Made in: Deutschland – das Radsportbekleidungsunternehmen everve

Die Schwäbische Alb stelle ich mir sehr idyllisch vor. Vielleicht genau der richtige Ort für ein junges, deutsches Unternehmen wie everveum innovative neue Produkte zu entwickeln. Dieses Familienunternehmen stellt Radsportbekleidung mit dem Gewissen Etwas her. Dieses Etwas überzeugte mich vor allem bei der me-Radhose mit Trägern. Mein absolutes Highlight der Kollektion. Mehr Details über die Bibshorts, weitere Produkte der Kollektion und natürlich über das Unternehmen everve selbst, erfährst du nun hier in meinem ersten Beitrag der neuen Reihe „Made in…“. Stephan Wolfer, Mitgründer und Geschäftsführer von everve hat sich zudem für ein Interview bereit erklärt, in dem noch viele weitere spannende Informationen über everve zusammengestellt sind. 

Seit einiger Zeit stehe ich mit dem Unternehmen evere in Kontakt. (Dieser Beitrag entstand in unbezahlter Kooperation mit everve. Das Unternehmen hat mir das Radtrikot und die Radhose für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt.) Das Team war vergangenes Jahr so nett und schickte mir für meine Trainingssaison eine Hose und Trikot zu. Hin und wieder habe ich beides hier auf meiner Seite nebenbei in meinen Trainingsberichten erwähnt. Ich fand aber, dass es etwas mehr zu diesem Unternehmen und ihren Produkten aus Albstadt zu sagen gibt. everve ist nun der Auftakt für meine neue Reihe Made in…, in der ich den Fokus besonders auf kleine, innovative Unternehmen legen möchte. Unternehmen, die mich ansprechen oder auf die ich aufmerksam gemacht werde oder die ich selbst entdecke wie everve. Wenn auch du so ein Unternehmen kennst, das deiner Meinung nach deutlich mehr Beachtung verdient, lasse es mich gern wissen! Ich freue mich auf deine Nachricht oder einen Kommentar.

Für die beiden Unternehmensgründer Andreas und Stephan Wolfer ist der Fokus ihrer Kollektion ganz klar. Radsportbekleidung, mit der wir Athleten komfortabel auch über längere Strecken unterwegs sein können. Die Materialien, Schnitte und die Verarbeitung ist ganz auf den Radsport hin ausgerichtet. Funktionalität, Haptik und Haltbarkeit spielt bei jedem einzelnen Produkt ebenso eine Rolle wie Innovation. Mittlerweile hat das 2010 gegründete Familienunternehmen einige Awards eingeheimst, wie den der jährlichen Leserbefragung des Rennrad-Magazins Roadbike.

Alle Fotos kannst du zur Vergrößerung anklicken.

Radtraining in den Alpen mit everve Radsport Bekleidung

Innovation wird auch bei der Radhose evere geschrieben. Für die me-Bibshorts, die für €190 erhältlich ist, sind nämlich gleich zwei Patente beantragt. Diese Trägershorts trocknet nicht nur besser durch ihre zweilagige Verarbeitung. Ein Austausch der Sitzpolster kann ebenfalls ganz einfach selbst vorgenommen werden. Den eigenen Bedürfnissen entsprechend habe ich die Option, das Polster meinem Trainingszustand, der Sitzposition – ob eher sportlich oder komfortabler, aufrechter – und dem Sattel entsprechend, zu wechseln. Die Druckverteilung ist schließlich jedes Mal eine andere.

Warum sollte man nicht also mit einer entsprechenden Hose den Komfort jedes Mal ähnlich angenehm werden lassen?!

