Meine Tipps für ein besonderes Koppeltraining: RunSwimRun

Koppeltraining steht mit Sicherheit in der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung bei den meisten Triathleten regelmäßig auf dem Trainingsplan. Der Klassiker ist Radfahren – Laufen oder eine mehrfache Kombination beider Sportarten. Unüblicher ist die Verbindung von Laufen und Schwimmen, wenn man sich nicht gerade auf einen SwimRun Wettkampf vorbereitet. Dennoch hat es mir diese Art von Koppeltraining ganz besonders angetan. Wie ich ein Training bestehend aus Laufen Schwimmen Laufen umsetze und warum ihr es ebenfalls einmal ausprobieren solltet, erfahrt ihr mit einigen Tipps im folgenden Beitrag.

Ich poste immer mal wieder auf Facebook, Instagram oder auch Twitter etwas über meine wöchentlichen Koppeltrainings, die das Laufen und Schwimmen verbinden. Genauso häufig werde ich gefragt, wie dieses Koppeltraining funktioniert, wie ich das organisiere und warum ich das eigentlich mache. Deshalb habe ich für euch nun all diese Details zusammengetragen. Sollten Fragen übrig bleiben, meldet euch bitte. Egal ob hier in den Kommentaren, auf einem meiner sozialen Kanäle oder auch in einer privaten Nachricht. Ich freue mich wie immer auf den Austausch mit euch.

Koppeltrainings sind vermutlich jedem Triathleten bekannt. In erster Linie versucht man den Übergang vom Radfahren zum Laufen zu trainieren, während der Wechsel vom Schwimmen zum Radfahren vernachlässigt werden kann. Ich liebe aber jegliche Art von Koppeltrainings. Im Sommer kommt es bei Freiwassereinheiten schon mal häufiger vor, dass ich mit dem Rennrad oder auch Zeitfahrrad zum See fahre. RunSwimRun Einheiten stehen immer dann im Trainingsplan, wenn ich irgendwie zur Schwimmhalle oder zum Freibad kommen muss.

Alle Bilder könnt ihr zur Vergrößerung anklicken. 

Voraussetzung für so ein Training ist natürlich, dass ihr das muskulär gut wegsteckt. Da es sowohl ins Schwimmbecken als auch beim zweiten Mal auf die Laufstrecke mit einer Vorbelastung geht. So kann es durchaus zu Krämpfen kommen. Ich kann da nicht aus Erfahrung sprechen, zum Glück – klopfe auf Holz -, aber es ist gut möglich.

Für mich ergab sich die Notwendigkeit einer Lauf-Schwimm-Lauf-Einheit vor etwa drei Jahren, als ich mein Training intensivierte. Es war das Zeitmanagement, das mich zu anfangs etwas dazu zwang so ein Koppeltaining zu absolvieren. Oder war es die Faulheit? Neulich fragte mich jemand, ob ich nicht von Natur aus eigentlich faul bin und mir das viele Training nicht quasi auf die Sprünge helfen würde. Drücken wir es mal so aus: ich bin gern auch mal faul und brauche meinen Ruhetag in der Woche. Ansonsten bin ich schon sehr gern täglich unglaublich viel aktiv, um einfach meine Energie loswerden zu können. Ich würde mich vermutlich sonst am Schreibtisch ohnmächtig zappeln.

Faulheit kommt hier nur auf die Weise ins Spiel, dass ich nicht jede Sekunde meines Lebens ins Training stecken möchte, sondern auch Freizeit für andere schöne Dinge im Leben brauche. Das Blog spielt da natürlich auch keine unwesentliche Rolle. Zudem hasse ich jegliche Art von Transferzeiten. Ich fuhr vor einigen Jahren immer mit meinem Stadtrad ins Schwimmbad, fand aber diese Zeit absolut sinnlos verschwendet, so wie jede Art von leerer Bewegung zum Training – ob mit dem Auto, dem Bus oder der Bahn. Die Zeit ist viel besser ausgenutzt, wenn ich sie in weiteres Training stecke! Also packte ich meinen Laufrucksack mit den nötigsten Schwimmutensilien und einigen Wechselsachen. Schon war mit dieser Art Koppeltraining eine neue Trainingsliebe geboren.

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5 GRÜNDE, WARUM IHR RUN SWIM RUN KOPPELTRAINING PROBIEREN SOLLTET

 

KOPPELTRAINING IST DREIFACH SPASS

Wir Triathleten stehen ja auf die Zahl 3!

