Training August 2016: Regeneration & Abwechslung

Ein an sich sehr schöner Trainingsmonat, der aber immer noch etwas davon bestimmt war, die Balance nach dem Ironman Switzerland wiederzufinden. Eine große Hilfe war dabei natürlich Yoga, aber auch ein leichtes Athletik- und durchaus zuweilen anspruchsvolles Fitnessprogramm. Etwas mehr Yoga, etwas mehr Fitnesstraining und viel Ausgleich erweitern nicht nur die Trainingsmöglichkeiten, sondern setzen selbst in regenerativen Phasen neue Reize und bringen unheimlich viel Spaß mit sich.

Was mich im August ein wenig zum Nachdenken gebracht hat, war das Laufen. Ich fühlte mich nach dem Ironman doch relativ schnell wieder ausgeschlafen, locker und extrem motiviert. Dennoch hatte ich es etwa drei Wochen sehr ruhig angehen lassen. Das Laufen war auch eine absolute Freude, wenn ja wenn die Strecken nicht länger als acht bis zehn Kilometer waren. Der Mauerweglauf als Staffelbeteiligte drei Wochen nach dem Ironman war eine enorme Hürde für mich. Das Wetter war herrlich, aber Kopf und Körper waren beide nicht dazu zu motivieren, sich nur ein Stück weiter zu bewegen, als tatsächlich nötig. Ich konnte jeder Zeit zur Tartanbahn flitzen und meine Intervalle ablaufen. Kein Problem. 400er oder auch 1000er, dazu einige Berganläufe,… aber mehr als eine Zehn gab es auf meiner Laufuhr nie zu sehen. Die 38km der Mauerwegstaffel waren ein Kampf für sich. Ich bin froh, dass ich daran teilgenommen habe und hatte auch wirklich mit dem Team einen Glücksgriff. Sie waren großartig! So kam der Spaß wenigsten drum herum nicht zu kurz.

Absolut anders sah es mit dem Radtraining aus. Das MyGoal Team hatte mir einige lockere Einheiten aufgeschrieben, die auch schon mal über mehrere Stunden gehen konnten. Aber ich hatte so große Lust auf mehr! Wann immer es die Zeit nur irgendwie zugelassen hat, wartete mein schwarzer Flitzer auf mich! So habe ich nicht nur die BerlinMan Strecke gründlich unter die Lupe nehmen können, sondern bin natürlich an jedem einzelnen Sommertag am Wochenende durch das schöne Brandenburger Land gefahren – entlang von Seen, durch herrliche Wälder,… Ich hoffe so sehr, dass ich auch in den kommenden Wochen noch etwas Gelegenheit dazu habe, wenngleich mein Zeitplan nun leider doch sehr vollgepackt ist.

Alle Bilder könnt ihr zur Vergrößerung anklicken. 

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Soll ich das Schwimmen erwähnen? Ich glaube die Zeit und Distanz in der Grafik sprechen eine deutliche Sprache. Die Freibäder in der Nähe waren absolut unbrauchbar. Eins war geschlossen, natürlich! Eins war mit Kindern überfüllt. Der Weg zum nächsten Freigewässer passte immer nicht so in meinen Plan, weil ich lieber den Tag auf dem Rad verbrachte, wenn es die Zeit hergab. Es stellte sich aber letztlich beim BerlinMan heraus, dass die Grundlagen des Jahres durchaus auch mit einer Zwangspause für eine Bestzeit ausreichen.

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Vielleicht war es aber auch das straffe Fitness– und Athletikprogramm, auf das ich genauso große Lust hatte, wie aufs Radfahren. Eventuell ja auch Yoga. In jedem Fall fand ich mich spätesten jeden dritten Tag auf der Matte wieder. DER Fitnesstag des Jahres mit Les Mills überraschte positiv, denn endlich konnte ich mich im Nachhinein mal bewegen. Die letzten Jahre hatte ich mit Les Mills ganz schön meine Grenzen kennengelernt, wie ihr hier lesen könnt. Ich war mehr als eine Woche danach noch fast bewegungsunfähig. Mehr zu diesem unglaublichen Tag hier in den kommenden Tagen. So wie auch von vielen weiteren Veranstaltungen, die ich als Fitness und Triathlon Blogger besucht habe.

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Nach wie vor ist ein absolut guter Partner in Sachen Regeneration mein Slendertone Optimum. Nebenbei lassen sich damit zwar auch wie gewohnt Workouts und Radtrainings intensivieren. Wenn es aber um TENS und regenerative Massagen geht, greife ich mehrmals die Woche zum Slendertone.

Erkenntnis des Monats:

Mal über den Tellerrand hinausschauen, kann nicht schaden!

 

Und was ist sonst noch so passiert?

#BikeToSwim – eine sehr geliebte Einheit! So wie im Winter mein #RunSwimRun. Immer wieder gut, nur eben mit Strand, Freiwasser und unter freiem Himmel. Da könnte ich direkt schon wieder ins Schwärmen geraten!

Der September ist zwar bereits zur Hälfte um, aber dennoch möchte ich von euch wissen, wie der August bei euch so lief. Hattet ihr Wettkämpfe auf dem Programm oder befindet ihr euch vielleicht sogar mitten in der Vorbereitung für einen Herbstmarathon?

