Garmin Forerunner 920XT – Review

Der Forerunner 920XT stellt die neuste Generation von Sportuhren für Triathleten und Multisportler aus dem Hause Garmin dar. Jeder Armzug, jede Pedalumdrehung, jeder Schritt von der Start- bis zur Linie wird aufgezeichnet und zur Analyse bereitgestellt. Neben der Änderung des Designs gibt es einige neue Funktionen. Updates von technischem Zubehör für den Sportler können aufregend sein. Müssen aber nicht. Wie sich die neue GPS Multisportuhr bei meinem Test schlägt, habe ich im Folgenden zusammengefasst.  

Die vergangenen Jahre bin ich mit meinem Forerunner 610 sehr glücklich gewesen. Funktion, Design, Touch-Display – für mich hat alles soweit gestimmt. Laufen und Radfahren waren ohne Kompromisse möglich, selbst Freiwasserschwimmen habe ich mit ihm trainieren können. Etwas umständlich, aber es ging. Als ambitionierte Triathletin habe ich lange überlegt, ob ich vielleicht doch in den 910XT investieren oder mich nach einer Alternative umschauen sollte. Die TomTom Multisport ist eine interessante Wahl und ich trainiere gern mit ihr. Aber als ich den Forerunner 620 das erste Mal in den Händen gehalten habe, stand fest: sobald der Forerunner 910XT ein Update erfährt, etwas kleiner, vielleicht sogar schicker ist und all die Funktionen vereint, die der 620er und der 910er bieten, gehört er mir. Entsprechend aufgeregt war ich, als ich von Garmin das Angebot erhielt, einen Prototypen des Forerunner 920XT in zwei Farbenvariationen ausprobieren zu können.

Alle Bilder könnt ihr zur Vergrößerung anklicken. 

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Was kann der neue Forerunner 920XT? Kurz zusammengefasst, bevor ich ins Detail gehe: Der Triathlon Partner am Handgelenk – eine Multisport GPS Uhr kombiniert mit einer Smart Watch und einem Fitness Tracker, die zusätzlich eine Vielzahl von Analysen hinsichtlich des eigenen Trainingszustandes und von Bewegungsmustern zulässt.

F U N K T I O N A L I T Ä T   A L L G E M E I N

Die für mich wichtigsten Funktionen zuerst: es gibt natürlich die bekannte Auto-Pause, Rundenanzeige, die Möglichkeiten von Intervalltrainings, Training in bestimmten Herzfrequenz- und Geschwindigkeitsbereichen. Alarme können den Trainingsvorgaben entsprechend definiert werden. Ziele können genau erstellt werden – egal ob es sich um eine Distanz, eine zu absolvierende Zeit oder eine bestimmte Menge verbrauchter Kalorien handelt. Dabei kann man einen Ton aktivieren oder den Forerunner 920XT kurz vibrieren lassen, um Grenzen oder Ziele anzuzeigen.

Anlegen eines Benutzerprofils mit seinen persönlichen Daten ist unbedingt zu empfehlen, um alle Funktionen auch optimal auszunutzen. Man kann natürlich für sich entscheiden, ob man diese online bei Garmin Connect öffentlich sichtbar machen möchte oder nicht.

Wen Garmin Forerunner bekannt sind, weiß sicher um die individuell einstellbaren  Display-Seiten. Als Basis stehen wieder Details wie zurückgelegte Distanz, Zeit, Herzfrequenz und Geschwindigkeit/Pace zur Verfügung. Darüber hinaus kann man aus einer Liste von über 100 Daten wählen und diese auf maximal 4 Datenfelder pro Seite mit maximal 4 Seiten anzeigen lassen. Hinzu kommen festgelegte Seiten für die Navigationsfunktion, den virtuellen Partner und die Uhrzeit. Die Variabilität gibt es natürlich bei jeder Sportart, die man auswählen kann. Die Konfigurationsmöglichkeiten sind also entsprechend umfangreich und mir persönlich fällt nichts ein, was ich vermissen würde. Die Seiten wechselt man ganz einfach mit den Pfeiltasten an der rechten Displayseite.

