Training Juli 2016: Saison-Höhepunkt

Wenn Training und Wettkampf aufeinander treffen, verspricht der Trainingsplan eine Mischung aus besonderen Highlights, letzten intensiven Spitzen, Tapering und Regeneration. Der Juli war mit dem Ironman Switzerland in Zürich genau so ein Monat. Eine wilde Mischung, die letzte Reserven, aber auch viel Geduld und stille Füße von mir abverlangte.

Vielleicht war es Schicksal, vielleicht auch einfach nur Zufall, dass mein erster Ironman tatsächlich auf meinen Lieblingsmonat Juli fiel. Eigentlich hätte es für ein Julimädchen gar nicht anders kommen dürfen. Letztlich waren rückblickend alle Entscheidungen der ersten Monate in diesem Jahr, egal wie unglaublich schwer sie auch im jeweiligen Moment gefallen sind, genau die richtigen.

Alle Bilder könnt ihr zur Vergrößerung anklicken. 

EISWUERFELIMSCHUH - IRONMAN SWITZERLAND Triathlon Langdistanz Schweiz (4)

 

55 Stunden stehen in meiner Zusammenfassung in meinem Trainingstagebuch. Allein 12,5 Stunden habe ich als Wettkampf beim Ironman verbracht. Was für ein spektakuläres Erlebnis, das nicht hätte besser laufen können. Es war anders, als ich es mir vorgestellt hatte, aber absolut im positiven Sinn. Mehr dazu die Tage, wenn Olli die unzähligen Fotos durchgeschaut hat und ich alle Gedanken dazu passend sortiert habe. Hier schon einmal einige wenige Eindrücke.

 

EISWUERFELIMSCHUH - IRONMAN SWITZERLAND Triathlon Langdistanz Schweiz (1)

EISWUERFELIMSCHUH - IRONMAN SWITZERLAND Triathlon Langdistanz Schweiz (2)

EISWUERFELIMSCHUH - IRONMAN SWITZERLAND Triathlon Langdistanz Schweiz (3)

 

Besonders die erste Monatshälfte hatte es noch einmal ordentlich in sich, nachdem ich den Juni gefühlt schon nur mit Training verbracht habe. Nach diesem kleinen Hoch war die zweite Hälfte geradezu verschlafen. Ich glaube, ich habe noch nie so intensiv meine Tapering- und die Regenerationsphase vor und nach dem Wettkampf mit Nichtstun verbracht. Obwohl das eigentlich auch das falsche Wort dafür ist. Denn tatsächlich habe ich schon etwas Sport getrieben, wie man unschwer an den Statistiken feststellen kann. Denn Tapering und Regeneration heißt nicht, wie meine Familie gern annimmt, plötzlich komplett auf Sport zu verzichten… Ich habe mich aber dabei vor allem auf Techniktraining, ruhige Einheiten, viel Yoga und Stabilisationstraining konzentriert.

Bereits am Anfang des Monats wurde der MyGoal Triathlon Trainingsplan etwas moderater. Es standen einige lange Einheiten drin, aber die Intensität nahm ich doch deutlich heraus. Das gilt sowohl für das Laufen und Schwimmen als auch für das Radfahren. Wobei letzteres doch noch mit am anstrengendsten gewesen ist. Wie im Juni genoss ich aber die Fahrten allein auf den Landstraßen und warf schon einmal einen Blick auf die BerlinMan Strecke. Denn der Trainingsplan hört für die Saison noch nicht auf. Die Zeit der Triathlons endet erst mit dieser Mitteldistanz. Schade eigentlich. Ich möchte da noch gar nicht dran denken.

Was aber egal zu welcher Zeit in der Saison nicht fehlen darf, ist das Stabi-und Athletiktraining sowie Yoga. Zusammen macht es immerhin 13% des gesamten Trainings aus. Mehr als das Schwimmen. Überraschender Weise haben sich meine Schwimmzeiten auch nicht verschlechtert. Das schiebe ich einerseits auf eben das Stabi-Training und auf meine Yogastunden, aber auch auf die immer noch unfassbaren 23km im Mai…

 

EiswuerfelImSchuh_Trainingsauswertung_Triathlon_Juli2016_Triathlon-Yoga

 

 

Erkenntnis des Monats:

Ja, das könnte ich mir so wieder vorstellen.