Mit einer RunSwimRun Einheit treffen wir auch wieder den Nagel auf dem Kopf. Wir können die Schwerpunkte für jedes Drittel unterschiedlich setzen und diese von Mal zu Mal variieren. Das sorgt für ziemlich viel Abwechslung im Trainingsplan. Bei mir kommt so auch immer wieder Lust auf diese Einheiten auf, sobald ich meine Sachen dafür packe. Selbst dann, wenn ich anfangs aufgrund der Uhrzeit nicht sonderlich motiviert bin für solch morgendliche Späße. Der erste Teil kann zum lockeren Aufwärmen genutzt werden. Der zweite Lauf zum Auslaufen oder für einen zügigen Abschnitt. Oder ihr setzt alles auf das Schwimmtraining und nutzt das Laufen einfach als Grundlageneinheit. Es spricht natürlich auch nichts dagegen alle drei Einheiten als lockeres Ausdauerprogramm zu absolvieren.

Zusatzinfo

Übrigens ist das sicher auch eine perfekte Möglichkeit, sich auf einen Swim & Run vorzubereiten. Egal ob es sich dabei nur um ein Mal Schwimmen gefolgt von einem Lauf  handelt oder um eine mehrfache Kombination beider Sportarten. Ohne dieses Training hätte ich mir dieses Jahr sicher nicht den zweiten Platz beim Swim & Run in der Nähe von Berlin erkämpft.

 

AUFWÄRMEN MAL ANDERS MIT DIESEM KOPPELTRAINING

Als ich vor einigen Jahren mit diesem Koppeltraining begann, ist mir als erstes aufgefallen, wie locker ich beim Schwimmen in den Schultern war. Natürlich muss man eine Balance finden zwischen Schwere des Rucksacks, Distanz und der Zeit, die man mit dem Tragen verbringt. Ungünstig ist natürlich wie bei allen Trainings, sofort in die Vollen zu gehen und den Körper zu sehr zu beladen und zu fordern. Ich hatte mit vier Kilometer laufen pro Strecke begonnen, was auch daran lag, dass ich so das nächste Schwimmbad anlaufen konnte. Mir ist diese Strecke sehr gut bekommen, sowohl muskulär als auch hinsichtlich der Ausdauer.

 

LAUFTRAINING INNERHALB EINES KOPPELTRAINING

Das Lauftraining ist in diesem Zusammenhang nicht zu vernachlässigen, aber grundsätzlich absolviere ich kurze bis mittlere Grundlageneinheiten, die zwischen 4 und 12 Kilometer pro Strecke schwanken. Möchte ich eine intensivere Einheit absolvieren, laufe ich einen negativen Split, aber nur auf der Rücktour. Das Hinlaufen dient immer der Erwärmung.

Zusatzinfo

Übrigens ist das auch ein prima Programm für alle Läufer, die etwas Ausgleichtraining mit in ihren Trainingsplan aufnehmen möchten.

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MIT KOPPELTRAININGS ÜBER DEN TELLERRAND HINAUS SCHAUEN

Gewohnheiten aufbrechen und neue Reize setzen – so kurz könnte ich diesen Punkt eigentlich auch schon zusammenfassen.

Es ist ein unglaubliche Motivation, mal etwas Neues auszuprobieren. Selbst wenn ihr dieses Koppeltraining als zu triathlonunspezifisch anseht, spricht mit Sicherheit nichts dagegen, es hin und wieder und erst Recht in der Grundlagenphase mit in sein Programm aufzunehmen.

 

ORGANISATION & GEWÖHNUNG – KOPPELTRAINING HILFT

Zudem muss ich sagen, dass es ganz entscheidend zwei wichtige Bereiche trainiert, die man sonst nicht auf dem Schirm hat:

Das Schränkchen in der Umkleide wird zur Wechselzone. Organisation ist alles und das wird hier ordentlich geschult.

Der Weg vom Schwimmausstieg zum Wechselbereich im Wettkampf kann stark variieren. Es kann also durchaus passieren, dass man einige hundert Meter bis zu seinem Rad im Neoprenanzug zurücklegen muss. Wer bereits beim Hamburg Triathlon mitgemacht oder zugeschaut hat, weiß wovon ich rede. Beim BerlinMan muss man zudem fast 100 Stufen hinauf laufen. Das heißt letztlich, dass ihr selbst bei moderatem Tempo schnell vom Schwimmmodus zum Laufen umschalten und Leistung abrufen müsst. Also ganz umsonst und nur zum Spaß absolviert ihr so ein Lauf-Schwimm-Lauf-Training nicht.

