Tropical Island: mein stürmischer Sieg ohne Ehrung beim ‚Lauf in die Tropen‘

Ein eisiger und stürmischer Morgen wartete da plötzlich beim 3. ‚Lauf in die Tropen‘ auf uns. Mehr als 700 Läufer machten sich gemeinsam auf die fünf verschiedenen Strecken um das Tropical Island. In den warmen Genuss tropischer Bedingungen kamen alle Starter erst nach dem Wettkampf. Stattdessen stellten wir uns bei sehr schönem Winterwetter dem Wind entgegen. 

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Der Herbst war für mich irgendwie unvollständig so ganz ohne meinem geliebten Teltow Lauf, den ich erstmals nach vier Jahren krankheitsbedingt habe ausfallen lassen müssen. Deshalb war ich sofort begeistert von der Idee, zum ersten Mal den ‚Lauf in die Tropen‘ mitzumachen und nahm die Einladung des Tropical Islands sehr gern an. Nicht weit von Berlin entfernt, kam ich ein gutes Stündchen vor dem Lauf an. Ich schaute mich etwas um. Irgendwie ein unwirklicher Platz mit dieser Halle, die wie ein Dom im Nirgendwo mitten auf der Wiese steht. Ich lief mich schön warm, was durchaus von Vorteil an diesem frischen Morgen war. Ich holte entspannt meine Startunterlagen ab und schaute noch einmal auf den Streckenplan.

Alle Bilder könnt ihr zur Vergrößerung anklicken. 

Trotz der für mich überraschend hohen Anzahl an Startern verlief die Ausgabe der Nummern sehr schnell. Es war wirklich alles sehr gut organisiert. Der Kommentator machte sich derweil ebenfalls mit dem ein und anderen lockeren Spruch warm. Das Verpflegungszelt stand bereit so wie der Start- und Zielbogen. Die Sachen konnten alle Athleten schon in ihr Schließfach im Tropical Islands bringen, denn im Eintrittspreis war der Aufenthalt in diesem Spaßbad inbegriffen.

Schon beim Warmlaufen dort vor der größten freitragenden Halle der Welt, in der sogar die Freiheitsstatue stehend einen Platz finden würde, wehte ein ordentlicher Wind, der mich direkt beim Lauf-ABC etwas auskühlte. Kurz vor dem Start traf ich auf Henrik und Marek, die sich die 16km Strecke ausgesucht hatten. Eine von mittlerweile fünf Strecken (4, 8, 12, 16 Kilometer und Halbmarathon), die auf einem gut 4km langen Rundkurs absolviert werden konnten. Meine Wahl fiel in Ermangelung von zehn Kilometer auf die 8. Völlig ausreichend nach meinem Erkältungsmarathon und dem wenigen Training nach Hawaii. Wir Läufer tauschten uns kurz aus und schon ging es mitten rein ins Startfeld.

Sollte ich vorn mitlaufen wollen, blieb mir wie immer keine Wahl, als das Getümmel in den vorderen Reihen zu suchen. Ich wollte mir aber keinen Druck machen, denn das Ziel war einfach nur, schnellstmöglich ohne genaue Vorstellung einer Geschwindigkeit von A nach B zu kommen. Eine herrlich erfrischende Einstellung, aber alles andere wäre mit Sicherheit schief gegangen. Also knallte der Startschuss für alle Läufer und Walker gleichzeitig. Das übliche vorsichtige Anlaufen war nach den ersten beiden Kurven und wenigen hundert Metern bereits vorüber. Vom Parkplatz des Bades ging es kurz quer über die Wiese, wo mir kurzzeitig etwas mulmig wurde, ob es denn nun doch eher ein Crosslauf werden würde. Aber weit gefehlt. Dieser ganz kurze Abschnitt blieb der einzige. Ansonsten konnten wir quer durch den Wald und um das Tropical Islands auf asphaltierten Straßen laufen.

