Eiswuerfel Im Schuh kocht – schnell! Sommergelbes Mangoldgemüse (vegan)

Zu grünem Blattgemüse greife ich immer wieder gern. Gerade in der tristen Jahreszeit sind goldene, besonders würzige und wärmende Gemüsepfannen, die ordentlich einheizen, vor Vitaminen strotzen und lebendig grün aussehen, meine erste Wahl. Schon deshalb, aber auch weil das “Sommergelbe Mangoldgemüse“ so rasch zubereitet werden kann, gehört es ab jetzt in meine Eiswuerfel Im Schuh kocht schnell Kategorie. 

Grünzeug – bei dem Thema gibt es eigentlich nicht viel zu überlegen. Aber ich musste es dennoch. Grünes Gemüse gehört bei mir jeden Tag zu mindestens einer Mahlzeit. Wenn nicht sogar zu zwei oder drei und zu einem Snack! Als Smoothie zum Frühstück, spendet es unglaublich viel Energie. Als Snack zwischendurch oder zum Abend kalt mit geröstetem Tofu ist es eine tolle Wahl. Im Salat kann es das knackige Etwas sein. Im warmen Mittagstisch habe ich es gern als Basis. Schon sind drei Mahlzeiten begrünt. Grünes Blattgemüse liebe ich einfach und es gehört so natürlich zu meiner Ernährung, dass ich erst gar nicht wusste, wie ich bei diesem Rezept beginnen soll.

Alle Bilder könnt ihr zur Vergrößerung anklicken. 

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Mangold ist ein echter Alleskönner – egal ob in einer Suppe, als Beilage, pur oder in einer Gemüsepfanne. Er ist wie die meisten grünen Gemüsesorten reich an vielen wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen. Er geizt besonders nicht in Sachen Vitamin K und Eisengehalt. Um das Eisen besser aufnehmen zu können, verzehrt zu eurem Essen etwas, das Vitamin C enthält. Deshalb mag ich es gern sehr knackig, wenn gekocht nur kurz am Ende der Zubereitung mitgedünstet. Außerdem bleibt so der leicht herbe Geschmack der saftig, dunkelgrünen Blätter erhalten. Das passt wiederum prima zu den vielen Gewürzen, die zusammen mit der Kokosmilch eine wunderbar cremige Soße ergaben. Die vielen Gewürze wie Ingwer, Kurkuma, Cayennepfeffer sind nebenbei erwähnt auch für uns Sportler eine Wohltat, weil sie Entzündungen im Körper minimieren und vorbeugen sollen.

Mangold esse ich sehr gern pur gedünstet mit etwas Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer als Beilage oder zusammen mit lieblichen Möhrchen, Tofu, etwas Zitronengras und Kokosmilch. Das Rezept funktioniert aber auch ohne Karotten und Tofu. Mangold mit Kokosmilch und vielen Gewürzen ist einfach solo super lecker.

Sommergelbes Mangoldgemüse

  • Portionen: 1 Portion oder so viele ihr mögt
  • Schwierigkeit: Einfach
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Z U T A T E N  •  B A S I S R E Z E P T

Basiszutaten

  • Mangold grob zerschnitten (Stiele von den Blättern getrennt)
  • Karotten gewürfelt oder in Scheiben geschnitten
  • Tofu gewürfelt
  • Frühlingszwiebeln fein geschnitten
  • Petersilie grob gezupft
  • Ingwer & Chilischote in feine Streifen geschnitten
  • Kokosfett zum Anbraten
  • Kokosmilch nach Geschmack

Gewürze

  • Kurkuma roh oder als Pulver
  • Kardamom zerstoßen
  • Cayennepfeffer
  • Kreuzkümmelpulver
  • Nelkenpulver
  • Meer- oder Steinsalz
  • Frisch gemahlener Pfeffer

Z U T A T E N  •  V A R I A T I O N S M Ö G L I  C H K E I T E N

Natürlich könnt ihr wie immer das Rezept mit euren Lieblingszutaten variieren. Eine sommergelbe Gemüsepfanne schmeckt auch köstlich mit anderen grünen Blattgemüsesorten. Etwas herber wird sie mit einer grünen Paprikaschote.

