Seite vorbei, auf der ich immer wieder neue Eindrücke mit euch teile.

Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett.

41 Gedanken zu “Der Garmin Forerunner 235 im Test

  1. Hallo Din,

    danke für deinen tollen Bericht. Ich bin von der Handgelenksmessung noch nicht wirklich überzeugt. Ich denke, da ist technisch noch viel nötig, um an die Genauigkeit und Stabilität von Brustgurten zu kommen.

    Bin schon auf deinen Bericht über die FR630 und die Unterschiede gespannt.

    Liebe Grüsse Christian

    • Hallo Christian,

      vielen herzlichen Dank für dein Feedback. Wenn man die Uhr angenehm fest trägt liegt die Genauigkeit bei fast 100%. Wer Details sehr exakt benötigt und eine intensive Analyse seiner Trainingsdaten vornimmt, sollte gerade bei kurzen sehr schnellen Intervallen zum Brustgurt greifen. Der ist bei einigen Laufuhren ja sogar nötig, um bestimmt Laufmetriken aufnehmen zu können.

      Mit meinem 630 bin ich ebenfalls sehr zufrieden und finde die erweiterten Laufdaten doch hin und wieder schon einmal sehr interessant in meiner Trainingsanalyse. Welche Sportuhr trägst du aktuell?

      Viele Grüße!

      • Hallo Din,
        nach dem FR 305 – dem globigen – bekam ich durch Zufall die Garmin Vivoactive, wobei mich hier die Smart Notifications sehr überzeugt haben.

        Für das reine Laufen reicht es auf jeden Fall. Da ich aber ein kleiner Datenfreak bin, möchte ich mich hier erweitern.

        Lg Christian

  2. Danke für den ausführlichen Testbericht. Das Teil ist ja schon stylisch, aber für mich wäre die fehlende Navigation ein K.O.-Kriterium. Ansonsten fände ich ihn als Zweituhr für das kleine Training zwischendurch schon cool, aber mit meinem 920XT bin ich voll zufrieden, und Kohle für eine Zweituhr… ich weiß nicht.

  3. Ich bin zwar ein großer Fan meiner Polar M400, allerdings diese Garmin könnte mir auch gut gefallen, zumindest wegen der Herzfrequenzmessung am Handgelenk. Danke für den ausführlichen und tollen Beitrag!

  4. Hallo,

    tolle Testberichte.
    Ich würde wahrscheinlich den FR 630 vorziehen, wegen der möglichen Spielereien mit den vielen zur Verfügung stehenden Werten.

    Gruß Oli

  5. Tolles Teil. Durfte sie mal testen und fand sie eigentlich genau passend für mich. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Eben eine Laufuhr ganz nach meinem Geschmack. Inkl. Pulsmessung die man nicht zuhause vergessen kann 😉

  6. Hallo Din,
    für mich wäre der FR 235 genau die Sportuhr die ich suche, die integrierte Herzfrequenz Messung finde ich super praktisch. Zur Not kann man ja auch einen Gurt koppeln. Deine beiden Tests fand ich super Klasse. Gerne würde ich an der Verlosung teilnehmen und mich natürlich sehr freuen wenn ich gezogen werde.
    Viele Grüße aus Franken,
    Stephan

  7. Tolles Gewinnspiel!!! Ich finde den integrierten Herzfrequenzsensor der FR235 klasse, weil ich die wundgescheuerten Stellen unter dem Brustgurt einfach leid bin… Toller, ausführlicher Test – vielen Dank! Mal sehen, was das Christkind so bringen wird… Adventsgrüße, Birgit

  8. Hallo Din,
    der FR 235 wäre genau die Sportuhr die ich Suche, die intigrierte Herzfrequenz Messung finde ich super,
    mit der nicht so genauen Messung zum Brustgurt kann ich leben. Das intigrierte GPS und das Tracking meiner Schritte
    finde Klasse. Der FR 630 ist auch super, doch für mich als Hobby Läufer vllt. doch etwas Overpowerd.