Die ersten beiden Kilometer jeder Runde konnten gemütlich angegangen werden. Der Wind war kaum zu spüren und so hielt sich auch die eisige Kälte etwas zurück, die aber auf der freien Fläche knallhart drüber fegte. Wenige Meter konnte ich mich etwas geschützt hinter einigen Läufern bewegen. Als aber jemand an mir vorbei rauschte und ich spürte, dass meine Beine alles mitmachen würden, hing ich mich an ihn. Leider verschärfte er aber irgendwann das Tempo so, dass ich mich bis kurz vor dem Ende der ersten Runde allein durchkämpfen musste. Dennoch lief ich einfach so, wie es mir mein Körper vorgab und starrte nicht wie sonst ständig auf meine Uhr. Ein weiteres kleines Lob muss ich hier mal für meine Kleiderwahl einwerfen. Endlich habe ich mich wirklich getraut, halb erfroren super leicht bekleidet (ok, das ist jetzt vielleicht ein klein wenig übertrieben) an den Start zu gehen. So hätte ich auch locker noch ein oder zwei Runden weiterlaufen können, ohne das elendige Gefühl zu haben, dass ich wieder einmal zu warme Sachen aus dem Schrank gezogen habe!

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Als ich kurz vor dem Zielbogen sah, wie viele Läufer sich plötzlich einen Abschlusssprint lieferten, wollte ich kurz mitmachen und aufhören zu laufen. Aber die eine Runde mehr über 4,1km sollte ja wohl drin sein. Runde für Runde dünnte sich das Läuferfeld mehr aus. In der zweiten und für mich letzten Runde wurde ich rasant ausgebremst. Das Stückchen durch den Wald lief sich eigentlich noch richtig gut, aber dieser eisige Wind stellte sich mir knallhart entgegen. Es war niemand da, dem ich hätte hinterher flitzen können. Alle waren viel zu weit entfernt. Es stürmte so ordentlich, dass sogar Absperrpfosten umfielen. Aber das war noch nicht alles.

Etwa fünfhundert Meter vor dem Ziel wollte ich gerade noch einmal Schwung holen, als ein PKW vom Parkplatz fuhr und die richtige Spur verpasste. Autofahrer und Sicherheitspersonal hatten da wohl nicht aufgepasst. Die Familie landete geradewegs auf unserer Laufstrecke und welch Überraschung – es fuhr Schritttempo. Ich kreischte innerlich, denn es gab kein Vorbeikommen. Weder rechts, noch links. Ich hörte die Sekunden in meinem Kopf herunterticken und wurde fast verrückt so halb an seinem Kofferraum klebend. Durch den Wind und diesem kleinen Missgeschick lief ich die zweite Runde ganze 40 Sekunden langsamer. Das macht auf den Kilometer 10 Sekunden. Unfassbar viel Zeit. Aber gut zu wissen, dass ich mit dem wenigen sporadischen Tempotraining doch schon wieder einigermaßen fit bin. Irgendwann waren die Büsche des Seitenstreifens zu Ende und ich rannte quer über die Rabatte. Die letzte Kurve vor dem Ziel konnte ich endlich wieder frei auf der Straße laufen.

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Ich überschritt die Ziellinie, der Kommentator ließ kurz verlauten, dass ich mit meinen 35:16min den ersten Altersklassenplatz gewonnen hatte. Ich freute mich wirklich sehr darüber. Aber wo war meine Medaille. Sollte nicht jeder eine im Ziel erhalten? Stattdessen wird mir die Startnummer abgenommen, die ich auch nicht als Andenken behalten durfte. Also lief ich halb irritiert und halb glücklich weiter zur Verpflegungsstation. Seit ich weiß, wie gesund Erdinger ist, nehme ich es liebend gern nach jedem Wettkampf entgegen. Dort erfahre ich dann auch, dass ich nicht nur meine Altersklasse gewonnen hatte, sondern auch Siegern der Damen über die 8,2km war. Ein tolles Gefühl für einen recht unterhaltsamen Lauf, der bei der Siegerehrung ein spannendes Finale fand.

Ich wartete noch auf Henrik und Marek im Ziel, die sich über die 16,4km den ersten und zweiten Platz erkämpften. Herzlichen Glückwunsch auch an dieser Stelle noch einmal! Als wir alle so richtig ausgekühlt waren, machten wir uns einen schönen Nachmittag im Badeparadies, das mittlerweile prall gefüllt war. Die kleinen Läufer unter uns, lieferten zwischendrin ein rasantes Rennen ab. Da wurde sich über die 400 und 800m auch nichts geschenkt.

