Garmin Edge 830 Test – Deine Strecke & alle Daten im Blick

Werbung | Der Garmin Edge 830 gehört zu den Highend-Modellen der Garmin Radcomputer. Statistikfans und Sportenthusiasten auf zwei Rädern werden mit diesem GPS-Fahrradcomputer mit Touchscreen mit einem vielfältigen Funktionsumfang beliefert. Im Zusammenspiel mit der hauseigenen Connect-App mutiert der kleine Schwarze zu einem Trainingsplanungs-, -durchführungs- sowie -auswertungsgenie. Äußerlich wenig von anderen Radcomputern aus dem Garmin Haus zu unterscheiden, überzeugt das Datenpaket, das in ihm steckt. Was genau erfährst du in meinem ausführlichen Beitrag über den Garmin Edge 830.

Eine Vielzahl an Funktionen, die dem ein oder anderen Athleten bereits von Garmin Forerunner Modellen vertraut sind, können auch beim Edge 830 genutzt werden. Im Vergleich zu meinem immer noch sehr gut funktionierendem, aber in die Jahre gekommenem Edge 810 hat der 830er in seiner Funktion und Handhabbarkeit einen Quantensprung nach vorn gemacht. Das bringt natürlich für mich einiges an Neuerungen mit sich. Weiter unten konzentriere ich mich aber weniger auf meine persönliche Freude an den Neuerungen und Features als vielmehr auf die Details, die für alle interessant sein können, die noch kein Garmin Edge haben oder ein sehr viel älteres Modell nutzen. Den Weg für meine üblichen Radrunden zu Haus und der näheren Umgebung würde ich mit Sicherheit auch noch in den nächsten Jahren mit dem 810er finden. Jedoch ist der Komfort des 830ers schon allein was die Navigation mit ihrer Übersichtlichkeit angeht, so viel angenehmer, dass ich mir kaum vorstellen kann, wieder zum 810er zu greifen.

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Der Garmin Edge 830 spricht ambitionierte Radsportler und Triathleten genauso an wie Statistikliebhaber und Tourenfahrer. Bergspezialisten kommen mit Features wie ClimbPro auf ihre Kosten. Mountainbiker werden die spezifischen Messwerte zu Anzahl der Sprünge, Sprungweite, Airtime, aber auch Downhill-Analysen mit Schwierigkeitsgrad und wie flüssig man hinabfährt lieben.

Radbegeisterte Ausdauersportler können mit einer Vielzahl von Funktionen detaillierte Leistungseinblicke erhalten. Denn dieser GPS-Fahrradcomputer macht Trainingsplanung und -durchführung sowie abschließende Leistungsanalysen zum Kinderspiel. Bekannte Werte wie VO2max und Erholungszeit werden durch den Trainingszustand, -belastung (aerob/anaerob) sowie -belastungsfokus ergänzt. Höhen- und Wärmeakklimatisierung können ebenso spannende Informationen für den Sportalltag und Einblicke in die körperliche Anpassung verschiedenster Bedingungen bieten, wie Wetterinformationen und daraus resultierende Tipps zur Nahrungs- sowie Flüssigkeitsaufnahme und Bekleidungfür geplante Trainings. Das intuitiv zu bedienende Touchdisplay kann individuell dank einer Vielzahl von Seiten deinem Training und Zielen entsprechend konfiguriert werden.

Bei all diesen Features und Details vergisst man fast, dass es sich bei dem Garmin Edge 830 nicht nur um einen Radcomputer handelt, der wie eine Sportuhr unheimlich viele Funktionen mitbringt. Es ist ein Navigationssystem, das einem auf einfache Weise hilft Strecken im Vorfeld zu planen oder auch spontan unterwegs zu ändern. Mit seiner vorinstallierten Europakarte und damit detaillierten Navigation wird dieser Radcomputer zum intelligenten Wegbegleiter.

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So intelligent, dass er zusammen mit meinem Forerunner 945 in der vergangenen Saison meine Familie mehrmals mit einer Unfallbenachrichtigung aus der sonntäglichen Entspannung herauskatapultierte. Ein absoluter Tech-Nerd Moment. Nicht! Zum Glück war nichts passiert. Aber ich blieb genauso wie meine Familie mit einem Schrecken am Straßenrand stehen. Anschließend hatte ich mich genauer mit der ausgefuchsten Technik befasst. Mehr Details zum Thema Sicherheit in wenigen Augenblicken. Hier an dieser Stelle nur so viel für den Moment. Wie bei Forerunner Modellen, ist Garmin die Sicherheit im Training auch beim Edge gleich mehrere Funktionen wert. So wird die Trackingfunktion mit der Suchfunktion, dem Fahrradalarm und besagter Unfallbenachrichtigung ergänzt. Ein für mich tolles Feature, wenn man es richtig einstellt und es im Griff hat bzw. sich nicht all zu dumm anstellt.

Du siehst, ein kleiner Computer, der aber große Aufgaben übernehmen kann. Der dein Radtraining nicht nur mit jeder Menge Daten bereichert, sondern dich auch sicherer und gezielt von A nach B und wieder zurückbringt.

Garmin Edge 830 Test

 

BASIS-FUNKTIONEN DES GARMIN EDGE 830

Verglichen mit meinem betagten 810er gibt es viel mehr Einstellungen, die personalisiert werden können. Was letztlich auch an der Fülle an Funktionen liegt, die der Edge 830 nun mitbringt. Aber auch an dem Zusammenspiel mit einem gekoppelten Mobiltelefon und Erweiterungen von Drittanbietern. Neben all diesen Features gibt es zahlreiche Basis-Funktionen, die ein umfangreiches Paket zur Trainingsplanung, -durchführung und -auswertung zur Verfügung stellen. Je nach Interesse und Ambition eines Radsportlers wird jeder unterschiedliche Funktionen intensiver nutzen oder vielleicht sogar keine Beachtung schenken. 

Um nicht das gesamte Handbuch wiederzugeben, beschränke ich mich auf meine persönlichen Vorlieben. Solltest du spezifische Fragen dazu haben, kannst du sie mir hier unter dem Beitrag als Kommentar hinterlassen.

Wie bei all dem technischen Equipment von Garmin, das ich bis jetzt benutzt habe, ist die erste Inbetriebnahme denkbar unkompliziert. Eine Hilfe ist dabei Garmin Connect auf dem Laptop oder Smartphone. So zieht sich der Edge per Bluetooth sofort die aktuellen Updates. Anders als beim Forerunner 945 anfangs ließen sich Software Updates bis jetzt problemlos installieren. Details zu Alter, Größe, Geschlecht und Gewicht werden ebenfalls übernommen. Connect IQ hielt mir zudem einige Widgets bereit, von denen ich mir eins installiert habe. Im Anschluss an Trainings lasse ich wie bei meinen Forerunnern die Details direkt per Wlan in meinen Garmin Account hochladen.

Vielleicht ist dir der Umstand bereits von meinem ausführlichen Test des Garmin Forerunners 945 bekannt, dass bei den neuen Garmin Geräten ein Sony GPS-Chips verbaut ist. Ähnlich wie beim Forerunner auch ist das GPS-Signal extrem schnell gefunden. Anwählbar sind zudem GLONASS sowie Signale europäischer Galileo-Navigationssatelliten. Zur GPS-Genauigkeit habe ich nicht so viel hinzuzufügen. Laborbedingungen mit zig Geräten, die sich eventuell gar gegenseitig beeinflussen, habe ich im alltäglichen Training nicht umsetzen können. Es lief nur mein FR945 und 935 hin und wieder mit. Der Unterschied lag selbst im dicht bewaldeten Grunewald nur bei 500m. Wo sowohl mein FR935, 920XT und der Edge 810 aussteigen und absolut irre Werte fabrizieren, halten mein FR945 und der 830er durch.

Alles in allem können sich nicht nur die neuen Funktionen dieses High-End Navigationsgeräts sehen lassen, sondern auch die Hardware. Beeindruckt hat mich insbesondere die Schnelligkeit, mit der dieser Radcomputer nicht nur das GPS-Signal findet, sondern auch Strecken berechnet. Genauso schnell habe ich mich mit der etwas veränderten Menüführung angefreundet, die nun zig Funktionen mehr listet. Wie bei anderen Edge-Modellen auch gibt es zahlreiche und individuell anpassbare Aktivitätsprofile, die durch Apps von Drittanbietern noch vielfältig erweitert werden können. Dank der Möglichkeit nicht nur ANT+ sondern auch Bluetooth Smart Sensoren zu koppeln, ergeben sich zusätzliche Optionen (Details zur Kompatibilität weiter unten).

Garmin Edge 830 Test Startbildschirm Training

Praktisch ist der Trainingskalender, auch wenn ich ihn selten nutze, weil ich meine Einheiten alle im iCal vorliegen habe. Der Edge zieht sich zudem Daten von Connect, so dass auch diese in der Übersicht beispielsweise bei den Rekorden Berücksichtigung finden. Trainingspläne werden nun ebenfalls optisch schön zusammen mit den aktuellen Wetterdaten, Bekleidungsempfehlungen und der Option Touren zu suchen in einem Kalender dargestellt. Dabei kann es sich um selbst erstellte Trainings handeln oder um Pläne beispielsweise von Garmin oder TrainingPeaks.

Funktionen, die ich richtig cool finde, sind alles Features, die ich eigentlich in meinem alltäglichen Trainingsrevier nicht wirklich benötige. ClimbPro und Höhenakklimatisierung im Flachland. MTB Funktionen ohne MTB. Dass mir anhand der vorliegenden Wetterdaten passende Bekleidung vorgeschlagen wird, war irgendwie seltsam aber dann doch recht spannend. Ich muss zugeben, dass ich mich nie dementsprechend anziehe, aber hin und wieder schaue ich mir schon den Vorschlag an. Ich trage lieber mehr, als zu wenig, aber eigentlich bin ich auch ein Schönwetterfahrer…

Trotz Wetter Applikationen auf dem iPhone finde ich die Wetterinformationen auf dem Edge ganz praktisch. Vor allem, wenn man im Brandenburger Niemandsland mit dem Smartphone auf Edge (oder schlimmer bei null Empfang) unterwegs ist und wissen möchte, ob man trocken durch das Training kommt, weil plötzlich eine unerwartete schwarze Wand aufzieht.

Als kleiner Ernährungsnerd mit Wasser-App hat mich der Alarm und die Datenaufzeichnung zur Flüssigkeits-/Nahrungsaufnahme total für sich eingenommen! Basierend auf den eingegeben Körperdaten werden passend zum aktuellen Wetter und der gespeicherten Strecke Empfehlungen als intelligente Alarme für Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme ausgegebenNach Abschluss eines mindestens 90-minütigen Trainings bittet der Fahrradcomputer um die Eingabe der Kalorien und Milliliter, die man währenddessen zu sich genommen hat. Diese Details sind im Anschluss entsprechend auf der Garmin Plattform einsehbar. Inklusive Defiziten. Da hat sich einiges bei Connect (mobil wie auf Desktop) getan. Auch nach anderen Trainingseinheiten wir Indoor-Cycling, Laufen, Yoga,… wird der erwartete Schweißverlust angezeigt.