 

5 TIPPS, WIE IHR RUNSWIMRUN KOPPELTRAININGS GUT UMSETZT

 

ZEITMANAGEMENT BEIM RUNSWIMRUN KOPPELTRAINING

Wir Triathleten haben es nicht so einfach. Also wir haben Spaß. Das steht ja vollkommen außer Frage. Jede Menge davon sogar. Nämlich genau genommen dreifach. Alle, die zusätzlich noch Stabi-, Athletiktraining und Alternativsport mit ins Programm nehmen, haben sogar noch mehr davon. Aber die liebe Zeit. Für mich der größte Feind der Tagesplanung. Da muss schon mal richtig optimiert werden und viele Triathleten, die ich kenne und ich nehme mich da nicht aus, werden ziemlich erfinderisch, wenn es um die Planerfüllung geht. Eine kombinierte Einheit wie diese, die gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen, kann dabei hilfreich sein.

 

IN DER RUHE LIEGT DIE KRAFT – ERST RECHT BEIM KOPPELTRAINING

Ein kurzer, aber wichtiger Punkt!

JA, ich würde jetzt mittlerweile schon sagen, dass ich ein RunSwimRun Profi bin. Also lasst euch warnen. Natürlich könnt ihr zum Schwimmbad sprinten, als wäre der erste Teil der einzige. Wundert euch dann aber nicht, dass ihr wahlweise nicht aus dem Knick kommt, irgendwie nicht den Weg zum Becken findet und wenn doch euch mit krampfenden Beinen zuckend durchs Wasser bewegt. Vom Rückweg möchte ich gar nicht erst sprechen!

Zusatzinfo

Zur Sicherheit nehmt immer so viel Geld mit, dass ihr nicht nur ins Schwimmbad kommt und eure Haare kurz anföhnen könnt! Sondern habt auch noch etwas übrig, dass ihr zur Not in einen Bus steigen könnt.

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DIE RICHTIGE AUSRÜSTUNG FÜR EIN KOPPELTRAINING

Ich gehe mal davon aus, dass ihr passende Laufbekleidung für jede Jahreszeit habt. Wichtig ist nur zu bedenken, dass ihr vielleicht auf der Rücktour etwas wärmere Sachen braucht. Ansonsten solltet ihr Jacken oder Oberteile so wählen, dass ihr gut damit zurecht kommt, wenn ihr einen Rucksack tragt. Der wärmt den Rücken an eisigen Tagen, sorgt aber auch für einen sehr warmen Rücken, wenn es mild draußen ist.

Ansonsten ist ein Laufrucksack eine wichtige Voraussetzung für das Koppeltraining. Aber nicht zu vernachlässigen sind die Tageszeiten, an denen ihr dieses Vorhaben umsetzt. Vor allem in den kühleren Jahreszeiten laufe ich zumindest die erste Runde immer im Dunkeln. Deshalb gehört für mich reflektierende, sehr gut sichtbare Kleidung und ausreichend Beleuchtung mit einer Portion Aufmerksamkeit dazu. Selbst wenn ihr verkleidet wie ein Weihnachtsbaum blinkt und die ISS euch sehen kann, auf den Straßen kann es zu Fuß, auf Skateboards (ja, Skateboards, alles schon erlebt!), auf Fahrrädern und natürlich in PKWs immer wieder Schlafmützen geben. Meine Tipps zum Laufen in der Dunkelheit findet ihr im entsprechenden Beitrag hier auf der Seite.

Zum Rucksack und den Sicherheitsmaterialen habe ich in kleine lederartige Handtücher für Schwimmer von Decathlon investiert. Ein oder zwei davon (je nach Größe) nehmen kaum Platz im Rucksack weg. Außerdem nehme ich auch immer die kleine und praktische Pack-It Sport Wet Zip Pouch* von Eagle Creek mit, in der auf der Hintour alle meine Schwimm- und Duschsachen trocken sowie separat von den Wechselsachen und auf der Rücktour das ganze nasse Zubehör sicher verwahrt werden. Dank des antimikrobiell behandelten Materials fängt auch im Rucksack nichts an, komisch zu riechen oder überträgt sich gar auf ihn.

