Zielzeit verpasst und trotzdem gewonnen – 15. Renta Oberelbe Marathon

Ein Jubiläumslauf ist immer etwas Besonderes und so konnten die Veranstalter passend zum 15. Renta Oberelbe Marathon auch einen Teilnehmerrekord auf allen Strecken vermelden. Aber es gab noch einiges mehr – Hitze, literweise Wasser, das nicht nur getrunken wurde, Überraschungssieger, einen Halbmarathon und 10km-Lauf, deren Starts wir in Königstein nur beiläufig durch den Sprecher mitbekamen. Rumgehibbel aller Teilnehmer, die hier und da versuchten sich locker zu laufen. Warmlaufen war fast unnötig, denn wer mit dem Zug kam, war schon vorgegart.  Die langen Sachen, die Läuferbeine warm halten sollten, waren irgendwie unnütz und so reihte ich mich wenige Minuten vor dem Start in das Feld ein. Bekannte Gesichter Fehlanzeige, trotz des geradezu gemütlich anmutenden Starterfeldes konnte ich niemanden entdecken. Auch nicht meinen Pacemaker.


Oberelbe Marathon Dresden Pirna Koenigstein

Noch am Vortag bei der kleinen Laufmesse konnte ich mit dem MyGoal Team darüber philosophieren, was in meinem Fall ein günstiger Start sein würde. Wenn ich mir Hoffnungen auf eine gute Zeit machen wollte und nicht zu viel Kraft bei hüpfenden Überholmanövern verlieren möchte, sollte ich mich in etwa dort einordnen, wo gleichstarke Mitstreiter stehen und nicht schüchtern hinterm Dixie-Häuschen warten, bis die Bahn frei ist. Selbiges hörte ich beim Twitterlauftreff-Abendessen. Startblöcke gab es nicht und bis dahin war ich noch relativ frohen Mutes, dass ich als Sommerkind mit der Hitze schon umgehen könnte. Also gesagt, getan.

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Da mein hart erarbeiteter Trainingsplan von MyGoal eine Zielzeit von 3:45h vorgesehen hatte, mein Training aber deutlich in Richtung 3:30h zeigte, ließ ich mich nach dem Startschuss auch direkt mit einem 5er Schnitt über die ersten Kilometer tragen. Die Beine waren locker, mein Porridge war da angekommen wo es gebraucht wurde, meine Trinkflasche gab mir Sicherheit, es bis zur ersten Wasserstelle zu schaffen, denn ich hätte von dem ersten Kilometer an, ständig am Wasserhahn hängen können. Falls ich doch etwas schlapp werden würde, hatte ich auch dieses Mal ganz brav ausreichend Gel eingesteckt. Ich hatte das Essen und Trinken vorher geübt, meinem Bauch gut zugeredet und meinen Trainingsplan anständig abgearbeitet.

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In luftigen Sommersachen schwebte ich neben einem Senior die ersten 15km dahin, leider immer wieder mit zu kühlen Abschnitten für meinen Geschmack, was auf die Lungen und mein Asthma drückte und für mein Dafürhalten etwas zu viel Kraft kostete. Also musste ich den Senior, der plötzlich auch noch das Tempo verschärfte, ziehen lassen und blieb stoisch bei meinem durchaus guten 5er Schnitt. Alles fein, einfach laufen, selbst die Hügel, die für mich tatsächlich wie Berge anmuteten, immer flott hoch und runter.

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An jeder Getränkestation nahm ich einen Becher Wasser zum Trinken, einen für den Kopf und plantschte in den bereitgestellten Wasserbecken, um bloß doch nicht zu überhitzen, wenn die schattenspendenden Bäume irgendwann eben nicht mehr den Wegrand säumen.
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Ich fragte mich langsam, wo Ralf war, denn ich hoffte seit dem Abendessen, dass wir ein Stück gemeinsam laufen könnten. Es ist schließlich immer gut, mit jemandem sein Leid zu teilen, den man kennt. Entweder ich war so langsam, dass er schon viel weiter vorn war, er war am Vortag wirklich super drauf, oder er war noch hinter mir, weil er nach mir gestartet war und würde mich sicher bald einholen. Dann hörte ich aber, dass er weit voraus ist, also machte ich mir wenig Hoffnung, während des Laufs noch einmal etwas Unterhaltung zu bekommen. Ich schaute mich schwindelig an dem Asphalt unter mir, der rasend schnell an mir vorbei zog, wenn ich vor mich hinträumte.

