70.3 Ironman auf Rügen: mein letzter Triathlon dieser Saison (Preview)

Ein Wettkampf an der See kann eigentlich nur ein perfekter Saisonabschluss sein. Dass ich mir den wirklich hart erkämpfen musste, war so vorher nicht abzusehen. Dabei lockte die idyllische Insel Rügen mit seinen reizenden kleinen Städtchen, den Kreidefelsen, der Ostsee, den Stränden und dem 70.3 Ironman. 

EISWUERFELIMSCHUH - IronMan 70 3 Ruegen Germany 2015 Preview Baner Header

Bevor es einen ausführlichen Bericht mit einer Vielzahl von Bildern gibt, hier nun erst einmal nur eine kurze Zusammenfassung mit einigen wenigen Eindrücken. Die Zeit drängt mittlerweile für mich. Die letzten Vorbereitungen für meine Reise nach Hawaii laufen. In meiner Off-Season nehme ich mir wieder viel Zeit, um zurückzuschauen, auf all die großartigen Erlebnisse. Dann kommen sie auch – die ausführlichen Schilderungen unter anderem zu dieser Mitteldistanz. Für meinen letzten Triathlon hatte ich im Training noch einmal richtig Gas gegeben und ich war auf alles vorbereitet. Sogar die kleinen Hügel auf der leicht profilierten Radstrecke waren eingeplant. Die letzten Wochen schlug ich mich zudem durch das Unterholz der Brandenburger Wälder, die auch den ein oder anderen Hügel verbergen. Aber für dieses Wochenende sollte all das irgendwie nicht ausreichen. Der Tag vor und nach dem Ironman war perfekt. Die Wellen recht seicht und die Sonne strahlte vom Himmel. Der Samstag ideal für ein Testschwimmen, die Iron Kids und letztlich für den Bike Check-In.

Der Wettkampfmorgen mit norddeutschem Wetter. Ganz wie damals in Hamburg. Ich war auf alles vorbereitet. Auch darauf. Kein Problem also! Der Spaß kam ebenfalls nicht zu kurz, auch wenn ich hin und wieder die Zähne zusammengebissen habe. Ich kann auch behaupten, das spektakuläre Schwimmen war sehr belustigend. Zwar hatte das eine miserable Zeit zur Folge und ich kam mir zeitweilig wie eine Schiffbrüchige vor, aber wenn es ein Training gewesen wäre, dann hätte ich gesagt: das fetzt! Am Tag zuvor hatte das ja schon Spaß gemacht. Überraschender Weise war der Rückweg aber viel anstrengender als der Weg raus auf die offene See. Die Wellen so hoch, dass ganze Häuser aus meinem Sichtfeld verschwanden und ich ständig gegen die Strömung ankämpfen musste, um nicht gänzlich abzutreiben. Von den Quallen möchte ich gar nicht erst anfangen. Interessant war dann auch der Weg vom Wasser zur Wechselzone, bei dem gut 500m mit einigen Treppenstufen zusammenkamen. Rückblickend lange nicht so anstrengend wie ich geglaubt hatte. Nur die Schmerzen in den Füssen, weil die so eisig waren, nervten. Ich flitzte so schnell über den Teppich hinweg, dass mich mein Fotograf nur von hinten erwischte.

Das eigentliche Drama begann in der Wechselzone. Quasi Wintersachen anziehen. Irgendwie nicht so einfach, wenn man mit eisigen Händen und Füße dasteht. Die 15° kalte See hinterließ bei mehr als 40 Minuten Schwimmzeit ihre Spuren. Blaue Finger, kaum spürbare Füßen. Ich bin kein Warmduscher und gehe noch immer ins Freiwasser, aber danach muss ich nicht aufs Rad. Irgendwann hatte ich all den Kram an, rannte mit dem Rad los und zack. Kette runter. Das hatte ich noch nie! Noch nie. Noch nie. Nicht mal im Training. Also während des Laufens überlegt, was und vor allem wie ich das nun anstelle. Irgendwann hatte ich das Dilemma dann. Man man man. Der wellige Parcour war sehr unterhaltsam und die zwei Runden vergingen doch sehr schnell. Der Druck auf die Pedale war da, nachdem es aufhörte zu regnen. Bis dahin waren aber meine Oberschenkel so unterkühlt, dass sie muckerten. Ich ließ mich aber nicht beirren. Dennoch glaube ich daran, dass ich die zweite Runde noch deutlich schneller fahren kann. Der auffrischende Wind und was auch immer hinderte mich dran und nach 2:51 stieg ich vom Rad. Was für eine Enttäuschung. Die 500 Höhenmeter waren sicher nicht Grund…

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Die Wechselzeiten ohne Worte… Ich hoffte auf einen hervorragenden Halbmarathon. Die Ausdauer war da. Die Motivation riesig. Das könnte was werden. Es sollte was werden. Die Stars schon alle im Ziel oder fast. Ich trottete hingegen erst los.