Mit etwas Verspätung begann die Siegerehrung, die zu einer ganz speziellen Ehrung wurde. Nachdem die Gewinner der Kinderläufe prämiert und ausgezeichnet wurden, waren die Großen dran. Wie schon vor dem Lauf angekündigt, wartete eine Überraschung auf uns alle. Der Veranstalter wollte eine ganz besondere Ehrung vornehmen, was ihm tatsächlich gelungen ist. Statt die Sieger der einzelnen Läufe oder sogar alle Altersklassen zu ehren, erhalten von jedem Lauf nur die drei ersten Läufer und Läuferinnen eine Auszeichnung, die in den jeweils am besten besetzten Altersklassen gestartet waren. Eine super Idee fand ich. Tolle Überraschung. Inklusive der Ehrung der Walker, die sonst immer leer ausgehen. Es sollen nicht immer die gleichen auf dem Podest stehen, so der Veranstalter. Es setzt etwas Verwunderung um mich herum ein. Aber so recht glauben konnte es niemand, dass nicht die Gesamtsieger ausgezeichnet werden. Also warteten wir alle ab und glaubten fest daran, dass am Ende die Sieger der Läufe ebenfalls auf die Bühne geholt werden würden. Leider war dem nicht so, was bei allen, die um mich herum warteten zu absoluter Irritation führte.

Für die wenigstens von uns ist es möglich, tatsächlich mal eine Laufveranstaltung zu gewinnen. Gerade bei so kleinen Läufen stehen aber die Chancen nicht schlecht. Mit viel Glück und beherztem Einsatz kann es einem gelingen. Niemandem ging es um die Preise als solches,  wie ich mitbekam. Das war bei mir nicht anders. Es ging mir nur um die Ehre und um eine Medaille, die aber alle sicher gern gesehen hätten. Geschenke, Pokale,… all das ist optional. Das Tropical Islands bietet sich ja gerade dafür an, eine ganz individuelle Medaille anzufertigen, mit der alle ausgezeichnet werden könnten. Das ganze Dilemma hätte man auch umgehen können, indem man einfach alle Altersklassengewinner auszeichnet oder sich zusätzlich zu den Gesamtsiegern ganz besondere Läufer aussucht, die extra als Überraschung geehrt werden. So hat man als Veranstalter auch eine gewisse Garantie, dass möglichst viele an der Siegerehrung teilnehmen und nicht nur die Sieger dort wartend sitzen. Mittlerweile hat der Veranstalter in einer Stellungnahme erklärt, dass es nicht in seiner Absicht lag, dass es mit Entrüstung. Im nächsten Jahr wird wieder eine Ehrung stattfindet, die auch die Sieger mit einbezieht.

Der nächste ‚Lauf in die Tropen‘ wird am 13. November 2016 stattfinden. Vorher wird aber im Frühjahr 2016 der neue Außenbereich des Tropical Islands eröffnet. Darauf bin ich doch sehr gespannt.

Habt ihr eure Laufsaison für dieses Jahr bereits beendet oder habt ihr die neue jetzt schon gestartet? Nachdem ich den Lauf in Teltow vermisst habe, war es zugleich ein schöner Abschluss und Neustart meiner Saison. 

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Kleine Siegerpose am Schluss, ja, ich habe den Lauf gewonnen. Kleiner Jubel… Lust auf mehr schöne Geschichten? Schaut euch doch auch meine Lieblingsgeschichten an. Diese findet ihr auf meiner Unterseite: Die schönsten Geschichten.

P.S. Bei diesem Lauf begleitete mich ein Outfit von Reebok und Skins, meine Julbo Dust zusammen mit meinem Vaude Stirnband. Der Forerunner 920xt war wieder für die Streckenaufzeichnung verantwortlich und ja, ich trage Ringelsöckchen von Wrightsock.