Bei einem Detail fragte ich mich allerdings, wie sehr ich es nutzen würde, beziehungsweise ob es tatsächlich einen Unterschied macht. Die Möglichkeit intelligente Alarme zur Nahrungsaufnahme und Flüssigkeitszufuhr abhängig von den Gegebenheiten einer Tour und eines Trainings berechnen und anzeigen zu lassen. Für mich besonders hilfreich die Nahrungsaufnahme, wenn ich allein unterwegs bin und keine Pausen geplant habe. Ich habe meist ausreichend Verpflegung mit, verschlafe es nur leider zu oft, sie zu mir zu nehmen. Mit entsprechenden Folgen wie Übellaunigkeit (wobei ich die ja nur selbst ertragen muss) oder dem ein oder anderen Hungerast. Es besserte sich selbstredend über die Jahre, was mich aber dennoch nicht immer schützt. Bei der Flüssigkeitszufuhr sieht es etwas anders aus. Wenn es sehr warm ist, habe ich keine Probleme, ausreichend Flüssigkeit zu mir zu nehmen. Bei kühlen Temperaturen bringe ich es aber schon mal fertig, auf über 100km nichts oder nur eine kleine Flasche zu trinken. Die Alarme sind dann mehr als hilfreich. Manchmal nervig, aber für mich sehr nützlich. In der Auswertung ist es entsprechend spannend zu sehen, in wie weit man seinen Flüssigkeitsverlust ausgeglichen hat oder ordentlich hinterher hinkt. Gleiches gilt für die Kalorien.

Für die Gipfelstürmer unter uns, die genauso gern Berge hinauffahren und Hügel zig Male wie im Grunewald in Angriff nehmen, könnte die ClimbPro Funktion nicht nur einen echten Mehrwert bieten sondern auch bei schwindender Kraft für Motivation sorgen. ClimbPro zahlt sich vermutlich aber erst so richtig aus, wenn man in den Bergen unterwegs ist. Also echte Berge und nicht Hügel, die wir im Flachland als Mount Everest der Region ansehen. Wie beispielsweise den Teufelsberg. Vergangenes Jahr bin ich den unzählige Male hoch und wieder hinab gefahren. Dennoch ist es ein schönes Feature. Selbst wenn ich in Sekunden über die Anhöhe drüber war. Hat man eine Strecke geladen, die man im Training abfährt, zeigt der Edge auf einem extra Datenscreen die einzelnen Anhöhen, wann sie beginnen (wie weit ich noch entfernt bin) inklusive Steigung und Länge. Fährt man auf der vorgegebenen Strecke und erreicht einen Anstieg, wird dieser grafisch mit der zu fahrenden Distanz der Steigung und durchschnittlichen Prozent angezeigt. Je nachdem wie viel Prozent ein Anstieg hat, wird er unterschiedlich farbig dargestellt. Es wäre mir beim Triathletinnen-Camp im Zillertal vergangenes Jahr an so mancher Stelle sicher eine super mentale Stütze gewesen, um doch durchzuhalten und nicht mit viel Jammerei vom Rad zu steigen.

Die Details zur Höhen- & Wärmeakklimatisierung werden nach dem Training angezeigt, wobei der Edge auf Wetterdaten zurückgreift und sogar die Luftfeuchtigkeit mit einbezieht. Gerade letzteres macht mir immer besonders zu schaffen. Obwohl ich meinen Körper gut kenne, ist spannend insbesondere bei meinem Kreislauf und Asthma interessant zu sehen, was Garmin anhand meiner aktuellen Leistung dazu meint.

Die Höhenakklimatisierung dauert laut Garmin deutlich länger als das Anpassen an veränderte Temperaturbedingungen, die mit rund vier Tage angegeben wird.

Warum sind nun aber eigentlich vom persönlichen Empfinden die Details relevant? Unsere Statistik der VO2max wird nun nicht mehr gleich ruiniert, wenn sie sich aufgrund widriger Höhen- und Wetterbedingungen spontan verschlechtert. Das Edge Gerät lässt diese Situation mit in die Berechnungen einfließen!

Seit längerer Zeit überlege ich, ob ich meinen Bike-Fuhrpark nicht mit einem Crosser, Gravel oder MTB aufrüsten sollte. Die Trailforks-App mit der man auf Trailforks-Karteninhalte zugreifen kann, hat in jedem Fall ordentlich Lust auf Touren abseits glatt asphaltierter Landstraßen gemacht! Weggabelungen und Übersicht des Trail-Netzwerks sind spannende Details, die einem sicher dabei weiterhelfen, ich aber leider links liegen lassen musste.

Am Rande sei erwähnt, dass sich der Edge 830 auch wunderbar für E-Bikes eignet. Die Funktionen dafür kann man direkt bei Garmin auf der Website oder im Handbuch nachlesen. Ich habe damit bis jetzt noch keine Erfahrungen sammeln können. Vielleicht für manchen von uns praktisch und nützlich im Alltag sind Smart Notifications, die man sich zustellen lassen kann. Ich habe die meisten abgestellt. Gerade beim Radtraining ist mir Ruhe sehr wichtig.

 

MIT DEM EDGE 830 SICHER UNTERWEGS

Live-Tracking, Unfallbenachrichtigung, Echtzeitstandort, Notfallkontakte, Fahrradalarm, Edge suchen, Unwetterwarnungen,… Schlagworte, die man im Training oder bei entspannten Touren lieber nicht hören möchte. Es sei denn, man nutzt einen Teil er Funktionen, um sich mit Freunden oder der Familie an einem bestimmten Ort zu verabreden. Sollten diese Schlagworte aber mal dringend nötig sein, bist du vielleicht so froh wie ich über diese Features. Oder?

Das Live-Tracking gibt es nach wie vor zur Absicherung. Bei Radtrainings, die ich allein unternehme, läuft das Live-Tracking wie vor Jahren auch heute noch mit. Diese Sicherheitsfunktion wurde durch die oben bereits erwähnte automatische Unfallbenachrichtigung erweitert. Der Echtzeitstandort wird an die vorinstallierten Notfallkontakte über das Mobiltelefon gesendet. Sollte man keine Hilfe benötigen, kann man sofort eine weitere Mit-mir-ist-alles-OK-Nachricht verschicken lassen.

Garmin Edge 830 Unfallbenachrichtigung

Noch mehr Sicherheit, wenn es um Diebstahl geht, vermittelt der Fahrradalarm. Sobald der Edge 830 Bewegung erkennt (Rad wird bewegt oder der Fahrradcomputer), wird ein Alarm ausgegeben und eine Nachricht an das verbundene Smartphone geschickt.

Die letzte Erweiterung zum Thema Sicherheit ist den “Edge suchen” lassen. Sollte der kleine Schwarze mal verloren gehen (springt bei Kopfsteinpflaster oder einer Bodenwelle ab und fällt in eine kniehohe Wiese), kann man ihn suchen. Voraussetzung ist, dass Edge und Mobiltelefon vorab über Garmin Connect gekoppelt waren und der letzte GPS-Standort aufgezeichnet wurde. So kann man sich diesen Standort anzeigen lassen. Option zwei ist, den 830er suchen zu lassen, falls er in der näheren Umgebung vermutet wird. Sprich, wenn ich am Telefon noch sehen kann, dass es mit dem Edge verbunden ist. Ein Piepton vom Radcomputer ausgehend signalisiert, wo er sich befindet. Kann man auch wunderbar nutzen, wenn man den Edge mal wieder auf Reisen ganz sicher irgendwo im Hotel hingelegt hat und es plötzlich nicht mehr wiederfindet.

Natürlich gehört aber eins doch noch dazu, Unwetterwarnungen! Mit meinem Forerunner 935 hatte ich immer das Problem, dass mir sofort Unwetterwarnungen angezeigt wurden, sobald ich in kaltes Wasser zum Schwimmtraining sprang. Der Edge 830 hat mir im vergangenen Jahr lediglich ein Mal so eine Meldung ausgegeben. Ich kam pünktlich vor einem heftigen Regenguss mit etwas Gewitter zu Hause an.

 

NAVIGATION, WIE MAN ES VON DER STRASSENNAVIGATION HER KENNT

Für die Augen ist so ein großes, farbiges Touchdisplay und die übersichtliche Kartendarstellung mit kleinen Abstrichen ein Traum. Mit der vorinstallierten Europakarte lässt sich genauso schnell ein Ort finden, wie anfahren und wieder heimwärts navigieren. Gleiches gilt für Kartenupdates für andere Länder beziehungsweise Regionen. 

Die Übersicht auf dem Garmin Edge 830 ist wirklich detailreich und für mich sehr übersichtlich auf der Größe des Displays. Die Navigation wirkt einfach. Mit ausreichend Vorwarnzeit und entsprechenden Beschreibungen auf der Karte werden Richtungswechsel gut angezeigt. Da gibt es von mir nichts auszusetzen. Mitfahrer mahnten allerdings an, dass das Display für so einen Detailreichtum zu klein wäre. Es ist vermutlich Geschmackssache. Ich würde ihnen dann die Nummer größer mit dem Edge 1030 ans Herz legen.

Es ist natürlich ohne Frage toll, dass man Strecken in Garmin Connect erstellen kann. Im Browser und in der mobilen App ist das binnen Sekunden erledigt und an das entsprechende Gerät gesendet. Aber unterwegs einfach die Strecke abzuändern bzw. ein neues Ziel per Adresseingabe oder Tippen auf die Karte auszuwählen, macht einiges flexibler möglich. Beispielsweise bei Wetteränderungen oder wenn plötzlich mitten im Training die Kräfte schwinden, die Lust bei entspannten Ausfahrten abhanden kommt oder man plötzlich aus anderen Gründen das Ziel oder die Strecke abändern möchte oder muss.

Das Navi kann ich sowohl für bestehende Routen nutzen, die ich gespeichert habe (beispielsweise das letzte Training) oder die ich auf das Edge geladen habe. Darüber hinaus kann ich eine Adresse eingeben, einen Point of Interestauswählen oder einen von mir gesetzten Punkt ansteuern. Ich kann auch erst einmal einfach losfahren und mich dann vom Edge wieder zum Startpunkt zurückbringen lassen.

Neben der Möglichkeit, sich zu spezifischen Adressen navigieren zu lassen, kann man in der Umgebung nach bestimmten Orten suchen lassen (Points of Interest). Im Sommer war mir das bei heißen Trainingsausfahrten einige Male eine Hilfe, um neue Getränke zu besorgen. Zudem finden nun auch die Garmin Heatmaps in der Anzeige Berücksichtigung.

Was mich bereits beim FR945 begeisterte, liebe ich beim Edge 830 genauso. Also Strecken automatisch anhand vorgegebener Kilometer, aber ohne konkrete örtliche Ziele anzugeben, erstellen zu lassen. Och ja. Da kann man dann schon mal für die sonntägliche lange Ausfahrt den Abend zuvor bei der Streckenwahl mit drei Vorschlägen pro Himmelsrichtung verdaddeln.

