Ironman Cairns 2026 – Angekommen in Queensland: Training, Streckencheck & erste Eindrücke

Da bin ich. In Queensland. Angekommen in Palm Cove und Cairns.

Zwei Wochen vor dem Wettkampf – vor dem Ironman Cairns. Dieses Jahr wollte ich mir bewusst Zeit nehmen, um Abstand vom Alltag zu finden und mich dort einzugewöhnen, wo ich mich sicher gleich zu Haus fühlen würde. Und tatsächlich war es eher ein Ankommen und ein Hiersein, als sich lang einzuleben. Dazu gibt es ausreichend Abstand zum Renntag. Einfach um den Kopf freizubekommen, während sich der Körper langsam im Taper-Modus einfindet und um alles, was ich mir ein Jahr lang vorgestellt habe, endlich unter den Füßen zu spüren.

Der Flug von Berlin nach Cairns dauerte einen ganzen Tag plus 8 Stunden Zeitverschiebung. Und eine kurze Autofahrt nach Palm Cove vom Flughafen Cairns‚. Ich habe die Zeit für das genutzt, wofür ich sonst wenig Zeit habe: schlafen, lesen, Streckenvideos anschauen, die ich eigentlich schon auswendig kenne. Trotzdem. Wenn man nach Cairns fliegt, schaut man sich die Videos noch einmal an, oder?

Und was sonst noch bis jetzt hier in Queensland geschah und wie ich mich weiter auf meine 11. Langdistanz einstelle, erfährst du mit einigen Eindrücken aus dem Paradies in diesem Beitrag.

Wer mit mir in den Urlaub fährt weiß: es gibt nichts, aber auch wirklich gar nichts Wichtigeres, als alles im Hotelzimmer abzuladen und die See zu sehen. Und in diesem Fall sogar einen Ozean – der Pazifik mit seiner unglaublichen Salzluft, die direkt am Flughafen nach mir griff. Der Seewind, der die Palmen rings um meine Unterkunft abends in der Dunkelheit noch leicht zum Rauschen bringt. Das Gefühl der Sommerwärme am Abend, obwohl hier Winter ist, ist wirklich unbeschreiblich!

Triathletin am Rex Lookout in Queensland mit Zeitfahrrad

Aber bevor ich dich weiter durch Queensland führe, erst einmal der Reihe nach.

 

DAS HOTELZIMMER – DIE ERSTE PFLICHT

Drei Minuten nach dem Einchecken in Palm Cove hatte ich das Zimmer gekapert. Passiert immer, in jedem Urlaub. Es ist die entspannende Abwechslung zum durchdachten, strukturierten und wohl sortiertem Alltag zu Haus zwischen mehreren Berufen, Familie und Arbeitswelten.

Helm auf den Schreibtisch. Laufschuhe neben das Bett. Ernährungsübersicht, Tagesplan, Streckenunterlagen irgendwo zwischen Schreibtisch und Sofa. Drei Koffer und mehrere Rucksäcke verteilten sich in den ersten Tagen wie von selbst auf alle verfügbaren Flächen. Wer mein Hotelzimmer sieht, denkt an eine Notsituation. Für mich ist es Ankommen und Abschalten.

Diese charakteristische Unordnung beruhigt mich auf eine Weise, die ich niemandem erklären kann, der nicht selbst mit einem Rad und drei Taschen durch die Welt reist. Die kleine Wohnung wird zur Basis. Alles hat seinen Platz, auch wenn dieser Platz auf den ersten Blick keinen Sinn ergibt und viel zu wild für meine Verhältnisse aussieht.

Das Erste, was ich nach dem Auspacken gemacht habe: die Balkontür aufgemacht und zugehört. Das grüne Rauschen des auslaufenden Regenwaldes. Die Ozeanwellen, die ich zwischen den Häusern nicht nur hören, sondern auch sehen kann. Und dann ging es direkt zum Strand, der mich mit seiner Abenddämmerung und einer Stille willkommen hieß, die man selten in Kleinstädten findet.

Und die Stille und die ersten Tage des Ankommens habe ich direkt genutzt, um einige Worte an liebe Menschen zu senden. Ja, es gibt noch Menschen, die ein Post Office betreten. Die Briefe und Urlaubskarten verschicken. Auch um die halbe Welt! Mal davon abgesehen, dass es mir eine Herzensangelegenheit ist und mir wirklich Freude macht, ist es immer so reizend, den Menschen vor Ort zu begegnen und mit ihnen einige Worte zu wechseln. So wie mit dem Herren hinter dem Schalter der Post, der nur noch viel zu selten Briefe und Karten und nach Europa frankiert.

