Training Oktober 2015 – Ruhemonat

Ich konnte in diesem ruhigen Monat recht viel erleben, dennoch trainierte ich vergleichsweise wenig. Zurückblickend kommt es mir vor, als hätte ich genauso viel trainiert wie immer, aber das liegt einfach nur daran, dass so viele kleine beziehungsweise kurze Einheiten zusammen kamen und sich besonders Anfang Oktober die Ereignisse förmlich überschlugen. 

Eigentlich hatte ich mir den Oktober etwas anders vorstellt. Ich wollte es ruhig angehen lassen, aber dennoch deutlich mehr trainieren, als nun zusammengekommen ist. Die gesamten Trainings absolvierte ich innerhalb der ersten drei Wochen, die immer wieder unterbrochen wurden. Zwei Tage Rückreise von Hawaii, dazu Jetlag, kürzere Reisen, mehr Jetlag und noch mehr Jetlag. Die letzten Tage des Monats hatte es mich dazu wirklich ziemlich schlimm erwischt, so dass ich mich tagelang kaum rühren konnte. Mein Bett war mein bester Freund. Der November startet deshalb auch sehr gemächlich und es wird wohl noch eine ganze Weile dauern, bis ich wieder richtig loslaufen kann.

Anfang des Monats Oktober kamen auch keine großen Zahlen zustande. Stattdessen gab es gefühlt eben hundert kurze Einheiten, wann immer sie gerade passten. Mehrmals die Woche habe ich mich an Stabitrainings erfreut. Das hat unendlich gut getan und spürbar etwas gebracht. Ich hoffe, dass ich nicht nur beim Schwimmtraining in Zukunft davon profitieren werde. Schon bald werde ich wieder an einem Schwimmseminar mit den MyGoal Trainern teilnehmen. Das soll auch die Grundlage für den Winter und die längeren Einheiten bilden. Ich bin gespannt.

Alle Schwimmeinheiten habe ich im Oktober im Pazifik absolviert. Eine wahre Freude. Es hat so viel Spaß bereitet! Jeder Meter ein Genuss. So war es auch beim Ho`ala Schwimmen. Ein Schwimmwettkampf, der eher ein Training war. Ihr könnt euch sicher meine Begeisterung vorstellen, dass ich nun wieder in die Halle soll. Sobald ich wieder auf den Beinen bin, steht aber Schwimmen auf dem Plan. Ich möchte nicht all zu sehr abreißen lassen. Zu den irgendwie wenig erscheinenden Pazifikkilometern, kommen noch einige Schnorcheleinheiten. Die habe ich nicht natürlich nicht gestoppt. Aber ein paar Meter waren es schon. Zumindest so viele, dass Hände und Füße jedes Mal ordentlich schrumpelig waren. In der Übersicht fehlen übrigens gut 4km beim Schwimmen und 10km beim Laufen, da die Wettkämpfe nicht einbezogen und separat ausgewertet werden.

Damit komme ich auch direkt zum Laufen. Den Path Run konnte ich mir auf Big Island selbstredend nicht entgehen lassen. Das musste einfach sein. Die Laufschuhe schnürte ich recht häufig, auch wenn meist nur kurz. Die ersten Tage des Monats aber jeden Tag. Kona rannte ich rauf und runter. Leider nützt es alles nicht. Ich bin noch zu kränklich. Deshalb werde ich in diesem Jahr nicht am Teltow Lauf teilnehmen. Eigentlich ein Unding nach vier Jahren mit Podiumsplätzen! Aber ich habe eine schöne Alternative gefunden. Ende des Monats geht es runter zum Tropical Island zum „Lauf in die Tropen „. Ich freue mich!

Eine interessante Erfahrung war, dass ich lediglich eine kurze Radtraining absolvierte. Gut, das lag vermutlich daran, dass ich auf Big Island nur mit Beach Cruisern unterwegs war und zu Haus angekommen erst weiter Reisen musste und anschließend im Bett landete. Auch hier gilt, sobald ich wieder fit bin, geht es weiter. Ich möchte unbedingt mit meinem schwarzen Flitzer noch einmal raus! Das muss klappen.

EiswuerfelImSchuh_Trainingsauswertung_Oktober_2015_Triathlon-Yoga

Was mir richtig gefehlt hat, war Yoga. Nicht eine Minute habe ich auf der Matte verbracht. Um so mehr freue ich mich, im Dezember an einem Workshop teilnehmen zu können und jetzt endlich wieder loszulegen. Gleiches gilt für das Thema Meditation. Da muss ich immer husten. Komisch, wie das wohl kommt?! Aber ich gebe mir Mühe – also Mühe es nicht zu vergessen und irgendwie den Einstieg zu finden.

Erkenntnis des Monats:

Wenig kann auch viel sein.

 

Und was ist sonst noch so passiert?

Es gäbe an dieser Stelle dieses Mal so unglaublich viel zu erwähnen.

Deshalb nur kurz: stöbert in meinem Blog. Es war viel los.

 

Bild: Trainings-Grafiken erstellt mit Sportics.

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..‚Din‘ ist Gründerin von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitter, Pinterest, Instagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

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Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

4 Gedanken zu “Training Oktober 2015 – Ruhemonat

  1. Na, dein Training ist immer so vielseitig, da dürfen es auch mal ein paar Kilometer weniger als sonst sein, zumal, wenn so viele spannende Ereignisse „drumherum“ stattfanden! Komm’ wieder gut auf die Beine und ins gewohnte Training!

    • Hallo Andreas,

      ja, genau. Das denke ich auch. Momentan spielt Technik wieder eine große Rolle. Der vergangene Monat war aber tatsächlich so ereignisreich. Das Training läuft locker wieder an, aber es ist tatsächlich ganz schön schwierig wieder gut reinzukommen. Aber das kennst du ja sicher auch.

    • Hallo Frank,

      das ist ja lieb, dass du dich erkundigst. Ja, in der Tat bin ich wieder recht fit. Ich muss nur langsam wieder an intensiven Belastungen arbeiten. Das fällt mir ja mit dem Asthma nach Erkältungen besonders schwer. Grundlagen laufen aber bereits wieder wie von allein.

      Viele Grüße und bis bald,
      Din

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