Die umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten bietet das Vorgängermodell auch, aber die Menüführung soll sich deutlich verbessert haben. Ich kann dazu leider nur sagen, dass ich ganz einfach direkt auf der ersten Menüseite meine aktuelle Sportart wählen kann. Ein Tastendruck genügt, um dort hin zu gelangen.

Ebenso einfach konnte ich alle meine Seiten konfigurieren. Ja, auch das mitten im Training…

So individuell wie man die Seiten zusammenstellen kann, kann man auch seine Trainings gestalten. Egal ob man läuft, auf dem Rad sitzt oder schwimmt; ob man sich drinnen oder draußen befindet. Die möglichen Sportarten, aus denen man wählen kann, sind: indoor und outdoor Schwimmen, Radfahren, Laufen und die Multisportfunktion. Zusätzlich kann man sich eigene Sportprofile anlegen, beispielsweise Fitness oder Athletiktraining.

Für die Lauffreunde unter uns, die sich gern navigieren lassen, gibt es eine gute Nachricht. Der neue FR unterstützt diese Funktion. Meiner Meinung nach etwas kryptisch, aber funktional. Auf einem neutralen Hintergrund wird ein Track, die aktuelle Position, das Zoomlevel und die Himmelsrichtung bzw. die Richtung dargestellt, in die man sich bewegen muss, um sein Ziel zu erreichen.

Zum Punkt Batterielaufzeit gibt es ein, zwei Worte mehr zu sagen. Die Akkulaufzeit im GPS Modus soll 24 Stunden betragen. Ich habe den FR einfach mal durchlaufen lassen. Leider hatte ich zwischenzeitlich nicht drauf geschaut und kann nicht genau sagen, wann exakt er ausgegangen ist. Aber mindestens zwanzig Stunden waren es. Für einen Ultralauf hat es bei mir nicht in der Testphase gereicht. Im neuen UltraTrac Modus soll der FR910XT nur noch ein Mal pro Minute ein GPS Update aufzeichnen. Dann soll man komfortabel über 40 Stunden laufen können. Trägt man den FR nur als Uhr und benutzt keine weiteren Funktionen, dann soll der Akku 16 Wochen arbeiten können. Natürlich kann man die Batterie auch schonen, indem man das GPS Signal ausschaltet, wenn man nicht im Freien trainiert; die Displaybeleuchtung deaktiviert, wenn man sie nicht zwingend benötigt.

In Sachen Konnektivität muss sich der FR 920XT nicht verstecken. Hier stehen Wlan, Ant+ und Bluetooth Smart zur Verfügung. Das spricht absolut für den neuen FR. Sowohl der Vorgänger, als auch die Fenix2 verfügen nicht über die Möglichkeit, Updates und Trainingsdaten per Wlan zu übertragen. Daten externer Sensoren (Watt, Herzfrequenz, Trittfrequenz) werden mit der ANT+ Schnittstelle übermittelt. Da hat die Fenix2 so ihre Probleme. Sie verfügt zwar über eine ANT und Bluetooth Schnittstelle, aber es kann nur eine genutzt werden. Sprich, wer einen Sensor aktiviert hat, kann nicht gleichzeitig mit dem Handy in Verbindung stehen und beispielsweise das Livetracking nutzen.

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Per ANT wird auch die Action Cam VIRB kontrolliert, so dass der FR als Fernbedienung dient. Bluetooth Smart wird bei der Kommunikation mit dem Handy genutzt und Wlan, um den FR automatisch mit Garmin Connect zu synchronisieren.