    Gruß aus Franken,
    Stephan

  9. Danke für Deinen, wie immer tollen und ausführlichen Testbericht. Ich habe mir vor ca. einem Jahr die Forerunner 235 zugelegt. Geliebäugelt habe ich auch mit der Forerunner 630, leider ist die schon einiges teurer und die Mehrfunktionen haben mich dann nicht so überzeugt, dass ich bereit gewesen wäre, das zu investieren. Eine Schwimmfunktion fände ich noch super. Nächstes Jahr werde ich mir auch ein Fahhrad zulegen und dann auch das alternativ Training mit dem Fahrrad beginnen. Dazu sollte auch die kleine 235 reichen. Die 630 hat atürlich mehr Auswertungen und sonstige Spielereien die ich super fände – gerade auch im Hinblick auf meinen ersten Marathon im nächsten Jahr. Als reine Laufuhr, für Training und Aufzeichnung ist 235 als Einstiegsmodell aber total ausreichend

  10. Hallo Din,
    vielen lieben Dank für Deine tollen Beiträge. Der Testbericht zu der FR 235 hat mich noch mehr darin bekräftigt, dass es meine perfekte Laufuhr sein könnte. (Auf die schiele ich eigentlich schon seit Langem.) Ich laufe momentan mit der Surge von Fitbit. Für den Alltag ist sie mir aber zu klobig, deswegen habe ich noch die Blaze. Die FR 235 wäre genau die richtige Alternative, sowohl für das Tracken der täglichen Aktivitäten als auch für Laufwettkämpfe, an denen ich regelmäßig teilnehme. Wieso nicht die 630? Für mich ist vor allem wichtig, dass der Pulsmesser integriert ist. Was bei der 630 leider nicht der Fall ist.
    Also besten Dank nochmal!
    Hab eine schöne Woche.
    Liebe Grüße
    Anna

  11. ich hatte früher eine FR220 und die später gegen eine Fenix 3 getauscht. Die ist zwar schon schick und kann sehr sehr viel (Laufen, SUP, Schwimmen, Radfahren, Multisport etc.), aber erstens waren die Tracks der 220 genauer und zweitens ist die F3 doch schon merkbar schwerer.
    Auf einen Brustgurt zu verzichten ist auch eine schicke Sache…

  12. Hi Din,
    vielen Dank für deine Mühe mit den beiden sehr ausführlichen Testberichten. Nachdem mein Rücken und das Bein wieder einigermaßen mitspielen bin ich wieder mit dem Training angefangen.

    Die Herzfrequenzmessung am Handgelenk finde ich total super, da es den Brustgurt überflüssig macht.

    Mit der TomTom Multisport durften wir ja schon Erfahrungen sammeln. Meine habe ich dann aber weitergegeben. Momentan benutze ich meine Apple Watch aufgrund aller Vorteile im Alltag. Kalender, Emails, Kurznachrichten für Business und Aktivität trackt sie ja auch. Allerdings ist es die erste Generation, also nicht wasserdicht. K.O.-Kriterium fürs Schwimmtraining im Wasser und auch bei Regen nehme ich sie ungern mit auf die Laufstrecke. Auch die Auswertung des »normalen« Trainings kommt dort noch etwas kurz. Da ich sonst lange Jahre dem Polarlager angehört habe, würde ich nun gerne mal Garmin ausprobieren. Aufgrund der optischen Herzfrequenzmessung wäre also eigentlich die 235 besser für mich geeignet. Die 630 könnte mich aber auch besser bezüglich meines neu aufgenommenen Lauftrainings unterstützen, als meine aktuellen Möglichkeiten.

    Vielleicht habe ich ja Glück und werde gezogen.

    Vielen Dank nochmal für dein Engagement und die Leidenschaft, die du in deine Seite steckst! Bitte immer weiter so!
    Viele Grüße aus dem Ruhrgebiet,
    Daniel

  13. Schnelle Herzfrequenzmessung ohne störenden Gurt, ist genau mein Ding. Die leichte Ungenauigkeit gegenüber einem Brustgurt nehm ich gern in Kauf. Im Zweifel höre ich sowieso direkt auf mein Herz.

  14. Ein wirklich toller Testbericht! Was mir beim FR235 fehlt, sind die WLAN-Funktion und das magnetische Ladeteil (wie beim FR620). Die Klemme ist etwas fummelig und ich befürchte, dass die Kontakte und evtl. auch das Display auf Dauer darunter leiden. An das fehlende Touchscreen kann man sich gewöhnen. Sehr angenehm ist natürlich das Wegfallen des Gurtes.

  15. Moin Din,
    für mich ist die 235 schon eine echter Alleskönner für die, die nur Laufen. Handgelenkmessung ist mittlerweile schhon eine ziemlich genau Sache geworden und zudem unheimlich praktisch. Klar habe ich bei einem Brustgurt viel mehr Daten, doch diese können auch verwirren.
    Garmin ist zwar im Gegensatz zu seinen Mitbewerbern deutlich teurer, aber vergleicht man diese miteinander, hat Garmin auch ganz weit die Nase vorn.