Obwohl der Bildschirm im Vergleich zum Smartphone deutlich kleiner ist, finde ich für mich die Größe so ausreichend, dass ich innerhalb von Karten gut per Fingerzeig Punkte auswählen und in Karten hineinzoomen und sie hin und her ziehen kann. So verschaffe ich mir schnell und recht einfach einen Überblick über die Streckenoptionen. Für alle, die zu frickelig fiinden, habe ich hier einen Tipp: auch mit Garmin Express auf dem Desktop oder der Mobile Connect App kann man solche Strecken den eigenen Wunschvorgaben automatisch erstellen lassen. Genauso funktioniert  das händische Erstellen von Strecken anhand von Wegepunkten. Gleiches kann man auf dem Edge probieren. Da ist es mir aber tatsächlich etwas zu umständlich. Gleiches gilt für mein iPhone. Wenn ich mir Strecken Punkt für Punkt selbst zurechtschrauben mag, setze ich mich immer an mein MacBook.

Egal wie ich vorgehe. Es dauert nur wenige Sekunden bis maximal Minuten, bis ich für das Training bereit bin. Inklusive Auffinden des GPS-Signals. Bei meinem ins Alter gekommenen Edge 810 überschritt das Suchen des Signals jegliche Geduld, so dass ich eigentlich immer losfuhr, bevor überhaupt irgendetwas passierte. Beim 830er ist alles gefühlt genauso schnell wie bei meinem Forerunner 945.

Egal ob mit Absicht oder nicht. Beim Verlassen berechneter Routen warnt der Radcomputer zuverlässig. Kehrt man eine längere Zeit nicht auf die ursprüngliche Strecke zurück, wird eine alternative Route berechnet.

Mit der Navigation an Bord habe ich auch so manchen Weg in der vergangenen Saison im fremden Ausland gefunden. Den ein und anderen Strand konnte ich anfahren und einige Zeit vor und nach Wettkämpfen ausspannen.

 

KOMPATIBLE SENSOREN

Spannende Neuigkeiten oder Änderungen gibt es hier nicht, außer dass Geschwindigkeits- und Trittfrequenzsensoren ohne Magnet kompatibel sind. Auf Wunsch sind diese zusammen mit dem HRM-Dual Brustgurt im Garmin Edge 830 Sensor-Bundle enthalten. 

Der HRM-Dual Brustgurt, der vergangenes Jahr von Garmin auf den Markt gebracht wurde, hat eine Besonderheit. Man kann ihn sowohl über ANT+ als auch Bluetooth koppeln. Das heißt, es macht ihn zu einem passenden Spielgefährten, wenn man seine Herzfrequenz beispielsweise auf einem Gerät aus dem Garmin Universum aufzeichnen und gleichzeitig auf einem anderen Gerät sehen möchte. Beispiele dafür gibt es mittlerweile genug. Bei mir ist es der Fall mit TrainerRoad oder Sufferfest. Vielleicht trainierst du mit Zwift? Ansonsten ist dieser Brustgurt wenig spektakulär. Neben seinem guten Sitz überträgt er einfach “nur” die Herzfrequenz und das für mich sehr zuverlässig. Punkt.

Bei den Geschwindigkeits- und Trittfrequenzsensoren handelt es sich um die zweite Ausgabe. Erkennbar an der Zahl 2 hinter den Sensoren. Diese können OHNE Magnet Daten ermitteln und übertragen. ABER sie können zudem die Daten speichern und nach dem Training direkt über die mobile Connect App schicken. Das heißt, dass man diese Sensoren, die mit einem einfachen Klemmsystem befestigt werden können, schnell zwischen Rädern wechseln kann und nicht mehr auf eine Sportuhr oder einen Fahrradcomputer zum Datensammeln angewiesen ist.

Um zum Edge 830 zurückzukommen. Er kann neben ANT+ auch Bluetooth Smart Sensoren koppeln, so dass sich die Fülle an möglichen Verbindungen unglaublich erhöht. Drittanbieter von Apps halten zudem über Garmin Connect IQ weitere Möglichkeiten parat. Die Liste an Sensoren im Edge 830 ist so lang, dass man drei Mal nach unten scrollen muss. Von Geschwindigkeits- und Trittfrequenz- über Fernbedienungs- und Licht- bis hin zu Herzfrequenz- und natürlich auch Wattmesssensoren oder auch Indoor Trainer, lässt sich alles verbinden. Das auch absolut problemlos. Vorausgesetzt, die Batterien sind nicht leer. Der Edge kann automatisch suchen. Oder man kann ihm einen Tipp geben, wonach er suchen soll, indem man des Art des Sensors auswählt. Die Daten meines PowerTap Leistungsmessers werden tadellos erkannt und mit aufgezeichnet.

Wenn du dich für weitere Details zur Wattmessung und entsprechender Trainingsplanung und -durchführung interessierst, lege ich dir den Klassiker von Joe Friel, das Praxishandbuch Wattmessung, ans Herz. Oder auch etwas umfangreicher für den ambitionierten Radsportler mit Sicherheit eine ebenso spannende Lektüre ist Die Trainingsbibel für Radsportler von Friel.

 

TRAININGSPLANUNG, -DURCHFÜHRUNG & -AUSWERTUNG 

Leistungsmesswerte sind für dich und vermutlich auch für deinen Trainer (wenn du einen hast) interessant. Der Edge bietet diese fast so umfangreich wie beispielsweise der Forerunner 945 an. So gehören unter anderem Berechnungen zur Trainingsbelastung genauso dazu wie die VO2max, die Erholungszeit, der Training Effect, der Trainingszustand und -belastungsfokus. 

Du möchtest trainieren und keine Zeit verlieren? Dann kannst du dich einfach auf dein Rad setzen, den Edge starten und losfahren. So einfach kann es sein. Alle Statistiken, sofern Sensoren verbunden sind, kannst du im Anschluss einsehen. Möchtest du etwas mehr Aufwand betreiben, kannst du dein Training online oder direkt am Edge planen. Trainingspläne stehen online verfügbar. Du musst nur den richtigen für dich und deine persönlichen Bedürfnisse finden. Ich lasse das alles und verwende den Plan meiner Trainerin, den ich hin und wieder aufs Edge spiele. Im Kalender ist das Training dann auf dem Gerät selbst verfügbar und anzuwählen. Alle die nicht einfach ins Blaue fahren wollen, können sich eine Strecke erstellen, eine Adresse/einen Ort aussuchen oder eine Route vorschlagen lassen. Dann kann es aber wirklich losgehen.

Oder Moment noch. Du hast keine Lust auf all das und möchtest gegen einen Virtual Partner oder eine vergangene Aktivität antreten. Nur zu! Das geht selbstredend nach wie vor. Wenn du dich testen möchtest, wie wäre es mit einem FTP-Test? Der steht nämlich nach wie vor zur Verfügung. Die leistungsbezogene anaeroben Schwelle lässt sich aber auch automatisch vom Edge berechnen. Man muss es nur auswählen und wie bei dem Test einen Leistungsmesser und einen HF-Gurt tragen. Binnen Sekunden sind übrigens auch alle anderen Sensoren, wer mag zig davon, verbunden. Einmal gekoppelt findet der Edge sie bei jedem noch so kurzen Aktivieren sofort. Hat man nun all das verbunden und voreingestellt, was man sich für sein Training wünscht, fehlen eigentlich nur noch die richtigen Datenseiten. Die sind, wie oben bereits erwähnt, individuell einstellbar.

Garmin Edge 830 Test Datenseite

Ich habe keine Vielzahl an Aktivitätsprofilen und Trainingsseiten. Meist sind es zwei Profile, bei denen ich bleibe. Eins für meine Trainingsausfahrten und eins für Indoor-Einheiten. Natürlich kann man weitere einrichten. Beispielsweise, wenn man Mountainbike oder Crosser fährt, durch die City zur Arbeit muss, sich unterschiedliche Profile fürs Renn- und Zeitfahrrad, für Wettkämpfe und Trainings oder landschaftsabhängige Profile (Berg-, Land-, Mehrtagestouren) wünscht,… Die Aktivitätsprofile unterscheiden sich dann durch ihre Trainingsseiten, die jeweils bis zu 12 Datenfelder variabel angeordnet abbilden können. Ich habe wenige Trainingsseiten, die aber recht vollgestopft sind. Da das Display für mich sehr gut lesbar ist, auch bei kleinerer Schrift, habe ich eine Hauptseite mit allne möglichen Punkten, damit ich während der Fahrt maximal ein Mal hin und her swipen muss, um zwischen der Übersicht meiner Datenfelder und der Navi-Seite zu wechseln.

Selbstverständlich könnte ich auch einen automatischen Seitenwechsel einstellen. Das Hin und Her nervt mich aber nur. Darüber hinaus können je nach Vorlieben Auto-Pause und Auto-Start aktiviert werden. Ich weiß nicht wieso, aber nach wie vor vergesse ich regelmäßig den Startknopf unten recht zu betätigen. Irgendwie irritiert mich das auch nach Jahren noch, dass man auf dem Screen auf Los tippt und dann noch einmal auf Start drücken muss. Aber erst danach beginnt die Aufzeichnung, sofern man das System auf manuellen Start eingerichtet hat. Dann jedoch, warnt einen das Gerät, das man bereits fährt aber noch keine Daten aufgezeichnet werden. Alternativ kann man das Automatische Starten des Timers  aktivierenDie manuelle Rundenfunktion (linker Knopf unten) nutze ich äußerst selten. Stattdessen lasse ich je nach Aktivitätsprofil die Runden nach 5 bzw. 10km automatisch nehmen.

Mountainbiker hier unter den Lesern?

Spannend finde ich die neuen Mountainbike Funktionen, auch wenn ich selbst keins habe und die Funktionen nicht nutze. Schon allein die Fülle an Mountainbike Trails, die über Trailforks verfügbar gemacht wurden, bieten so viel Trainingsspielraum. Um diesem spezifischen Training Rechenschaft zu tragen, werden in der Auswertung Mountainbike spezifische Details zur Verfügung gestellt. Wenn man nicht so recht weiß, wie das eigene Training aussehen soll, kann man auch das Edge eine Strecke anhand des selbst auszuwählenden Schwierigkeitsgrades bestimmen lassen. Leider kann ich gar nicht mehr zu den einzelnen Funktionen und der passenden Auswertung sagen. Was ich gelesen habe, hört sich für mich als Mountainbike Laie erst einmal interessant und umfangreich an. In diesem Zusammenhang macht auch die Funktion, sein Edge suchen zu können mehr Sinn, als im Hotelzimmer, wobei ich persönlich dafür im vergangenen Jahr dankbar war.

Nach dem Beenden der Aufzeichnung stoppt der Button unten rechts nicht, sondern pausiert zunächst das Training. Auf dem Screen sollte man entsprechend auswählen, wie man mit der Tour weiterverfahren möchte: speichern/beenden, Tour verwerfen/löschen.

Das Speichern von Ausfahrten und Trainings ist binnen Sekunden erledigt. Einige werden es sicher von den neuen Forerunner Modellen kennen. Auf dem Edge 830 selbst erscheint abschließend eine sehr viel detailliertere Übersicht des Trainings als bei meinem Vorgängermodell 810. Für mich grafisch sehr schön aufgearbeitet sind die Statistiken: Trainingszustand – Trainingload – Trainingsbelastungsfokus – aeroben sowie anaeroben Trainingseffekt – Empfehlungen wie Erholungszeit – Übersicht zur V2Omax – zum FTP. Persönliche Rekorde werden nach dem Training genauso angezeigt wie alle weiteren Statistiken.