Egal ob ich auf meinem Zeitfahrrad „liege“ oder auf meinem Renner ziemlich komfortabel sitze, ich fühle mich sehr wohl in der me-Hose. Was aber nicht ausschließlich an den Polsterkernen liegt! Das Material ist wie man es von Sportbekleidung erwartet sehr angenehm zu tragen, wirkt hochwertig und zeigt auch nach einem Jahr keine gravierenden Spuren der Abnutzung. Für die neue Saison 2018 wurde die Hose etwas überarbeitet. So ist beispielsweise der Austausch der Sitzpolster noch einfacher geworden und das Material im Sitzbereich etwas dünner, um den Feuchtigkeitstransport zu verbessern und Wärme noch besser ableiten zu können.

Radtraining in den Alpen mit everve Radsport Bekleidung

Was ich besonders an der everve me-Radhose zu schätzen weiß sind drei weitere Aspekte:

Die Hose sitzt stramm. Nicht eng, sondern aufgrund der Festigkeit des Materials wie angegossen. Sie fühlt sich wie eine meiner Kompressions-Tights an. Da wird wirklich alles angenehm an seinem Platz gehalten. Es rutscht nichts hin und her. Auch nicht der eigene Popo auf dem Sattel, wie ich es tatsächlich schon mit anderen Materialien erleben musste, wenn sie zu glatt waren.

Der Bund ist bei mir sehr niedrig. Ich mag das! Ich kann aber verstehen, wenn man einen höheren Bund bevorzugt. Für Herren gibt es diese Radsporthose übrigens mit niedrigem und hohem Bund. Das hat alles Vor- und Nachteile. Die me-Hose punktet deshalb bei mir mit dem äußerst niedrigen Bund, weil dieser mit knapp 5cm relativ breit gearbeitet ist und ebenfalls wie der Rest des Materials eine gute Festigkeit besitzt.

Der Clou sind die Träger. Diese sind vorn versetzt an den Seiten angebracht und laufen auf dem Rücken zusammen. Dort sind sie mit einem Mesh-Material verbunden und werden per Druckknopf am Hosenbund befestigt. Da kommen wir zu einem für mich einerseits gewöhnungsbedürftigen andererseits wirklich extrem praktischen Punkt. Denn diese Knöpfe haben mir unter anderem bei der Challenge Kaiserwinkl-Walchsee das Leben extrem erleichtert, als ich aufgrund der Kälte kurz vor dem Platzen war und meine Finger kaum mehr spürte. Knöpfe auf und Hose runter. Ohne gleich halb nackt im blauen Häuschen stehen zu müssen. Natürlich ist das auch in so mancher Trainingsausfahrt mehr als hilfreich gewesen. Dass dort aber plötzlich Druckknöpfe sitzen war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Mittlerweile kann ich es mir vor allem bei langen Radausfahrten kaum mehr ohne diese Träger vorstellen!

Radtraining in den Alpen mit everve Radsport Bekleidung

Praktisches kleines Detail sind die flachen Nähte, die nie stören und ebenfalls breiten Bündchen an den Beinabschlüssen, die von innen beschichtet sind und so nicht verrutschen.

Neben Innovation wird bei dem Familienunternehmen der Kundenservice groß geschrieben. everve bietet einen Reparaturservice und Unfallersatz für die Radsportbekleidung. Außerdem kann das Sitzpolster einmalig kostenfrei nach dem Kauf der me-Radhose getauscht werden, sollte es nicht den eigenen Vorstellungen entsprechen.

Wie ganz oft bei Radsportbekleidung fallen die Größen knapp aus. Was mich überraschte war, dass ausgerechnet die Hose passte. Die macht bei mir immer Probleme. Während der erste Versuch mit dem Oberteil doch wirklich arg knapp war. Wenn ich mit meinem Fuji unterwegs war, war Größe S keine Option. Also griff ich zu einer Nummer größer, die im Vergleich dazu super sitzt. Etwas Spiel, um noch etwas unterziehen zu können, aber eng genug, um sich nicht störend zu bewegen, hoch und runter zu rutschen.