 

Jetzt möchte ich aber mal von euch hören, was bei euch im Juli so ging! Wettkampf, Tapering, Regeneration, normales Training oder alles oder nichts?

 

Alle hier gezeigten Bilder wurden von meinem Fotografen Olli erstellt. Die Rechte an diesen Bildern liegen bei ihm und mir. Eine weitere Nutzung dieser Bilder ist nur in Absprache mit uns möglich.

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..‚Din‘ ist Gründerin von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

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Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett.

8 Gedanken zu “Training Juli 2016: Saison-Höhepunkt

  1. Hi Din, ich gratuliere dir noch einmal ganz herzlich zu deiner ersten Langdistanz. Und umso bemerkenswerter das sie dir so gut bekommen ist 🙂 bin sehr gespannt auf deinen ausführlichen Bericht!
    Der Gedanke sowas auch mal zu Finishen lässt mich träumen…;)
    Mein Juli stand eher im Wohlfühlmodus. Sommer, Sonne …und alles ganz locker je nachdem auf was ich gerade Lust hatte. Vorallem aber endlich mal mehr Zeit im Wasser verbracht. Liebe Grüße

    • Hi liebe Miele, ganz vielen lieben Dank!

      Vergesse den Traum nie! Er ist näher, als man es glauben mag.

      Dein Juli hört sich auch ganz wunderbar an. Mehr Zeit im Wasser ist so schön. Ich hoffe, ich kann einiges im August nachholen. Der Strand fehlt mir. Liebe Grüße und einen herrlichen August.

  2. Respekt, liebe Din,
    Dein Juli ist wirklich absolut genial gelaufen. Dein IronMan ist sowieso eine Heldentat – für mich auf jeden Fall.
    Ich zähle die Kilometer nicht, allerdings habe ich durch das tägliche pendeln zur Arbeit schon ganz ordentlich Radkilometer gesammelt, dafür etwas weniger Laufkilometer 😉
    Zum schwimmen kann ich eine klare Auskunft geben, genau 500 Meter, denn ich war einmal schwimmen und musste nach 20 Bahnen wehen Krämpfen in den kleinen Fußmuskeln aufgeben 🙂

    Salut

    • Ganz vielen lieben Dank, Christian! Tägliches Pendeln verlangt ja einiges ab, vor allem Motivation. Da hast du sensationelle Grundlagen, so viel steht fest. Wirkt sich bestimmt aber auch auf die Laufleistung aus, selbst wenn da etwas weniger Kilometer zusammen kommen, oder? Das musste ich schon vor Jahren feststellen, als ich mit dem Triathlon begonnen habe. So gut wie ich beim Laufen geworden bin trotz weniger KM, hatte mich wirklich überrascht.

      Krämpfe in den Füßen sind ja ganz gemein. Das kenne ich nur vom Yoga und Radfahren,…

  3. Auch ich bin schon sehr gespannt auf deinen Triathlon-Bericht und gratuliere dir noch einmal zur bemerkenswerten Leistung! Mein Juli war voller Laufkilometer, ich glaube, der bisher größte Kilometerumfang meiner „Laufkarriere“. Am Samstag werden wir sehen, wozu das gut war 😉

    • Das glaube ich dir gern. Bin gespannt, wie es nächste Woche läuft und freue mich schon auf das Race Briefing. Ich werde übrigens in Sacrow als Läuferin 3 an den Start gehen. Unheimlich schön, dass ich mal eine andere Strecke des Mauerstreifens begutachten kann.

  4. Hi Din ,
    Habe ja lange nichts von mir hören lassen,
    Wooh ein toller Bericht, Wahnsinn,wieviel du an Zeit, Energie und Kraft in dein Training investiert hast:-)
    Es hat sich gelohnt Ironwoman, Herzlichen Glückwunsch 🙂
    Nächstes Jahr bin ich dran, wünsche mir Glück, aber ich denke mit Anke kann mir nicht mehr soviel passieren
    🙂

    Mfg
    Marcus

    • Hi Marcus,

      hast ja auch einiges an Training zu tun gehabt. Hoffe, es läuft für den BerlinMan auch gut bei dir.

      Vielen lieben Dank. Ich finde auch, dass sich jede Minute gelohnt hat. Mit Anke wird auch dein Training super laufen. Ostseeman?

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