Schwimmgeschichten: Drei Läufe, zwei Schwimmbäder – was für ein Morgen!

Gerade solche Morgen können eigentlich nur so enden. Da ist man top vorbereitet. Legt wie Mutti schon am Abend zuvor alle Sachen heraus, krabbelt überpünktlich wenngleich nicht sonderlich motiviert aus dem Bett, ist ruck zuck irgendwie bereit für das anstehende Training und rast los. Los in den Morgen, der plötzlich mit der ein und anderen Überraschung auftrumpft. 

Auch wenn ich so dermaßen wenig Lust hatte, mein kuscheliges Bett zu verlassen, stand bereits am Vortag fest, dass es dieses Mal kein Entkommen geben wird! Also raus! Etwas widerwillig streifte ich mir die erste Lage Laufsachen über. Mein Haferbrei mit Cranberries war vorbereitet. Der Mate Tee zog durch. Ich schnappte mir nach dem kleinen Frühstück meinen Laufrucksack mit meinen Schwimmsachen und sprang sprichwörtlich in die Dunkelheit. Der perfekte Tag um fliegen zu lernen. Wind, Sturm. Es war mild und gleichzeitig frisch. Garantiert ein Tag für die falsche Kleiderwahl. Egal was man anzieht, es ist nicht richtig. Dennoch eilte ich recht schwungvoll durch die Gassen immer den Blick weit nach vorn gerichtet. Mit jedem Schritt wuchs die Freude auf das Schwimmtraining. Mein blinkendes Licht am Bauch von meinem Brustgurt strahlte den Weg an, die verschlafenen Fußgänger und Radfahrer eierten mir aber dennoch gern direkt vor die Füße. Der Unterhaltungswert in diesen frühen Stunden ist schon recht hoch. Die Zeit verfliegt rasend schnell. Die letzten Male war ich immer etwas gemächlich unterwegs. Die letzten regelmäßigen Einheiten mit laufen, schwimmen und laufen sind schon eine Weile her. Dazu habe ich mir ein anderes Schwimmbad für diesen Winter ausgewählt. Genau damit beginnt eigentlich meine Geschichte! Dieses für mich neue Schwimmbad ist nicht nur vier sondern knapp sechs Kilometer entfernt. Das wenige bisschen mehr Weg hat es irgendwie in sich. Aber auch daran gewöhne ich mich sicher bestimmt bald, wenn alles wieder regelmäßiger stattfindet.

Schon an der letzten Ampel ahnte ich Böses. Das Haupttor vor dem Schwimmbad war zu! Natürlich bleibe ich erst einmal grundpositiv. Bildete mir ein, die Tür schlug durch den Wind zu. Ich schnappte mir den Türgriff und es passierte, nichts. Nichts! Natürlich nicht! Ich hopste ein Stück weiter zum Aushang des Schwimmbades. Klar! Ausgerechnet an diesem Morgen geschlossen. Ich bin sofort am Toben! Textete meine Familie mit Nachrichten zu. Sie antwortete nur kurz mit: „Weiter zum nächsten?“ Ich tobte weiter. Grummelte in mich hinein. Grübelte über die Frage meiner Familie, die plötzlich in meinem Kopf zur Aufforderung wurde! Ich überlegte. Bemühte Google. Ja. Das andere hat geöffnet. Handy weg, Musik an und weiter. Im Eiltempo stellte ich mich dem Wind entgegen. Er erwidert mit Böen, die mir die Beine wegdrückten. Mein Fuß schlug gegen den Knöchel des anderen Fußes. Ich jammerte und begann daran zu zweifeln, ob das jetzt wirklich alles so eine gute Idee war und wie bitte meine Familie dazu käme, mich aufzufordern, zum nächsten Schwimmbad zu rennen. Sie wissen wohl nicht, dass ich so einfach mal spontan weitere fünf Kilometer auf meine Laufen – Schwimmen – Laufen Trainingsliste packe! Ich fand eine kleine Seitenstraße in der es sich wieder besser laufen ließ und schon stand ich vor dem nächsten Bad. Natürlich. Auch das noch. Die Rentner sind alle munter und kreisten gemütlich durch das Becken. Kreuz die quer. Keine Schnellschwimmerbahn abgesperrt. Stattdessen kreischten Kinder auf ganzen vier Bahnen herum. Ich murrte vor mich hin. Wie immer saß ich erst einmal auf dem kalten Beckenrand. Zerrte mir innerlich quiekend die Badekappe über die Haare. Gähnte und jammerte vor mich. Ließ die Schwimmbrille an die Stirn klatschen und träume von – ja, von was eigentlich? Oft ist mein Kopf ganz leer. Manchmal denke ich über meinen Plan nach. Aber meist sehne ich mich nach Sonne, Sommer und Wärme, Strand, Ozean und Salzwasser. Stattdessen strahlt mich das Neonlicht von der Decke gleißend an, während meine Beine entspannt im Wasser baumelten. Ja, die hatten gute Laune! Als die Schwimmbrille endlich saß, begann ich mein Training mit 45 Minuten Verzug. Zum Glück hatte ich an diesem Morgen etwas mehr Zeit.

