Training September 2013: Langsam kommt die Kraft zurück

Regeneration muss sein, tut gut, motiviert und schenkt natürlich neue Kraft. Gerade die Kraft war es, die ich im August schmerzlich vermisst habe. Auch wenn es langsam geht, ich spüre die Energie wieder aufsteigen. 

Entsprechend schön war das Gefühl, als ich meine Yogastunden und auch meine Ausdauersportarten wieder betont intensiv absolvieren konnte. Natürlich steht Regeneration immer noch im Vordergrund und sobald ich merke, dass ich einen, zwei oder auch drei freie Tage benötige, um mich vom Training und Alltag zu erholen, nehme ich mir die Zeit.

Sportarten_Zeit_Sep13

„Nur“ knapp 28 Stunden verteilt auf 31 Trainingseinheiten sprechen an sich für einen guten Monat. Ein Monat ohne größere Wettkämpfe. Einfach nur Training.

Beim Yoga und vor allem beim Laufen ist mir die neue Kraftentwicklung besonders aufgefallen. Während ich bis Mitte des Monats über die Strecken schlürfte und beim Yoga sogar meine Muskeln an den Unterarmen (?!) jammerten, kam vor knapp zwei Wochen die kleine Wende. Plötzlich waren die Yogaliegestütze keine Qual mehr. Meine Mitte war erneut stabil, meine Arme hatten wie gewohnt Kraft. Nur die Beine möchten noch eher gedehnt als beansprucht werden. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich wieder häufiger die Laufschuhe schnüre. An Kniehub war einige Zeit nicht zu denken. Ich wollte einfach nur locker einige Kilometer machen. Aber wie über Nacht, konnte ich plötzlich wieder schwungvoll meine Berganläufe angehen. Bei Tempoeinheiten war die gewohnte Körperspannung wieder da.

Noch durfte ich im Freiwasser unterwegs sein. Der limitierende Faktor war beim Schwimmen nicht die Kraft, denn die war in den Armen und Schultern wieder vorhanden. Es war eher das kalte Wasser. Trotzdem hat es mich mehrmals in den See getrieben. Auf jeden Fall schöner als die Chlorhallen. Sollte der Oktober doch noch golden werden, versuche ich es bestimmt noch das ein oder andere Mal.

Beim Radfahren musste ich auf meine Rolle umsteigen – morgens zu dunkel, abends zu dunkel. Aber kein Problem, zwei, drei Stunden laufen vor sich hin und kurze Intervall- oder Krafteinheiten waren und bleiben nicht so meins. Müssen aber sein. Werden abgehakt und außerdem sind sie ja kurz. Das ist das wirklich Beste daran.

Sportarten_Distanz_Sep13

Ich möchte unbedingt wieder etwas schneller werden. Nun, da die Kraft wieder kommt, hat MyGoal Team Trainerin Anke auch einige Einheiten sowohl beim Radfahren wie auch besonders beim Laufen so geplant, dass ich mit der Intensität spielen und meine Kraftausdauer und Schnelligkeit trainieren kann.

Ganz vergessen werde ich das Schwimmen natürlich nicht. Meine Kilometer werde ich nun aber vermehrt in der Halle absolvieren. Auf diese Abwechslung freue ich mich auch richtig. Erstens heißt es nun wieder an der Technik feilen und zweitens dankt es mir mein Körper wie auch beim Yoga mit wirklichem Wohlbefinden, wenn er nicht in den Laufschuhen steckt oder auf dem Rad sitzt. Schwimmen ist ein schöner Ausgleich. Natürlich möchte ich den Herbst und Winter zudem nutzen, um auch beim Schwimmen einen Zahn zuzulegen.

Yoga gibt es zusätzlich mehrmals die Woche; geplante Einheiten und auch immer genau dann, wenn mein Körper danach verlangt. Das kann dann eine längere, bewusste und lockere Stunde sein,  eine dehnungsintensive oder kraftbetonte Klasse. Eben genau das, was mir gut tut.

Bild: Trainings-Grafiken erstellt mit Sportics.

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..‚Din‘ ist Gründerin von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

0 Gedanken zu “Training September 2013: Langsam kommt die Kraft zurück

  1. Das ist doch wunderbar! Nach der Wettkampf-Saison kann man sich ruhig etwas Auszeit bzw. Trainieren-wie-es-gefällt gönnen. Und es ist bei dir ja kaum zu befürchten, dass du viel an Form verlierst, bevor es wieder an die nächsten Ziele geht. Dazu ist das aktuelle „geringe“ Pensum immer noch umfangreich genug 😉

    • Oh ja, das ist das Schöne an dieser Zeit. Außerdem macht man dann auch mal wieder etwas, was man vielleicht schon lange nicht mehr gemacht hat – wie Treppenlauf, neue Strecken probieren…

  2. Etwas Ruhe tut doch auch mal gut 🙂 Wobei Deine Kilometerumfänge bei mir abosolut nicht mit Ruhe gleichzusetzen sind. Das wäre für mich Hochleistungssport 🙂

    • Oh ja, Manu. Das tut gut, macht auch wieder richtig Lust, etwas Neues auszuprobieren, wie andere Wege… und sich mal wieder etwas mehr auf das Laufen zu konzentrieren.

      Klar, die Umfänge sind bei jeden ja sehr individuell. Kennst ja aber sicher auch Zeiten, in denen du mal mehr und mal weniger Sport treibst. Ist auch gut so. So wie es jedem gut tut.

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