Mein Berlin Ironman 70.3 – Teil II

Nachdem ich die erste Hürde mit dem Schwimmen über 1,9km genommen hatte, lag der weitaus anstrengendste Teil aber noch vor mir und so gab es kein Aufatmen. Es galt für mich 90 anspruchsvolle Kilometer mit dem Rad zu überwinden, während ich mich schon auf den abschließenden Halbmarathon freute.

Ironman Berlin 2013 Triathlon Eiswuerfelimschuh Header 2

Von der Elsenbrücke ging es bis zum Tempelhofer Feld in einem für mich zügigen Tempo. Die Zuschauer auf der Brücke jubelten mir auf verlassenen Strassen zu. Das Bild war immer gleich – an Kurven und Kreuzungen nur jubelnde Helfer, mal allein, mal zu zweit oder zu dritt. Sonst Leere. Eine kurze Anhöhe in Neukölln, weiter über den geraden Columbiadamm, vorbei an den Hangern des ehemaligen Flughafen Tempelhof und der Empfangshalle. Eine schnell zu nehmende Kurve brachte die wenigen Damen und die ersten Herren der zweiten Startwelle der Age-Grouper zum Mehringdamm. Den ging es rasant abwärts.

Ordner mit Trillerpfeifen sicherten den Wendepunkt ab, der ungemein „angenehm“ über eine Stufe führte, die mit einer pinken Holzleiste verziert war. Einfacher wurde es mit diesem Brett nicht! Unsere Räder schepperten. Auch die Männer bremsten fast bis zum Stillstand, wenn sie nicht gerade Michael Raelert hießen und rüber sprangen.

Harter Antritt – die 5% Steigung sorgte nicht gerade für Begeisterung nach so einem Übergang. Kaum dass man diese Anhöhe geschafft hatte, fuhr man mit den noch nassen Sachen in den Gegenwind. Zum Glück kommt man so selten ins Schwitzen. Ich trank dennoch vorbildlich alle paar Kilometer etwas und fand meinen Rhythmus auch mit dem Essen recht schnell. Wenn die Böen leicht von schräg hinten kamen, knabberte ich nach jeder Runde einen Riegel. Zwei waren vollkommen ausreichend, mein reich gefüllter Picknickkorb konnte fast vollbeladen wieder mit nach Haus. Zu viel ist schließlich auch nicht gut!

Von Anfang an quälte mich allerdings die Angst vor Krämpfen, die den Velothon eine Woche zuvor zur Tortour werden ließen. Diese Angst war mittlerweile, wie die vor einer Reifenpanne, immer präsent. Die Muskeln die noch eine Woche zuvor so angespannt für Schmerzen sorgten, waren zwar ausgeruht, aber mit jedem Tritt spürte ich, dass sie mir den Velothon noch nicht verziehen hatten. Zur Sicherheit lieber etwas kräftiger an der Pedale ziehen.

Ein kleiner Engpass brachte uns vom Columbiadamm auf das Feld. Dieses Feld mit den gefühlt einhundert Wendungen. Ich ratterte einem der Pro’s hinterher, er kannte anscheinend den Weg. Brachte uns fast rüttelfrei über seltsame schwarze Platten, Holperstellen und über Abwasserabdeckungen auf die erste Landebahn. Ich suchte Zuschauer. Stattdessen reichten Helfer Wasserflaschen. Auf ging es mit der ersten Geraden – vier Mal rauf, vier Mal runter. Schock! Das sollte ich noch eine weitere Bahn machen und diese Runde insgesamt drei Mal wiederholen? Was war eigentlich mit der dritten Landebahn? Die schien auf der Zeichnung doch irgendwie kürzer, oder doch nicht? Wind von links. Wind von rechts.

Konnte es sein? Es gibt ein kurzes Summen. Ein Motorrad mit Kameramann überholte mich. Wohl die Live Übertragung für’s Internet. Im Schlepptau den führenden Michael Raelert bei seiner zweiten Runde. Ich glaube ich stehe! Trete ich noch? Zum Glück kam die erste Wende, die im übrigen alle ziemlich gut zu nehmen waren, wenn man auf seine Spur achtete. Jede so großzügig bemessen und mit Absperrgittern zur zweiten Wende gesichert, dass auch ich nicht absteigen musste.

