Training November 2015 – Neustart

Es war einfach alles dabei – Treppen- und Bahntraining, meine geliebten ‚Run – Swim – Run‘ Einheiten, längere Läufe, kurze Intervalle und sogar eine Abschlussfahrt auf meinem roten Renner, die ich mir so gewünscht hatte, war drin. Alles in allem ein ganz wunderbarer Trainingsmonat mit deutlich mehr als 30 Stunden, der mir sogar mit einem Sieg den Abschied von der alten Laufsaison und den Einstieg in den Trainingswinter versüßt hat. 

Trainingszusammenfassungen zu schreiben ist nicht immer so einfach. Manchmal eher eine Art Pflicht, als lustiger Sonntagsspaß. Aber es hilft mir immer wieder den Überblick zu wahren, was ich eigentlich alles geschafft habe, woran ich noch arbeiten muss und wo eindeutig das nächste Mal ein Schwerpunkt gelegt werden muss. Dieses Mal rennen mir die Worte aber quasi mit den Fingern über die Tastatur, weil ich auf einen wirklich tollen Monat zurückblicke. Meine Top 10, wie ich sportlich gut und mit Freude durch den Herbst komme, nehme ich mir immer wieder zur Motivation hervor.

Alle Bilder könnt ihr zur Vergrößerung anklicken.  

EISWUERFELIMSCHUH - ZOOT TomTom BROOKS Laufen Herbst TIPS (1)

Vielleicht gerade deshalb, weil ich zwei Wochen wirklich nur vor mich hingejammert habe, als ich im Oktober krank war. Aber mit allen Mitteln habe ich das dann irgendwann in den Griff bekommen. Ich trinke auch heute noch meine leckeren Tees und Drinks, die nicht nur bei Erkältungen helfen, sondern auch lecker sind.

Als absolutes Highlight würde ich im Monat November mein Schwimmtraining bezeichnen. Nicht, dass ich jetzt fit bin, den Bodensee zu durchqueren, aber ich hatte wirklich unglaublich Spaß dabei. Es hat sich eine gewisse Regelmäßigkeit trotz Termindrucks eingeschlichen und ich hatte eine großartige Zeit beim MyGoal Schwimmseminar. Ich habe unglaublich viel mitgenommen und dort auch ein wirklich tolles Training absolviert. Es macht so einen Unterschied, wenn jemand genau hinschaut, was man da eigentlich sonst allein so veranstaltet. Es hallt auch noch sehr nach und ich versuche in jeder Einheit, die ich allein in der Schwimmhalle absolviere, mich an alles zu erinnern. Techniktraining ist natürlich das A & O, aber man darf auch die Grundlagen nicht vernachlässigen. Was mir aber auch mitgegeben wurde, ist etwas Lockerheit. Es hilft ja nichts, wenn man sich wegen jeder Kleinigkeit verrückt macht. Vor allem erst recht nicht bei der Sportart, die nur einen Bruchteil beim Triathlon ausmacht. Das Wasser ist unser Freund und wir arbeiten mit ihm, nicht gegen ihn. So einfach ist das. Zwei, drei, vier Minuten schneller zu schwimmen, wird dann sicher nicht die Welt umkehren. Allein schon wegen dieser Einstellung bin ich sicher ordentlich motiviert in jede Einheit gegangen und siehe da! Das mit dem zügigen Schwimmen klappt auch, wenn man nicht krampfhaft versucht, das Wasser zu durchwühlen.

EiswuerfelImSchuh_Trainingsauswertung_November_2015_Triathlon-Yoga

Sehr bedeutend, schon allein von den Umfängen waren meine Yogastunden und Fitnesseinheiten. Ich habe sehr viel Intensität in Asanas gebracht und viele kraftintensive Trainings absolviert. Etwas Besonderes war die Yogaklasse mit den Reebok Mädels im Berliner Haubentaucher unter freiem Himmel – also Open Sky Yoga. Fantastisch!

Ihr habt sicher immer mal mitbekommen, dass ich bei sehr harten Wettkämpfen unter Krämpfen leide. Momentan ist die beste Zeit, dem auf die Spur zu kommen. Ein Teil macht aktuell Physiotherapie aus. Ich wollte es natürlich erst einmal nicht hören, aber mit der Zeit wurde alles etwas verständlicher. Ich versuche aktuell meine Beinmuskulatur zu lockern. Die ist ein einziger Brocken und die Blackroll soll irgendwann wie das Wasser beim Schwimmen zu meinem besten Freund werden. Das kann ich jetzt noch nicht so ganz glauben, aber ich werde ja sehen. Zudem versuche ich meine Muskulatur zu stärken. Nicht durch Treppentraining, Radeinheiten oder Laufen, sondern durch minimale Übungen, die ich zum Beispiel mit dem eigenen Körpergewicht oder mit den Gummibändern von Letsbands in Zeitlupentempo absolviere, um jeden noch so kleinen Muskel anzusprechen, meine Beinbewegungen vom Knöchel bis zur Hüfte zu stabilisieren und mehr Kraft für einen runden Tritt beim Radfahren und Laufen zu bekommen. Denn da scheint wohl das Übel zu liegen. Entspannung ist aber dabei auch genauso wichtig wie Anspannung. Mein Slendertone  – ihr wisst sicher, dass ich ein riesiger Fan von EMS Training bin – kommt deshalb nicht nur regelmäßig an der Taille und den Beinen zum Einsatz. Der neue Optimum sorgt auch für rundum Entspannung und verbesserte Regeneration nach intensiven Einheiten. Aber er kann auch jedes Kraft- und sogar Ausdauertraining intensivieren. Die Elektroden gezielt angebracht können einen beim Rollentraining zu Haus ganz schön aus der Reserve locken. Zu schade, aber ja, mein Radtraining findet eigentlich nur noch ausschließlich drinnen statt. Das kann mit der richtigen Unterhaltung und Herausforderung auch für Spaß sorgen, der aber im Vergleich zu draußen ist der schon etwas gebremst. Dass ich beim ersten Training auch direkt mal wieder einen Platten hatte, hat nicht sonderlich zu meiner Freude beigetragen. Aber bevor ich total ins Jammern verfalle, möchte ich das noch kurz erwähnen. Der Hit war die letzte Ausfahrt ganz allein raus aufs Land. Zwei Stunden Herbstwind um die Nase. Ansonsten, ich gebe es zu, war nicht so viel los in Sachen Radsport.

