Training April 2015 – Alles, was ging

Manche Monate Rollen einfach. In jeglicher Hinsicht. Dann verfliegen sie aber nicht selten in Windeseile. So wie der April und die zahlreichen Trainingseinheiten und -stunden an mir regelrecht vorbei schossen. Wie das passierte, weiß ich auch nicht so recht. Nicht immer lief alles nach Plan. Aber ich habe versucht dran zu bleiben, meine Trainingsvorgaben zu erfüllen, Spaß zu haben und mich so gut es eben ging auf mein erstes Saisonziel vorzubereiten. 

Insgesamt sind mehr als 55 Stunden zusammen gekommen. Schuld daran sind in erster Linie die längeren Radeinheiten. Aber auch beim Laufen ist einiges zusammen gekommen. Unzufrieden bin ich aber gerade mit meiner Lieblingsdisziplin Laufen. Die Erkältungspause klaute mir zwei Wochen im März. Im April konnte ich einfach nicht aufschließen. Sprich: ich kam einfach nicht aus dem Keks. Ich habe wie bei den anderen Disziplinen sehr viel Wert auf Qualität gelegt. Das hieß viele Intervalle und kraftintensive Trainings wie Treppenläufe. Ich habe mir sogar regelmäßig den Weg zu einer Tartanbahn gemacht, um dort kurze Intervalle in anderer, motivierender Umgebung zu absolvieren. Als ich diese Zusammenfassung begonnen hatte, war mir nicht wirklich klar, dass sich das tatsächlich noch auszahlen würde. Nun weiß ich aber, dass es sich richtig gelohnt hat, wie ich beim 70.3 Ironman auf Mallorca erfahren durfte.

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Den Halbmarathon musste ich noch sausen lassen. Zu sehr steckte die Erkältung, der Heuschnupfen und das Asthma in meinen Knochen. Ein idealer Frühling wie vergangenes Jahr sieht anders aus. Der Frust stand mir zuweilen bis zur Oberkante, aber wenn der Körper nicht kann, braucht er auch nicht. Zu allem Unglück musste ich dann auch kurz vor Ende des Monats zwei Tage ausfallen lassen, weil ich mir da etwas sehr seltsames mit dem Magen eingefangen hatte… Ansonsten hätte ich auch beim Laufen mit 200 Kilometern eine schöne runde Summe für den April zusammen bekommen.

Beim Schwimmen lief es um so erfreulicher. Ich habe noch nie so viele Kilometer zurückgelegt. Außer im Mai 2013. Ich glaube, da hatte ich den unglaublichen Druck der Olympischen Distanz im Rücken, die im Juni folgte. Gerade bei langen Einheiten merke ich das deutliche Plus an Bahnen. Auch das hat sich bei der Mitteldistanz als Saisoneinstieg ausgezahlt!

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Bei den Schwimmintervallen schone ich mich auf jeden Fall wirklich nicht. 25 oder 50m in einem Tempo, bei dem mir schwindelig wird und ich wirklich eine Pause oder den Rest der Bahn ruhiges Schwimmen brauche, um nicht zu ertrinken. Bei längeren Abschnitten geht es wörtlich gesehen rund mit der Rollwende. Das kostet und schont zugleich Reserven. Ich hoffe, dass ich daran im kommenden Winter weiter arbeiten kann. Die Hallensaison ist nun beendet. Die Bäder in meiner Umgebung geschlossen. Für mich heißt es ab jetzt Freiwasser. Super. Das wird toll! Strand und so. Ihr wisst schon: Was Julimädchen eben so lieben! -obwohl ich befürchte, dass die ersten Einheiten schmerzhaft kalt werden!

Absolutes Highlight beim Radtraining war natürlich das Kirschblütenfest in meinem Kiez.

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Aber auch die Ausfahrten auf den Landstraßen und rings um den Wannsee haben mir viel Freude bereitet und zahlreiche Stunden und Kilometer zusammengebracht. Jedes Wochenende zwei Mal auf dem Rad zu sitzen, die Freiheit genießen zu können und zugleich zu trainieren ist unbeschreiblich schön. Auch hier gab es selbstredend Intervalle – lang, kurz, Hügel,…

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MyGoal Trainierin Anke ist – wie bei allen Sportarten – sehr kreativ und abwechslungsreich. So sind auch immer schnell die Stabi- und Athletikeinheiten absolviert. Ebenso großartig war das Training mit der Slendertone Gruppe im Berliner Vabali Spa. Nicht nur der Ort, sondern auch das Training selbst. Naja und Yoga geht natürlich auch immer wie von allein. Nur die Sache mit der Meditation. Da möchte ich keine Worte drüber verlieren. Besser ausgedrückt: dafür habe ich keine…

Erkenntnis des Monats:

Selbst wann man gefühlt kaum trainiert, kommt einiges an Kilometer und Stunden zusammen.

Den Spaß, den ich dabei hatte, ließ die Zeit und die Distanzen zur wirklichen Nebensache werden.

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Und was ist sonst noch so passiert?

Lust auf mehr Triathlon und vielleicht ein kleines Trainingslager zu Haus? Das geht natürlich auch, wenn ihr euch nur aufs Laufen oder Schwimmen konzentrieren möchtet. Einige Tipps, wie ihr so ein Mini-Camp vorbereitet und was mir hilft, das intensive Training gut durchzustehen, findet ihr hier:

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Wie verlief der April bei euch und was liegt bei euch im Mai an? Das Jahr vergeht schon wieder so unfassbar schnell. Ich bin nun mit unendlich vielen Eindrücken im Gepäck heimgekehrt und quasi mitten in meiner Saison. Wie sieht es bei euch aus? Wettkampf, Training oder einfach fit bleiben?