Die erste Bahn lasse ich immer ganz entspannt angehen. Kopf und Körper müssen erst einmal verstehen, dass sie eine ganze Weile in dem gefühlt eisigen Wasser durchhalten müssen. Ich glitt von einer Seite zur anderen. Nach dem Einschwimmen harrte ich kurz aus und suchte nach etwas mehr Platz. Ich starrte vor mich hin. Da spricht mich doch plötzlich die ältere Dame an, die mich vor einigen Monaten halb aus einem anderen Schwimmbad verwies. Die Spur an der Bahn fünf wäre nun frei und ich könne die ja gleich benutzen. Ah ja. Was sollte ich jetzt davon halten? Als würde irgendeine Bahn irgendjemanden gehören. Na ich rutschte und weiter ging es auf Bahn fünf.

Alle Bilder könnt ihr zur Vergrößerung anklicken. 

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Neben mir kreiste ein Schwimmer mit Paddles, der wie wild seine Bahn durchpflügte. Das ist aber nicht erlaubt! Ich beobachtete die Situation scharf. Ich kann euch schwören, ich habe nicht gepetzt! Manche verschlafene Bademeister ignorieren das gern. Aber dieses Mal war ein Rettungsschwimmer vor Ort, der es wirklich genau nahm und diesen Typ zu sich ran holte. Schluss mit lustig! Durchpflügen ist auch das richtige Wort für das, was so mancher beim Schwimmen treibt. Je wilder je besser – habe ich oft halb ertrinkend durch deren Wellenschlag das Gefühl. Ich gleite derweil gemächlich durch das Wasser, wenn ich an denen vorbei bin. Erst neulich wieder im Schwimmseminar des MyGoal Teams habe ich wieder gehört, dass die beste Voraussetzung für gutes Schwimmen ist, sich das Wasser zum Freund zu machen. Es zu schlagen ist also keine Lösung. Momentan liegt der Fokus bei meinen Einheiten auf Technik und den Grundlagen. Pyramidentraining macht mir irgendwie aktuell wirklich super viel Spaß. Ich muss mich erst einmal durchkämpfen, bis ich auf der längsten Distanz angekommen bin, aber dass die Streckenlänge anschließend abwärts geht und wie schnell dann die 400, 300, 200 und 100 Meter vorbei sind, fasziniert mich immer wieder. Vor allem kommt so auch recht kurzweilig ordentlich Strecke zusammen. Im Anschluss ist zwar der ein oder andere Sprint nicht einfach, aber dafür sehr schön, um wieder richtig wach zu werden, alle Reserven zu mobilisieren und bereit für den laufenden Schlussspurt heim zu sein.