Je nach Saison führt everve eine kleine Kollektion aus Jacken, Trikots, Westen, Hosen, Mützen, Halstücher,… Das kleine Team entwickelt, produziert und vertreibt den Großteil ihrer Produkte selbst in Deutschland. Bis kurz vor dem Markteintritt eines bestimmten Produktes können so noch von dem Familienunternehmen, das mittlerweile 10 Mitarbeiter umfasst, Änderungen vorgenommen werden. So wie vergangene Saison fahre ich auch jetzt noch mein one-Trikot (€65), das für die Kollektion 2018 ein klein wenig überarbeitet wurde. Vorn etwas länger und insgesamt etwas weiter. Was ich ebenfalls ziemlich erfreulich finde, ist die Farbwahl. Blau ist immer großartig. Dazu der Klassiker Pink als tiefer Ton und nun auch Violett. Wenn mich nun aber die Gründer fragen würden, welche Farben ich als Frau großartig für Radsportklamotten finde, wäre die erste Antwort: Schwarz, gefolgt von Gelb und Grün.

Seit mir das Radsport-Kit zur Verfügung gestellt wurde, ist es fast ein familiärer, immer sehr freundlicher Kontakt zu dem Unternehmen, dessen Mitgründer und Geschäftsführer, Stephan Wolfer, auch für ein Interview zur Verfügung stand. Im Folgenden erfährst du mehr über das Radsportunternehmen everve, ihre Produktion, dem Entwicklungsprozess der me-Radhose, der Zielgruppe Frau und viel mehr:

Stand mit der Unternehmensgründung für euch sofort fest, dass ihr in Albstadt bleiben möchtet? 

everve gibt es ja schon seit 2010. Erst 2017 haben wir das Unternehmen in everve umbenannt, um im Zuge eines verstärkten Vertriebs- und Marketingfokus der Marke sichtbar neuen Schwung zu verleihen.

Die Entwicklung von Radbekleidung ist ein kontinuierliches testen, Fehler machen, verbessern… Gerade am Anfang eines Unternehmens betrifft das nicht nur die Produktentwicklung, sondern auch die Produktion an sich. Und das geht am besten vor Ort. Wir haben – angesichts des preisintensiven Wettbewerbs – auch Lieferanten in Asien ausprobiert, aber ohne Erfolg. Schließlich sind wir zu den heimischen Wurzeln zurückgekehrt. Zumal auch in der Familie der beiden Gründer und Geschäftsführer von everve, der berufliche Hintergrund in der Textilfertigung vorhanden ist. Auch sind viele Zulieferer, Kleinfertiger etc. in Albstadt. Wir hatten also die besten Voraussetzungen, um mit einer eigenen Fertigung zu experimentieren. So haben wir die Produktion mit eigenen Maschinen und mittlerweile eigenem Personal auf der Schwäbischen Alb/in Albstadt auf die Beine gestellt. Das hat den Vorteil, dass wir verglichen zu anderen Herstellern viel schneller in der Umsetzung von Ideen, Prototypen und im Testen und der Serienfertigung sind. Wir können direkter auf Rückmeldungen unserer Kunden reagieren. So sind ihre Anregungen zur letzten Kollektion aus April 2017 bereits in die neuen Produkte eingeflossen, die an Ostern herauskamen.

Dabei hilft uns auch unser Direktvertrieb. So sichern wir „trotz“ teurer Produktion in Deutschland ein tolles und faires Preis-Leistungsverhältnis.

Werdet ihr auch in Zukunft an dem Standort Deutschland festhalten beziehungsweise könnt ihr das?

Unsere Kernprodukte werden wir auf jeden Fall auch in Zukunft in Deutschland herstellen. Ausnahmen werden wir nur machen, wenn wir unser Produktportfolio mit Accessoires wie z. B. Socken erweitern. Diese können wir erst mal nicht selber produzieren, u. a. weil wir in neue, spezielle Maschinen investieren müssten. Zudem brauchen wir dafür immer Partner und diese gibt es nicht für jedes Produkt oder Produktionsverfahren auf der Schwäbischen Alb.