Garmin Edge 830 Leistungsmesswerte

Einige Detail möchte ich zu diesen und weiteren Werten noch zusammenfassen, um dir einen groben Überblick darüber zu gewähren. Detaillierter bin ich darauf bereits bei meiner Vorstellung des Garmin Forerunner 935 eingegangen.

So erhält man beispielsweise unter Berücksichtigung der vergangenen vier Wochen Informationen zum Trainingsbelastungsfokus. Die Trainingshistorie wird dabei analysiert und in die Kategorien Aktivität, Intensität und Struktur segmentiert. Abhängig von der Trainingsintensität wird eine individuelle Erholungszeit ermittelt. Der Trainingseffekt splittet sich in aerob und anaerob auf, was im Anschluss nach einer Einheit ebenfalls angezeigt wird. Dadurch wird schnell klar, welchen Nutzen das Training tatsächlich hatte. So ist ganz praktisch zu sehen, ob man das Trainingsziel erreicht hat oder darüber hinausgeschossen ist, beziehungsweise nicht alles dafür gegeben hat. Rückschlüsse für eine Trainingswoche kann ich mit der Übersicht der Trainingsbelastung der vergangenen 7 Tage erhalten. Der Edge ermittelt diese Belastung indem er das Trainingsvolumen ins Verhältnis zu den letzten Trainings und zum aktuellen Fitnesslevel setzt. All diese Werte wie auch die Erholungszeit, Trainingszustand oder auch VO2max betrachte ich als relativ. Es ist die Richtung, die für mich im Laufe der Saison entscheidend ist. Oft bestätigen mich meine Garmin Geräte einfach nur darin, wie es gerade läuft oder ich mich fühle. Dennoch finde ich die Entwicklungen und verfügbaren Werte nach wie vor spannend.

Der Datenupload für die Trainingsauswertung kann per Bluetooth oder Wlan vorgenommen werden. Mit Verbindung zum Computer und Garmin Express funktioniert es natürlich auch. Für Bluetooth muss eine Verbindung zum Smartphone hergestellt und Connect geöffnet sein. Wer Drittanbieter Plattformen nutzt, wie ich, kann diese in Connect freischalten. Ich nutze nach wie vor Runalyze. Sind Anbieter (noch) nicht verfügbar, lassen sich auf Wunsch entsprechende Dateien herunterladen (Original, GPX-, TCX- oder CSV-Datei).

 

DISPLAY & MENÜFÜHRUNG

Klein. Leicht. Schwarz. Wo man auch hinschaut. GPS-Fahrradcomputer sehen mit kleinen Variationen immer ähnlich aus. Der Garmin Edge 830 ist mit seinem 2,6 Zoll Farbdisplay und dem klassischen Design keine Ausnahme. Das Display wirkte auf mich nicht nur beim ersten Anschauen groß, sondern lässt sich vor, während und nach dem Training recht einfach bedienen. Die Menüführung des Garmin Edge 830 könnte für mich hier und da nur etwas sortierter ausfallen. 

Garmin Edge 830 Testbeitrag Display des Geräts

Sollte dir der 80g leichte Edge 830 zu klein sein, du aber nach den gleichen Funktionen suchen, dann ist der 1030er eine Empfehlung. Aber gerade wenn ich mit meinem Renner oder besonders mit meinem Fuji unterwegs bin, finde ich das schlanke, schwarze Design wunderbar passend. Das Display ist groß genug, um bei jedem Wetter inklusive dicker Regentropfen und gleißender Sonne etwas zu erkennen. Der Edge ist übrigens wasserfest (IPX7). Die Helligkeit kann auf automatisch eingestellt werden. Es passt sich den Umgebungsbedingungen entsprechend an. Es gab bei mir nie den Fall, dass ich mal nichts erkennen konnte. Jedoch darf man die Sonne nicht unterschätzen. Wie bei Smartphones auch, kann das Display blenden. Es gibt matte Displayschutzfolien. Bei diesem Edge habe ich mich allerdings bewusst dagegen entschieden, weil sie auch bei gewissen Lichtbedingungen ihre Einschränkungen haben. Mein Edge 810 war mehrere Jahre dadurch geschützt; zudem hinter einer Schutzhülle versteckt. Irgendwann kam alles ab, weil ich es ersten für unnötig befand und weil zweiten nie etwas Dramatisches damit passierte. Entsprechend sieht er auch heute eigentlich immer noch wie neu aus. Vermutlich wird es dem 830er auch so ergehen. Anders sieht es vermutlich aus, wenn man mit einem MTB oder Crosser wirklich wilde Tour fährt. Das Schlimmste, was meinem Edge aktuell regelmäßig zustößt, ist die Lagerkiste der Sporttechnik mit allen Stromsteckern, Adaptern, Kabeln,…

Der 830er ist gefühlt etwas glatter, leichter und rutschiger. Das gilt sowohl für das Gehäuse als auch für das Display. Macht aber dennoch einen robusten Eindruck. Das Display ist kratzfest; wie wird sich noch herausstellen müssen. In jedem Fall verhält es sich ähnlich wie bei Smartphones. Fingerabdrücke sind genauso schnell drauf, wie wieder abgewischt.

Oben links befindet sich eine von drei Tasten mit einem angenehmen Druckpunkt. Ehrlich gesagt, reagieren sie schneller, als man es vom Drücken her erwarten würde. Irgendwie habe ich immer das Gefühl, fester drauf drücken zu müssen, als letztlich tatsächlich nötig. Mit der Taste oben links schaltet man den Edge 830 ein und aus. Die kleinen Tasten unten jeweils links und rechts verhalten sich genauso. Mit ihnen kann man Runden erfassen (links) und das Training/die Ausfahrt starten/pausieren/stoppen.

Der Touchscreen lässt sich sehr gut mit den Fingern bedienen, egal ob verschwitzt, staubtrocken oder klebrig vom letzten Gel oder Riegel. Von schwerfällig konnte nie eine Rede sein. Alles funktioniert leichtgängig. Manchmal etwas zu leicht. Schwups bin ich im Menu verrutscht oder im nächsten Unterpunkt abgetaucht.

So leicht wie man durch die Gegend navigieren kann, ist die Navigation nicht ganz. Das liegt jedoch nicht an der Struktur als vielmehr an der unendlichen Vielzahl von Unterpunkten. Eigentlich sehr intuitiv aufgebaut, kann man sich im Menü schon mal verfahren. Dennoch finde ich sowohl das Menü als auch beispielsweise die Anpassungen meiner Aktivitätsprofile und Trainingsseiten selbsterklärend. Liegt es vielleicht daran, dass ich bereits so manchen Forerunner und auch über mehrere Jahre ein Edge benutzt habe? Das mag sein. Das Benutzerhandbuch, das nicht weniger als 33 Seiten umfasst, musste ich zumindest bis jetzt nicht zu Rate ziehen. Umständlich ist es für mich nicht. Ich sehe aber, dass die Vielzahl an Möglichkeiten zeitraubend sein können und die Gewöhnung daran, erst einmal etwas Geduld und Zeit benötigt. Eine Alphabetische Menüabfolge wäre sicher hilfreich dabei.

Als ich mich irgendwann eingefuchst hatte, ging dann auch bei diesem Edge-Modell alles gewohnt flüssig. Als erstes habe ich alle Töne und Benachrichtigungen abgestellt, die nicht zwingend für mein Überleben beim Radtraining notwendig sind. Etwas genauer hätte ich mich allerdings mit dem erwähnten Notfallsystem beschäftigen können. Das hatte ich nach der Saison bei etwas mehr Freizeit und in Vorbereitung auf diesen Beitrag auch getan. Schließlich wollte ich hier nicht nur meine Geschichte zum Besten geben, sondern auch meine Meinung zu dem System, das plötzlich losging. Lange Rede kurz zusammengefasst. Ein gutes Feature, das an bleibt! Details dazu weiter oben zum Thema Sicherheit.

 

DER AKKU DES GARMIN EDGE 830

Eigentlich muss man den Akku nicht mehr schonen, sondern kann ihn recht unbedarft bis 20 Stunden laufen lassen. Das ist je nach Einstellungen, verbundenen Sensoren die Zeit, bei der dich der Garmin Edge 830 auf Touren begleiten kann. 

Für mich war es schon ein wenig beeindruckend, dass ich mehrere Tage nacheinander lange Trainingsrunden absolvieren kann, ohne den Edge nachladen zu müssen. Optimiert man bei der Nutzung einige Details (beispielsweise Aktivieren des Auto-Ruhezustandes, Energiesparmodus, nur nötige Sensoren koppeln, Helligkeit drosseln) kann sich die Laufzeit auf bis zu 20 Stunden ausweiten lassen.

Nach meinen bis zu maximal 7-stündigen Touren mit Navigation, Verbindung zu Herzfrequenz-, Geschwindigkeits- und Trittfrequenzsensoren plus Wattmesssystem war der Akku jedes Mal nicht einmal halb leer. Bis zu 20 Stunden gibt wie erwähnt Garmin an, wenn man im GPS-Trainingsmodus unterwegs ist. Da bin ich lange noch nicht angekommen für eine einzelne Tour. Sollte ich jemals mehrtägige Touren planen, wäre eine Akkuerweiterung möglich. Kompatibel ist nämlich auch der kleine Ladeblock, der Garmin Charger/ein externer Akkupack, der von unten an den Edge 830 angebracht wird. Vorausgesetzt ist, dass man die richtige Halterung verwendet. So kann die Akkulaufzeit um bis zu 24h verlängert werden.

 

ZUBEHÖR

Das Garmin Edge 830 ist als Einzelgerät und als Bundle für Radsportler oder auch Triathleten zugeschnitten erhältlich. Das Rund um Sorglos Set kannst du für dein Training sowohl als Straßenradsportler als auch als Mountainbiker mit den Bundle Paketen erwerben. 

Garmin Edge 830 Test

Für Straßenradsportler bietet sich das Bundle für 499,99€ mit dem Edge 830 einschließlich Herzfrequenz-Brustgurt mit weichem Gurt, Geschwindigkeitssensor und Trittfrequenzsensor an. Das Sensoren Set gibt es einzeln für 70€ zu erwerben. Der DUAL HF-Sensor kostet solo genauso viel.

Wenn du lieber mit dem MTB unterwegs bist, ist der Edge mit Mountainbike-Halterung, Geschwindigkeitssensor, Silikonschutzhülle sowie der Edge-Fernbedienung praktisch. Für dieses müssen 469,99€ investiert werden.

Hast du bereits Halterungen, und externe Sensoren kannst du getrost auf das Einzelgerät für 399,99€ zurückgreifen. Egal ob Sensor Bundle oder Einzelgerät die Standardlenkerhalterung ist genauso enthalten wie die Aero-Lenkerhalterung, das Befestigungsband und USB-Kabel sowie die Betriebsanleitung.