Nach kurzem Ausschwimmen, zerrte ich am Beckenrand wieder meine Badekappe vom Kopf. Als ich gerade hinaus krabbeln wollte, sprach mich ein Herr an. Das sieht ja alles so sportlich aus. Ich quickte und kicherte vor mich hin. Er schien etwas irritiert und schob das Wort ‚Triathletin‘ mir Fragezeichen hinterher. Ich immer noch etwas kichernd, nicke nur. Bin nicht sonderlich redselig nach dem Training. Er kämpfe nur gegen den Zerfall. Na gut. Ich kann ja auch doch mal etwas sagen. Schwimmen ist dafür ja nicht die schlechteste Wahl. Er wünschte mir einen schönen Tag. Ich rannte zur Umkleide. Also ging zügig. Rennen ist ja verboten. Bei uns einigen Bädern ist alles verboten. So viele Schilder gibt es nicht mal auf der Straße. Echt jetzt. Nur mit dem Lesen davon, kann mich sich richtig Zeit vertreiben.

Gemütlich umziehen geht anders. Während die anderen Schwimmer Haare föhnen und riesige Sporttaschen füllen, wird meine Umkleide jedes Mal zur Wechselzone. Es wird gezerrt und mit klebenden Sachen gekämpft. Das Handtuch auf dem Kopf verabschiedet sich mehrmals bei dem Gehampel. Der Laufrucksack wird vollgequetscht. Noch ein Schluck zu trinken, dann geht es meist direkt für mich schnellst möglich zu meinen Laufschuhen, die hinter der Schuhe freien Zone auf mich warten. Dann war auch schon alles andere startklar. Nur dass mich der Herr vom Beckenrand anhält. Ob ich jetzt noch laufe, fragte er. Naja, ja, irgendwie muss ich ja heim kommen, rutschte es mir raus. Er würde auch gern mal Triathlon ausprobieren. Was ihn abhält möchte ich wissen. Die Zeit wäre es wohl. Aber seine Freunde wären ja Triathleten. Wie die das wohl machen… Fragen über Fragen. Wir verabschieden uns erneut. Endlich kann es weitergehen. Meine Eintrittskarte ziehe ich schon halb rennend durch den Pieper am Ausgang, der sich öffnet und mir die Bahn frei macht für den Heimweg. Ein Morgen nach meinem Geschmack mit viel Unterhaltung und Ablenkung, aber auch mit eindeutig zu viel Aufregung am Anfang.

Wie sieht eigentlich euer Schwimmprogramm momentan aus und welche Einheiten mögt ihr besonders? Techniktraining ist bei mir regelmäßig mit eingeplant, aber ich muss zugeben, dass ich es nur halb so gern absolviere wie mein Lauf-ABC. 

Ihr seid gern im Wasser und möchtet mehr Geschichten darüber lesen? Dann habe ich hier den richtigen Tag für euch: Schwimmgeschichten.

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Alle hier gezeigten Bilder wurden von meinem Fotografen erstellt. Die Rechte an diesen Bildern liegen bei ihm und mir. Eine weitere Nutzung dieser Bilder ist nur in Absprache mit uns möglich. 

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..‚Din‘ ist Gründerin von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

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Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

23 Gedanken zu “Schwimmgeschichten: Drei Läufe, zwei Schwimmbäder – was für ein Morgen!

  1. Hallo,

    schön geschrieben und das mit den Rentner kenne ich leider auch. Gerade, wenn wir morgens eine Einheit einlegen, sind wir in einem kleinen Bad, ohne abgesperrte Bahnen und da ist dann meist Anarchy. Da trifft man auch gerne mal „bahntreue“ Schwimmer, die durchziehen, komme was oder wer wolle!

    Ansonsten sieht mein Schwimmtraining derzeit eher einseitig aus. Sonntags ist derzeit noch Techniktraining in einem Schwimmkurs und ansonsten versuche ich einfach das gelernte unter Woche 1 bis 2mal umzusetzen. Habe derzeit das Problem, dass ich noch Schwierigkeiten mit dem Luft holen habe. Komme eine Bahn (50m) weit und brauche dann erstmal eine kurze Pause, bis es weitergehen kann.