Eine Pflege vor allem für die Gesichts- und Lippenhaut, die gerade auf der Rücktour nach dem Schwimmen sehr empfindlich sein kann, ist mir sehr zudem wichtig. Deshalb landet seit gefühlt Ewigkeiten die Egyptian Magic von Amazingy* in der Tasche. Beide Rücksäcke (der Salomon Agile 12 und Camelbak Magic) sehen klein aus, fassen aber doch recht viel. Wenn ich keine Schwimmhilfsmittel benötige, reicht mir der kleiner Magic. Sieht mein Trainingsplan eine technikintensive Einheit vor, greife ich zum Agile. Natürlich dürfen Badelatschen, Trinkflasche, Kleingeldtäschchen, Badeanzug*, Badekappe*,  Schwimmbrille* und Paddles von Speedo, Trinkflasche und Wechselsachen nicht fehlen. Für mein iPhone habe ich von Rapha ein kleines schweiß- und regensicheres Täschchen.

Zusatzinfo

Wie bereits oben erwähnt, denkt an etwas Kleingeld, um an eisigen Tagen Haare anfönen oder sogar komplett trocknen zu können!

Außerdem kann ein kleiner Snack, ein Stück Bananenbrot, ein Riegel, ein Gel oder auch ein Energiegetränk die Lebens- und Trainingsgeister aufwecken. Sowohl vor dem Schwimmen als auch vor dem zweiten Lauf. Ihr müsst schließlich noch zurückkommen!

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Von links: Camelbak Magic, Nike Flip Flops/Laufshirt/Lauf-BH, Apple Watch Nike+, Speedo Badekappe/Schwimmbrille/Paddles, Powerbar Trinkflasche, Rapha Zip Bag, Eagle Creek Pack-It Sport Wet Zip Pouch, Agave #9 Gel, Enduu Energydrink, Rahua und Egyptian Magic von Amazingy, Decathlon Mikrofaser Handtuch, Brooks Beanie, Speedo Paris Badeanzug, Salomon Agile 12

 

MOTIVATION BEI DIESER ART KOPPELTRAINING

Wie so oft, muss man für so ein Unterfangen erst einmal die richtige Motivation parat haben. Klar, Neues lässt sich einfacher angehen, als im Gewohnten ständig unglaubliche Freude und Motivation zu finden. Für mich ist frühes Aufstehen eigentlich kein Problem, dennoch gibt es Phasen, in denen es mir fast Unmöglich scheint, alles so durchzuziehen, wie ich es geplant habe. Ich muss betonen, dass ich diese Einheiten wenn dann vor der Arbeit erledige. Das heißt konkret, dass ich bei Wind und Wetter meist in der Dunkelheit ‪gegen 6Uhr in den Laufschuhen vor der Tür zu stehen habe. Den Wecker zur richtigen Zeit zu stellen, ist schon einmal eine gute Basis. Das sage ich nicht ganz ironiefrei.

Hier noch einige weitere Tipps, die vielleicht für viele selbstverständlich scheinen, aber dennoch erwähnt werden sollen:

Sofort aufstehen, bevor ihr nur im Ansatz darüber nachdenken könnt, was das eigentlich für eine dumme Idee ist, wie kalt es draußen ist, dass es viel zu dunkel wäre und dass das Bett überhaupt die bessere Wahl an diesem Morgen ist.

Bereitet schon am Abend alles vor. Packt euren Rucksack, breitet die Laufsachen aus, stellt das Frühstück hin,… Wäre doch zu schade, wenn das alles umsonst wäre, oder?

Ihr könnt das trotzdem alles ignorieren? Involviert eure Familie oder auch Freunde, die euch zur Not anrufen (falls selbst schon wach), verabredet euch, lasst euch aus dem Bett ziehen,…

Erinnert euch immer daran, dass ihr anschließend so eine coole Einheit absolviert hat, wie vermutlich sonst wohl um diese Zeit nur ganz wenig andere.