Das über 30 Seiten lange Benutzerhandbuch des Edge 830 kann man sich direkt von der Produktseite herunterladen. Wer also trotz intuitiver Bedienung Unterstützung benötigt, kann auf dieses Manual zugreifen und die häufig gestellten Fragen näher anschauen.

 

MEIN FAZIT ZUM GARMIN EDGE 830

Der Garmin Edge 830 ist für mich ein kleiner Leistungsriese, der seine Arbeit während meiner Trainings und Erkundungstouren sehr gut meistert. 

Wer mehr erwartet, als blanke Zahlen während einer Ausfahrt, wird sich sicher daran erfreuen können. Ob dieses Gerät einem 400 Euro wert ist, wenn man beispielsweise bereits einen neuen Forerunner oder eine andere Sportuhr besitzt, muss man natürlich für sich entscheiden. Ich weiß, dass mir der 1030 zu groß wäre und mir beim 530 beispielsweise das Touchdisplay sowie die Navigation zu bestimmten Punkten und Adressen fehlen würde.

Vor allem die geräteübergreifenden Trainingsdaten und die neuen Features zusammen mit den Navigationsoptionen lassen mich immer wieder begeistert zu diesem Radcomputer greifen.

Triathlon Training Blogger Chicago Craft Sportswear

Was ist dir bei einem Radcomputer besonders wichtig? Wenn du mit dem Rad unterwegs bist, welche Funktionen würdest du regelmäßig für Trainings, Wettkämpfe und Touren nutzen? Warum würde deine Wahl auf genau diese Funktionen fallen? Oder hast du Fragen dazu?

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Vielen lieben Dank für’s Folgen!

Weitere, detaillierte Testberichte über Trainingszubehör unter anderem auch von weiteren Laufuhren findet ihr in der Kategorie Sportkollektionen.

Begleitet hat mich bei dieser und vielen weiteren Ausfahrten nicht nur mein Garmin Edge 830 sondern auch mein FR945 und ein Radsport-Outfit von Craft Sportswear und Wrightsock.

Alle hier gezeigten Fotos wurden von Oliver erstellt. Die Rechte an diesen Aufnahmen liegen bei ihm und mir. Eine weitere Nutzung ist nur in Absprache mit uns möglich.

Oliver | Fotograf & Grafiker( Fotograf & Grafiker )

Als Fotograf & Grafiker von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit der Athletin ‘Din’ immer auf der Suche nach der nächsten sportlichen Herausforderung und den interessantesten Bildmotiven. Außerdem kümmere ich mich darum, die hier vorgestellten und getesteten Produkte und Sportbekleidung interessant abzulichten. Neben meiner Fotografie bin ich oft selbst sportlich unterwegs. Ich sitze sehr gern im Rennradsattel oder schnüre als Alternativtraining auch schon mal hin und wieder die Laufschuhe. Schaut gern auch auf meiner Facebook-Seite vorbei, auf der ich immer wieder neue Eindrücke mit euch teile.

101 Gedanken zu „Garmin Edge 830 Test – Deine Strecke & alle Daten im Blick“

  1. Hallo Din,
    Wieder mal ein sehr schön geschriebener Bericht! Von den vielen Features und das Können des kleinen Geräts ist es ja schon ein Must have.

    Für mich als ausdauernd fahrender Papa ist es für mich und meiner Familie wichtig dass es mir unterwegs gut geht! Somit ist die Unfallmeldung das erste was ich nutzen muss. Zudem brauche ich auch für den ein oder anderen Tagesritt einen ausdauernden Akku! Ich brauche auch ein Display was eindeutige Weganzeigen macht und keine Ratespiel auf dem Rad ist!

    Lg Steve

    Antworten
    • Hey Steve,

      wie läuft das Training? Das müssen wir wie neulich mal gesagt unbedingt mal machen mit der Seeumrundung.

      Vielen lieben Dank! Es macht immer sehr großen Spaß, technisches Zubehör detailliert auszuprobieren. Das Thema Sicherheit habe ich mehr aus Versehen als gewollte intensiv getestet. Absolut Din-approved und raten musste ich zum Glück auch nicht, bei er Anzeige meines Weges. Man muss halt nur hinschauen… Da kann ich auch Geschichten erzählen; tzzzzz…

      Antworten
      • Das Training läuft super! Wenn das Wetter sich langsam mal bessern würde, macht es natürlich noch mehr Spaß
        Mit der Ausfahrt machen wir auf jeden Fall! Freu mich jetzt schon! ‍♂️

        Antworten
          • Hi Thomas, ja, das ist der Wahnsinn, ne. Also bei mir ist der Vergleich ja noch ein bisschen weiter her. Das ist fast, als hätte man ein ganz anderes Gerät. erstaunlich finde ich aber, dass der “alte” trotzdem noch echt gut ist. Ich gehe davon aus, dass der 830er auch in einigen Jahren noch ein Highlight sein wird. Ich frage mich ja sowieso immer, was denn nun noch alles kommen mag. Aber bis jetzt hat mich die nächste Generation immer wieder überrascht.

    • Am interssantesten wäre für mich alle Infos zu Leistungsmesswerten, da man so mal einen anständigen Überblick über die Trainings bekommt! Weiters ist natürlich die gute Akkulaufzeit für mich sehr wichtig, da gerade auf dem Rad ein Training auch mal länger dauern kann 😉

      Antworten
      • Auch so ein Statistikfan. Ich liebe den Blick auf die Zahlen. Ich mache mir ja wenig Gedanken dazu, aber es motiviert mich schon, wenn ich beim Training mal geschlafen habe und die Werte dann etwas traurig wirken.

        Antworten
  2. Mir ist es sehr wichtig, Strecken/Adressen oder Trainings direkt vom Gerät aus zu planen und das nicht vorher umständlich übers Handy und dann per Übertragung machen zu müssen.

    Vielen Dank für den guten Bericht!

    Antworten
  3. Hallo Nadine,

    mir sind vor allem die Ausdauer des Gerätes und die eindeutige Navigation wichtig. Die realen 12h, die viele “ältere” Polar und Garmin Geräte haben, machen ein nachladen nötig und die ständige Angst die Route nicht komplett aufzeichnen zu können, fährt ständig mit. Eine untuitive Bedingung, welche auch im Stress eines Wettkampfes funktioniert ist natürlich auch nicht zu unterschätzen. Nicht zu unterschätzen ist der Kompfort schnell und einfach Daten von und auf das Gerät zu übertragen.

    Antworten
    • Hey Marcel, ich fühle mit dir. Ja, das Thema kenne ich. Schrecklich, wenn man irgendwo unterwegs ist, wo man so gar keine Ahnung hat, wie man wieder heim kommt. Wenn dann der Strom ausgeht,… Im Wettkampf fand ich übrigens auch das kleine Bändchen ganz cool. Da kann das Teil nicht gleich wegfliegen, wenn man tatsächlich mal das tiefste Schlagloch der Region erwischt und der Edge nicht richtig fest war.

      Antworten
  4. Sehr schöner Bericht!
    Mir ist vor allem eine einfache intuitive Bedienung wichtig, bin kein großer Freund von Anleitungen:) , eine gute Lesbarkeit ist auch wichtig. Da ich oft alleine unterwegs bin ist die Unfallfunktion auch wichtig

    Antworten
  5. Wow, das ist ja ein komplettes E-Book über den Radcomputer. 😉 Bislang hat mir ein einfacher Sigma auf heimischen Trainingsstrecken immer gereicht. Ich bin aber auch weniger auf die ganzen Daten erpicht. Bei längeren Touren in unbekannte Regionen war ich zuletzt gern mit iPhone und Komoot unterwegs, was aber nach einigen Stunden auf dem Rad stets zum Lotteriespiel wird: Hält der der Akku noch bis zum Ziel oder bleibe ich Lost im Nirgendwo am Straßenrand stehen? In dem Punkt wird der Edge keine Wünsche offen lassen. Wünschen würde ich mir von Garmin offene und gut dokumentierte Schnittstellen, um als Anbieter von Trainingsplänen auf Wunsch des Athleten in beide Richtungen Daten austauschen zu können.

    Antworten
  6. Hallo!
    Wieder ein super Bericht!
    Ich habe gehört bei dem 830 kann man die Himmelsrichtung und km angeben die man fahren will und er berechnet eine Route. Das wäre ja super. So lernt man vlt neue strecken kennen zuhause,oder erst recht wenn man irgendwo fremd ist.
    Ich hab mich gerade von Polar getrennt und suche jetzt ein Garmin Gerät. Der 830 ist da glaub ich die beste Entscheidungen. Deine Seiten habe ich schon lange alle gelikt.gruss Sven

    Antworten
  7. Mir ist bei einem Radcomputer besonders wichtig, dass er handlich ist, die Navigation gut zu erkennen ist, das Display auch extremen Wetter wie Regen, Sonneneinstrahlung standhält und ich alle Daten im Überblick habe

    Antworten
  8. An deinen ausführlichen Beiträgen sitzt man immer gerne lange dran
    Erst einmal vielen Dank dafür!

    Zum einen sollte das Gerät wasserdicht sein. Ich weiß gar nicht, ob das nicht Standard ist?! Dann natürlich die Akkulaufzeit. Hätte keine Lust nach jeder Fahrt das Gerät wieder zu laden, weil es sonst bei der nächsten nixht doch zu knapp wird.
    Ganz wichtig dann natürlich auch die Bedienung, diese sollte ganz einfach sein um auch während der Fahrt schnell etwas umstellen zu können.
    Da ich noch gar kein Rad Computer habe, kann ich noch so gar nicht sagen welche Funktionen mir wichtig wären. Aber ganz oben steht auf jeden Fall eine gut ablesbare Straßenkarte. Hab mich schon das ein oder andere mal verfahren…
    Der Rest wird sich erst zeigen wenn man es braucht.
    Lieben Gruß
    Andreas

    Antworten
  9. Hey Din,
    wieder mal ein absolut ausführlicher Testbericht zu einem tollen Produkt – vielen Dank dafür! 🙂
    Ich bin ein absoluter Garmin-Fan, weil mir die Auswertung auf Garmin Connect sehr gut gefällt. Leider bin ich irgendwann auf eine andere Marke umgestiegen und mein alter Forerunner hat den Geist aufgegeben. Ich würde mich sehr freuen, wieder auf Garmin umzusteigen.
    Die GPS-Geschwindigkeit und -genauigkeit sind super, und ich würde auf jeden Fall die Navigation nutzen, gerade auf Reisen. Cool, dass ich komoot als App auf den Edge laden kann – so sind meine geplanten Strecken gleich drauf. Dass man unterwegs die Strecke anpassen kann, ist auch ein Riesenvorteil – wie oft bin ich spontan woanders hergefahren und meine Uhr hat die ganze Zeit gepiepst, weil sie mich wieder auf den rechten Weg locken wollte…
    Da ich immer zu wenig trinke, würde ich auf jeden Fall auch die Funktion zur Ernährung nutzen.
    Und natürlich die Diebstahl-App! Mir sind schon so viele Räder geklaut worden, dass ich sie nicht mehr an einer Hand aufzählen kann.
    Wo ich schon bei der Sicherheit bin – die Unfallbenachrichtigung ist natürlich auch ein super Gadget. Zwar ist mir unterwegs noch nie etwas passiert, aber es kann ja immer mal sein, und man hätte doch ein gutes Gefühl.
    Insgesamt ein tolles Gerät! Garmin halt…
    Ganz liebe Grüße
    Maria