    Aber es wird so langsam 🙂 Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen und ich will endlich vom Brustschwimmen weg.

    Viele Grüße,

    Tobi

    PS: Kleiner Tippfehler in: „sich das Wasser zum Freud“, sorry wahrscheinlich hat mein Kommentar wesentlich mehr Fehler 😀

    • Hi Tobias,

      ja, das ist ein winziges Problemchen, das es eigentlich immer irgendwie gibt. Aber meist kommen wir gut miteinander aus. Hier in der Stadt würde ich mir nur wünschen, dass die Bahn (wenn schon einmal eine da ist) auch für Schnellschwimmer und nicht Rückwärtsplanscher offen wäre.

      Aber so ein Kurs bringt doch sicher auch Abwechslung? -und du hast schön Hausaufgaben für die Woche. Ich zehre auch die Tage immer noch von meinem Kurs von vor zwei Wochen. Das mit dem Luftholen bekommst du mit dem Techniktraining sicher bald in den Griff. Um aber keine Pause machen zu müssen, probiere doch mal, eine halbe Bahn zu kraulen und eine halbe Bahn Brust zu schwimmen. Vielleicht hilft dir das durchzuschwimmen. So mache ich die Intervalle und brauche entsprechend zwischendrin keine Pause machen.

      Danke dir auch für den Tipp! Das ist direkt geändert!

      Beste Grüße und bis bald,
      Din

      • Hi,

        ja, der Schwimmkurs ist sehr gut und bringt in der Tat auch Abwechslung. Im Moment mache ich das auch so, dass ich auf den 50m Bahnen erst kraule und dann die Hälfe Brust schwimme.

        Heute früh auf einer 25m Bahn hab ich dann beides ohne Pause abgewechselt, das ging dann auch 🙂 Es wird!

        Viele Grüße,

        Tobi

        • Hi Tobias,

          das hört sich doch super an. Ich hatte erst vorgestern das Gespräch mit Anfängern, die das mit dem Atmen auch nicht hinbekommen. Die Theorie beherrschen alle, aber die Umsetzung ist schwierig. So ein Einstieg bietet sich da echt an. Selbst wenn man erst einmal nur fünf bis zehn Züge mit der richtigen Atmung durchkraulen kann.

          Freut mich, dass es langsam wird. Einfach immer dran bleiben. Der Winter ist lang und du hast ausreichend Zeit.
          Beste Grüße und weiterhin viel Spaß.

  2. Holla, die Waldfee, was für ein Morgen! Und das alles vor der Arbeit?! Hut ab! Ich bin immer happy, wenn ich vorher meine 30min-Morgenrunde schaffe.

    Beim Schwimmen mag ich zur Zeit am liebsten das Techniktraining im Verein. Unser Trainer hat echt ein gutes Auge und gibt viel Feedback. Meine Wasserlage ist schon ziemlich gut, aber ich bin so faul beim Beinschlag 😉 Naja, so hat jeder seine Baustellen…

    Liebe Grüße
    Lena

    • Na so einem Morgen ist man dann tatsächlich total wach. Aber für mich ist diese Runde besser am Morgen zu absolvieren als abends.

      Techniktraining im Verein ist tatsächlich lustig. Im Kurs neulich hat es auch bedeutend mehr Spaß gemacht allein. Dann wünsche ich dir mal weiterhin ganz viel Erfolg. Das wird sicher bald schon viel besser. Das gute beim Triathlon, der Beinschlag wird überschätzt. Die brauchen wir ja noch später.