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Alle hier gezeigten Bilder wurden von meinem Fotografen erstellt. Die Rechte an diesen Bildern liegen bei ihm und mir. Eine weitere Nutzung dieser Bilder ist nur in Absprache mit uns möglich. 
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..‚Din‘ ist Gründerin von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

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..‚Olli‘ ist Fotograf & Grafiker von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Fotograf & Grafiker von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit der Athletin ‚Din‘ immer auf der Suche nach der nächsten sportlichen Herausforderung und den interessantesten Bildmotiven. Außerdem kümmere ich mich darum, die hier vorgestellten und getesteten Produkte und Sportbekleidung interessant abzulichten. Neben meiner Fotografie bin ich oft selbst sportlich unterwegs. Ich sitze sehr gern im Rennradsattel oder schnüre als Alternativtraining auch schon mal hin und wieder die Laufschuhe. Schaut gern auch auf meiner Facebook-Seite vorbei, auf der ich immer wieder neue Eindrücke mit euch teile.

Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

31 Gedanken zu “Tropical Island: mein stürmischer Sieg ohne Ehrung beim ‚Lauf in die Tropen‘

  1. Die Idee hat ja schon was. Vom Kalten in´s Warme zu laufen. Mal unabhängig von der tatsache, dass die Siegerehrungen ein wenig abstrus klingt. Aber Du persönlich weißt ja dass Du die Alterklasse gewonnen hast. Dazu GLÜCKWUNSCH!!!
    Wenn ich mir die Bilder anschaue und deine Kleiderwahl mit dem Zusatz „halb erforen“ so recht überlege, bist Du schon eine echte „Frostbeule“! 😉
    Du treibst Dich vielleicht zu oft in warmen Gefilden herum?
    Aber im Ziel konntet man sich ja optimal aufwärmen.
    Gruß Gerd

    • Hallo Gerd,

      Ja. Ich gestehe. Ich hätte am liebsten die Jacke weitergetragen… Waren null grad oder so. Also schon deutlich kühler als im geliebten Sommer. Aber irgendwie übersteht man ja viel. Ja. Ich muss etwas mehr abhärten…

      Ganz lieben Dank!

  2. Hallo Din,
    ein toller, bunter Bericht. Und wie immer superschöne Bilder. So viele konnte ich in meinem Bericht nicht unterbringen, aber mein Fotograf musste ja auch mitlaufen 😉
    Die Siegerehrung habe ich genauso kritisch betrachtet. Vielleicht hat der Veranstalter ja doch den ein oder anderen Bericht gelesen. Alternativ und kreativ ist schön, aber dabei dürfen eben die „klassischen“ Gewinner auf der Strecke bleiben.

    Sportliche Grüße
    Caro

    • Hallöchen Caro!

      Ganz herzlichen Dank. Toll, dass ihr beide gelaufen seid. Ich gehe davon aus, dass der Veranstalter bestimmt hier und da die Kritik aufgeschnappt hat. In der Stellungnahme hörte es sich ja sehr nach Bedauern an. Im nächsten Jahr dann alles wie üblich, würde ich sagen.

  3. Ein Jammer dieses Ende! Hatte keiner verdient, da mit leeren Händen nach Hause gehen zu müssen. Richtig stark gelaufen bist du, Sieg ist Sieg. Den kann dir auch ohne Ehrung keiner mehr nehmen! Diese Dilettanten vom SCTF haben hoffentlich daraus gelernt. Dann gewinnen wir eben 2016 nochmal!

    • Hallo Marek,

      ganz lieben Dank! Es hat mich so gefreut, euch dort zu sehen, was auch gleichzeitig eine schöne Motivation war, dran zu bleiben. Auch wenn ich euch nur in der Ferne vorn weg laufen sah.

      Ich muss gestehen, dieses Erdinger Glas als Pokal hätte ich schon wirklich super gefunden. Aber so wie ich es verstand, wird nächstes Jahr wieder alles anders. Den Sieg kann uns sowieso niemand mehr nehmen.

  4. Herzlichen Glückwunsch, zum Sieger der 8,2 km:-)
    Ja der Wind war doch ganz schön heftig und kalt, werde aber am 6.12.15 im Plänterwald zu finden sein,ich hoffe du auch.
    Wünsche die eine optimale Saisonvorbereitung 2016 🙂

    Mit sportlichen Gruss
    Marcus

    P.s.
    Deine Hawaii Karte har einen Platz an meiner Fotowand(angeberwand 🙂 ) bekommen.