Endlich, Ende der Bahn Nunmer eins. Endlich Gas geben, die Strecke zur zweiten Bahn effektiv mit einem Hauch Rückenwind nutzen. Aber was nun, das sollte es gewesen sein? Schon wartete die nächste Landebahn – hoch, runter, wieder hoch, wieder runter. Ein einziges auf den Lenker legen, wieder hochkommen, bremsen, antreten, bremsen. Den Mehringdamm runter und wieder hoch fahren. Zurück auf’s Flugfeld. Bei der dritten und finalen Runde gar nicht so schlecht. So bleibt man locker. Hängt nicht nur auf dem Lenker. Aber wie das Kraft und Geduld raubt! Wäre dazu nicht auch noch dieser Wind gewesen, der mich schwindelig pustete. Oder waren es doch die vielen Kurven? Alle kämpften für sich, einige kamen scheinbar wunderbar mit den Bedingungen zurecht oder hatten einfach Spass daran, andere wie ich bissen die Zähne zusammen.

Nachdem die erste Runde sich wirklich zäh abfahren ließ, verschwimmt die zweite in meiner Erinnerung. Nur mein kleines Teufelchen zur Rechten, sorgte für ein kurzes Murren, als mich eine andere Fahrerin sinnlos schneidet, nachdem sie sich mit Ach und Krach im Schlepptau hinter einem Mann an meinem Rad vorbei schieben konnte. Wie war das jetzt mit Windschattenfahren und gegenseitiger Rücksichtnahme? Ok, die Offiziellen können nicht überall sein, haben sonst  einen für mich prima Job gemacht. Schienen immer mal wieder an allen Orten präsent zu sein.

Die Zuschauer vermehrten sich langsam überall und an der Tribüne tobten sie bereits. die Stimme des Kommentators schallte über das Feld, als ich in die Wechselzone abbog. Ich stieg vom Rad – das ging auch schon mal zügiger! Als Erst-Ironmanbestreiter war ich überrascht, dass eine Helferin zur Rechten mir meinen roten Renner plötzlich aus der Hand nahm und mir eine Helferin zur Linken erklärte, in welcher Reihe ich meinen roten Beutel finde. Was für ein Komfort. Verlaufen konnte man sich nicht, man wird einfach immer weiter gelotst. Ich setzte mich auf eine Bank. Wieso setzte ich mich? Egal, schnell Helm und Schuhe ab in den Beutel, einen Schluck aus der Flasche, zwei Gele geschnappt, schon lief ich los. Wie in der WZ 1 ordentlich zügig.

Was ist das?! Der frische Michael Raelert beglückwünschte den Zweit- und Drittplatzierten, die alle schon im Ziel ein Schwätzchen hielten. Gut, dafür sind das auch die Profis.

Wie bei den drei Radrunden, verhielt es sich beim Laufen. Die erste Runde schockierend, dass ich das tatsächlich noch zwei weitere Male absolvieren muss. Zweite Runde verflog und dritte Runde wurde zum Kampf. Aber dafür war ich da. Ich wollte kämpfen, auch wenn ich es mir einfacher vorgestellt hatte. Gerade einmal zwei Kilometer geschafft, als ich mein Spray verlor und ich zurück watscheln musste, weil das mit dem Rad-Laufwechsel noch nicht so recht verinnerlicht war. Kurze Zeit später eine bekannte Triathletin, die schon eine Runde weiter war. Wow, freute mich für sie, winkte kurz rüber. Sie ist schon im Frankfurt-Fieber.

Zwei weitere Kilometer später endlich das ersehnte Pausenhäuschen, wohl doch etwas kühl bei dem Wind am Bauch gewesen. Schnell weiter und endlich wieder ein bekanntes Gesicht, das mir dieses Mal ein paar aufmunternde Worte schickt. Ab da fühlten sich meine Füße wieder komplett an und ich kann mein ersehntes erstes Bändchen in Empfang nehmen. Die zweite Runde kann als Traumlauf verbucht werden. Ich lief konstant, konnte endlich wieder richtig atmen, mein Gel zeigte Wirkung. Ich erhielt einen Schwamm, der endlich das klebrige Gefühl im Gesicht und den Händen vertrieb. Ich rief einige lockere Worte bekannten Läufern entgegen, lächelte vor mich hin, freute mich, lief endlich.

Es war aber zu früh für das Runners High, viel zu früh. Es waren doch noch 10km! Es war auch zu früh, um David Bowie im Kopf abzuspulen, den ich am Morgen noch etwas über Heroes singen hörte. Es taucht eine Glocke an einem Werbebogen vor mir auf. So viel Kraft muss sein, auch wenn es noch eine Runde zu überwinden galt. Der Wind stürmte so heftig, dass kurz vor der Stelle mit den Bändchen eine lange Reihe Absperrgitter auf meine Spur fiel. Eine Ordnerin stürzte, verletzte sich scheinbar und ich vergaß vor Aufregung das zweite orangefarbene Teil. Schnell noch einmal etwas zurück, beherzt zugegriffen und weiter.

