Ich wünsche euch ein Jahr voller Entdeckungen

Mit meinen Neuhjahrsbeiträgen möchte ich mich jedes Jahr aufs Neue bei euch Lesern und all den Menschen um mich herum bedanken, die mir zu jeder Zeit zur Seite stehen. Deshalb bin ich immer auf der Suche nach einigen besonderen Worten und Wünschen, die euch den Beginn eines neuen Jahres versüßen und meine Dankbarkeit für euch zum Ausdruck bringen. Passion für etwas Besonderes, das euer Leben versüßt, Motivation und Glücks-Momente, die über einen Augenblick hinweg fortdauern oder ein mit Freude sprudelndes Herz haben euch hoffentlich die letzten Jahre begleitet. 

Heute möchte ich euch in ein Jahr voller Entdeckungen einladen – Entdeckungen über euch selbst, was in euch steckt und was ihr alles vermögt zu schaffen. Auch wenn sich nicht der Berg versetzen lässt, so lassen sich doch sehr wohl eure Grenzen verschieben.

Entdeckungen und Grenzen können so vielfältig sein. Uns kann es in die Welt hinaus ziehen und wir können Abenteuer erleben. Wir können kleine Überraschungen tagtäglich in unserem Leben oder während eines Trainings miterleben. Wir können aber auch uns selbst entdecken, neue Seiten an uns kennenlernen und vielleicht all das erkennen, was uns zurückhält. Vielleicht ist es das so viel größere Glück unsere persönlichen inneren wie äußeren, mentalen und körperlichen Grenzen auszuloten als hinaus in die Welt zu ziehen.

Im vergangenen Jahr habe ich zwei ganz entscheidende und wirklich überraschende Entdeckungen gemacht. Es war nichts Weltbewegendes, aber etwas was mich zum Nachdenken brachte und mir tatsächlich einige meiner Grenzen aufzeigte! Ihr habt sicher mitbekommen, dass ich nach einigen Jahren im Triathlonsport den Schritt zu meiner ersten Langdistanz gewagt habe. Das war ein kaum zu beschreibendes Erlebnis, sowohl die Vorbereitung bis hin zum Tag X und natürlich der Wettkampf selbst. Ich habe an keinem Tag, in keinem Training und während des Ironmans daran gezweifelt, dass ich das nicht schaffen könnte. Mein Weg über die vergangenen Jahre musste einfach genau dort enden. Was mich aber tatsächlich so unglaublich zuversichtlich stimmte, das scheinbar Unmögliche tatsächlich zu schaffen, war die Gewissheit der anderen, dass ich das kann. Zwei Ereignisse im Herbst haben mir gezeigt, dass dem genau SO ist!

Ich weiß, was ich zu können vermag, aber mir fehlt sehr oft das Vertrauen zu mir selbst. Damit meine ich nicht Selbstvertrauen. Ich habe miterlebt, wie unglaublich leicht es mir fällt, anderen zu vertrauen. Beim ersten Mal war ich nur etwas verwundert über meinen Mut, der sich letztlich auch nur als Vertrauen in andere herausstellte. Genau in dem Moment, als ich regelrecht vor dem Kopf gestoßen wurde mit dem zwar irgendwie überlegten aber doch schon fast blinden Vertrauen in andere, habe ich gemerkt, dass nicht ich es bin, auf die ich höre. Ich bin nicht leichtgläubig, sichere mich ab. Aber wenn ich das Gefühl habe, dass nichts schief gehen kann, dass ich mich wohl fühle, lege ich mein Vertrauen liebend gern mit ganzem Herzen in die Hände von anderen – statt mir selbst zu vertrauen! 

– statt meinem Herzen zu folgen, statt meinem Bauchgefühl zu trauen, statt tatsächlich auf mich selbst zu hören, statt mich auf mich selbst einzulassen, statt meine Komfortzone zu verlassen, statt einen Schritt ganz mit mir selbst nach vorn zu machen, statt meinem Körper zu vertrauen und meine Grenzen einfach ein Stück von mir wegzuschieben.

Alle Bilder könnt ihr zur Vergrößerung anklicken. 

 

Achtsamkeit sich selbst gegenüber und Bewusstheit für die Situation haben sicher dafür gesorgt, dass ich genau dieses Vertrauen in andere als meine Komfortzone entlarvt habe, die ich ungern verlasse, die ich aber in diesem Jahr hinter mir lassen möchte. Schließlich warten ganz bestimmt weitere interessante Entdeckungen in mir und dort draußen. Denn die Berge, vor allem all jene die in weiten Ozeanen liegen, haben es mir wie die See selbst angetan und wollen erobert werden. Am Rand eines solchen Gebirges zu stehen, kann schon etwas Furchterregendes sein. Für mich sind es selten die Anstiege und Höhen, die mich ängstigen als vielmehr die Abfahrten. Ich werde da sicher nie ein Künstler an den Bremsen und in der Kurvenlage werden, aber vorsichtig rollen lassen und durchaus auch mal meine Grenzen und Bremsen antesten, kann und möchte ich schon. Das Frühjahr wird sicher wieder hügelig für mein Fuji und mich. Auch dort warten wieder Abenteuer, die ich mit großen, staunenden Augen, mit ordentlich Aufregung im Gepäck, mit unzähligen Emotionen, mit einer beherzten Portion Mut und vor allem jeder Menge Vertrauen zu mir selbst und der Möglichkeit tatsächlich meine Grenzen einen Tick zu verschieben, während ich den wartenden Berg erklimme, erleben möchte.