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Die ersten Meter war ich voll bei der Sache. Bis ja bis… wären da nur nicht die Krämpfe und dieser Berg aufgetaucht. Das hatte ich ja nun gut ein Jahr nicht mehr. Ich schmiss Salztabletten ein und veränderte meinen Laufstil. Das hielt die Beine in Schach. Bis Kilometer 12. Dann gleiches Spiel. Dazu mal Cola. Selbst wenn mein Bauch nun schlapp gemacht hätte, was sollte es… Meter für Meter die Angst, gehen oder schlimmer aufhören zu müssen. Streckenweise konnte ich auf 4:30 erhöhen, aber der Berg kostet nicht nur Nerven sondern auch Kraft. Die Unterstützung von anderen Athleten, die mich Ansprachen und auch von ultraistgut war unbezahlbar. Wunderbar. Sonst hätte ich mich vermutlich nur bemitleidet.

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Nach 5:34:58 kam ich mit kaltem Schweiß und komplett ausgelaugt ins Ziel. So erschöpft wie ich war, so schnell verlief die Regeneration. Da ist, na klar, Luft nach oben. Ein guter Saisonabschluss sieht anders aus. Dennoch hat sich eine Art Zufriedenheit eingestellt.

Die Veranstaltung ist dennoch einfach nur zu empfehlen gewesen. Von Freitag bis Sonntag heimelig organisiert. Das Publik war auch ganz großartig und feierte nicht nur die Profis wie Popstars.

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Habt ihr eure Saison auch schon beendet? Für mich gibt es noch ein, zwei oder drei kleine Läufchen als Wettkampf. Mit dem Triathlon ist es für dieses Jahr aber für mich vorbei. Die nächste Station heißt nur Zuschauen. Zuschauen live beim Ironman Hawaii.

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P.S. Begleitet haben mich dieses Mal nur wahre Flitzer. Neben meinem Fuji war auch der FR920xt, der Arena Neo, der Skins Tri Suit, die New Balance Fresh Foam, die Currex Rad- und Laufschuheinlagen, und und und mit am Start. 

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Alle hier gezeigten Bilder wurden von meinem Fotografen erstellt. Die Rechte an diesen Bildern liegen bei ihm und mir. Eine weitere Nutzung dieser Bilder ist nur in Absprache mit uns möglich.

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..‘Din’ ist Gründerin von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

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..‘Olli’ ist Fotograf & Grafiker von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Fotograf & Grafiker von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit der Athletin ‘Din’ immer auf der Suche nach der nächsten sportlichen Herausforderung und den interessantesten Bildmotiven. Außerdem kümmere ich mich darum, die hier vorgestellten und getesteten Produkte und Sportbekleidung interessant abzulichten. Neben meiner Fotografie bin ich oft selbst sportlich unterwegs. Ich sitze sehr gern im Rennradsattel oder schnüre als Alternativtraining auch schon mal hin und wieder die Laufschuhe. Schaut gern auch auf meiner Facebook-Seite vorbei, auf der ich immer wieder neue Eindrücke mit euch teile.

Eiswuerfelimschuh Nadin Triathletin Yogalehrin Autorin

Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

52 Gedanken zu “70.3 Ironman auf Rügen: mein letzter Triathlon dieser Saison (Preview)

  1. Gerade wollte ich mich vom PC verabschieden, als ich deine Nachricht über diesen Bericht bekam.

    Liebe Din, erst einmal auf diesem Weg ganz ♥-lichen Glückwunsch, du hast gekämpft wie eine Löwin, und es hat sich wieder einmal gelohnt, wie ich auch aus Erfahrung weiß, es kann manchmal verdammt hart sein, aber im Ziel ist alles vergessen.

    Auch ich stand beim Start des Schwimmens, leider habe ich dich nicht gesehen, war froh, nicht hinaus schwimmen zu müssen, bei diesen Temperaturen und vor allem bei dem Wellengang, ein hartes Stück Arbeit, wen wundert es, wenn es an den Kräften zehrt.

    Nachdem wir dich das erste Mal auf der Strecke sahen, warteten wir extra für dich noch an der Stelle, an der ich dann das Foto schoss, weil ich weiß, wie gut es tut, ein bekanntes Gesicht an der Strecke zu erkennen, es gibt neue Kraft zum weitermachen.