  3. Hey,
    du hast sooooo recht. Diese Rentner sind einfach unfassbar. Ich (Nine ;)) bin so verdammt froh, dass es in Salzburg ein Schwimmbad gibt, das 7 ja wirklich 7 Bahnen komplett abgesperrt hat. Es ist eine Ausnahme wenn mal 3 Leute auf einer Bahn schwimmen müssen. Meistens hat man wirklich seine eigene Bahn oder teilt sie sich mit jemandem der weiß was schwimmen ist 😀 (du verstehst was ich meine)!
    Wenn ich dann einmal in der Heimat bin und im Dorfschwimmbad meine Bahnen ziehen will, dann kostet mich dies alle Nerven die ich über Monate in Salzburg eingespart habe 😀
    Aber ich bin einfach froh zu hören, dass es allen anderen von uns auch so geht! Schönen Tag wünsche ich dir 😉

    Liebe Grüße
    Nine von tri2gether

    • Hallo Nine,

      was ist das bitte für ein Traum. Für diese Bedingungen würde ich sogar eine 25m akzeptieren. Da habt ihr ja wirklich perfekte Bedingungen. Gerade bei Technik und Intervallen ist das ja sehr zum Vorteil. Ich kann nur hoffen, dass der Frühling früh beginnt und ich schnell wieder raus allein in den See kann.

      Liebsten Dank und bis bald. Euch auch einen tollen Tag.

  4. Ich sehe schon, da kommt noch viel Arbeit auf mich zu. Am Montag werden in unserem Kraulkurs Vidioaufnahmen gemacht. Da kann man dann sehr schön seine Fehler erkennen. Wird bestimmt spannend. Wünsche einen schönen 1. Advend!

  5. Meine Güte, wenn ich von deinen Schwimm-Erfahrungen lese: Hektik, tausend Verbote (echt? Erzähl‘ mal, ich will mich beömmeln….;-) )

    Ich würde ja auch gerne schwimmen, aber…. Nein, würde ich nicht. Besser gesagt: Wenn ich im Wasser bin, habe ich Spaß. Die Rüstzeiten schrecken mich ab. Hinfahren, umziehen, dasselbe am Rückweg wieder, das summiert sich locker auf eine Dreiviertelstunde. Mir fehlt noch der Drang zum Triathlon, deshalb bleibe ich vorläufig beim Laufen, Radeln und Kettlebells.

    Ciao,
    Harald

    • Ja. Die gibt es wirklich. Es wird nicht gerannt, nicht geraucht, keine Taschen abgestellt, nicht vom Beckenrand gesprungen, keine Paddles benutzt, der Rettungsring nicht angefasst und und und… Dafür dürfen aber die Renter auf die Schnellschwimmerbahn rückwärts baden.

      Also deine Sportzusammensetzung ist super, aber das Packen von einem Laufrucksack geht ganz schnell und du kannst hin und zurück laufen oder das Rad nehmen oder ist dein Bad sehr weit entfernt? Dann sind natürlich die Pack- und Fahrzeiten ein No-Go. Das verstehe ich total.

  6. Hallo Nadin,
    Ich bin froh, dass mittlerweile 2x die Woche im Schwimmverein / Triathlonabteilung Training angesagt ist… die (nicht ausschließlich) Rentner beim morgendlichen Frühschwimmen haben mich auch immens genervt.

    Bei dem normalen Schwimmen Donnerstag Abends (45min) sind die Einheiten schön strukturiert und Samstag Abends sind 90min Training mit individueller Korrektur, Technikübungen etc… wobei mich das aktuell bei einigen Übungen schon sehr an meine Grenzen bringt und ich diese alleine niemals im Lebens ausprobieren würde. Die drei für mich allerschlimmsten sind (alles in Kraul-Lage)
    – „mit jedem Kraulzug eine Drehung um die eigene Achse“,
    – „Ein Bein am Knie nach oben Abwinkeln“
    – „Hände unter den Achseln einklemmen und dann „Kraulschwimmen“

    Viele Grüße,
    Ruben

    • Hallo Ruben,

      so legst du ja wirklich die perfekten Grundlagen für Deinen Triathlon nächstes Jahr. Wenn es terminlich bei mir passt, nehme ich auch an Seminaren oder Workshops teil. Das bringt mich auch jedes mal etwas weiter. Ein Schwimmkurs ist da natürlich um einiges effektiver. Ich kann dir die Technikübungen auch nur immer wieder ans Herz legen.