  1. Grünes Gemüse (Blattspinat, Pak Chor)
  2. Grünes Gemüse mit intensivem Eigengeschmack (grüne Paprika, Sellerie, Fenchel)
  3. Kohlsorten (Wirsing, Weißkohl, Grünkohl)
  4. Frische Kräuter (Petersilie, Koriander)
  5. Geröstete Mandelsplitter, Sesam, Erdnusskerne, Pinienkerne, Kürbiskerne für einen extra Biss
  6. Erdnussbutter oder selbst zubereitete Nussbutter lassen Soßen noch cremiger werden
  7. Gewürze wie Anis, Muskat, Safran, Curry, Zimt harmonieren sehr gut mit der Kokosmilch und den o.g. Gewürzen und wärmen noch mehr

Z U B E R E I T U N G

Kokosfett in einer Pfanne oder einem Wok erhitzen. Klein geschnittene Karotten, Frühlingszwiebeln und Tofu als erstes kurz anbraten. Wenn alles leicht goldbraun ist, Kardamom und Kurkuma hinzugeben. Ein bis zwei Minuten mitbraten. Stiele des Mangolds, Ingwer, Chileschote, Kreuzkümmel, Cayennepfeffer, Nelkenpulver und Meersalz untermischen. Kokosmilch hinzugeben bis alles bedeckt ist und kurz einkochen. Zum Schluss Mangoldblätter unterrühren und eine letzte Minute kochen lassen. Alles auf einen Teller geben, mit Petersilie und frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.

Ich freue mich sehr, wenn ihr das Rezept selbst ausprobiert und eure Variationen mit mir auf FacebookTwitterPinterestInstagram oder Google+ teilt.

Viel Spaß beim Schnippeln und Kochen! Guten Hunger.

Din/EiswuerfelImSchuh

Die Garzeit richtet sich danach was für Mangold ihr gekauft habt – ob die lange, stielige Variante oder die kleinen Sträußchen. Sind die Stiele sehr lang und fest, könnt ihr das Blattgrün abzupfen und die weißen Teile direkt am Anfang mit dem Tofu und die Karotten in die Pfanne geben. Ihr müsst sie etwas länger garen, bis sie bissfest sind. Ihr sehr auch, dass sie gut sind, wenn sie leicht glasig werden.

Bei den Zutaten habe ich die Mengen offenen gelassen. Bitte verwendet so viel, wie ihr für eine Mahlzeit für euch allein oder auch eure Familie benötigt. Vielleicht habt ihr heute Lust auf mehr Möhren und morgen viel Petersilie und noch mehr Tofu. Nehmt euch die Zeit, um genau das zusammenzustellen, was ihr gern essen möchtet und würzt es abschließend beliebig. Mal scharf, mal würzig, mal weniger pikant… Zum “Sommergelben Mangoldgemüse” passt ausgezeichnet frisch zubereitetes Quinoa oder auch Hirse.

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Liebt ihr auch so wärmende, goldene Mahlzeiten mit grasgrünem Gemüse und vielen Gewürzen? Welche grünen Gemüsesorten mischt ihr gern in euren Mittagstisch?

Auf meiner Unterseite Gesundkost und in der Kategorie Eiswuerfel Im Schuh kocht schnell findet ihr weitere Rezepte.

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Alle hier gezeigten Bilder wurden von mir erstellt. Die Rechte an diesen Bildern liegen ebenfalls bei mir. Eine weitere Nutzung dieser Bilder ist nur in Absprache mit mir möglich.