 

PALM COVE – WO DER IRONMAN BEGINNT

Aufwachen ohne Wecker oder den Druck zeitig zum Training oder zur Arbeit zu müssen. Das ist Urlaub! Hier ist das mit dem Ausschlafen aber nicht ganz so einfach. Denn statt Wecker gibt es hier Lorikeets und Gelbhaubenkakadus. Diese grünen, rotbäuchigen Papageien und weißen Federfreunde mit gelben Kamm haben offenbar keinerlei Interesse daran, dass man spät wach wird.

Laufbloggerin am Strand von Trinity Beach, Queensland in Laufsachen und Sportsonnenbrille

Vierzig Prozent aller australischen Vogelarten leben in dieser Region, und es klingt so. Der Morgen in Palm Cove beginnt mit ungewohntem Getöne. Laut, bunt, vollständig anders als alles, was ich von zu Haus kenne. Aber auch das schreit förmlich nach Urlaub.

Der erste lange Lauf hier erinnerte wenig an ein Training. Es war in Teilen eher ein Spaziergang zur Orientierung. Um die Morgensonne zu genießen und mitten im Wintersommer anzukommen.

Palm Cove liegt etwa 25 Minuten nördlich von Cairns. Hier startet der Ironman Cairns am 14. Juni. Palm Cove ist ein idyllischer Küstenort mit einer Palmenallee, die direkt ans Meer führt. Restaurants und kleine Hotels, die sich nicht gegenseitig überbieten, sondern sich die Strandseite einfach teilen.

Weißer Sand, der im Juni nachmittags noch warm genug ist, um barfuß darauf zu stehen. Und das Wasser: klar, warm, mit dieser Farbe, für die die Karibik berühmt ist und die Far North Queensland einfach so nebenbei präsentiert.

Am Strand entlang laufend Richtung Norden führt der Weg zum Jetty, einem Steg, der weit in den Ozean führt. Ich bin all die Wege des nahenden Ironman Morgens bereits abgelaufen. Einfach um ein Gefühl für die Distanzen hier zu bekommen, bevor sie zur Wettkampfstrecke werden.

 

CAIRNS – DAS HERZ DES IRONMAN

Die Cairns Esplanade ist das Herz dieser Stadt, und man versteht das sofort, wenn man sie entlang läuft. Morgens sind die Locals barfuß unterwegs. Die Lagune liegt still im frühen Licht. Ganz in der Nähe riechen die ersten Cafés nach Kaffee und Meersalz.

Direkt neben der Lagune befindet sich das „Aushängeschild“ der Stadt. Ein in Wellen geschriebener Stadtname, der erst auf dem zweiten Blick als Cairns zu erkennen ist und verziert ist mit einem großen Rochen.

Und dahinter steht das Riesenrad von Cairns, das mich natürlich anlockte. Einfach um den Überblick zu bekommen und eine herrliche Aussicht über den Ozean und die künstlich angelegte Lagune zu genießen.

Es ist der Ort, in dem ich nächste Woche die Radstrecke beende und den Marathon des Ironman Cairns mit vier Runden absolviere. Jetzt sieht dieser ruhige Teil der Stadt noch ganz entspannt aus. Ich weiß, dass das täuscht. Viermal dieselben Abschnitte, spät am Abend, nach 180 Radkilometern, hat mit diesem ruhigen Morgen wenig gemein.

 

STRECKENCHECK: CAPTAIN COOK HIGHWAY

Rouvy-Kilometer aus dem Berliner Winter sind gut. Die echte Strecke unter den Reifen ist besser.

Der erste lange Streckencheck auf dem Captain Cook Highway von Palm Cove in Richtung Port Douglas war beeindruckend.

Es ist die vielleicht schönste Radstrecke, die ich bis jetzt fahren durfte. Und das sage ich nicht leichtfertig.

Vielmehr ist der sich direkt am pazifischen Ozean entlang schlängelnde Highway ein Aushängeschild der Regionen – eine der schönsten Küstenstraßen der Welt. Ich bin auf den Ironman gespannt, wenn ich sie in Gänze erleben darf.

Der Pazifik liegt auf Höhe meines Lenkers, das tropische Grün beginnt keine zehn Meter daneben und über Kilometer hinweg rollt man über Küstenhügel auf und ab mit unglaublich strahlenden Aussichten. So wie oben am Rex Lookout.

Triathletin am Rex Lookout in Queensland mit Zeitfahrrad

Der Asphalt rollt. Der Highway zieht sich hügelig durch die Landschaft, während sich Palmen und Bäume im böigen Ozeanwind wiegen. Ich weiß, das wird nicht nur eine Herausforderung, weil es eine Ironmandistanz ist, sondern weil sowohl der Wind als auch die Hügel auf den zwei Runden ordentlich in die Beine gehen werden. 1.300 Höhenmeter über 180 Kilometer klingen moderat. Es gibt keine einzelnen harten Rampen, dafür ein permanentes Auf und Ab, das sich addiert.