 

Alle hier gezeigten Bilder wurden von meinem Fotografen Olli erstellt. Die Rechte an diesen Bildern liegen bei ihm und mir. Eine weitere Nutzung dieser Bilder ist nur in Absprache mit uns möglich.

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..‚Din‘ ist Gründerin von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

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Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett.

11 Gedanken zu “Training August 2016: Regeneration & Abwechslung

  1. Genau das liebe ich eben mittlerweile so am Triathlontraining. Es ist Abwechslung pur und das werde ich auch beibehalten. Auch wenn in diesem Jahr kein weiterer Wettkampf mehr im Tria ansteht, so mag ich gerade die Schwimm- und Radeinheiten an den regenerativen Tagen. Weiß mittlerweile gar nicht mehr, wie ich das alles nur mit reinem Laufen geschafft habe.

    Alles Gute fürs restliche Jahr.

    • Hi Patrick,

      ich bin schon ganz gespannt auf deinen BerlinMan Bericht. Freue mich auf’s Lesen und super, dass wir uns da mal persönlich getroffen haben!

      Die Abwechslung ist einfach herrlich und wenn man Stabi-/Athletiktraining und Yoga noch dazu nimmt, dann hat man nicht nur ein sehr ausfüllendes und ganzheitliches Programm, sondern auch dreifach, vierfach, fünffach Spaß.

      Mir ist es auch ein absolutes Rätsel, wie ich das mit dem NUR-Laufen so hinbekommen habe. Geht es dir auch so, dass dir der abschließende Lauf beim Triathlon leichter fällt, als ein Solo-Lauf? Klar, man ist meist etwas langsamer unterwegs. Aber mental und körperlich fühle ich mich deutlich besser, wenn ich vorher Schwimmen und Radfahren war.

      Auch dir alles Gute, vor allem nächste Woche!

  2. Da ich mich dieses Jahr nach einem Trainingsplan zunächst einmal auf das Laufen konzentriert habe (speziell auf den ersten 10er), bin ich tatsächlich bisher kaum zum Radfahren und Schwimmen gekommen. Danach ging es an einen fortführenden Plan: 10 km unter 60 Min. zu laufen. Jetzt habe ich am letzten Sonntag meinen vierten 10er erfolgreich überstanden. Nächsten Samstag soll der fünfte folgen. Für mich waren 85 km im Juli und 90 km im August schon eine tolle Laufbilanz. Im September sind es bisher 43 km.

    Wie es dann weiter geht, weiß ich jetzt noch nicht. Es stehen einige private Dinge auf dem Plan, die leider mit Sport nichts zu tun haben, u.a. drei Augen-OP´s. Danach darf ich weder Laufen und erst recht nicht Schwimmen. Das heißt, mein ganzer schöner Plan für dieses Jahr geht nicht so auf, wie ich es erhofft hatte.

    Trotzdem will ich mich nicht beschweren, denn bisher lief es sehr gut. Ich muss dann zwar erst ein bisschen kürzer treten, aber es wird auch weiter gehen. Vielleicht komme ich dann wieder in bisschen mehr zum Radfahren, hoffe ich!

    Bis zum Silvesterlauf hoffe ich, wieder gut im Trainingsplan zu sein. Es folgt eine Winterlaufserie, an der ich teilnehmen möchte. Dann heißt es: Neues Jahr, neues Glück!

    • Hallo Robert,

      das ist wirklich ein schönes, wenngleich straffes Programm für dich in dieser Saison. Es läuft ja auch ziemlich gut, wie ich das so mitverfolge. Da macht es dann ja auch nichts, dass andere Sportarten etwas kürzer treten müssen. Du läufst auch bedeutend mehr, als ich momentan. Ich halte dir die Daumen, dass der fünfte 10er ein schöner Abschluss für die Lauf-Saison ist.

      Das mit den vielen OPs tut mir wirklich sehr leid. Aber sehe es einfach als eine wohl verdiente Pause, auch wenn der Heilungsverlauf sicher anstrengend wird. Alles Gute dafür in jedem Fall, damit du schnell wieder fit bist. Lass dir aber Zeit!

      • Hi Din, vielen Dank für die guten Wünsche. Ich sehe die ganzen OP´s durchaus positiv. Denn dann kann ich endlich wieder besser oder gut sehen. Die OP´s wegen Grauem Star sind relativ harmlos, da werden die Augen ambulant gelasert. Zeitlich konnte ich sie kurz hintereinander vereinbaren.
        Aber das bedeutet mind. vier Wochen Trainingsausfall. Vier Wochen später folgt dann noch eine Netzhaut-OP. Das sind dann noch einmal ca. 3 Wochen kein Training. Aber dann habe ich die ganze Angelegenheit hinter mir und kann wieder normal planen.
        Und du hast Recht, ich werde die Zeit zur kompletten Regeneration nutzen. Mein Körper wird es mir danken. Man ist ja schnell wieder auf dem vorherigen Level. Alles hat also auch seine guten Seiten. Wir hören (lesen) von einander.

  3. Nach der Mauerweglauf-Staffel bin ich tatsächlich drei Wochen lang nur jeweils ein Mal pro Woche gelaufen! So etwas ist mir seit ich laufe nicht passiert 😉 War aber auch nicht unbedingt Absicht, hat sich einfach so ergeben. Seit Anfang September bin ich aber wieder im Lauf-Modus…

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