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..‘Din’ ist Gründerin von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

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Eiswuerfelimschuh Nadin Triathletin Yogalehrin Autorin

Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

31 Gedanken zu “Eiswuerfel Im Schuh kocht – schnell! Sommergelbes Mangoldgemüse (vegan)”

  1. Das Rezept gefällt mir und ich denke, dass ich das in abgewandelter Form mal in meinem Wok brutzle. Bitte vergib mir, wenn ich den Tofu durch Huhn ersetze (ich mag Tofu nicht). Ich denke, der Rest passt ausgezeichnet zu Huhn 😉

  2. Nomnomnom. EiS kocht schnell ist eine meiner Lieblingsrubriken!

    Ja und was das Rezept betrifft, leider ist die Zeit von buntem Mangold irgendwie schon rum in den Läden, in denen ich so einkauf, aber den weißen bekommt man noch. Habe mich bisher noch nie (!) ans Kochen mit Mangold getraut (also nur im Restaurant gegessen, komisch, ich weiß!) 😉 Dank diesem Rezept wird das nun anders.

    • Oh, das freut mich total zu hören!

      Den bunten Mangold habe ich dieses Jahr hier in meiner Gegend auch vermisst. Habe ihn leider nur ein einziges Mal bekommen. Aber der kleine, feine, weiße schmeckt auch ganz lecker, sieht nur nicht so exotisch aus. Erinnert mich ja immer ein wenig Spargel.

      Ist ja auch ganz einfach zubereitet, aber knappst etwas von der Freizeit ab.

      • Ich finde Deine Rezepte aus 2 Gründen gut, Mangold hin oder her: 1. Man fällt zu leicht in den Kochtrott und hat am Ende nur eine Handvoll schneller Gerichte die immer gelingen (OMG schreibe ich das grad wirklich?!) und deshalb 2. Ist man für jede coole Anregung dankbar, die nicht zu kompliziert ist und idealerweise gesund.

        • Nummer eins kenne ich auch nur zu gut. Salat. Salat. Mhm, moment, Salat. Der gelingt wirklich immer und ist Alltagstrottgerecht. Habe schon einmal drüber nachgedacht, einfach nur Sheets zu erstellen mit Basiszutaten, Ersatzzutaten, Alternative, Gewürzen, Soßen,… Bleibt nur ein Problem: das ganze leckere Essen zu fotografieren. Diese liebe Zeit…

          • “We used to EAT our food!” :’D

            Hast Du auch so Rezepte, die ein Jahr lang fast täglich dabei sind und dann plötzlich total verschwinden?

          • Oh! Nomnom! 😀 Wir fräsen uns ja durch Pomelos durch. Sinnlose Kalorien, aber ich kann mich nicht zurückhalten! 😀

    • Es ging mir nicht um Energie im Sinne von Kohlenhydrate, Fette, etc., als viel mehr um die Energie, die ich durch diese Art der Ernährung erhalte. Mein Körper muss zum Verdauen auch nicht noch eigene Energie einsetzen, was mich schläfrig werden lässt.

      -und nebenbei erwähnt, ich bin kein Koch- und Backblogger, auch wenn ich ab und zu mal Rezepte verblogge. In erster Linie geht es hier um Triathlon und andere Sportarten, und in zweiter um alles andere, was mit einem gesunden, bewussten Lebensstil einhergeht.

      • Ich glaube zwar auch, dass wir uns mit dem Thema über ein Luxusthema sprechen, aber ich möchte (mit wenigen Ausnahmen) tatsächlich meinem Körper unbedingt das geben, was er braucht. Aus verschiedenen Gründen glaube ich, das frisches, rohes und viel Gemüse und Obst den wertvollsten Beitrag zu einer Ernährung ausmachen.

      • Luxus Thema… wir haben viel schlechte Nahrung im Überangebot ja. Wir schmeißen noch mehr weg. Und es verhungern täglich viel zu viele Menschen. Aber dafür werben in der westlichen Welt viel mehr Menschen an den Dauerfolgen ihrer schlechten Ernährung. Insofern ist das Thema vielleicht weit weniger Luxus als man annimmt. Das Bewusstsein in einer privilegierten Umgebung aufzuwachsen ist natürlich zwingend notwendig.