    • Hallo Marcus,

      ganz herzlichen Dank! Leider schaffe ich es nicht zum Plänterwaldlauf, denke ich. Ich habe jetzt geplant, dass ich ganz früh mit der Laufgruppe aus der Nähe zu einem Läufchen quer durchs Land hier aufbrechen werde. Ich wünsche dir ganz viel Spaß am Sonntag und einen tollen Lauf!

      Dankeeeee und schön, dass es dir Karte auch zu dir geschafft hat.
      Liebe Grüße!

  5. Glückwunsch zu dem Sieg.
    Das mit Verwirrung und Entrüstung bei der Siegerehrung kann ich voll und ganz nachvollziehen. Würde mich, auch wenn ich Preise, etc. nicht brauche, auch aufregen…
    Laufsaison ist immer erst an Silvester vorbei wenn der Silvesterlauf unter Dach und Fach ist 🙂

    • Hi Markus,

      ich danke dir sehr! Aha, na dann werde ich wohl meine Saison auch erst dann beenden, wenn ich Silvester schön beim Essen nach dem Lauf am Tisch sitze. Wobei, irgendwie hat bei mir schon die neue Saison angefangen. Mhm, irgendwie hat man ja nie so recht Pause. Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg beim Silvesterlauf. Steht vorher noch etwas an?

  6. Erstmal herzlichen Glückwunsch zum Sieg, Din 🙂 Und ich muss sagen: Das Reebok Outfit steht dir ganz fabelhaft, toll siehst du aus! Ins Tropical Island möchte ich auch unbedingt mal – bisher haben wir es leider noch nicht dorthin geschafft, aber es steht auf meiner to do Liste. Vielleicht nächstes Jahr zum Lauf in die Tropen!

    • Hallo liebe Jenny,

      ganz vielen herzlichen Dank!

      Das Tropical Island ist schon schön, man muss aber wirklich früh da sein. Als wir nach dem Lauf in die Halle kamen, war wirklich schon alles belegt. Vielleicht ist es auch unter der Woche entspannter.

      Würde mich freuen, wenn wir uns dann dort sehen würden.
      Liebe Grüße.

  7. Hä. Wie jetzt? „Gewonnen hat die Freundschaft“ oder wie? *kopfkratz* Ich habe die Stelle jetzt dreimal gelesen und mir wird und wird nicht klar, wer jetzt am Ende geehrt wurde. Nur das mit den Walkern verstand ich halbwegs 🙂

    Aber ja, einerseits irgendwo ein nobler Gedanke, mal die Nicht-Gewinner aufs Treppchen zu stellen, andererseits im Erwachsenenalter ist das einfach nur witzlos. Bei Kindern könnte ich es noch verstehen. Also bei wirklich KLEINEN Kindern. Da hat der Veranstalter es vielleicht nicht komplett bis zum Ende durchdacht.

    • Ja, das war so verwirrend, dass man es schlecht erklären kann, aber eigentlich ist es ganz einfach. Nicht di Hauptsieger von jedem Lauf wurden geehrt. Stattdessen hat man sich die Altersklassen herausgesucht, bei denen es am meisten Teilnehmer gab. Die Gewinner von diesen Altersklassen bekamen dann die Ehrung, Preise,…

      Denke auch, dass der noble Ansatz für sie eine grandiose Idee war, aber welche möglichen Effekte damit verbunden sein könnten, wurde nicht überlegt. Aber ein toller Zug sofort eine Stellungnahme herauszubringen.

  8. Auch von mir ganz herzlichen Glückwunsch zu deinem Sieg, den du dir hart erkämpft hast. Wie immer tolle Bilder und ein schöner Bericht. Nur so eine Siegerehrung ist, glaube ich, doch etwas enttäuschend, schade!