Ihr seid ein Unternehmen für Radsportbekleidung, das auch speziell auf den weiblichen Körper zugeschnittene Radhosen herstellt. Hattet ihr von Anfang an den Plan, gezielt Frauen mit euren Produkten anzusprechen?  

Eigene, für die Bedürfnisse von Frauen zugeschnittene Radhosen zu entwickeln, war von Anfang an unser Ziel. In die Damen-me Hose sind viele Erfahrungen und Anregungen eingeflossen, die wir von Fahrerinnen aus unserem Umfeld erhalten haben, etwa das Lösen der Träger am Rücken. Interessanterweise stößt dies auch bei ein paar Männern auf Interesse. Heute liegt der Anteil weiblicher Kunden bei uns bei ca. 20 %.

Die me-Hose ist DAS Produkt eurer Kollektion. Könnt ihr meinen Lesern und mir mehr über den Entwicklungsprozess sagen?

Unsere me-Hose ist unser innovativstes Produkt und das, mit dem wir uns am Markt am stärksten differenzieren. Gerade die Austauschbarkeit und damit die individuelle Konfiguration des Sitzpolsters gibt es so nur bei uns – geschützt durch die eingereichten Patente.

Die me-Hose ist ein langer, evolutionärer Prozess. Wir hatten am Ende 72 Prototypen, bevor wir die erste me-Hose in Serie produzierten.

Ausgangspunkt war bei der me-Hose unser Ziel, dasjenige Radbekleidungsstück maßgeblich an den Stellen zu verbessern, das den direkten Kontakt zum Rad herstellt und damit einen maßgeblichen Einfluss auf Spaß oder Leid auf dem Rad haben: den Sitzbereich. Hier wollen wir einen tiefgreifenden Unterschied und Mehrwert schaffen. In der Entwicklung ging es dann über erste Verbesserungen im Feuchtigkeitsmanagement und der zweilagigen Konstruktion immer weiter. Dabei kam die Idee auf, die Polsterkerne auszutauschen und zu individualisieren. Welche Faktoren die individuelle Konfiguration der Sitzpolster schließlich bestimmen, das haben wir im Zuge von vielen Hunderten Sitzdruckmessungen untersucht. Auch heute noch können Kunden in unserem Factory Store in Albstadt eine solche Sitzdruckmessung vornehmen lassen – bitte Termin vorher vereinbaren. In der Auswertung aller Messergebnisse haben wir einen starken Zusammenhang mit den Faktoren Körpergewicht, Sitzposition und Satteltyp erkannt. Das erlaubt es uns heute, auch über einen Online-Polster-Konfigurator die richtige Polsterstärke auszuwählen und so die passende, individuelle Hose online zu verkaufen. Und durch den einfachen, kostenlosen Austausch, kann jeder sein optimales Setup testen oder bei Veränderungen an Sattel, Fahrrad oder Gewicht neue Polster bestellen.

Bei der Bestimmung der richtigen Polsterstärke orientieren wir uns am Druck(schmerz), den ein durchschnittlicher Mensch auf Dauer gut aushalten kann. Aber uns ist klar, dass es da zum Teil individuelle Abweichungen von der Norm gibt. Vielfahrer mit hohen Belastungsspitzen sind oft weniger empfindlich als Gelegenheits-Radfahrer. Deshalb gibt es unsere Sitzgarantie mit kostenlosem Polstertausch.

Ihr habt auch immer neue Innovationen im Blick und verfolgt die aktuellen Trends mit; wie beispielsweise Funktionsstoffe, die den Schweiß der Haut erfassen und analysieren können. Könnt ihr für meine Seite einen kleinen Einblick gewähren, woran ihr aktuell arbeitet und worauf wir uns demnächst freuen können?

Seit Ostern gibt es ein neues evere Radtrikot (€100), Dieses überzeugt mit technischen Stoffen mit hoher Feuchtigkeitsleitung und gleichzeitig einem sehr geringen Gewicht.

Die von dir angesprochene smarte Bekleidung ist sicherlich eines der großen Zukunftsthemen. Aber bis die Stoffe und Technologien soweit sind, wird es noch eine Weile dauern.