        Aber wenn man schon gesunde Ernährung als Luxus oder Rhetorikthema bezeichnet, dann darf man gar nicht mehr bloggen (Luxus), Sport treiben (noch mehr Luxus) etc. Ich hoffe du verstehst, worauf ich hinaus möchte. Man darf auf keinen Fall die Augen vor dem Elend der Welt verschließen, aber nichtsdestotrotz sollten wir glücklich leben.

        Und wie erreicht man Zufriedenheit? In erster Linie über einen gesunden Körper. Den was nutzt der größte Reichtum, wenn ich mich aufgrund von Schmerzen nicht bewegen kann.

        • Da bin ich absolut bei dir, Daniel. Wir gönnen uns mit unseren Seiten ja auch einen zeitlichen Luxus.

          Die Dauerfolgen und damit hervorgerufenen Kosten, die ebenso anderweitig eingesetzt werden können, sind sehr häufig eine Folge des luxuriösen Lebensstils, dem viele Menschen genüsslich nachgehen. Zumal man auch sehr positive Effekte mit einer entsprechenden Ernährung auf diverse Krankheiten und deren Verlauf nehmen kann. Am eigenen Körper konnte ich das schon nachvollziehen.

          Die Suche nach Zufriedenheit und Glück ist ein nicht minder weites Feld…

      • Ich glaube wir haben verschiedene Interpretinnen von Luxus aber ich kann absolut nachvollziehen wie du das meinst. Luxus ist das Leben an und für sich. Ich glaube das ist unser gemeinsamer Nenner und wir könnten bestimmt endlos weiter darüber schreiben, aber das sprengt doch diesen Beitrag und ist für andere Mitlesen der Kommentare bestimmt langweilig.

        Vielleicht trifft man sich früher oder später mal und kann sich bei einem leckeren Matcha Tee oder guten Kaffee austauschen. 🙂

      • Ich sehe gerade meine ganzen Rechtschreibfehler. Ich werde hier autokorrigiert… auch so ein Luxus der Neuzeit, aber irgendwie doch Tullux 😀

    • Hi Dany,

      dann probiere das doch mal aus. Es gibt zwar momentan nur noch die kleinen Sträußchen, aber die sind um so feiner und zarter. Für den Einstieg auch gar nicht so schlecht. Falls du den gar nicht bekommst, dann verwende einfach frischen Spinat. Schmeckt dazu auch sehr gut.

  3. Uhh das klingt lecker. Ich liebe Mangold, leider bekomme ich das hier gerade nicht so häufig. Aber ich schaue Dienstag auf dem Markt.

    Kommt auf meine Rezepte Wunderlist 😀 Die ist lang, aber Mangold ist ideal am Abend.

  4. Hört sich superlecker und wirklich einfach an! Für mich ist es immer wichtig regionale und saisonale Produkte zu bekommen. Erstens ist das für den Körper richtig, denn was die Jahreszeit hergibt hat schon seinen Sinn. Und zweitens möchte ich die heimischen Bauern stärken indem ich ihre Produkte kaufe. Wenn man sich ein bißchen damit beschäftigt und die richtigen Mengen einkauft gibt man auch gar nicht mehr Geld aus, als wenn ich Billigprodukte im Discounter kaufe und dann die Hälfte wegschmeisse nur weil ich es nicht verwerten kann. Was hab ich denn auch zum Beispiel von Erdbeeren im Winter, wenn wie 1000 km hinter sich haben und nicht mal reif gepflückt worden sind? Sie haben keine Inhaltstoffe und über den ökologischen Fußabdruck brauchen wir gar nicht reden.
    Es ist absolut ein kontroverses Thema, was man auch bei den oberen Kommentaren lesen kann. Aber ein absolut wichtiges.
    Ich freu mich auf jeden Fall schon auf deine weiteren Rezepte 🙂 Mahlzeit und LG

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