  9. Ich war ja auch eingeladen, fand aber den Lauf an sich (laut Streckenplan) recht unattraktiv. Mitten in der Pampa auf freiem Feld bzw. Asphalt um eine große Kuppel laufen? Und dafür extra nach Berlin fahren? Nee, das war nicht so meins. Ich dachte zunächst, die Strecke würde durch das Tropical Island führen, aber dem war ja nicht so. Wieso aber dann „Lauf in die Tropen“? Hab das nicht so recht verstanden.
    Letztendlich finde ich es aber einfach nur verdammt schade, dass ihr nicht geehrt wurdet. Dennoch Gratulation zur tollen Leistung!

    • Ganz herzlichen Dank! Ich hatte irgendwie gedacht, dass du vielleicht mit dabei bist. Hätte mich auch sehr gefreut. Natürlich ist der Weg sehr weit, aber vielleicht klappt es ja nach all den Jahren demnächst mal mit einem persönlichen Kennenlernen.

      Die Kulisse war schon schräg, aber irgendwie auch ganz cool. Hatte ein klein wenig etwas von einer Filmkulisse. Ganz unwirklich. Aber einen Halbmarathon kann ich mir da jetzt auch nicht vorstellen. Hat mich etwas an das sagenumwobene Rodgau erinnert.
      Der Lauf an sich hat aber wirklich das Potential ein schöner schneller Wettkampf zu sein. Was ich ja gerade auf kurzen Strecken sehr schön finde.

  10. „Im nächsten Jahr wird wieder eine Ehrung stattfindet, die auch die Sieger mit einbezieht.“ – Der Satz zeigt das ganze Dilemma. Wer eine Siegerehrung ohne Sieger abhält, muss sich nicht wundern, wenn im Unverständnis entgegenschlägt. Wieder schöne Fotos, auch von den Twins. Schnelles Trio 😉

  11. Hallo Din,
    wenn auch etwas verspätet natürlich auch von mir herzlichen Glückwunsch zum Sieg. Das mit der fehlenden Ehrung ist natürlich ärgerlich. Aber letztendlich weiß du selbst, was du geleistet hast und kannst stolz darauf sein.
    Viele Grüße
    Frank

  12. Deine Frage, wie es bei mir läuft, kann ich nur so beantworten: z.Z. immer ein kleines bisschen aufwärts. Habe meine Ziele etwas reduziert, nach dem Motto, eines nach dem anderen und nicht zu viel auf einmal.

    Jetzt möchte ich erste einmal meinen Kraulkurs zu Ende bringen (Jan 2016). Läuft, wie ich auch von anderen gehört habe, wohl ganz normal. D.h. wir sind alle am Stöhnen, weil die meisten nach einer 25-m-Bahn kaputt sind. Dann heißt es Üben, üben, üben!

    Dann möchte ich im nächsten Jahr erst einmal eine vernünftige 5.000-M-Zeit zustande bringen und mich langsam an die 10.000 heran tasten. Ich denke, der Schritt ist nicht sooo groß. War ja dieses Jahr schon mal fast dran. Das sind jetzt meine Ziele für 2016. Damit kann man einige schöne Events erleben.

    Erst ab 2017 werde ich mich dann eventuell an einen kleinen Triathlon heran wagen. Wenn es bei mir gesundheitlich stabil bleibt, geht vielleicht das eine oder andere auch früher.

    Wünsche dir ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein neues, erfolgreiches, hoffentlich gesundes Sportjahr 2016.

    Liebe Grüße Robert

    • Lieber Robert,

      es freut mich zu hören, dass es langsam aufwärts geht. Manchmal muss man seine Ziele überdenken, das hört sich aber in der Situation sehr vernünftig an.

      Klar, das mit dem Kraulen wird vielleicht noch etwas dauern, aber du bist auf einen wirklich tollen Weg. Komme weiterhin gut durch und viel Spaß im Januar. Das nächste Abenteuer mit 10.000 Metern wartet ja schon. Wenn du die 5km als solide Grundlage nimmst, dann sind die 10 nicht weit entfernt. Wirklich schöne Ziele für das neue Jahr! Damit hast du dann auch top Voraussetzungen für den ersten Triathlon ein Jahr später. Aber zunächst auch dir ein ganz großartiges neues Jahr mit vielen sportlichen Höhepunkten.

      Viele Grüße und von Herzen ein wunderbares Weihnachtsfest!

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