    Antworten
  10. Moin Moin Nadin,
    Danke für deinen tollen Geräte Bericht, bin ja auch so ein Technikfreak, deshalb freue ich mich immer wieder auf solche tollen Erfahrungsberichte und Auswertungen.
    Also das LiveTracking ist echt super und auch sehr wichtig heute beim Training, wenn was passiert,wissen auch meine Freunde/Ehepartner wo ich mich aufhalte.
    GPS/Glosnass/Galileo Satelliten sind mir sehr wichtig,damit ich guten Empfang habe und natürlich auch die Akku Leistung,damit man auch länger unterwegs sein kann.
    Bin echt gespannt was er mir im Training und Wettkampf bieten kann.
    Leider sind die Garmin Geräte auch so teuer in der Anschaffung , deshalb dauert es bei mir immer wieder bei einer Neuanschaffung.
    Vielleicht habe ich ja bei der Verlosung mal Glück.
    Lg Marcus

    Antworten
  11. Ich bin ja bis jetzt nur mit meiner Garmin Vivoactive Sportuhr unterwegs und würde mich über einen Computer ehrlich wahnsinnig freuen. Alleine die Möglichkeit Routen vorzugeben und mich dann navigieren zu lassen wäre schonmal ganz schön gut.
    Gerade an diesem Gerät finde ich die Unfallbenachrichtigung Gold wert! Ich bin Mama und schaffe es manchmal Vormittags auszufahren; da bin ich aber oft alleine unterwegs. Hier wäre es echt super wenn jemand Bescheid weiß wenn mir was passiert bzw. durch das LiveTracking auch weiß wo ich mich aufhalte.
    Trainings- und Wettkampftechnisch finde ich den ClimbPro wohl am interessantesten. Ich fahr gern rauf und grad im Wettkampf wär es schön zu wissen, wie man seine Kräfte einteilen muss.
    Vielen Dank

    Antworten
  12. Für mich spielen in erster Linie die Live-Tracking-Funktion und Kompatibilität zu einem Radarsensor eine wichtige Rolle, um mir so ein Stück Sicherheit zu geben. Gerade als Familienvater verschieben sich die Prioritäten dann etwas. Außerdem finde ich eine intelligente Routenführung oder Routenplanung nach Vorgabe (Zeit, Strecke) interessant, um überall auch ohne Ortskenntnisse sein Trainingsprogramm zu verfolgen.

    Antworten
  13. Hi Din, cooler Artikel. Danke dir. Auch für das Gewinnspiel.
    Bei einem Radcomputer achte ich auf eine gute Ablesbarkeit des Displays bei jeder Wettersituation. Darüber hinaus achte ich auf eine lange Akkulaufzeit. Bisher bin ich ja nur die Navigation auf Basis der Linie gewöhnt, aber eine komplette Navigation wird zukünftig wohl ein Must-Have.

    Antworten
  14. Hallo Nadine,

    mir sind folgende Punkte besonders wichtig: lange Akkulaufzeit (~ 8h) und die Aktualisierung der Karten. Bislang nutze ich ein Smartphone mit Powerbank und Koomot als Kartenanbieter. Da ist natürlich ein Garmin Edge 830 bedeutend komfortabler.

    Antworten
  15. Hallo Din!

    *wow* Das nenne ich mal einen Test. Das ist ein halbes Buch!

    Für mich wäre wichtig eine Leistungskontrolle während der Fahrt. Wäre, weil ich bislang tatsächlich einfach nach Gefühl fahre. Dabei überdrehe ich schon mal und wenn ich danach ans Laufen komme, geht mir der Saft aus- ein Waterloo war da im letzten Jahr der Hannoveraner Tri. Das war dann zwischendurch ein Wandertag. Gut, nicht ausschließlich wegen des Radfahrens, es hatte auch weitere Gründe, aber es war ein Teil des Ganzen.

    Die Möglichkeit zur Kopplung mit der Fenix und dem Brustgurt und der Auswertung in Connect helfen mir… WÜRDEN mir helfen, meine Daten aufzubereiten. Auch das empfinde ich beim Laufen derzeit als fast ausgereizt, auf dem Rad fehlt mir da was.

    Danke und liebe Grüße aus Westfalen!

    Eike

    Antworten
    • Ergänzung: Da ich momentan eigentlich nur zwifte, bekomme ich ja dort ein Feedback zum Thema Leistungswerte, die ich da draußen mit dem Rad nicht bekomme. Sobald Uhr umgestellt wird und ich im Hellen nach Hause komme, wird das Draußen-Rennrad aus dem Dornröschenschlaf geweckt und dann geht es raus in die Natur.
      Freue mich wie Bolle drauf. :•]

      Antworten
  16. Ich habe einiges von Garmin, Fenix 5, Dakota, Vivoaktive, Nüvi, Vivofit, Edge 500, und Edge 810. Das 810 ist nun schon etwas älter, mir hat aber immer die Vielfalt an Daten gefallen, die ich abrufen konnte. Wichtig wäre mir bei einem neuen Gerät, ein Touchscreen und die Möglichkeiten bzgl. längere Akkuleistung und die einfache Handhabung. Ich möchte nicht im Wettkampf ständig irgendwelche Knöpfe drücken .

    Antworten
  17. Hallo Din,
    danke für den ausführlichen Testbericht. Ich wollte mir schon ein Edge anschaffen, jetzt baue ich auf die Verlosung.
    Mir ist besonders eine gute Navigation und damit auch die Darstellung der Route wichtig. Viele Werte habe ich jetzt schon in meiner Fenix, ob es auf der Edge noch einmal angezeigt werden muss???

    Speichert das Teil eigentlich auch Trainingseinheiten, die ich auf der Rolle zurück lege (passende Sensoren voraus gesetzt)?

    Eine schöne Saison

    Steffen

    Antworten
  18. ich folge deinem blog schon lange über wordpress – eine spezielle newsletter habe ich nicht gefunden, wenn ich unter den kommentaren bei “benachrichtige mich über alle neuen beiträge via email” das häkchen gesetzt habe, reicht das für die gewinnspielteilnahme?

    bei dem gerät finde ich gut dass es soviel funktionen vereint – das ich nicht das handy für die strecke brauche und eine fitnessuhr für die leistungswerte – das gerät kann ja superviel und wenn da der akku wie du schreibst auch zwanzig stunden hält ist das ja super.
    beim camping kann man evtl. nicht jeden tag laden

    Antworten
  19. Puh … das ist aber ein Haufen Information!

    Für mich ist bei einem Radcomputer wichtig, dass er all meine Sensoren verbinden kann – was eben mit Herzfrequenz (am Handgelenk mit der Fénix oder dem HRM-Brustgurt) und den Trittfrequenz- und Geschwindigkeitssensoren beim Edge gegeben ist, und eben dann die Daten aufzeichnet. Auch beim Laufen nehme ich ja mit dem Running Dynamics Pod so ziemlich alles auf.

    Insbesondere die Navigation würde ich öfter für die Fahrt zur Arbeit nutzen, denn mit der Uhr am Handgelenk ist es unglaublich schwierig, dann die Navigation abzulesen. Was habe ich mich schon zwischen Karlsruhe, Forchheim, Würmersheim und dem Rhein verfahren! Da ist der Radcomputer am Lenker viel besser als die Fénix am Gelenk. Ich bin’s so leid, über die bekannten Wege durch die “Dörfer”, die hier dann doch eher große Kreisstädte sind, zwischen den Autos zu kurven.

    Viele liebe Grüße von einer, die das Radfahren nach 20 Jahren Abstinenz wiederentdeckt hat.
    Talianna

    Antworten
    • Ich mag deinen letzten Satz so uuuuuunglaublich: “Viele liebe Grüße von einer, die das Radfahren nach 20 Jahren Abstinenz wiederentdeckt hat.” Sicher ein wunderbares Gefühl gewesen, als du wieder richtig drin warst, oder?

      Zum Thema verfahren: ich schaffe es trotz Navi auch nach rund fünf Jahren immer noch, mich immer an ein und derselben Kreuzung falsch zu entscheiden…

      Antworten
      • Ich muss heute noch laufen, damit die Läuferin im dritten Monat, den ich überhaupt wieder radfahre, die Radfahrerin ein letztes Mal nach Kilometern überholt. Es fühlt sich klasse an, auch wenn ich auf Laufschuhen weiterhin am ehesten zuhause bin.

        Radfahren ist für mich in erster Linie Ausgleichssport zum Laufen und Verkehrsmittel, vermutlich wird das auch so bleiben. Allerdings bin ich diesen Monat schon ungefähr ein Viertel meiner Arbeitstage zur Arbeit und von dort wieder heimgeradelt. Das ist total großartig.

        Ich schließe auch nicht aus, mein altes Rennrad wieder flottzumachen oder zu ersetzen – das hätte ich im Dezember, als ich das Radfahren gerade wieder angefangen hatte, kategorisch abgelehnt. Knappe 307 Kilometer bin ich im Februar geradelt.

        Dass ich weiterhin falsch abbiegen werde, wenn ich eine Navigation am Lenker habe, würde ich auch vermuten – aber halt seltener. Aus den geplanten 22 Kilometern heim durch die Fritschlach (statt 19,8 durch Rheinstetten) wurden beim letzten Versuch fast 27 Kilometer… einfach, weil ich mich laufend verfahren habe und die Wege, die nach Sonnenstand (gegen 17:00, also: Sonne = Westen = Rheinseite) gut aussahen und nach Süden zu führen schienen, nach kurzer Strecke wieder entweder nach Osten oder Westen abknickten oder an T-Kreuzungen endeten. 😀

        Antworten
        • Da bin ich ganz und gar bei dir. Ich liebe den Radsport, aber noch mehr meine Laufschuhe. Hoffentlich hattest du eine schöne Runde. Ich bin noch ganz irritiert, das der Monat schon wieder vorbei ist und wir mitten im Frühling stecken.

          Nach der Arbeit bin ich auch immer froh, wenn ich mit dem Rad zurück kann. Die frische Luft und eine knappe Stunde für mich und um im Feierabend anzukommen. In der Woche muss ich die Büros vormittags mal wechseln. Da habe ich mein Edge meist nicht mit. Eigentlich sollten es nur gut fünf Kilometer sein, aber irgendwie habe ich es seit einem Monat nicht geschafft, so zu fahren. Meist sind es sieben oder acht… Irgendwann finde ich aber den Fehlen.
          Du warst so ja auch gut unterwegs im Februar. Klasse.

          Antworten
          • … wenn alles glatt geht, mache ich nächste Woche meinen ersten Außendienst von der Arbeit per Fahrrad. Die Landesverwaltung des einzigen grün geführt regierten Bundeslandes macht Aufsichtsbesuche per Fahrrad – wenn das mal nix ist!