    Super gemacht !

    Liebe Grüße von der schönen Ostsee ! 😎

    • Ganz vielen vielen vielen lieben Dank! Toll, dass ich dich noch erwischt habe. Hier und dort.

      Ich habe kurz gegrübelt, ob ich beim Schwimmen abbreche, aber irgendwie kam gerade da der Spaß ganz früh.

      Das war auch wirklich eine Wucht. Ich hatte gehofft, euch noch ein zweites Mal zu sehen und auf dem Rückweg schon Ausschau gehalten. Das war tatsächlich perfekt so!

      Wünsche dir ein wunderbares Wochenende an der schönen See. Ich stöbere gerade in den Bildern, die in Jasmund entstanden sind… Hach.

  2. Geschafft ist geschafft, da kannst du stolz auf dich sein. Mir wäre das schwimmen bei dem Wetter schon zuviel gewesen.
    Bei mir ist die Saison noch nicht zu Ende. Naja eigentlich ist sie das auch nie so richtig. Der letzte Lauf ist traditionell immer ein Silvesterlauf. Dieses Jahr vielleicht wieder in Berlin. Im neuen Jahr laufe ich dann meistens im Januar oder Februar wieder meinen ersten Marathon.

    • Ganz vielen herzlichen Dank! Das Wetter war schon ein Ding und das Schwimmen und überhaupt alles wurde dadurch noch schwerer. Nun denn. Ich freue mich auch schon auf den nächsten kleinen Lauf, den ich machen werde.

      Wo in Berlin würdest du dann laufen?

      Ein Winter Marathon? Das ist mir irgendwie zu kalt. Ich komme da nicht so recht mit den Muskeln und Energiehaushalt zurecht.

  3. wie immer ein schöner Artikel und Glückwunsch zum Finish. Erschöpfung ist doch wohl normal, wie kann man nach so einer Leistung und über 5 Stunden Anstrengung nicht komplett erschöpft sein?. VG Patrick

  4. Hallo Din,
    obwohl der Wettkampf sehr interessant klingt, wäre für mich als Warmduscher die Wassertemperatur definitiv nichts für mich. Respekt, du hast es durchgezogen und auch für die Verhältnisse in einer guten Zeit.
    Das Preview hat in jedem Fall Lust gemacht, mehr darüber zu lesen.
    Liebe Grüße
    Frank,

    • Hallo Frank,

      also als Sommermädchen ist das schon eine Herausforderung, aber dafür bin ich zu gern im Wasser, als dass ich mich davon abschrecken lassen würde. Solange die Hände nicht verkrampfen, geht es für mich raus…

      Ganz vielen lieben Dank! Das freut mich wirklich ungemein.

  5. Hallo Nadin,
    Erstmal Glückwunsch zum Finish, ja die kälte und Feuchtigkeit zieht wirklich die Kräfte aus dem Körper 🙁
    Das mit der Kette ist ärgerlich, weil man dann mit dem verschmierten Fingern, radfahren muss 🙁
    Der Bericht ist wirklich toll zu lesen, na dann wünsche ich dir eine tolle off Saison und schöne warme Tage auf Hawaii, meinste die haben auch eine Hula wachel Puppe fürs Auto da 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂

    Mit sportlichen Gruss
    Marcus

    • Hallöchen Marcus,

      ganz vielen lieben Dank! Ja, dieses Jahr war es entweder heiß, heiß, heiß und man endete als Dörrobst oder es war nass und kalt, kalt, kalt und man fühlte sich wie ein Fisch.

      Das mit der Kette war echt eine Nummer. Zum Glück bekam ich das dann irgendwie wieder hin und der ganze Schmadder landete am Anzug, der Uhr und und und…

      Ich danke dir sehr. Ich genieße die freie Zeit und regeneriere ganz locker vor mich hin.

      Stehen bei dir noch Läufe an?

      Beste Grüße und bis bald.

  6. Hallo Din,

    sehr schöner Artikel und wirklich tolle Fotos. Ich war 2014 auch beim IRONMAN 70.3 Rügen. Das Wetter war leider auch eine mittlere Katastrophe. Aber was soll’s. Gute Erholung!

    Gruß, Alex.

    • Hi Alex,

      vielen herzlichen Dank! Du hast dich durch den Duathlon gekämpft. Das ist ja auch super! -und genau. Was soll es. Immerhin gefinished und durchgestanden. Auf Duathlon hätte ich ja so gar keine Lust gehabt. Ich war froh, dass ich mich in die Wellen stürzen konnte.