EISWUERFELIMSCHUH - ZOOT TomTom BROOKS Laufen Herbst TIPS (10)

Ich war eben lieber Laufen! Das Wetter hat dazu eingeladen und vor allem wenn es so mild ist, machte es mir auch nichts, die ein oder andere schnellere Einheit zu absolvieren. Auch wenn das zunächst wirklich mit Anstrengung verbunden war. Die Zeit nach der Erkältung war eine einzige Herausforderung. Ich hatte bei jedem schnellen Meter das Gefühl, mein Herz springt mir aus der Brust, pocht bis zu den Ohren oder ich bekomme einfach noch nicht ausreichend Luft, weil sich die Erkältung immer noch mit meinem Asthma bemerkbar macht. Dennoch konnte ich schon einiges beim ‚Lauf in die Tropen‚ geben. Es hat Spaß gemacht, diese zwei Runden fast ohne Blick auf die Uhr und die Geschwindigkeit, schnellst möglich zu absolvieren. Meine Familie fragte mich vorher, ob es überhaupt Sinn mache mitzulaufen. Ich reagiere da ja immer etwas entrüstet und muss aufpassen, dass ich nach dem tiefen Luftholen nicht anfange wie ein Rohrspatz zu schimpfen. Man kann ja auch einen Wettkampf mal einfach nur so locker bestreiten. Na gut, meine Antwort fiel nicht so lapidar aus. Ich wollte schlicht und ergreifend sehen, was an diesem Tag schon möglich war. Es war fast ein verlängerter Cooper Test, den ich auch habe ausfallen lassen müssen. So weiß ich jetzt wie ich wo stehe und kann mein Training entsprechend mit dem MyGoal Team abstimmen. Zufällig reichte es noch zum Sieg über meine Distanz, was die Motivation auch weiter ansteigen ließ.

EISWUERFELIMSCHUH - Lauf Tropen Tropical Islands 2015 (28)

Die Planung meiner neuen Saison ist noch komplett unausgereift. Das einzige, was ich schon einmal gewagt habe, war die Anmeldung zum BerlinMan. Aber das war total egoistisch! Ich brauche unbedingt diese goldene Badekappe. Die bekommt man, wenn man fünf Mal die Mitteldistanz absolviert hat. Ich habe schon drei. Also könnte ich sie in drei Jahren bekommen… Eine kleine Hilfe, um meinen Plan etwas mehr zu füllen, ist Myfinish.de – eine Seite, die aus der Wettkampffibel entstand. Gerade ich als Triathletin habe dieses Heftchen für den Berlin-Brandenburger Raum immer auf dem Schreibtisch liegen gehabt und häufig auch während der Saison hineingeschaut, um Lücken in meiner Planung zu schließen. Mit MyFinish haben die Macher eine ausgereiftere Online Plattform erschaffen, die alle Bundesländer berücksichtigt und bereits um 5000 Veranstaltungen listet. Darunter auch Triathlons, Duathlons, Radsportveranstaltungen und viel mehr.

Erkenntnis des Monats:

Training und Wettkämpfe sind toll.

Selbst dann, wenn man nicht 100% geben kann oder es mal wieder drunter und drüber geht!

 

Und was ist sonst noch so passiert?

Die liebe Maren von ‚ich hasse laufen‘ hat mir acht interessante Fragen zum Thema Laufen und Training gestellt.

Meine Antworten könnt ihr in diesem kleinen Interview nachlesen. Viel Spaß dabei!

Welchen Schwerpunkt habt ihr im November gesetzt? Seid ihr schon im Grundlagentraining angekommen oder habt ihr noch eine Pause, bevor die neue Saison beginnt?

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Bild: Trainings-Grafiken erstellt mit Sportics.

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..‚Din‘ ist Gründerin von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

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Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

4 Gedanken zu “Training November 2015 – Neustart

  1. Deine Erkenntnis des Monats teile ich. Im Winter schalte ich sowieso einen Gang zurück. Manchmal macht es auch einfach Spaß mit anderen Leuten an Wettkämpfen teilzunehmen und „mitzuschwimmen“. Man muss nicht immer auf Vollgas laufen 🙂

    • Na so was, da kennen wir uns schon so lange und dann das. Ich glaube, ich muss mal mit WordPress sprechen. Dein Kommentar wurde einfach verschluckt und in meinen Spam Ordner gelegt.

      Das mit dem Laufen ging irgendwie super in einem Rutsch. Danke unserer längeren Läufe am Wochenende, kam ja jetzt auch schon ziemlich gut etwas zusammen. Läuft es gut bei deinem laufenden Weihnachtskalender?

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