            Die Fahrradfahrerei zur Arbeit, von der Arbeit und zwischen verschiedenen Orten, an denen man arbeitet, ist echt eine tolle Sache. Das hätte ich vermisst, wenn ich es schonmal verschmeckt hätte. Aber als ich mit 19 das Radfahren nach einem Unfall gelassen habe, gehörte sowas noch nicht zu meinen üblichen Wegen, und die Schule war auch so nah (und so sehr “nur Gefälle hin, nur Steigung zurück”), dass ich die Viertelstunde eigentlich immer gegangen bin.

            Ich lerne das Radfahren als ernsthaftes Verkehrsmittel gerade erst so richtig zu schätzen, auch ein bisschen im Kielwasser meines Mannes, der seit Sommer 2018 kaum mehr als 10mal mit dem Auto auf Arbeit war, sonst immer (da die dort keine passable Dusche haben) mit dem Ebike oder dem Fahrrad.

            Ich hatte ihm zum 40. einen anderen Edge geschenkt, den er fleißig nutzt.

  20. Wow Nadin! Da habe ich mir ja noch mal meinen Kaffee aufgefüllt, so viel Input gibst Du in diesem Beitrag! Respekt. Ich habe das Gefühl, dass ich das Gerät jetzt schon wirklich gut kenne, und dabei habe ich es noch nie in der Hand gehalten. Danke also erst mal für Deine Mühe alles so ausführlich zusammenzuschreiben. Und auch danke an Oli für die Fotos, die wirklich aussagekräftig sind. Ihr hatte aber auch wirklich eine tolle Kulisse!

    Jetzt zur Gewinnspielfrage… denn da bin ich natürlich auch total gerne mit dabei! Besonders wichtig ist mir die Funktion die einzelnen Seiten im Aktivitätsmodus frei gestalten zu können. Ich merke das beim Laufen mit meiner Garminuhr, dass ich, wenn ich z.B. die Geschwindigkeit sehe, komplett zu mache. Seit dem ich die Ansicht geändert habe, bin ich freier und laufe besser. Beim Radcomputer wäre also z.B. eine Geschwindigkeitsanzeige und eine Pulsanzeige für mich erst im zweiten Schritt interessant und die ersten Seiten würde ich mir anders gestalten.
    Zusätzlich sollte ein Radcomputer bei mir unbedingt absolut wasserdicht und auch bei Dämmerung gut ablesbar sein. Bekanntermaßen fängt es bei meinen Sporteinheiten ja regelmäßig an zu regnen, oder ich verfranze mich so, dass die Zeit in der Helligkeit stark begrenzt ist.

    Viele Grüße,
    Claudi

    Antworten
  21. Navigation und Echtzeitdaten sind mir besonders wichtig. Das Tool zum Kontaktieren von Notfallkontakten ist auch ein sehr hilfreiches Tool, das man hoffentlich nie braucht.

    Antworten
  22. Hallo Din,

    vielen Dank für den ausführlichen und informativen Test!
    Für mich sind ein gut ablesberes Display, lange Akkulaufzeit sowie gute Bedienbarkeit wichtig.

    Antworten
  23. Halo Din,

    Mit so einem Bericht machst du ja fast DCRainmaker Konkurenz 😀 sehr schön geschrieben und sehr informativ!

    Bei mir steht MSR300 dieses Jahr an, und mit meinem jetzigen Garmin bin ich weit davon entfernt, mit einer Akkuladung die 300km zu schaffen. Die sehr lang Laufzeit vom 830er kommen mir da sehr gelegen

    Und ich neige dazu, unterwegs zu wenig zu trinken, auch da wäre ich gespannt auf die Hilfe vom Garmin.

    Weiter sonnig sportliche Grüße aus Hannover!

    Antworten
    • Hey Jan,

      danke dir! Ja, also meine Tech-Talk-Beiträge sind ja fast ein Jahrzehnt schon so umfangreich. Mir machen sie einfach unglaublich Spaß und wir stecken da natürlich auch immer besonders viel Arbeit für die Details und Fotos hinein.

      Du machst MSR300! Wahnsinn. Ich habe noch neulich mit einem Radsportler, den ich als Yogaschüler betreute, genau darüber gesprochen. Wir kamen überein, dass wir gern so viele Kilometer fahren würden, aber wir nicht so lange sitzen können. Deshalb Respekt. Gerade bei so eine Runde ist die Versorgung mit Flüssigkeit und Verpflegung natürlich essentiell. In jedem Fall viel Spaß bei der Vorbereitung!

      Antworten
  24. Ich würde regelmäßig die Karten und die geplanten Trainings nutzen. Ich liebe diese Funktion an meinem Edge 520, hätte jedoch gerne einen etwas stärkeren Prozessor und ein besseres Display.

    Bei meinen Fahrten zur Arbeit soll er zudem mein Licht und Radar steuern können. Da wäre der 830 genau richtig

    Antworten
  25. Für mich ist die Karten-/Navi-Funktion ein Highlight. Derzeit trainiere ich mit meiner an den Lenker geschnallten Forerunner plus Trittfrequenzsensor, aber wirklich komfortabel ist das nicht. Die Halterung für die Forerunner ist nicht wirklich gut und seien wir ehrlich, Kartenlesen auf dem kleinen Display wäre bei voller Fahrt eh nicht drin… zumal sie auch keine richtige Kartendarstellung hat. Ich lasse mir derzeit nur die Leistungswerte anzeigen, wobei die Kopplung mit Brustgurt und Trittfrequenzsensor zugegebenermaßen ein Träumchen ist.

    Antworten
  26. Hi Nadin,

    toller Review, vielen Dank. Mir wären bei einem Fahrradnavi vor allem die gute Lesbarkeit bei den verschiedensten Lichtverhältnissen (Wald, heller Somnertag, bewölkt,..) gute Bedienbarkeit während der Fahrt und natürlich die generelle Zuverlässigkeit und Genauigkeit sehr wichtig.

    Viele Grüße Ruben

    Antworten
    • Hi Ruben,

      was macht die neue Saison?

      Der Edge kommt schon gut mit unterschiedlichen Lichterverhältnissen zurecht. Man muss aber etwas mit der Helligkeit spielen, fiel mir auf. Besonders bei gleißendem Licht.

      Antworten
  27. Hi Nadin,
    Super übersichtliche Vorstellung des Edges Danke dir dafür!
    Mir ist neben der gut sichtbaren Darstellung der realitätsnahen Werte vor allem auch die Kompatibilität wichtig. So macht es Spaß
    Liebe Grüße
    Julia

    Antworten
  28. Am wichtigsten bei einem Fahrradcomputer sind mir inzwischen die Daten zum Auswerten des Rides im Nachhinein geworden.
    Habe diese Saison angefangen (zumindest auf der Rolle) nach Wattwerten zu trainieren. Demnach wäre auch die Kopplung mit einem Wattmeter super um auch outdoor weiterhin darauf achten zu können.

    Liebe Grüße
    Alexander

    Antworten
  29. Für mich am wichtigsten, einer muss wissen, wo ich bin und wie ich wieder heim komme. Denn wenn ich Rad fahre und dann unterwegs feststelle, oh die Straße links ist so toll, dann fahre ich da lang, oft entdecke ich tolle Routen, manchmal bin ich dann aber auch verloren im Nirgendwo. Please, bring me home Garmin.

    Antworten
  30. Vielen Dank für diesen tollen, sehr ausführlichen Test! Da kann der DC Rainmaker einpacken.
    Da ich ja, was das Radfahren betrifft, noch Anfänger bin, wäre für mich die Navigation mit am wichtigsten. Ich kenne meine Region radtechnisch noch nicht so gut und benötige daher etwas Hilfe bzgl. Routen und Orientierung.
    Aber auch die Funktion “Unfallmeldung” wäre für mich wichtig, da ich alleine unterwegs bin und meine Familie sofort informiert werden würde, wenn ich Hilfe bräuchte.
    Am Edge 830 finde ich zudem die Kompaktheit toll. Hat alles, was man braucht und ist trotzdem kein Klotz am Lenker. Damit kann das Frühjahr kommen und die Laufpause wegen der Achillessehne ließe sich verschmerzen.

    Antworten
  31. Also ich würde nach dem Kauf einer Vivoactive 4 auch beim Radcomputer gern auf Garmin umsteigen, das würde das Syncen via Connect erheblich vereinfachen. Alles aus einer Hand sozusagen.

    Ganz auf die Uhr will ich mich nicht verlassen, da ich doch oft die Navi-Funktion nutze und mir Strecken vorab auf komoot zusammenbastel. Gerade beim Graveln komme ich so immer wieder zu neuen Strecken.

    Der 830 wäre eine perfekte Ergänzung! Schönes Gerät und ausführlicher Test!

    Antworten
  32. Liebe Din,
    wieder ein unglaublich guter und informativer Tech-Talk-Beitrag. Vielen Dank dafür.
    Ich nutze z. Zt. nur einen normalen Radtacho, aber der ist mir wegen km/h, Distanz usw. schon sehr wichtig. Das habe ich zwar auch meiner Uhr, aber das darauf schauen ist halt sehr umständlich.
    Zu Deiner Gewinnfrage: Neben den oben erwähnten “normalen” Funktionen, ist die Navigation das entscheidende am Edge 830. Ich liebäugele schon recht lange damit, da ich dazu neige, mich abseits bekannter Strecken, durchaus auch einmal zu verfahren. Kann zwar manchmal auch sehr interessant und spannend werden, aber für Trainingszwecke nicht immer sinnvoll. Die vielen anderen Funktionen klingen ebenfalls sehr interessant und es ist sicher spannend einige davon auszuprobieren. Aber die Navigation wäre das Wichtigste für mich.
    Liebe grüße
    Frank

    Antworten
  33. Hi Nadin,

    vielen lieben Dank für den klasse Beitrag!
    Komme vom MTB-Sport, möchte mich aber variabler ausrichten und habe daher vor kurzem mit TRI begonnen. Auf der Suche nach einer Rezension der Garmin FR945 bin ich auf deinem Blog gelandet… Sehr inspirierend und gleichzeitig informativ, “Thumbs up”!

    Da ich wie gesagt aus dem Bereich MTB komme, würde ich den Edge 830 sowohl “offroad” als auch “onroad” als Navigationsmedium nutzen.
    Grundlage für meine bisherige Trainingsintensität auf dem Rad war die Herzfrequenz. Gerne würde ich dies umstellen auf “Leistungsbasiert”. Dank der Möglichkeit, ANT+ kompatible Sensoren einzubinden ist der Edge dafür genau richtig 🙂

    Viele Grüße
    Stephan

    Antworten
  34. Super interessanter Beitrag 🙂

    Ich bin Triathlon-Neuling und hab noch nie einen Radcomputer besessen. Von daher kann ich noch nicht wirklich sagen, was mir wirklich wichtig ist. Ich denke, es wäre für mich mal ein gut lesbares Display wichtig, dass mit die Basisdaten wie Herzfrequenz, Trittfrequenz etc anzeigt. Für meine Mutter wär die Unfallmeldung passend, da sie immer noch ängstlich ist, wenn ich alleine mit dem Rennrad unterwegs bin 😉

    Liebe Grüße
    Magdalena

    Antworten
  35. Wichtig ist wirklich das Nachfahren neuer und cooler Strecken und auch das Erkunden der Gegend übers Navi bzw das spontane Umplanen. Aber auch das simple Verknüpfen mit Komoot und Ziehen von Strecken. Da ist, soweit ich weiß, Garmin einfach einzigartig! 🙂

    Antworten
  36. Hey Din,

    Das ist mal ein ausführlicher Test.