      Ich musste echt bei der ersten Übung breit grinsen. Das nennen wir Indianerschwimmen. Da bin ich neulich fast untergegangen. Ich hatte so viel Wasser in der Nase, dass danach ewig vor mich hingeniesst habe. Von den anderen Übungen möchte ich erst gar nicht anfangen. Irgendwann wird es besser. Wenn auch bei mir noch nicht viel… Trotzdem weiterhin ganz viel Spaß dabei! Ich bin gespannt, wie es bei dir weitergeht.
      Viele Grüße.

  7. Schön zu lesen Din. Sehne mich auch wieder nach etwas Trainingsalltag. Vor allem das Schwimmen fehlt mir. Hoffe das wir im Januar mit Bau und Umzug durch sind damit alles wieder in geregelte Bahnen kommt 😉 Schöne Woche!

  8. Hallo Din,
    Bei mir sieht es etwas mau aus, mit Training, aber sonst heißt es bei mir SA ca 2std, Technik und GAI Training,da werden aber alle Schwimmarten geschwommen, d.h. Delphin,Rücken,Brust,Kraul, viel Lagen schwimmen.
    Also ich mag ja das Lagen schwimmen gerne, dass Trainiert den ganzen Körper, man bekommt ein gutes Wassergefühl und eine gute Wasserlage 🙂
    Und du denkst immer an deinen hohen Ellbogen:-)
    Dein Bericht ist super und immer eine Freue etwas von dir zu lesen 🙂

    Mit Sportlichen Gruss
    Marcus

    • Hi Marcus,

      machst du gerade etwas Pause? Wie war das jetzt? Bist du beim BerlinMan mit dabei? Aber bis dahin ist ja noch etwas Zeit. Erst einmal in Ruhe den Winter genießen.

      Du schwimmst 2h? Da würde ich erfrieren. Egal wie anstrengend es ist. Lagenschwimmen ist ja auch wirklich sehr abwechslungsreich. Hört sich doch ganz interessant an.

      Ja, das mit dem Ellenbogen funktioniert super. Muss mich aktuell nur auf den Beinschlag konzentrieren. Der war etwas zu wild, bzw. die Beine hingen etwas zu weit nach unten, weil der Kopf zu hoch war.

      Danke dir Markus. Bald geht es für mich wieder ins Wasser.

      Wir lesen uns dann!

      • Hi Nadin,
        Ja habe jetzt mal 2 Wochen Pause gemacht beim Schwimmen,die Schulter und HWS haben mir Probleme bereitet, Der Doc hat mir eine Pause verordnet, aber jetzt geht es wieder los, muss für den Ostseeman fit sein und als Schwimmer meine Staffel würdig vertreten.
        ja die Körperspannung ist wichtig,dann hängen die Beine nicht mehr.
        Habe ja im MÄRZ 2016 mein Schwimmtrainingslager in Kienbaum wieder .-)
        Wünsche dir alles gute und tolle Trainingseinheiten,ich bin ja fleißig mit dem Stadtbike unterwegs, so kommen auch einige Kilometer zusammen.

        Bis denne, wir lesen uns dann

        Marcus

        • Hi Marcus,

          achso, ich wusste gar nicht, dass es so schlimm war, aber das ist natürlich dann mehr als vernünftig mit der Pause. Ich hoffe, es passiert nicht so schnell wieder. Lasse es langsam angehen.

          Ihr startet dann als Staffel auf der Langdistanz? Ostseeman soll ja auch eine sehr schöne Veranstaltung sein. Ich bin gespannt, was du berichtest.

          Viel Spaß beim Radfahren durch die Stadt und immer schön aufpassen.

          Viele Grüße!

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