Welche Rolle spielt für euch eine nachhaltige, ökologische Produktion? 

Wir tragen bei everve kein nachhaltiges Zertifikat. Das liegt primär am dafür nötigen Aufwand, der für ein Unternehmen unserer Größe noch unverhältnismäßig ist. Aber wenn man sich wie wir entscheidet, lokal zu produzieren, dann hat das immer einen Nachhaltigkeits- und Ökologie-Aspekt, der uns auch persönlich sehr wichtig ist. Angefangen bei einer fairen Produktion, zu fairen Löhnen. Und auch durch die Herkunft unserer Materialien fast ausschließlich aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich und Italien erfüllen wir hohe ökologische Anforderungen. Das gewährleisten strenge Regulierungen und hohe Standards in den Ländern. Hinzu kommen kurze Transportwege. Lokale Zulieferer und Partner, die uns in einzelnen Produktionsschritten und bei der Veredelung unterstützen, befinden sich in einem Umkreis von ca. 30 Kilometern. Zu guter Letzt spielt in Sachen Nachhaltigkeit das Thema Direktvertrieb eine Rolle: Bestellt ein Kunde bei uns ein Produkt, dann geht das Teil aus der Produktion bei uns im zweiten Stock in den Versand im Erdgeschoss und dann direkt nach Hause.

Vielen lieben Dank an das gesamte everve-Team für die Einblicke in euer Unternehmen und für die Zeit des Interviews!

Falls du direkt für diese Reihe selbst spannende Unternehmen kennst, die ich mir mal näher anschauen sollte, lasse es mich gern wissen. Du bist aber natürlich auch gern eingeladen, mir deine Lieblingsmarken vorzustellen. Vielleicht kennst du ja everve bereits sogar?

Radtraining in den Alpen mit everve Radsport Bekleidung

P.S. Werbung: Die Fotos sind in meinem kleinen Trainingslager im Kaiserwinkl entstanden. Dort habe ich zahlreiche Kilometer mit der evere me-Radhose und dem one-Trikot gesammelt. Beides wurde mir von evere zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Mit dabei waren ebenfalls mein Powertap Leistungsmesser und Garmin Forerunner 935.

HAT DIR DER BEITRAG GEFALLEN? ICH WÜRDE MICH SEHR FREUEN, WENN DU IHN AUF DEN SOZIALEN MEDIEN WIE FACEBOOK, TWITTER UND GOOGLE+ TEILT. VIELEN LIEBEN DANK DAFÜR!

Alle hier gezeigten Fotos wurden von meinem Fotografen Olli erstellt. Die Rechte an diesen Aufnahmen liegen bei ihm und mir. Eine weitere Nutzung ist nur in Absprache mit uns möglich.

Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett.

Olli | Fotograf & Grafiker

Als Fotograf & Grafiker von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit der Athletin ‚Din‘ immer auf der Suche nach der nächsten sportlichen Herausforderung und den interessantesten Bildmotiven. Außerdem kümmere ich mich darum, die hier vorgestellten und getesteten Produkte und Sportbekleidung interessant abzulichten. Neben meiner Fotografie bin ich oft selbst sportlich unterwegs. Ich sitze sehr gern im Rennradsattel oder schnüre als Alternativtraining auch schon mal hin und wieder die Laufschuhe. Schaut gern auch auf meiner Facebook-Seite vorbei, auf der ich immer wieder neue Eindrücke mit euch teile.