    Die Akkulaufzeit sowie ein stabil laufendes OS gehören für mich nach wie vor mit zu den wichtigsten Funktionen bei dem Radcomputer. Scheinbar hat Garmin da gehörig nachgeholt. Immer wichtiger ist auch die Kompatibilität geworden, nicht nur zu Sensoren, auch zum Smartphone bzw. Zwischen den Garmingeräten.

    Die onboard Funktionen zur Auswertung des Trainings ist spannend, da könnte so ein Garmingerät glatt wieder interessant werden…

    Viele Grüße
    Georg

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  37. Ich finde ein Radcomputer muss sich nach mir richten und dann bereit sein, wenn ich fahren will. Nichts ist schlimmer, als zu Beginn einer Ausfahrt festzustellen, dass ein Update gemacht werden muss, oder der Computer plötzlich einen eigenen Kopf entwickelt. Ein guter Radcomputer ist also ein unterwürdiger Diener und Unterstützer.

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    • Mir ist es wichtig einen zuverlässigen Begleiter zu haben, der bei jedem Wetter gut ablesbar ist, und auch das ich einen Touchscreen, habe der, leicht während der Fahrt zu bedienen ist.
      Dass er sicherer werte anzeigt, muss glaube ich nicht erwähnt werden.

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  38. Respekt – ich habe immer wieder deinen Bericht gelesen, da er unglaubliche tolle Informationen erhält.
    Ein so kleines Gadget, das so unglaublich viel Nützliches enthält ist einfach unverzichtbar.
    Nicht nur die Unfallbenachrichtigung, die Navigation oder die Routenplanung ist hilfreich, sondern auch die Unwetterwarnung begeistern mich.
    Die Akkuleistung klingt ebenfalls sehr überzeugend.

    Ein kleines Wunderwerk der Technik.

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  39. Hallo Din,

    ein guter Radcomputer muss für mich in erster Linie zuverlässig sein und akkusparend genutzt werden können. Touren von 5-8h soll er schon aushalten ohne Zwischenladung, was unterwegs nicht immer möglich ist und mein aktueller leider nicht mehr durchhält.

    Für mich führt an Garmin kein Weg vorbei, da mit dem Connect IQ Portal auch Drittanbieter Zugang zum Radcomputer bekommen, die ich unterwegs nicht mehr missen möchte. Insbesondere das Planen von Touren auf Komoot und das unkomplizierte Übertragen über die Connect-IQ-App sind hier zu nennen. Zudem nutze ich für das Training die Metriken und Trainingsfelder von “Xert Online” um noch genauer Auskunft über meine Schwellenleistung zu Trainingswirkung zu bekommen.

    Grüße
    Daniel

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  40. Ich habe einen Edge 530 und liebe einfach das ClimbPro Feature, das hat mir beim Nachfahren der Ötztaler Strecke verteilt auf 2 Tage gute Dienste geleistet. Ich würde daher den Edge an meinen Mann geben, da dieser noch keinen hat 😉

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  41. Meine Anforderungen an einen Radcomputer sind, dass er mit all meinen Seonsoren kompatibel ist.
    Am Display ist für mich nur die Wattleistung und die Abschnittszeit interessant.
    Kompatibilität mit meinem SMART-Trainer ist ein muss, da es komfortabel ist, seine erstellten/programmierten Trainings ohne zutun Wattgenau durchführen zu können.

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  42. Ich hab ein älteres Garmin, bei dem der Akku langsam schlapp macht. Vor allem, wenn man navigiert, kann man eigentlich schon eine Powerbank einpacken. Die Navigation selbst ist auch etwas umständlich und teilweise schwer zu erkennen – ein leistungsstarkes Update wäre super

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    • Hi Maren, ich erinnere mich an deinen Kleinen. Fast wie meiner. Da könnte man ein Museum mit bestücken… Nein, also die sind ja noch gut und machen ihrem Job, aber der Neue kann schon was. Leistungsstark ist er in jedem Fall.

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  43. Ich habe einen alten EDGE, den man nur mit dem PC verbinden konnte, und ich habe gar keinen mehr.. Damit kann ich meinen bisherigen Edge nur noch quasi als Tacho nutzen, was sehr schade ist. Die Bluetooth Funktion ist daher natürlich fantastisch und natürlich die ganzen Auswertungen die man damit machen kann.. ich würde mich sehr über einen neuen Edge freuen

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  44. Wow, ein ganz toller und umfangreicher Bericht – super zu lesen. Da sind ja einige tolle Funktionen dabei. Für mich als Bergfex wäre die ClimbPro Funktion sicher super. Wir fahren öfter mal Pässe und auch Touren mit mehreren Pässen, da wär das schon ganz toll, um mir meine Kräfte besser einteilen zu können.
    Da ich auch öfter mal allein unterwegs bin, wäre meine Familie sicher auch glücklich wenn ich die Unfallbenachrichtigung aktivieren würde. Und die Infos über Trainingszustand und VO2max finde ich auch super.
    Hört sich echt nach einem super coolen Gerät an.

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  45. Mega Artikel, wie immer Din:)
    Klingt echt spannend und wäre nen toller Nachfolger für mein 520er!
    Finde die Unfall Funktion super gut und wichtig! Ansonsten sind die Spielerchen mit Strava und die gute Navigation schon toll!

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  46. Hallo, ein sehr schöner ausführlicher Bericht .
    Für mich sind ein gut ablesbares Display und die Kompatibilität mit ANT+ bzw. Bluetooth Sensoren, sowie eine lange Akkulaufzeit besonders wichtig.
    Bisher verwende ich einen Edge 130. Klein und fein, allerdings fehlt mir wirklich manchmal die Karten Navi. Eine Funktion vermisse ich in deinem Bericht. Beim Edge 130 kann man das Display bzw. die Daten der Fenix spiegeln. Für den TRI Wettkampf ist das nicht verkehrt, nicht ständig auf die Uhr schauen zu müssen. Sicher ein Gimmick, was nicht jeder unbedingt bei einem Fahrradcompter benötigt, aber kann das 830 auch?

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  47. Hey,
    super Artikel. Danke dafür.

    Wichtig ist mir eine lange Akkulaufzeit und eine gute Navigation, die mich wieder nach Hause bringt, wenn ich mich bei langen Touren mal wieder verfahren habe.
    Auch die Einbindung von Koomot ist wichtig.

    Ich würde mich echt freuen zu gewinnen.

    Aber jetzt geht es erstmal aufs Rad.

    Gruß Simon

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  48. Hi, also besonders wichtig ist für mich die Akku Laufzeit und die Funktionalität wie bei Garmin eben gewohnt. Nachvollziehbare Funktionen und auch Tasten. Natürlich sollten auch die Datafields nach belieben anzuordnen sein.

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  49. Hallo Din,

    danke für den super ausführlichen Bericht und die wunderschönen Impressionen. Es ist Wahnsinn, wie sich die technischen Möglichkeiten eines Radcomputers in den letzten Jahren weiterentwickelt haben.

    Neben den einzelnen Funktionen sind mir bei einem Radcomputer u.a. folgende drei Aspekte besonders wichtig.

    1. Robustheit: Schon alleine aus ökologischen Gründen sollte ein Radcomputer möglichst robust sein; also beispielsweise auch mal einen Aufprall aus 1 m Höhe überstehen oder eben gegen Regen unempfindlich sein. Mit meinem Garmin Edge 500 habe ich da sehr gute Erfahrungen gemacht. Es würde mich enttäuschen, wenn diese Robustheit beim Garmin Edge 830 nun nicht mehr vorhanden wäre.

    2. Intuitive + übersichtliche Menüführung: Mit der Zunahme des Funktionsumfangs wird die Menüführung nicht leichter. Da man beim Radfahren die Konzentration auf die Straße und weitere Verkehrsteilnehmer und nicht beim Radcomputer-Navigieren legen sollte, wäre eine schlechte Menüführung kontraproduktiv. Ich gehe mal davon aus, dass die Garmin-Experten das auf die Reihe bekommen haben. Und Touchscreen (als zusätzliche Alternative neben den bewährten „Knöpfen“) liest sich jedenfalls hervorragend.

    3. Schnelles GPS-Signal: Mit dem Auffinden des GPS-Signals bin ich beim Garmin Edge 500 nicht mehr so zufrieden; vor allem wenn ich zwischen etwas höheren Häusern starten möchte. Aber da sich die Technik weiterentwickelt hat, gehe ich mal davon aus, dass der Garmin Edge 830 das GPS-Signal relativ schnell findet. Es wäre schon eine große Enttäuschung, wenn dies nicht der Fall wäre.

    Die folgenden drei Funktionen sind für mich neben den „normalen“ Funktionen eines Radcomputers besonders interessant.

    1. Wetterinformationen: Die Wetterinformationen finde ich interessant, denn man kann vor dem Losfahren zwar schauen, ob es regnet oder aus welcher Richtung der Wind weht, aber das ändert sich ja unterwegs auch manchmal, vor allem wenn das Wetter wechselhaft ist. Daher wäre es interessant zu wissen, ob die Wetterinformationen so etwas wie einen Regenradar oder die Anzeige der Windrichtung sowie Windgeschwindigkeit (vielleicht per Drittanbieter-App) enthalten? Denn dann könnte man sehr kurzfristig flexibel die geplante Strecke ändern.

    2. Trailforks-App: Da ich auch gerne über die Brandenburger Dörfer abseits der Haupt-Rennradstrecken fahre, frage ich mich, ob in der Trailforks-App auch zum Beispiel Kopfsteinpflaster-Passagen oder „Plattenwege“ im Flachland aufgeführt sind, oder ob es sich eben eher um Trails in den Bergen handelt? Gerade in Verbindung mit dem Navigationssystem könnte man so alternative Routen fahren, an die man sonst nicht denken würde.

    3. Trainingsbelastungsfokus: Liest sich nach einer schönen Spielerei, die auch gut motivieren oder eben bremsen kann. Ich frage mich, ob der Edge 830 dann auch Nicht-Ausdauereinheiten berücksichtigt, die man eventuell manuell hinzufügt? Ich denke da an Krafttraining, welches schließlich auch eine Belastung darstellt und bei Erholungszeiten sinnvoll einberechnet werden müsste.

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  50. Vielen lieben Dank für eure zahlreichen und oft so spannenden Kommentare. Wir sind da bei vielen Details auf gleicher Wellenlänge, was die Technik und den Nutzen angeht. Ich hoffe, dass ihr auch zukünftig Viel Freude bei euren Radausfahrten habt! Die Gewinnerin des Garmin Edge 830 ist Talianna. Ganz viel Spaß mit dem kleinen Rad-Gadget und vor allem: finde immer deinen Weg, egal welcher Sonnenstand gerade ist.

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