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Manchmal war es so ruhig, dass ich gern in die kleine Runde von Läufern, die mich umgab, hineingeschrieen hätte, dass doch mal einer etwas sagen solle. Erste Zeichen von Unterzuckerung?! Also Gel und es lief, fliegender Flaschenwechsel an einer Getränkestation kurz vor der HM Marke, denn ich schlürfte alles, was nur ging, ich lief immer weiter, ganz flott – bis Pirna!

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Nach der Hälfte der Strecke endlich ein paar Worte, wenn auch nicht gerade motivierende: „Bald geschafft“, meint der Läufer neben mir. Ob er schon Mal einen Marathon gelaufen ist? Ob er wohl weiß, dass die eben gelaufene Strecke, wieder vor uns liegt? Es begann zu brodeln, meine Sachen waren tropfnass und hingen schwer an mir herunter. Sie kühlten zwar, aber die aufsteigende Hitze kam von den glühenden Füßen. Wer zum T*** war da nicht an der Strecke mit Eiswürfeln und was sollte eigentlich dieser Blogname, der in der Not auch nicht helfen konnte.

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Pirna hat mir sämtliche Kraft genommen, ab km23 wurde ich schlagartig 20 Sekunden langsamer – das Zickzack, das Hin und Her, die leichten Anstiege. Ich blickte schockiert auf meinen Forerunner, der einen Durchschnittspuls von 171 anzeigte, was bis zum HM, den ich in 1:45:58 lief, schon 90%HFmax war. Wie war das denn passiert?! Und vor allem wann!?

Es musste ein Gel her, das mich in Kombination mit dem Kohlenhydratgetränk in meiner Flasche von Schluck zu Schluck durstiger machte. Genervt riss ich die Armtasche runter, trank meine letzte Flasche aus und fragte mich, wo mein Begleiter war, um mir den ganzen Kram abzunehmen. Den anderen Läufer musste ich nun auch ziehen lassen, dafür nahte Aufmunterung durch einen Berliner. Kurzes Quatschen, dann ließ auch er mich stehen… ebenso wie der Barfußläufer, der leichtfüßig an mir vorbei schwebte. Es sollte nicht mein Tag sein, aber da ging es mir, wie so vielen anderen. Das konnte ich mir zumindest von anderen anhören. Möchte man so etwas hören?

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Es war hart die schnell dahin fließende Elbe neben sich entlang plätschern zu sehen, während man überdurstig über den Asphalt schob. Ich war verzweifelt, so, wie eigentlich noch nie und fragte mich, wo die Energie her kommt, um so mürrisch zu sein. Endlich eine Zuschauerin, die die Not erkannte und mir zurief, dass ich eine der wenigen, etwa zehn Frauen war, die es bis dahin geschafft hatte.

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Aber meine Motivation war einfach weg – sie war komplett weg – sie schien nie da gewesen zu sein. Es gab keine Motivation und ich überlegte, ob ich nicht einfach aufhöre, mir den HM anrechnen lasse und fertig. Von der herrlichen Landschaft bekam ich sowieso nicht sonderlich viel mit. Das einzige was in Erinnerung von mitten auf der Strecke blieb, sind die vorbei tobenden Güterzüge, bei denen ich mich fragte, wie weit die Schienen wohl von meinem Ohr entfernt sein mögen.

Ich begann zu gehen, ich hatte Kraft, aber irgendwie keinen Schwung, dann wieder laufen… Zum Glück sah ich einen Papa, nach seinen Sachen zu urteilen Triathlet, mit Kinderwagen kurz vor mir und einem kleinen Kind mit dem Rad neben sich. Ich konnte es nicht glauben – geduldig reichte er beiden Trinken, Essen, munterte sie auf, erzählte etwas von Pausen, wenn sie da und dort sind und lief – und ich lief hinterher. Ich überholte meinen Pacemaker, der an der Seite langsam vor sich hinlief. Die Wärme setzte so manchem tatsächlich zu. Ich war also nicht die einzige, die keine Lust mehr hatte und nicht mehr konnte.