Und dazu ist der Seewind mehr als real. Eigentlich immer kommt er aus Südwesten. Auf einem Küstenabschnitt, der fast durchgehend windexponiert ist, kann der Gegenwind auf den letzten Kilometern zurück nach Palm Cove und im Wettkampf weiter bis nach Cairns das sein, was meine Beine endgültig zum Absteigen überreden möchten.

Was mich überrascht hat, sind zwei Extreme, die hier förmlich aufeinanderprallen.

Eine Radstrecke, die mit ihrer Schönheit dafür sorgt, dass man sofort die Flip Flops zum Spazieren und das Auto stehen lassen möchte. Es ist ab Palm Cove Richtung Norden so schön, dass ich überglücklich bin, dass hier die zwei Runden abgefahren werden und die restlichen rund 25km nach Cairns nur der Abschluss sind. Das andere Extrem sind die Straßen und die Locals, die einschließlich der Organisator selbst davor warnen, aber dieser Strecke zu trainieren. Auf dem Highway gilt wie auf vielen Straßen ein Überholverbot, weil sie so schmal sind und sich durch die Landschaft schlängeln.

Mein Gefühl ist zudem, dass – weil sich niemand traut – Autofahrende es auch nicht gewöhnt sind, dass sich Radfahrende auf der Straße bewegen. Ein absolutes Unding, das nicht nur einmal für schlechte Laune sorgte und so gar nicht in mein Weltbild der Radsportlerin passt. In Texas – in den Woodlands – war es ja ähnlich. Hier ist es aber vielleicht noch ein Tick schlimmer und tatsächlich sieht man hier niemanden trainieren. Ich bin deshalb nur ganz ausgewählte Abschnitte zu Zeiten gefahren, zu denen sehr wenig Verkehr herrschte und Oliver mich begleiten konnte.

Wir haben zusammen die Highlights der Radstrecke, aber auch Abschnitte rund um Cairns, Palms Cove, Port Douglas und natürlich dem Captain Cook Highway erlebt. Dazu gehörte auch ein visuell beeindruckendes Palmenfeld gesehen. Die kleinen Überraschungen entlang der großen Straßen haben uns wirklich verzaubert. Mit dem Rad, aber auch als ganz normale Touristen beim Spazierengehen.

DER DAINTREE RAINFOREST

Zwischen zwei Trainingseinheiten bin ich in den Daintree Rainforest gefahren.

Wer nach Cairns kommt und diesen Abstecher nicht macht, verpasst das, was diesen Teil Australiens von allem anderen unterscheidet.

Travelbloggerin im Daintree Rainforest Queensland, Cairns

Der Daintree von Queensland wird auf über 180 Millionen Jahre geschätzt. Er ist der älteste kontinuierlich bestehende tropische Regenwald der Erde, älter als der Amazonas, älter als die Dinosaurier. Das sind Zahlen, die man liest und sofort wieder vergisst, weil sie zu groß sind für das, was man sich darunter vorstellt.

Dann steht man unter den Baumkronen und versteht, was gemeint ist. Dazu gibt es Vogelrufe, die ich nicht einordnen kann. Licht, das durch das Blätterdach fällt und eine eigene Farbe hat. Die kletternden Pflanzen, die mit ihren meterlangen Luftwurzeln den Wald so verdichten, das man nur wenige Meter hineinblicken kann. Stundenlang kann man auf den Straßen, Wegen und Pfaden darin unterwegs sein.

Und direkt im Regenwald beherbergt gibt es wunderbare Auffangstationen für verletzte Tiere, die zu kleinen Entdeckungstouren einladen. In genau so einem Vogelreservat haben wir auch den gefährlichsten Vogel der Welt gesehen: den Kasuar.

 

SCHWIMMTRAINING UNTER BESONDEREN UMSTÄNDEN

In der Race Week wird mich sicher das bis jetzt spektakulärste Schwimmtraining erwarten. Ich hoffe, dass ich dann auch mehr Details zum Great Barrier Reef teilen kann, wo eben das Schwimmen stattfinden wird.

Da ich aber zwei Wochen vor dem Wettkampf noch etwas längere Zeit im Wasser verbringen wollte, habe ich mich nach Cairns aufgemacht zum Tobruk Memorial Pool. Einem Freibad mit drei Pools – für Kinder, 25m und 50m Becken – die mit riesigen Sonnensegeln überspannt sind und perfekte Trainingsverhältnisse bietet. Für gerade einmal umgerechnet 4,60€ erhält man eine Tageskarte und alles, was das Schwimmtrainingsherz in Berlin vermisst. Eine entspannte Atmosphäre, neue Einrichtungen wie private Duschen und Umkleiden und eine Sonnencreme-Station. Die komplett durchgeleinten Bahnen sind nach Geschwindigkeiten kategorisiert und ich durfte meine 2h allein auf einer verbringen. Das mag in der Race Week anders aussehen.