  7. Tolle Bilder!!!!! Ich darf den ganzen Bericht denn einfach nicht lesen…Du weisst warum ;(
    Im Hinblick auf den Marathon war es aber sicher die weisseste Entscheidung… trotzdem ein bisschen ;(

    • Hi Chris,

      lieben Dank! Ich musste so an dich denken. Wir hätten sicher unseren Spaß gehabt. Hätten uns gegenseitig den Berg hoch und runter geschoben, gezogen… Vorher hätten wir aber mit Olli P’s Boje trainieren müssen. Das war ja was…

      Aber ja, das war sicher die richtige Entscheidung. Ich würde jetzt nächste Woche keinen Marathon laufen wollen. Habe heute noch etwas schwere Beine.

  8. Ach Din, wie schade, dass deine Saison so zu Ende ging. Aber es klingt trotzdem nach einem sehr gelungenen Event und manchmal läufts eben einfach nicht.
    Ich wünsch dir viel Spaß auf Hawaii und da gibts glaube ich auch keine Quallen:D

    • Da hast du vollkommen recht. Da muss man dann auch mal drüber hinwegsehen und sich einfach an dem Finish erfreuen. Ein Erlebnis war es alle Mal.

      Ganz vielen lieben Dank. Ich glaube auch nicht, dass es so etwas gibt. Bin auf jeden Fall richtig gespannt.

  9. Ja, das ist in der Tat nicht so einfach zu durchschauen… Es gibt ja auch Ironman (von der Distanz her), die ganz anders heißen.

    Nun denn, auf jeden Fall ganz lieben Dank. Ein Finish ist ein Finish. Manchmal geht es schon um mehr, aber man muss auch alles in Relation sehen. Deshalb bin ich schon auf der einen Art zufrieden.

    Auf Hawaii bin ich sehr gespannt und werde berichten.

  10. Hi Din,
    ich gratuliere dir zu deinem Finish. Sei einfach froh das du dir nicht noch irgendeine Verletzung zugezogen hast (nur kalte Füße)!
    Wenn ich deine Saison richtig verfolgt habe, dann war das doch ein super Jahr: Der Ironman auf Malle, den Fluch vom Vorjahr beim Berlin Triathlon gebrochen, den Titel beim Weltraumjogger zurückgeholt. Um nur einige Erfolge zu nennen. Sehe es also positiv.
    Du fragst ja immer so schön: Wie sieht es bei euch aus!!??? Meine Saison ist zu ende. Am Wochenende hatte ich meinen letzten Wettbewerb, den Höllenlauf in Schüttorf. Ein Hindernislauf bei dem mein Motto war „Bleib bloß Gesund“, das habe ich auch einigermaßen geschafft.
    Ansonsten war es durch den Einstieg in den Triathlon Zirkus, eine sehr abwechslungsreiche Saison. Es hat Spaß gemacht, aber auch Baustellen hinterlassen. Da ich jetzt Anschluss an eine Triathlon Truppe gefunden habe wird es, so glaube ich, ein schöner Winter. Für mich selbst plane ich jetzt Kilometer zu machen und das ganz langsam. Nach der Jahreswende möchte ich mir mit Intervallen das Tempo holen.
    Vielleicht ist ja im nächsten Jahr ein Triathlon in Berlin machbar!!

    Ich habe gesehen, dass du einen neuen Neo trägst! Zufrieden?

    LG

    • Hallo Bodo,

      ganz vielen lieben Dank! Das bin ich absolut. Wenn du das jetzt so wunderbar zusammenfasst, gab es einiges zu feiern, noch mehr, um darauf stolz zu sein und einiges, was einfach nur ein Abenteuer war.

      Ja, ja, wie sieht es bei dir aus. Also die Saison ist zu ende. Schade eigentlich oder? Ich würde ja gern noch einen Tri absolvieren.
      Heißt der Lauf so oder war es die persönlicher Höllenlauf? Was heißt denn einigermaßen geschafft? Was ist passiert?

      Das mit dem Triathlon hört sich gut an! Super, dass du Anschluss gefunden hast. Würde mich freuen, wenn ich dich in “meiner” Stadt zu einem Triathlon begrüßen könnte. Viel Spaß bei den Grundlagen. Damit werde ich bestimmt auch bald anfangen.

      Der neue Neo ist schnell, schwimmt sich vor allem bei kalten Temperaturen besser, da er flexibler ist, viel weicher und daher auch sehr viel komfortabler. Gibt etwas weniger Auftrieb, was mir aber mittlerweile ganz lieb ist. Fühle mich blitzschnell damit. Er hat nur eine kleine Schwachstelle an einer sehr ungünstigen Stelle. Da laufen Nähte zusammen. Ich würde die zweite Generation empfehlen.