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Ich kam am Blauen Wunder vorbei, wo ich Ralfs Freundin mit einigen Zurufen hörte, aber irgendwie nicht sah. Trotzdem, das reichte, um etwas Schwung zu holen. Am Wasserstand hatte dann noch ein älterer Herr erbarmen und goss einen Riesen Becher Wasser über meinen Kopf und endlich wurden auch die Füße nass und damit kühler. Zum Glück, denn so konnte ich mich an Jörg aus Berlin kämpfen und wir erzählten. In meinem Frust bekam er mein halbes Leben vorgetragen. Wir erreichten erneut eine Getränkestelle wenige Kilometer vor dem Ziel. Ich gönnte mir ordentlich Wasser und dann zum allerersten Mal bei einem Marathon eine Cola mit echtem Zucker – das sagen wir jetzt aber nicht dem Ernährungsberater. Ich dachte, dass so kurz vor dem Ziel mein Magen, der so brav war, schon keine Probleme machen würde und was soll´s – ein Becher. Ich wartete auf Jörg, der mich dann leider kurze Zeit später laufen lassen musste, weil er wieder Krämpfe bekam. Schade!

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Die letzten Meter wollte ich dann doch endlich verjubeln – das muss an dieser Cola gelegen haben -, so wie in Wien letztes Jahr, aber leider kam 1000m vor dem Ziel nicht die ersehnte „Flamme Rouge“ oder so etwas ähnliches. Erst kurz vor dem Stadion realisierte ich, dass es gleich vorbei ist, dass ich es geschafft habe. Tatsächlich!

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Mit erschütternden, aber trotzdem frohen (weil Bestzeit) 3:48:24 (mehr Details bei Sportics) kam ich komplett erschöpft ins Ziel, musste mehr als 1,5l Getränke in der ersten halben Stunde nachfüllen, um einigermaßen geradeaus laufen zu können, obwohl ich während des Laufs schätzungsweise schon 2l getrunken hatte.

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Mit gutem Gewissen ziemlich alles gegeben zu haben, konnte ich dann auch dem MyGoal Team von meinem hitzigen Lauf erzählen. Sie wussten auch gleich aufmunternd , dass es vermutlich zu einem Treppchenplatz in der Altersklasse gereicht hat. Dem war auch so und nun steht dem nächsten Marathon nichts mehr im Weg. Als Preis gab es nämlich einen Freistart in München, da ist das Wetter sicher etwas milder. Auf jedem Fall geht es bis dahin mit meinem super ausgefeilten Trainingsplan straff weiter und vielleicht klappt es dann auch mal mit einem entspannten Lauf, den man einfach genießen kann und möglicherweise ist sogar die Zielzeit drin.

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Bis zum nächsten Jahr kann man alle Neuigkeiten rund um diesen Landschaftslauf auf der Oberelbe-Marathon Facebook– und Twitter-Seite mitverfolgen.

Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

51 Gedanken zu “Zielzeit verpasst und trotzdem gewonnen – 15. Renta Oberelbe Marathon

  1. Tolle Leistung und ein ebenso schöner Bericht!
    Ich gratuliere noch einmal ganz herzlich!
    Hast du dich gut erholt? Den Marathon gut weggesteckt?
    Bewundernde Grüße, fühl dich gedrückt!
    Anke

    • Lieben Dank, Anke! Ich habe mich so einigermaßen zusammengesammelt. Das Radfahren hat sehr geholfen und meinen Beinen, vor allem Oberschenkeln war absolut nicht nach laufen. So lang hatte ich schon lange keinen Muskelkater. Aber nun wird es und das Schwimmen und Rennradtraining wird alles weiter entspannen.

  2. Auch, wenn Du Dein persönliches Ziel nicht erreicht hast: Deiner Leistung gebührt uneingeschränkter Respekt, und ich gratuliere Dir ganz herzlich dazu!! – Danke für den schönen Bericht mit tollen Bildern: ich bin soeben quasi mitgelaufen…

  3. Noch einmal Glückwunsch von mir! Und was die Zielzeit angeht: Sieh es mal so, wenn du nicht so hart trainiert hättest, wäre diese Zeit bei solch einem Wetter gar nicht möglich gewesen. Der selbe Lauf bei 15 Grad und du wärst bei der 3:30 h ins Ziel gekommen. Garantiert!

    • Ja, danke Andreas! Mein Plan war super und es war es auf jeden Fall wert. Rückblickend war es zwar hart, aber weil ich letztlich wirklich wenig gelaufen bin im Vergleich zum Vorjahr und dafür noch zusätzlich Schwimmen und Radfahren eingebaut hatte, war es dann doch nicht so schlimm. Mal sehen, wie es so weiter geht und dann schau ich mal in München, was drin ist.