    Flotten Tach
    und nach langer Zeit
    mal wieder
    Liebste Grüße
    Bodo

  16. Hallo in die Runde,

    tolle Testberichte, die ich zufällig gefunden habe…
    Ich habe es schon zu Zeiten vom Fitnessstudio (Milon-Zirkel) gehasst, den (meist kalten) Brustgurt anzulegen. Entweder verrutscht der oder hat keinen vernünftigen Kontakt.
    Zu Beginn meiner sportlichen Aktivitäten habe ich mir die erste TomTom Runner Cardio geholt und bin damit auch relativ zufrieden. Nun gibt es bei neuen Uhren immer wieder neue Features und ich möchte auch irgendwann wechseln. Wichtigste Funktion ist und bleibt aber die HF-Messung direkt am Handgelenk ohne störenden Gurt und ob eine Differenz von 2 bis 5 Schlägen pro Minute für ein Training so relevante ist glaube ich nicht.

    ich freue mich schon auf viele weitere interessante (Test-)Berichte auf dieser Seite.
    Gruß,
    Stefan

  17. Hallo Din!

    Ich liebäugle schon seit längerer Zeit mit der Garmin Forerunner 235 und bin so auch, erfreulicher Weise, auf deine Testberichte gestoßen. Mit Brustgurt zu laufen ist mir irgendwie zu unbequem, deshalb ist die Pulsmessung am Handgelenk für mich ideal.

    Ich trainieren für viele verschiedene Dirtruns und auch mit meinem Hund zusammen laufe ich sehr gerne; Canicross macht irre viel Spaß =) Ich habe derzeit eine TomTom Runner Cardio aber die ist von den Dirtruns schon recht mitgenommen. Außerdem ist so recht dick und nicht so angenehm zu tragen. Ich denke die Garmin schmiegt sich da besser ans Handgelenk.

    Die Forerunner 235 gefällt mir optisch sehr gut und ich würde sie nur bei den Trainings und im Alltag tragen.
    Also die würde ich total gerne gewinnen!

    Alles Liebe, Sabine

  18. Hm.. möchte meiner Frau damit eine Freude machen. Die 235 waere perfekt, weil sie erstens ohne pulsgurt auskommt und deutlich besser als ihre alte polar ist ;). Außerdem soll sie auch in den Genuss der Garmin Produkte kommen #welcometothefamily.

    VG und Schoenes WE JAn

  19. Warum die 235? Ich liebe meine 310xt wirklich, sie begleitet mich nun seit 1 1/2 Jahren, vielen Laufkilometern & seit kurzem auch auf dem Rad.
    Nur macht mir der Brustgurt mehr & mehr Probleme & sorgt nach dem Laufen regelmäßig für ein Aua unter der Dusche dank Schubbelstellen am Rücken.
    Auch die etwas klobige Bauweise für schmale Damenhandgelenke würde ich liebend gerne die schlanke, sportliche 235 eintauschen.

    Über eine neue Lauf-/Rad-/Jeden-Tag-Begleitung an meinem Handgelenk & als Motivation für neue sportliche Herausforderungen (vielleicht Duathlon oder doch dieses mit dem schwimmen) in 2017 würde ich mich sooooo sehr freuen & hüpfe mir vollem Elan in den Lostopf!

    Liebste Grüße aus dem Münsterland,
    Lisa

  20. Hallo,

    toller, ausführlicher Bericht!
    Ich könnte jetzt schreiben, was ich nicht alles für tolle Gründe habe (die ich auch habe), aber in erster Linie neben dem ganzen Technikschnickschnack finde ich sie einfach richtig schön!
    Die Uhr sieht einfach toll aus, da bin typisch „Mädchen“.
    Aber natürlich würde sie mir bestimmt helfen den dritten Marathon nächstes Jahr mit neuer Bestzeit zu laufen und mich auf dem Rad zu neuen Zielen zu motivieren.

    Danke für den tollen Bericht!
    Alles liebe und schöne Feiertage,
    Melanie

  21. Ich find das ja schon Hammer, wie schön dünn mittlerweile diese Trainingsuhren sind! Mit meiner Garmin FR310XT bin schon so oft hängen geblieben und gegen Ende hat der Sensor leider keine optimale Übertragung mehr liefern können. Seitdem recherchier ich nach einer neuen Trainingsbegleitung und liebäugel schon irgendwie mit Pulsmessung am Handgelenk. Ich bin leider sonst immer am Rumfriemeln mit Sport-BH und Brustgurt… Mir fiel schon die FR235 bei den Mädels von Racing Aloha sofort auf! Die Farbe Mint! Wo gibt es das denn, bitte? Das erhöht ja extrem meinen Haben-Will-Faktor! 🙂

  22. Die Möglichkeit der HF Messung am Handgelenk ist einfach geil und für Freizeitsportler völlig ausreichend.Deshalb würde ich diese wählen. Allerdings würde ich die 630 nicht ausschlagen und die zusätzlichen Messmethoden voll ausschöpfen.