Letzte Runde, noch ein Gel und unfassbare Seitenstiche als Dankeschön. Ich jammerte, hampelte seltsam hin und her, versuchte meine Bahn nicht zu verlassen, hastete zum letzten Verpflegungspunkt und freute mich auf einen neuen Schwamm. Ich war früh dran, der Großteil an Triathleten sollte noch lange unterwegs sein und es gab schon einen Schwammnotstand! Dafür unendlich viele Eiswürfel. Sollte das ein Scherz sein? Also klebrig ab Richtung Ziel. Ich spürte jede Windböe und musste nun die letzten Karten ziehen.

David und Ziele – jeder vor mir wurde unweigerlich zu einem neuen Ziel. Meine Oberschenkel wollten nun keinen einzigen Schritt mehr machen, von „Schönlaufen“ mit Kniehub weit entfernt, dachte ich nur immer daran, dass es gleich alles ok sein würde. Egal was noch passiert, ich schaffe es, koste es, was es wolle. Muskeln hin oder her.

Ich sah die Leinwand schräg von der Seite, darüber die Zielzeit, die ich komplett aus den Augen verloren hatte und irgendetwas um die sechs Stunden schätzte. Stattdessen nur einige Minuten schlechter als letztes Jahr beim BerlinMan. Die Zahlen ratterten nur so durch meinen Kopf und es setzte umgehend Zufriedenheit ein.

Ironman Berlin 2013 Triathlon Eiswuerfelimschuh (163)Alles richtig gemacht – beim Radfahren ordentlich gekämpft. Ich habe mir immer wieder gut zugeredet, dass ich beim Laufen ganz andere Muskeln verwende und auf dem Rad ruhig noch etwas mehr geben kann. Hätte ich nicht gewusst, dass ich das Laufen sowieso irgendwie überstehe und ich dabei meinen Spaß haben würde, hätte ich sicher beim Radfahren etwas Fahrt rausgenommen.

Vier Riegel für’s Rad, drei Gele für die Laufstrecke geplant und ausreichend Trinken am Rad und in den Wechselbeuteln verteilt. Dennoch habe ich auf meinen Körper gehört und so gerade einmal die Hälfte von allem aufgebraucht.

Ich hörte, wie ich fünfte in meiner Altersklasse wurde und 35. Frau. Es hätte nicht eine Sekunde schneller sein können, jeder Wechsel lief wunderbar, die kleine Pause war nötig, die Raddistanz hart erkämpft und beim Laufen auch genau das gemacht, was ich kann: laufen!

Die Freude diese Mitteldistanz mit einer Zeit von 05:33:49 beendet und Platz 409. belegt zu haben, ist deshalb wirklich groß (meine komplette Auswertung gibt es auf Sportics).

Kaum dass ich ein wenig durchatmen konnte, stand auch schon der Eisenmann überhaupt vor mir und hat sogar mit mir schwitzendes Bündel Fotos machen lassen. Lieben Dank an dieser Stelle noch einmal dafür!

Eine Extranotiz am Rande verdient der Duschwagen, den ich gern in meinem Garten stehen hätte. Regenduschen und Platz ohne Ende sorgte bei uns Triathletinnen für Begeisterung.

Aus Athletensicht gab es für mich an dieser Premierenveranstaltung fast nichts auszusetzen. Hier und da hätte man etwas besser machen können, was aber nicht nur in der Hand des Veranstalters lag. Ich werde in einem kleinen Extrabeitrag noch einmal genauer darauf eingehen.

Ironman Berlin 2013 Triathlon Eiswuerfelimschuh (166)

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..‚Din‘ ist Gründerin von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf Facebook, Twitter, Pinterest, Instagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

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..‚Olli‘ ist Fotograf & Grafiker von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Fotograf & Grafiker von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit der Athletin ‚Din‘ immer auf der Suche nach der nächsten sportlichen Herausforderung und den interessantesten Bildmotiven. Außerdem kümmere ich mich darum, die hier vorgestellten und getesteten Produkte und Sportbekleidung interessant abzulichten. Neben meiner Fotografie bin ich oft selbst sportlich unterwegs. Ich sitze sehr gern im Rennradsattel oder schnüre als Alternativtraining auch schon mal hin und wieder die Laufschuhe. Schaut gern auch auf meiner Facebook-Seite vorbei, auf der ich immer wieder neue Eindrücke mit euch teile.

Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

0 Gedanken zu “Mein Berlin Ironman 70.3 – Teil II

  1. Hallo Nadine,
    Erstmal Glückwunsch zu deinem Bericht,super,toll geschrieben und immer wieder ein muss es zu lesen,ich habe mit dir gelitten beim Lesen und das beste,ich bin auch auf einem Bild zu sehen 🙂 ohne Kopf aber ziemlich schlank,wusste gar nicht das ich so fotogen bin.

  2. Cool! Herzlichen Glückwunsch! Ein wirklich spannender Bericht! Ich habe mich beim Lesen gefragt, ob Du die Zeit während des Wettkampfs nutzt um schon vorzuformulieren 🙂 Denn ich könnte nicht meine Wettkämpfe so genau beschreiben wie Du das immer schaffst 🙂

    • Liebe Manu,

      klasse, dass du den Bericht so toll findest und vielen lieben Dank!

      Manchmal gehen mir wirklich viele Sachen für die Beiträge durch den Kopf, vor allem genau dann, wenn ich eigentlich richtig abschalte und langsam Ruhe finde.

  3. Wowwowwow – Super herzlichen Glückwunsch erst einmal und Resepekt!!!
    Beim Anblick Deiner Überschrift, Deinem Bericht und vor allem den Fotos…ich habs gar nicht gewusst, sonst wäre ich gerne da gewesen! Wohl aber bestimmt beim nächsten Mal! Wirklich klasse, der Bericht!!

    • Ach, na das ist ja schade. An der Kommunikation muss der Veranstalter tatsächlich noch etwas arbeiten.

      Viele lieben Dank für deinen Besuch und dein Kommentar. Freut mich sehr!

  4. Nach dem Schwimmen hätte ich wahrscheinlich aufgegeben 🙂
    Aber da ich jetzt weiß, wie sehr der Wind dort weht kann ich nur sagen: Respekt!
    Und drauf stolz sein solltest Du mehr als nur ein mal! Hut ab…

  5. Großer Respekt und super Beitrag von dir!
    Ich hab letztens mein ersten Marathon geschafft.. An Ironman trau ich mich aber noch nicht wirklich. Schwimmen ist nicht so meine Stärke 😀

  6. Ich hab’s ja an dieser Stelle schon mehrmals erwähnt, deine Berichte und Bilder sind der absolute Hammer. Nur noch getoppt von deinen sensationellen Leistungen! Und wie man bei so einem Wettbewerb dann auch noch sooo strahlen kann ist mir sowieso ein Rätsel! Herzliche Gratulation!!

    Vielleicht gibt es bald einmal einen ganzen „Eisernen“ in Kärnten, beim Ironman Austria? Wo ich oft als Streckenposten auf der Laufstrecke zu finden bin!

    Alles Gute und liebe Grüße – Reinhard

    • Ich freue mich sehr, von dir zu lesen und natürlich besonders auch über dein Kommentar! Danke schön.

      Ich glaube, ich probiere eine Langdistanz erst einmal auch als Helfer. Toll, dass du das machst! Ich hoffe, dass ich es bald nach Kärnten zu euch schaffe.

  7. Herzlichen Glückwunsch! Eigentlich wollte ich nur eine kleine Pause machen, bin dann aber doch bei deinen zwei Berichten über den Ironman hängen geblieben 😀 Einfach nur großartig, welche Leistung(en) du an dem Tag abgerufen hast. Das hört sich beim Lesen so wahnsinnig anstrengend an, gleichzeitig macht dein Bericht aber Spaß und motiviert zum Nachmachen; ich kann gerade kaum noch ruhig sitzen. Die Bilder sind in zweierlei Hinsicht toll: Auf der einen Seite, weil sie wirklich toll aussehen. Auf der anderen Seite, weil du auf den Bildern fast durchgehend lächelst und einfach etwas extrem Positives ausstrahlst 🙂

    Nochmals herzlichen Glückwunsch!

  8. Hallo Nadine,

    ich hatte mir schon nach dem Teil I auf der Website des Berlin-Ironman 70.3 die Ergebnislisten angeschaut, wollte aber nicht vorweg greifen. Ich kann nur schreiben – ganz, ganz großen Respekt vor Deiner Leistung.

    Aus eigener Erfahrung weiß ich ja, wie sich ein Halbmarathon unter Wettkampfbedingungen anfühlt. Seit kurzem, aufgrund des Schwimmkurses meines Sohnes, weiß ich auch wieder, wie sich zumindest 500m zügiges Schwimmen (allerdings im Hallenbadbecken) anfühlen. Und sich fahre auch hin und wieder mal wengistens 40km mit dem Rad. Aber alle drei Diszplinen und noch dazu auf diesen Distanzen hintereinander und das mit diesen Top-Einzelzeiten – das ist wirklich grandios! Da kann man(n) nur ganz tief seinen Hut ziehen!