  4. wow! starke leistung. super durchgekämpft!
    danke für den tollen bericht. als läufer kann man gut mitleidenleben.
    und die fotos … so einen schönen marathonbericht hätte ich auch mal gerne.
    aber eine neue PB mit höhenmetern ist jedenfalls stark. das macht die zielzeit locker wett.
    🙂

    • Danke schön, Matthias. Aber deine Berichte sind doch auch super und Fotos hast du auch immer schöne bei. Außerdem hast du tolle Plakatbastler 🙂
      Jetzt, wo du es sagst, diese Höhenmeter – stimmt. Die darf man als Flachlandläufer nicht vernachlässigen 😉

  5. Die Hitze ist nicht jedermanns Freund und schon gar nicht wenn man auch noch einen Marathon laufen soll. Das hat schon vielen die allerletzten Körner aus dem Körper gezogen. Toll das du dich trotzdem durchgebissen hast. Jetzt gut erholen und beim nächsten wird bestimmt alles besser!

    • Danke Frank, ohja, da konnte man viel sehen am Streckenrand, was einem leid tat. Obwohl es mir nicht sonderlich ging, hätte ich gern jedem unter die Arme gegriffen. Die meisten wollten und konnten aber wirklich nicht mehr. Ich bin deshalb froh, relativ unbeschadet angekommen zu sein, auch wenn ich so einen Muskelkater schon ewig oder sogar noch nie hatte. Das hat sicher auch mit dem Wetter zu tun.

  6. Schöner Artikel. Vor allem mit den Fotos! Du scheinst immer einen Fan an der Strecke zu haben 😉
    So Läufe gibt es doch immer. Ich für meine Person bin noch nie ohne irgendwelche “Probleme“ durch einen Marathon gekommen.
    Wenn mir langweilig beim laufen ist, höre ich Hörspiele. Das lenkt ab und macht Spaß!

    • Ja, danke schön. Den Fan habe ich tatsächlich, zum Glück schleppt er die ganze Zeit die Kamera. Der Arme hat ja anschließend auch immer einen Marathon hinter sich.
      Musik hätte mir sicher geholfen, aber ich weiß nicht, beim Marathon bzw. in WKs versuche ich es immer so.

  7. Toller Bericht Nadin und Glückwunsch zu dieser wirklich erkämpften Leistung, das Podium ist die angemessene Entschädigung. Dass ein Frühjahrs-Marathon zu einer derartigen Hitzeschlacht wird, ist aber auch nicht normal.

    • Danke schön, Gerald und nein, absolut nicht. Obwohl ich kurz vor dem Lauf hörte, dass der Oberelbe Marathon immer mit Überraschungen glänzt. Hätte ich das gewusst…!

  8. Ganz ganz tolle Leistung! Mein Respekt und Glückwunsch dazu!

    Der Bericht ist sehr spannend zulesen und zeigt auch mal die nicht so lockere Seite eines Marathons.

    • Danke schön! Für mich war bis jetzt erst ein Marathon locker, sonst war es immer ein Kampf. Wäre sicher lockerer gelaufen, wenn das Wetter nicht gewesen wäre, also bin ich froher Hoffnung, dass mal ein einfacher Lauf drin sein wird.

  9. WOW! Gratulation zu der tollen Leistung und Bestzeit.
    Bei den Temperaturen plus Sonne ich der Marathon eine absolute Herausforderung,
    die du gemeistert hast. Du kannst stolz auf dich sein!

  10. Liebe Nadin,
    herzlichen Glückwunsch zur super Leistung! Dir lieben Dank für den tollen Bericht und ein herzliches danke an den Fotografen, der weder Kosten noch Mühen gescheut hat, Dich so herrlich lebensnah abzulichten. Ganz toll!
    Erholt Euch Beide gut!
    Viele Grüße,
    Claudi

  11. Ganz herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

    Da zeigt sich doch wieder, dass es sich zu kämpfen lohnt. Mal ganz abgesehen von der der sehr guten Zeit und dem hervorragenden 1. Platz – war wohl das Allerwichtigste, dass Du nicht aufgegeben hast. Dieser mentale Sieg wird Dir die Kraft und das Selbstvertrauen für die nächsten Marathonläufe geben. Und da wird es dann mit Sicherheit auch mal den einen oder anderen geben, der unter besseren Bedingungen läuft.