 

KLEIDERWAHL FÜR KOPPELTRAININGS

Was ziehe ich nur an?! Das frage ich mich in der Tat häufiger, aber bei diesem Koppeltraining habe ich eigentlich immer alles klar vor Augen. Das erste Set Laufsachen muss so atmungsaktiv sein, dass ich nicht klitschnass im Schwimmbad ankomme. Was natürlich nur für Tage im Schwimmbad gilt. Im Sommer im Freibad trocknet ein Shirt und die Hose auch recht rasch im Freien. An kühlen oder sehr kalten Tagen, trage ich insgesamt 2-3 Oberteile (Unterhemd – kurz oder lang; Laufshirt und Jacke). Meine Tights und die Jacke wechsle ich nicht. Der unterste Layer wird aber jedes Mal gewechselt! Unterhemd oder Laufshirt stecke ich auch immer in meine Hose. Omi und Mutti wären stolz, wenn sie das sehen würden. Aber das hat nicht nur den Vorteil, das alles ordentlich verpackt ist, nichts herumrutscht und man zippeln muss.

Sondern: so landet auch der meiste Schweiß am unteren Rücken bei mir im Shirt und nicht in der Hose, die ich ja eben nicht auch noch wechseln möchte. Hose, Jacke und zweite Lage, wenn nötig, hänge ich so auf, dass es relativ gut trocknet, während ich im Wasser bin. Lediglich Unterhemd und Unterhose wechsele ich. Ein frisches paar Strümpfe habe ich auch immer dabei. Zudem laufe ich meist mit Cap/Visor und/oder Stirnband los und ziehe auf dem Rückweg eine Mütze an. Je nach Witterung habe ich zwei zur Auswahl. Warm und sehr warm.

Außerdem gibt es auch oft in dunklen Zeiten eine Laufbrille. Vor allem bei kalten Temperaturen. Zudem schützt sie vor eisigem Wind. Ihr kennt doch sicher auch gefrorene Wimpern? Im Sommer trage ich eine selbsttönende Brille, was den Vorteil hat, dass ich an noch schummrigen Morgen auch sicher die Wege entlang laufen kann und auf dem Rückweg vor UV-Licht geschützt bin.

Ich gebe zu, bei starkem Regen verschiebe ich diese Trainingseinheiten gern, wenn es kühler draußen ist. Denn die äußere Schicht ist dann meist so durchnässt, dass sie nicht einmal ansatzweise antrocknen könnte. Zudem möchte ich nicht noch einen größeren Rucksack mitnehmen, um wirklich alle Sachen komplett zu wechseln. Ein wenig Bequemlichkeit und Flexibilität gehört eben letztlich doch zum Training. Erst recht bei solch einem Koppeltraining.

So, nun aber genug zusammengefasst.

Habt ihr Lust darauf? Oder habt ihr diese Kombination bereits selbst ausprobiert? Dann teilt hier gern eure Erfahrungen mit Koppeltrainings. Lasst mich auch wissen, wenn ihr euch dazu aufmacht und uns gegenseitig motivieren. Ja, momentan könnte ich durchaus mal etwas Motivation gebrauchen… Habt Spaß und genießt diese ungewöhnliche Verbindung von zwei Sportarten. Macht was Schönes draus!

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Lust auf mehr Laufgeschichten oder Tipps? Schaut euch doch mal bei meinen Schönsten Geschichten um.

P.S. Wichtigstes Utensil für diese Koppeltrainings ist je nach Menge an Utensilien mein Salomon Rucksack Agile 12 oder Camelbak Magic. Mit dabei waren neulich zudem der New Balance Vazee*, meine Casall Tights* von beeathletica.com, meine super reflektierende Laufjacke von Puma*, Apple Watch Nike+, die Schwimmen & Laufen kann, und mein EiswuerfelImSchuh Lieblings-Visor.

*PR Muster

Alle hier gezeigten Bilder dieses Koppeltrainings wurden von meinem Fotografen erstellt. Die Rechte an diesen Bildern liegen bei ihm und mir. Eine weitere Nutzung dieser Bilder ist nur in Absprache mit uns möglich.

..‚Din‘ ist Gründerin von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

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..‚Olli‘ ist Fotograf & Grafiker von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Fotograf & Grafiker von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit der Athletin ‚Din‘ immer auf der Suche nach der nächsten sportlichen Herausforderung und den interessantesten Bildmotiven. Außerdem kümmere ich mich darum, die hier vorgestellten und getesteten Produkte und Sportbekleidung interessant abzulichten. Neben meiner Fotografie bin ich oft selbst sportlich unterwegs. Ich sitze sehr gern im Rennradsattel oder schnüre als Alternativtraining auch schon mal hin und wieder die Laufschuhe. Schaut gern auch auf meiner Facebook-Seite vorbei, auf der ich immer wieder neue Eindrücke mit euch teile.