Aber mich so unter die Locals gemischt zu haben, war jetzt schon ein kleines Highlight.

WIE DAS ANKOMMEN SO LÄUFT

Die Reise war lang. Australien liegt weiter weg als Texas, und Texas hatte mich letztes Jahr bereits an eine Grenze geführt, die ich mir vor dem Start nicht so vorgestellt hatte. Jetlag ist bei einem Zeitunterschied von acht Stunden kein Beschwerdemanagement, das ich einfach mal weglächeln kann mit dem Gedanken „da musst du einfach durch“. Es ist für mich eigene Trainingsaufgabe, die mir hier etwas besser gelingt, weil ich einfach mehr Zeit habe. Purer Luxus, der sich wirklich gelohnt hat und mir auch im Hinblick auf die Akklimatisierung zugute kommt.

Die ersten Tage habe ich gespürt, dass mein Körper noch nicht hier war. Das mein Kopf noch nach Ankommen sucht. Die ersten Schwimmtrainings haben mich unglaublich darin unterstützt, die unfassbare Schwere loszulassen und den verlorenen Tag irgendwie so einzuholen, dass es sich nicht mehr seltsam anfühlt.

Aber Schwimmen ändert eigentlich immer alles – egal ob Stimmung, Einstellung, Motivation. Das macht es jedes Mal. Und nachdem ich zu Haus aufgrund geschlossener Hallen- und Freibäder plus Virusinfektion lange Zeit gar nicht ins Wasser konnte, machte es mich unglaublich glücklich, hier endlich meine Bahnen ziehen zu können!

Und ja, auch das lange Lauftraining half beim Ankommen. Ich habe nicht nur zahlreiche Kilometer in die eine sondern auch andere Richtung erkunden können. Sondern mein Körper hat so auch direkt verstanden, was Morgen- und Vormittagswärme und -schwüle heißt.

Und was den Ironman Cairns anbelangt – ja, puh.

Bin ich eigentlich je wirklich bereit für 226 Kilometer? Ich glaube, wenn dann bin ich vorbereitet. Das ist aber etwas anderes.

Bereit sein ist ein Gefühl, das ich oft suche und selten finde. Vorbereitet sein ist eher eine Entscheidung, die ich über Monate getroffen habe. In einer Vielzahl von Trainingseinheiten. Immer und immer wieder.

Mittlerweile ist das Salz wie eine zweite Haut geworden. Das Barfußlaufen auf allen Wegen, Straße und Supermarkt fühlt sich an wie im heimischen Garten. Die viele Bewegung – egal ob Training oder Erkundungen – wird immer von einem Horizont eingerahmt, der von Ozeanblau in Himmelblau übergeht und den ich jetzt schon nicht mehr missen möchte!

Queensland gibt einem das zurück, was in einem langen Trainingsblock manchmal verloren geht: das Staunen. Die Fähigkeit, einfach anzuhalten und zu sehen, was gerade vor einem ist.

 

LIVE-UPDATES WÄHREND DER IRONMAN CAIRNS RACE WEEK

Und nun ist steht auch bereits die Race Week an. Oliver und ich haben wieder geplant, während dieser Tage einen Beitrag zu erstellen, den wir immer dann erweitern, wenn wir etwas Erzählenswertes erlebt haben.

Schaut also regelmäßig vorbei, um nichts zu verpassen. Wir freuen uns darauf, euch an unserem Abenteuer Ironman Cairns teilhaben zu lassen.

Die Race Week des Ironman Cairns 2026 hat begonnen. Reef Swim im Korallenmeer, Charity Fun Run am Freitag, Bike Check-In und Race Day: alle Updates aus Queensland.

[Photo Credits: Oliver Eule / eiswuerfelimschuh.de] | Alle hier gezeigten Fotos wurden wie immer von Oliver Eule aufgenommen. Die Rechte an diesen Fotos liegen bei ihm und mir. Eine weitere Nutzung der Fotos ist in Absprache mit uns gerne möglich. Bei Interesse schreibt uns bitte eine E-Mail, um Details der Nutzung auf Social Media, Webseiten oder Printmedien zu klären.

3 Kommentare zu „Ironman Cairns 2026 – Angekommen in Queensland: Training, Streckencheck & erste Eindrücke“

    • Hey Frank, das freut uns wirklich!
      So einfach wie die Strecke mit ihrem hin und her ist – was ja für die Rad- und Laufstrecke gilt – so unglaublich schön ist sie. Die Küstenstraße ist beeindruckend und gleichermaßen so herrlich geschlängelt, dass es sehr viel Spaß macht, sie entlang zu fahren. Ich bin gespannt, sie am Sonntag in Gänze zu erleben. Viele Grüße von hier unten.

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