    Also – genieß diesen Erfolg und erhol Dich erstmal gut!

    Grüße aus Köln!
    Mario

  12. Super gekämpft! Sei stolz auf dich! 🙂 Meistens kommt man gestärkt aus solchen Rennen raus die nicht wie geplant verliefen 😉 Liebe Grüße!

  13. Ach ja, liebe Din, das hätte man voraussagen können, genau das gleiche Wetter hatte ich vor ein paar Jahren beim gleichen Lauf, du hast dich erwartungsgemäß tapfer geschlagen, siehst gut aus – wie immer – auf den Fotos -die Hitze fordert ihren Tribut, ich bin sicher, es ist zeitlich bei dir noch viel mehr drin, das werden wir dann zu einem anderen Zeitpunkt von dir hier lesen.

    Gut gemacht, es lohnt sich immer zu kämpfen, das wissen wir spätestens im Ziel, auch wenn es – wie bei dir tierisch warm war!

    Als Preis dafür noch ein Platz ganz oben – wo du sicherlich noch öfter platziert sein wirst ! 😉

    • Der Oberelbe Marathon scheint wirklich immer wieder gut für Überraschungen zu sein. Was ich jetzt nicht schon alles gehört habe. Dann wollen wir mal hoffen, dass du auch bald wieder flinken Fußes losziehen kannst. Wünsche dir das Beste!

  14. Liebe Nadin,

    gratuliert ist schon, ausgewertet auch, was mir noch bleibt ist eine kleine Anmerkung zu den Pulswerten. Dass die beim Oberelbe-Marathon so hoch waren, kannst du getrost aufs Wetter schieben. Da ist zum einen die Temperatur selbst. Der plötzliche Wetterumschwung und der rauschende Fön im Elbtal, die das Herz-Kreislaufsystem zusätzlich enorm belastet haben. Das habe ich schon auf den 10 km extrem gemerkt.

    Anke hatte vor kurzem mal etwas über Pulswerte geschrieben: http://www.mygoal.de/de/2012/02/der-puls-als-individuelle-groesse-im-trainingsplan/

    Die Siegerzeit bei den Männern lag > 2:30 h. Das spricht sicher auch Bände für die Bedingungen an diesem Tag. Du warst richtig gut!

    Noch einmal Danke für den tollen Bericht!
    Liebe Grüße,
    Mathias

    • Hallo Mathias, lieben Dank, natürlich auch für den Lesetipp. Das mit meinem Kreislauf kann durchaus der Grund gewesen sein, das Wetter ist eben wirklich ein nicht zu unterschätzender Teil des Ganzen.

  15. Auf von mir nochmal auf diesem Weg meinen allerherzlichsten Glückwunsch – einfach ein Super-Ergebnis. Sorry, dass ich auf den ersten Kilometern nicht da war, aber im Startbereich habe ich auch irgendwie niemanden gesehen und als Du mich überholt hast, hatte ich schon keine Kraft mehr, Dir noch was zuzurufen oder Dir zu folgen.

    • Hallo Ralf, lieben Dank! Ich habe dich im Trott und Gedankenverloren leider auch nicht gesehen, sonst wäre ich sicher etwas mit dir zusammengelaufen. Was für ein Tag!
      Ja, der Startbereich war zwar nicht sehr groß, aber im Gewühl war ich auch blind.

  16. Sptzenklasse Nadin! Den AK-Sieg hast du dir aber redlich verdient, stark gekämpft! Ich glaube jeder, der schonmal einen Lauf bei einer solchen Hitze gemacht hat, der weiß ungefähr, was es heißt, einen Marathon zu überstehen bei solchen Bedingungen. Wir sind eben alle keine Kenianer, die das gewohnt sind. Hut ab vor dieser Energieleistung, sei zurecht stolz darauf, auch wenn die Zeit erstmal nicht danach aussieht – bei kühleren Bedingungen kannst du locker unter 03:30 laufen. Ich weiß es 🙂

  17. Herzlichen Glückwunsch dazu! Sich bei widrigen Bedingungen durchbeißen ist immer ein schweres Stück Arbeit. Umso schöner, wenn das mit einer Bestzeit und auch noch einem solchen Freistart belohnt wird. Dann auf ins neue Abenteuer 😉

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