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Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett.

23 Gedanken zu “Meine Tipps für ein besonderes Koppeltraining: RunSwimRun

  1. Wenn ich an diese Einheit denke denke ich an Intervalltraining. Die Schwimmeinheit in der Mitte würde meinen Puls so hochtreiben dass an ein Auslaufen kaum noch zu denken wäre 😀

  2. Liebe Din,

    wieder mal ein wirklich toller Bericht, danke dafür 🙂
    Ich kann solche Einheiten auch wirklich nur empfehlen, mache sie auch schön seit längerem. Bei mir ist das Schwimmbad auch ca. 4km entfernt und auf der Rücktour geht es auch noch hügelig bergauf.

    Welche Laufbrille nutzt du im Winter bzw. bei dunkleren Sichtverhältnissen eigentlich? Ich bin immer noch auf der Suche…

    Liebe Grüße und eine schöne beginnende Winterzeit für dich 🙂

  3. Hallo Din,

    super geschrieben und an alle Eventualitäten gedacht ;-). Wenn es am Donnerstag trocken ist, werde ich RunSwimRun mal testen!

    LG
    Jörg

  4. Hallo Din, habe jetzt gelesen, dass du die Apple Watch Nike+ hast. Könntest du mir in wenigen Worten sagen, ob und wie du mit dieser Uhr zufrieden bist. Meine Frau wünscht sich die nämlich, ist absoluter Apple-Fan :-). Wir sind uns aber noch nicht sicher, ob sie auch schon ausgereift ist. Dass man mit ihr Schwimmen kann, ist ja schon ein großer Vorteil. Danke schon mal für dein Feedback.

    • Hallo Robert,

      also was soll ich als großer Apple Fan sagen. Bei mir stand sie seit es sie gibt auf der Wunschliste. Sie arbeitet großartig mit mit meinem iPhone zusammen und ist mein aktueller Fitness Tracker. Ich habe zahlreiche Apps, die zum Beispiel das Wassertrinken speichern, was ich ziemlich großartig finde. Auch für meine normalen Lauftrainings und für’s Schwimmen ist sie sehr gut geeignet. Aber man sollte sich darüber im klaren sein, dass es keine Sportuhr ist, die für mich alle komplexen Trainings abdecken kann. Für mich ist es eine sehr gute Gesundheitsuhr, die ich als Smartwatch liebe. Ich hoffe, das hilft ein wenig weiter. Falls du spezifische Fragen hast, melde dich doch bitte noch einmal.

  5. Hallo Din,

    danke für die Inspiration. Auf die Idee bin ich in all den Jahren noch nicht gekommen und nun wundere ich mich, warum eigentlich nicht. Das schreibe ich definitiv auf meine ToDo-Liste. Allerdings nicht am Morgen… 😉

    Eine Frage noch: ich hätte ein bisschen Angst bzgl. Verkühlung. Hast du da Erfahrung? Ist die Erkältungsgefahr nach dem Training nicht höher?

    Vielen Dank und viele Grüße
    Torsten / ausdauerblog.de

    • Super gern, Torsten! Es hat mir auch erst die Not ausgelöst, aber seither macht es wirklich ungemein Spaß. Selbst wenn es im Sommer auch mal nur RunSwim oder SwimRun oder auch BikeSwim Einheiten sind.

      Das mit der Erkältungsgefahr stimmt, aber in all den Jahren, auch bei starken Minusgraden habe ich mich noch nie erkältet. Wichtig sind Wechselsachen, etwas auf dem Kopf und die Haut schützen. Die ist durch das Schwimmen sehr in Mitleidenschaft gezogen und braucht einen guten Schutz (vor allem bei allem, was frei liegt, wie das Gesicht).

      Wenn du es ausprobiert hast, lass mich wissen, wie es dir gefallen hat und bekommen ist.

  6. Hey Din, interessante Anregung! Vielen Dank für die vielen Infos und die Motivation! Mein Schwimmbad liegt schon fast zu nah, aber man kann ja auch ne kleine zusätzliche Runde drehen, ne?

    • Hi Lotta,

      oh ja, wenn ich mehr als die kurze Runde mit vier Kilometer laufen möchte, dann baue ich einige Schlenker ein. So war die weiteste Hintour mal 13 Kilometer lang. War dann aber froh, als ich zurück kürzer unterwegs war.

      Es freut mich, dass ich dir einige Inspiration geben konnte.

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