    Herzlichen Glückwunsch zu dieser Superleistung! Erhol Dich gut und gönn‘ Dir eine Extraportion Nussbutter! 😉

    Grüße aus Köln!
    Mario

    P.S.: Kompliment natürlich auch wieder an den Fotografen, für diese tollen Aufnahmen. Aber diesmal steht für mich absolut nur die Leistung der Sportlerin im Mittelpunkt!

    • Hallo Mario!

      Vielen lieben Dank, das freut mich total. Das mit der Nussbutter ist immer so eine Sache, kaum dass sie da ist, ist sie schon wieder weg.

      Du erfüllst ja nun auch absolut die Vorraussetzungen für einen Triathleten, nicht schlecht. Falls es mit dem Marathon nichts wird, dann vielleicht doch umschwenken?! Ein großer Spaß ist es auf jeden Fall. Selbst kleiner Veranstaltungen und kürzere Distanzen sind großartig, gibt dazu dann auch bald meinen Bericht vom letzten Wochenende.

      P.S. das gebe ich auch so sehr gern direkt weiter, danke auch dafür!

  9. So, nun habe ich es endlich auch gelesen, deinen tollen Ironman-Bericht! Riesen-Glückwunsch und großen Respekt für diese Leistung, das hast du doch wieder sensationell hinbekommen. Einerseits schade, dass wir dich bei BMW nicht dabeihaben konnten, andererseits hattest du ja wirklich einen triftigen Grund – dein erster Ironman und dann noch so gut! Wahnsinn, wie schnell du immer bist. Und es stimmt: du lachst auf jedem Foto. War wohl doch nicht so anstrengend 🙂 Bleib dran (aber da muss man sich bei dir keine Sorgen machen)!
    LG Marek

    • Hallo Marek,

      vielen lieben Dank! Ich bin entzückt.

      Ich war in der Tat hin und her gerissen, aber ich wollte es unbedingt versuchen und musste euch so leider absagen. Danke all eurer Berichte weiß ich ja zum Glück wie toll es für euch war. Zwischenzeitlich hatte ich mir auch gewünscht, am schönen See bei euch zu sein.

      Der Spaß durfte natürlich nicht fehlen und Dank einer bekannten Triathletin habe ich es auch den ganzen Wettkampf nicht vergessen.

  10. Hallo Din, ganz toller Bericht und wieder hervorragende Fotos. Respekt und Anerkennung für Deine Leistung! Du kannst zu recht stolz sein. Dein Lächeln im Wettkampf ruft geradezu nach der Langdistanz.
    VG Frank
    P.S.: Bekommt man so gut trainierte Oberarme vom Yoga?
    P.P.S.: Bitte für Sonntag, den 07. die Daumen für Frankfurt drücken.

    • Danke schön, Frank! Ja, irgendwie schon, aber ich glaube, für eine Langdistanz ist mein Kopf noch nicht bereit. Mittlerweile glaube ich, das ist das härtere Training.

      PS. ja, genau! Yoga ist die Lösung. Den obligatorischen einen Klimmzug pro Tag darf man aber auch nicht unterschätzen.
      PPS. Ja, ja, ja, auf jeden Fall. Hach Frankfurt! Toll! Ich war ja heute schon im Klagenfurt-Fieber. Einfach super. Ich werde es im Stream wie üblich verfolgen.

  11. Super Leistung. Super Bericht. Super Fotos. Gratulation. Hast Du wunderbar hinbekommen und Dich wirklich gut und gleichmäßig durch alle drei (vier) Disziplinen gekämpft. Tut gut sowas zu lesen, da wird meine Lust zu starten auch gleich wieder größer.
    Die Radstrecke möchte ich trotzdem nicht fahren.

    • Vielen lieben Dank, Ralf.

      Das freut mich sehr, dass dich das auch ein wenig motiviert. Auf jeden Fall darfst du nicht aufgeben! Es warten noch so viele schöne Wettkämpfe darauf entdeckt zu werden.

      Nun ja, das mit der Radstrecke werden sie sicher nächstes Jahr besser hinbekommen. Hoffe ich!

  12. Hey, ein klasse Blog. Wenn ich deine Erfahrungen und Erlebnisse lese fühle ich mich gleich viel motivierter mein Training nicht schleifen zu lassen. Wirklich gut wenn man positive Erfahrungen liest von jemand der so beharrlich auf sein Ziel hingearbeitet hat. Freue mich jetzt schon auf weitere Blogposts von dir!

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