      Viele sportliche Grüße!

  11. Hallo Din,

    schöne Preview vom 70.3 auf Rügen!
    War selbst auch am Start und muss sagen, es war hart! Durch die Wellen und die Strömung ein Kampf vom ersten Meter an. Dann das Radfahren…hatte nach einer Runde schon kein Bock mehr…Und wer beim Laufen diesen 11% Anstieg ausgekramt hat, der gehört doch eigentlich dafür gelobt, weil so war es echt nen hartes Rennen, auch wenn ich, so wie du, nicht wirklich mit der Zeit zufrieden war.

    Was ich echt loben möchte war die Zielverpflegung, sowas hab ich nicht erwartet und war echt nicht schlecht. Dass man sich dann noch mit dir kurz beim Essen unterhalten und kurz kennen lernen konnte, fand ich auch sehr gut.

    Wünsch dir ne erholsame Saisonpause sowie ne aufregende und erlebnisreiche Reise zum Triathlonhighlight des Jahres!

    • Hallo Eik,

      ich freue mich, von dir zu hören! Toll, dass du auch mit dabei gewesen bist und deine Eindrücke hier teilst. Sehr gute Zusammenfassung. Es war von A bis Z ein Abenteuer. Ich hörte aus irgendeinem Grund erst den Abend zuvor von dem Berg. Dachte bis dahin an ein leicht welliges Profil. Die Bergwertung gab es aber nun nicht gescheckt.

      Die Verpflegung im Zelt war spitze. Das stimmt. Auch wenn man keine Pasta mag, so ist man sehr satt geworden. Tatsächlich klasse und ich bin da wählerisch.

      Ich hoffe, dass du ebenfalls eine schöne Pause hast. Weißt du schon, wie es für dich nächstes Jahr weiter geht?

  12. Hi Din,
    wollte noch kurz deine Fragen beantworten:
    Der Höllenlauf heißt wirklich Höllenlauf.
    Da man auf der Strecke insgesamt 40 Hindernisse über oder unterqueren muss,
    bleibt es nicht aus sich die eine oder ander Blessur zu holen. Ein paar habe ich abbekommen.
    Gerade an den Beinen. Ausseerdem extremen Muskelkater, weil doch Muskeln bewegt werden,
    von denen man nicht weiß, dass sie existieren. Bissel Rücken!!!
    Aber sonst war es cool!!

    LG
    Flotten Tach
    Bodo

  13. Hi liebe Din,
    kurz und knackig kommt der Bericht und endlich komme ich dazu ihn zu lesen! Ich war schon sehr gespannt, was Du zu berichten hast. Wir hatten ja schon mal festgestellt, dass alleine der Zeitpunkt bereits pure Herausforderung wird. Dazu noch das Schwimmen im offenen Meer – mein Respekt!
    Auch wenn die Zeiten nicht stimmten, hoffe ich, dass Du Dir dennoch auf die Schulter klopfen kannst, denn diese Herausforderung anzugehen, alleine bei 14 Grad ins Wasser zu springen ist schon der Hit!
    Ich wünsche Dir eine entspannte Regenerationsphase – auf nach Hawaii! Da ist das Wasser definitiv wärmer!

    • Der Zeitpunkt scheint sich als beleibt herauszustellen. Der BerlinMan im nächsten Jahr findet auch Anfang September statt. Ist ja in Zukunft sicher nicht mehr meine erste Wahl. Mir ist das einfach zu frisch. Kannst du dir vorstellen, dass bei den Bedingungen Teilnehmer dabei waren, die noch nie zuvor diese Distanz absolviert haben? Sie haben meinen höchsten Respekt.

      Mittlerweile bin ich ganz zufrieden. Ich habe die Zeiten angeschaut und was wirklich viel Raum eingenommen hat, waren die Wechsel. Wäre Sommer gewesen und wäre ich wie sonst in zwei, drei Minuten durchgerast, dann hätte ich eine unheimlich gute Zeit aufgestellt. Also bin ich ziemlich versöhnt und mittlerweile gut regeneriert. Lieben Dank!

  14. Yeah, ich denke genau so sollte man das auch betrachten. Gerade, wenn Du es am Ende nochmals so gut auswerten konntest. Wie so oft gelesen und selbst festgestellt: Man sollte es Vierathlon nennen, denn die Wechselzeit hat es doch in sich! Ich freue mich auf jeden Fall, dass Du den Rüganer IronMan so gut in Erinnerung behalten wirst.

    Krass! Die Leute sind doch immer wieder verrückt und wie Du sagst: Respekt!

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