23 Gedanken zu “Made in: Deutschland – das Radsportbekleidungsunternehmen everve

    • Habe ich direkt ergänzt. Primär wollte ich in diesem Beitrag aber auf die Innovation, die Entwicklung und das Unternehmen selbst hinweisen. Aber ja, bei Sportbekleidung kann man wirklich Geld lassen bzw. habe ich bereits über die vergangenen Jahre ordentlich Summen ausgegeben.
      Die Trikots finde ich im Vergleich zu anderen, die ich mir bereits über die vergangenen Jahre gekauft habe, recht günstig. Die Hose bewegt sich schon im oberen Bereich, ist aber tatsächlich fast genauso kostspielig wie meine Skins oder sogar günstiger als alles, was ich bis jetzt von Rapha gekauft habe. Definitiv etwas, das ich mir selbst auch kaufen würde. Da stimmt einfach für mich die Qualität und die Sitzpolster machen es zu einer besonderen Hose.

      • Ich find solche Tipps such immer spannend. Meine Radkleidung besteht aktuell aus Schnäppchen, bei 1,62m passe ich hin und wieder in XS und damit die Reste. Bin aktuell noch am Testen, man merkt viele Unterschiede ja auch erst nach etlichen km. Jetzt steht aber erst mal ein Bikefitting an, Budget ist also erst mal aufgebraucht. Aber das Wechselpolster merk ich mir.

        • Also da wäre sicher das Trikot etwas. Die fallen klein aus.
          Auf jeden Fall zeigt sich nach einigen Kilometern erst, wie es um die Qualität bestellt ist. Eine intensive Radsaison bei mir lässt mich ziemlich gut einschätzen, wie diese ist.
          Bikefitting fand ich super spannend und sollte auch mal wieder eins machen lassen. Mein letztes ist schon einige Jahre her.

  1. Super Beitrag und coole Idee, eine neue Reihe „Made in Deutschland“ zu starten und kleineren und vielleicht nicht do bekannten Firmen eine Bühne zu bieten. Es gibt sicher viele solcher Unternehmen, die tolle, innovative Produkte anbieten und die es verdienen, mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, um sich neben den großen Playern behaupten zu können. Gerade auf Messen bei Marathons und Co. findet man immer mal wieder solche Unternehmen.

  2. Ich habe vor ein paar Tagen Dein Interview im „BEVEGT“ Podcast gehört. Da bin ich neugierig geworden und stöbere nun erstmals aus Deiner Seite. Mein erster Eindruck: tolle Beiträge! Zu everve: Ich finde die Marke außerordentlich sympathisch. Von der Hose und der Weste bin ich begeistert. Das Trikot hatte leider eine etwas merkwürdige Passform (Länge ok, warf aber auf der Vorderseite große Falten). Die Qualität ist top und der Service (bis hin zur sehr ansprechenden Verpackung) super.

    • Hallo Tom,

      das freut mich wirklich sehr zu hören. Schön, dass du über den Podcast mit dem bevegt-Team auf meine Seite gefunden hast. Danke auch direkt für dein Kompliment.

      Die Weste habe ich mir nur mal angeschaut, aber noch nicht getragen. Steht aber auch auf meiner Wunschliste. Westen für das Radtraining mag ich super gern, weil ich gern freie Arme habe, wenn es die Witterung zulässt. Schade, dass das Trikot nicht saß. Da würde ich dann auch nur dran rum zippeln. Das mit dem Service ist wirklich wunderbar. Stimmt. Viel Freude auch weiterhin mit deinen Sachen.

  3. Hey Din! Interessante Serie, ich bin schon gespannt auf die weiteren Firmen, die Du vorstellst. Verve kannte ich schon, aber natürlich nicht so ausführlich. Ich hab gerne Sachen von Toni Mara, die könntest Du Dir auch mal ansehen… sind auch aus Deutschland, soweit ich weiß!
    Ganz liebe Grüße,
    Claudi

  4. Hört sich sehr spannend an. Ich bin Mal gespannt, habe mir die Hose jetzt bestellt. Der Kontakt mit Everve war auf jeden Fall sehr hilfreich.

    • Hi Christina, das ist großartig. Halte mich mal auf dem Laufenden. Ich bin die letzten zwei Wochen mit der Hose auch schon wieder um die 300km unterwegs gewesen. Sowohl mit dem Renner als auch mit TT. Beides toll gewesen,… Dir viel Spaß mit der Hose.

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