EISWUERFELIMSCHUH - IronMan Mallorca 2015 Geschichten im Gepäck

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Bild: Trainings-Grafiken erstellt mit Sportics.
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..‘Din’ ist Gründerin von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

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..‘Olli’ ist Fotograf & Grafiker von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Fotograf & Grafiker von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit der Athletin ‘Din’ immer auf der Suche nach der nächsten sportlichen Herausforderung und den interessantesten Bildmotiven. Außerdem kümmere ich mich darum, die hier vorgestellten und getesteten Produkte und Sportbekleidung interessant abzulichten. Neben meiner Fotografie bin ich oft selbst sportlich unterwegs. Ich sitze sehr gern im Rennradsattel oder schnüre als Alternativtraining auch schon mal hin und wieder die Laufschuhe. Schaut gern auch auf meiner Facebook-Seite vorbei, auf der ich immer wieder neue Eindrücke mit euch teile.

Eiswuerfelimschuh Nadin Triathletin Yogalehrin Autorin

Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

6 Gedanken zu “Training April 2015 – Alles, was ging

  1. Hallo Din, an deine Aktivitäten komme ich natürlich längst nicht heran. Das ist ja auch normal; für einen Triathlon z.B. muss man viel mehr und vielseitiger trainieren. Deshalb habe ich alle Hochachtung davor.

    Auch ich habe im April und Mai für meine Verhältnisse ein relativ straffes Programm absolviert. Fühle mich derzeit sehr gut und mein Ziel sind die Hessischen Seniorenmeisterschaften Anfang Juni.

    Und am Sonntag war ich auch bei einem Triathlon. Habe mir als Zuschauer richtig Geschmack geholt. Ich denke, bald ist es auch bei mir einmal so weit – zumindest als Staffel, dafür muss ich nur noch die richtigen Partner finden 🙂

    Weiterhin dir viel Spaß und Erfolg bei all deinen Wettbewerben und natürlich körperliche Fitness und Gesundheit.

    • Hallo Robert,

      wieder einmal schön, von dir zu hören!

      Das stimmt natürlich. Ein Triathlon erfordert ein sehr vielseitiges Training, aber ich muss auch sagen, dass mich das gerade auch beim Laufen zu einer wirklich besseren Läuferin macht.

      Es ist schön zu lesen, dass du mit dem straffen Programm gut zurecht kommst und dass es dir wieder gut geht. Ich halte dir weiterhin die Daumen, dass deine Vorbereitungen für die Meisterschaften gut laufen. Klar, ich bin auch sehr gespannt, was du berichten wirst. Weiß du schon, in welchen Disziplinen du an den Start gehen wirst?

      Also das mit dem Triathlon solltest du dir unbedingt überlegen. Hat man erst einmal daran Geschmack gefunden, gibt es fast kein Zurück mehr. Ich kenne keinen, der dabei nicht “Blut geleckt” hat.

      Ganz vielen lieben Dank! Wir lesen uns.
      Din

  2. Hi Din, ja ich lese gerne bei dir mit. Ist für mich äußerst interessant und auch motivierend! Ich glaube, dass ich schon von dem Virus “Triathlon” infiziert bin :-). Meine Überlegungen gehen nämlich immer mehr in diese Richtung.

    Vorläufig ist mein Training immer noch auf die Sprintstrecken ausgerichtet. Bei den Hessischen Seniorenmeisterschaften gehe ich über die 100 und 200 Meter an den Start. Werde natürlich darüber berichten. Die Vorbereitungen laufen bisher sehr gut. Mein letztes Trainingsprogramm werde ich die nächsten Tage ebenfalls hier noch vorstellen. Schade, dass sich der Sprint nicht mit den Langstrecken verträgt. Irgendwann muss man sich entscheiden.

    Sollte es im Sprintbereich nicht mehr so laufen wie gewünscht oder erhofft, um so schneller werde ich auf die Langstrecken umsteigen. Auf jeden Fall werde ich zunächst die Hessichen Anfang Juni und dann noch die Kreismeisterschaften Mitte September mitnehmen. Außerdem würde ich zu gerne einmal bei Europameisterschaften teilnehmen; zumindest einmal dabei sein.

    Du siehst, ich habe noch viel vor. Die richtige Entscheidung trifft man auch oft durch Zufall. Bin selbst mal gespannt, wo ich irgendwann lande.

    Schön auch von dir zu hören bzw. deine Kommentare zu lesen. Wir bleiben dran.
    Sportliche Grüße
    Robert

    • Bei Triathlons gibt es ja auch super Sprint Wettbewerbe. Falls du dazu Fragen hättest, einfach melden. Also ich damals meinen ersten Jedermann Tri absolviert habe, gab es anschließend kein Halten mehr.

      Schön, dass es so gut läuft und die Daumen sind für beide Distanzen schon einmal fest gedrückt. Das mit der Em hört sich ja klasse an. Das wäre ja was!

  3. Ja danke! Ich werde auf jeden Fall von den Hessischen berichten. Und sollte es mit einer EM einmal klappen, werde ich vor lauter Vorfreude platzen. Das bekommt ihr alle mit – versprochen.

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