  23. Hi Din,

    Ich fande deine beiden Tests sehr aufschlussreich, die 630er ist sicherlich für die Laufanalyse noch etwas besser als die 235er, aber der integrierte Herzfrequenzsensor ist für mich ein enormer Vorteil. Zudem sind die Daten, die die 630er sammelt, in der Masse – für mich – glaube ich zu viel. Als Freizeitsportler sind viele Daten für mich unerheblich und zwei Bekannte von mir sind mit der 235er sehr zufrieden.

    Vielleicht habe ich ja Glück und kann es bald selbst testen, wobei ich mich natürlich über jede Uhr freuen würde, besonders jedoch über die vermeintlich „schlechtere“ Variante, da sie – wie erwähnt – einen klaren subjektiven Vorteil mit dem integrierten HFS hat. 🙂

    Viele Grüße
    Lukas!

  24. Hi Din, an der Forerunner 235 würde ich natürlich die Herzfrequenzmessung am Handgelenk schätzen, da ich trotz besserer bzw. ausführlicherer Auswerte-Möglichkeiten, den Brustgurt aufgrund des höheren Anbringungs- und so Zeitaufwandes und auch des etwas drückenden Tragegefühls im Brustbereich nicht so mag. Es gibt aber 3 wesentliche Dinge die für die Forerunner 235 und die 630 sprechen, zum einen würde ich mich gerne grundlegend gegenüber meiner TomTom Cardio Multisport bezüglich des Funktionsumfanges verbessern wollen. Im weiteren und im Detail finde ich bspw. einfache Dinge, wie die Auto-Stopp-Funktion enorm praktisch – Oft nachgefragt, gibt es bis heute nicht bei der TomTom. -, auch würde ich die Sprachansagen, wie man sie von den Handy-FitnessApps kennt, sehr mögen. Man muss dann nicht ständig auf die Uhr schauen. Auch die Gesamtauswertung eines Triathlons ist mit der TomTom eher mühsam, obwohl sie mit ihrer soliden Grundausstattung auch punktet.

  25. Die Garmin Forerunner 235 wäre Ideal für mich. Im Moment laufe ich mit meiner M 400 von Polar und bin total unglücklich. Die HF Messung mit Gurt ist grausam. Außerdem ist die Verarbeitung viel besser als die Polar.

  26. Vielen Dank für den ausführlichen Test. Ich bin schon seit längerem auf der suche nach einer Laufuhr. Ich würde würde sehr gerne an der Verlosung teilnehmen.
    Die Garmin 630 hat viele technische Highlights und die 235 den Pulsmesser. Finde die Brustgurte nur störend.
    Ich könnte diese Uhr sehr gut für mein Training gebrauchen. Ich starte nächtes Jahr im April beim Mount-Everest Treppenmarthon in Radebeul. Ich denke das die uhr mich noch motiviert gute Ergebnisse zu erzielen.

    Mach weiter so mit deinen ProduktVorstellungen.

  27. Vielen lieben Dank für deinen so spannenden und detaillierten Bericht! Für jemand wie mich, der momentan auf der Suche nach seiner ersten Laufuhr ist, ist dies wirklich extrem hilfreich! Bisher bin ich immer nach „Gefühl“ gelaufen und habe Strecke, etc. über mein Handy getrackt. Jetzt nach 2 Jahren mit dieser Art von Training möchte ich gerne strukturierter trainieren und dafür ist eine solche Uhr eine sehr gute Hilfe. Mit persönlich sagt die Forerunner 235 sehr zu, da ich kein großer Fan von Brustgurten bin. Wenn ich sie in der Vergangenheit mal verwendet habe, kam ich mir immer sehr „eingeklemmt“ vor und hatte das Gefühl, dass es meinen Atemfluss beeinträchtigt. Das kann natürlich auch nur Einbildung sein, aber ich fühle mich ohne wohler und für meine Art von Training würde ich dafür die Abstriche bei der Genauigkeit in Kauf nehmen. Nochmal vielen Dank für den Bericht!!! LG Julia

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