Ich hoffe, ihr könnt in diesen Worten auch lesen, dass sich an meiner Herzenseinstellung und meinem Hunger nach mehr, vor allem nach mehr Triathlon, nichts geändert hat. Ich wünsche mir für euch, dass ihr genau diese Leidenschaft auch in euch spürt und der Appetit auf mehr niemals verloren geht – sei es in eurem Leben oder bei eurem Sport. Mit Hingabe und Beständigkeit kann auch 2017 ein ganz wunderbares Jahr voller schöner Herausforderungen werden.

ICH WÜNSCHE EUCH: 

Ein Jahr voller Entdeckungen, die euch zu euch selbst führen, euch innere wie äußere Grenzen überwinden lassen. Genießt die Hingabe zu allem, was ihr liebt. Lebt bewusst und schöpft Kraft und Ruhe aus Beständigkeit. Kostet das in vollen Zügen mit voller Bewusstheit, mit Begeisterung und offenem Herzen aus, was eure Passion ist und euch aufblühen lässt. Kommt fit und gesund durch die neue Saison, genießt mit voller Freude jeden Moment und lasst euch von Enttäuschungen nicht unterkriegen. Seid offen für Neues, für Abenteuer, für Überraschungen und vielleicht auch dafür, euch selbst zu überraschen.  

LASST ES EUCH RICHTIG GUT GEHEN 

UND GENIESST DAS NEUE JAHR 2017 MIT VIELEN ENTDECKUNGEN!

Hattet ihr einen ebenso beschwingten Start in das neue Jahr wie ich? Ich war eine kleine Laufrunde in meinen FiveFingers drehen und habe mich köstlich auf schmalen Pfaden quer durch die Landschaft zwischen Sonne und dicken Wolken amüsiert. Folgt mir gern auf Instagram für genau solch kleine Momente, die ich dort täglich teile: EiswuerfelImSchuh.

 

Lasst euch durch meine Pinterest Boards, die  Eiswuerfel Im Schuh Sammlung, noch mehr im neuen Jahr motivieren und inspirieren. Ich sammle dort Tipps und Tricks rund um die Themen Sport, gesundes Lebens, Motivation und und und. Oder lasst euch hier auf meiner Seite zu Selbstentdeckungen und anderen Abenteuern motivieren.

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Alle hier gezeigten Bilder wurden von meinem Fotografen Olli erstellt. Die Rechte an diesen Bildern liegen bei ihm und mir. Eine weitere Nutzung dieser Bilder ist nur in Absprache mit uns möglich.

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..‘Din’ ist Gründerin von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

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..‘Olli’ ist Fotograf & Grafiker von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Fotograf & Grafiker von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit der Athletin ‘Din’ immer auf der Suche nach der nächsten sportlichen Herausforderung und den interessantesten Bildmotiven. Außerdem kümmere ich mich darum, die hier vorgestellten und getesteten Produkte und Sportbekleidung interessant abzulichten. Neben meiner Fotografie bin ich oft selbst sportlich unterwegs. Ich sitze sehr gern im Rennradsattel oder schnüre als Alternativtraining auch schon mal hin und wieder die Laufschuhe. Schaut gern auch auf meiner Facebook-Seite vorbei, auf der ich immer wieder neue Eindrücke mit euch teile.

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Eiswuerfelimschuh Nadin Triathletin Yogalehrin Autorin

Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett.

13 Gedanken zu “Ich wünsche euch ein Jahr voller Entdeckungen

  1. Hach! So, so schöne Worte und Geschichten. Ich wünsche Dir ebenfalls eine Zeit mit vielen schönen Entdeckungen. Man darf halt vor sich selbst keine Angst haben; ich glaube, viele Menschen laufen auf Sparflamme aus blankem Horror vor der eigenen Tiefe, Kraft oder Kreativität. Auch ich bin nicht ganz unschuldig und wandere gern entlang der comfort zone 😉 Entdeckungen sind eine schöne Weise, ebendiese comfort zone Stück für Stück zu verlassen! <3

    • Herzlichen Dank! Das freut mich sehr zu lesen. Diese Angst ist für viele auch oft gar nicht fassbar als solche, weil man sich leider all zu selten wirklich Zeit ganz für sich selbst nimmt. Diese Komfortzone ist natürlich auch nicht gerade unerheblich daran mitbeteiligt. Aber der erste Schritt ist ja auch irgendwie immer erst einmal, genau diese zu entlarven. Wir wissen ja zum Glück drum. Eine schöne Entdeckungsreise wünsche ich dir.

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