Garmin bleibt konsequent in Sachen Live Tracking. Das kennen vielleicht einige vom Edge810 o. 1000 oder dem FR620. Mit der Garmin Connect Mobile App kann man andere an seinem Training live teilhaben lassen. Wer Angst hat, plötzlich ungebetenen Besuch zu bekommen, kann auch nur an bestimmte Personen eine Email schicken lassen. Das Koppeln der Geräte funktioniert natürlich super einfach. App herunterladen, starten, Bluetooth nicht vergessen zu aktivieren, beide Geräte miteinander koppeln und schon kann es losgehen. Hat man sein Training beendet, wird selbiges auch direkt zu Garmin Connect geschickt. Einfach, schnell, praktisch. Genauso wie die WLAN-Funktion. Nicht nur Trainingsdaten lassen sich so schnell hochladen, sondern auch Updates installieren. Natürlich wird der Nutzer vorher vom FR „gefragt“, ob das jeweilige Update installiert werden soll. Dies muss man nur per Knopfdruck bestätigen. Das war auch bei mir direkt fällig, als ich den FR das erst Mal benutzte. Kabel sind da nicht mehr nötig, es sei denn, man möchte das Training manuell hochladen. Ein wichtiger Hinweis für alle ANT+ Stick Nutzer. Diese Technik wird für den Datenupload nicht mehr unterstützt. Ich hatte mich beim ersten Versuch gewundert, warum das nicht mehr funktioniert. Mit dem Kabel und der passenden Software (Garmin Express) ging es dann manuell aber genauso problemlos wie per Bluetooth und Handy oder per Wlan. Garmin setzt damit ganz klar auf Mobilität. Einen Computer soll man nicht mehr zwingend nutzen müssen.

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Die ewige Warterei, das Frieren im Winter, das ungeduldige Zappeln vor dem Training haben mit der automatischen Speicherung des nächstgelegenen Satelliten auch ein Ende. Dazu muss der Forerunner 920XT wie der 620 einfach nur kurz mit dem Internet verbunden gewesen sein.

Aus Versehen passiert beim FR920XT nichts: Trainings können nicht nicht-gespeichert werden. Es sei denn man entschließt sich dazu und aktiviert per Tastendruck Verwerfen. Aus dem Ruhemodus kann man den FR auch nicht einfach so aufwecken. Dazu gehört ebenfalls ein Tastendruck. Alles natürlich gewohnt einfach. Der FR navigiert einen praktisch durch alles.

Die Displaybeleuchtung kann man ebenfalls so aktivieren, dass sie dauerhaft an ist. Gerade in der dunkeln Jahreshälfte eine für mich sehr nützliche Funktion. Natürlich verringert das die Batterielaufzeit.

Wer im Wettkampffieber ist braucht an der Startlinie auch keine Angst zu haben, dass sich der FR einfach abschaltet. Erstens warnt er per Vibration und/oder Ton mehrmals bevor er ausgeht mit einem Countdown, den man abbrechen kann. Das kann man in der Aufregung schon einmal nicht mitbekommen. Deshalb gibt es wie beim FR620 die Option den Standby Modus von 5 Minuten, was die Standardeinstellung ist, auf 25 Minuten zu verlängern.

Die einzige Option, die ich ein wenig vermisst habe, ist die Konnektivität mit meiner Tanita Wage. Eventuell könnte es Anfang des kommenden Jahres eine Option für Entwicklung über „Connect IQ“ geben. Ich bin gespannt.

F I T N E S S   T R A C K E R

Der FR kann nicht nur im täglichen Gebrauch als Uhr benutzt werden, auf der Stunden, Minuten und Sekunden dargestellt sind. Er ist zudem ein Fitness Tracker, dessen Werte auf dem Hauptbildschirm angezeigt werden können. Den Aktivitätsbalken, der unten im Uhrendisplay prangt kann man beispielsweise ausblenden, sollte er einen stören.

Das ich ein bekennender Freund von Fitness Trackern bin, habe ich schon einmal hier und da erwähnt. Alles das, was das Vivofit kann, kann auch der Forerunner 920XT. Meinen ausführlichen Test mit allen Details, die auch auf den neunen FR zutreffen, könnt ihr in meinem Vivofit Test nachlesen. Aber der FR kann nicht nur das, sondern wurde meiner Meinung nach recht praktisch erweitert: bin ich zu lange an den Schreibtisch gekettet, ermahnt mich der FR mit einer Vibration und einem kurzen Blinken auf dem Display. Bis ich das aber verstanden habe, ist auch einige Zeit ins Land gezogen. Ob ich nun meinen Activity Tracker mit dem FR ersetzen würde, glaube ich fast nicht. Fitness Tracker sind in der Regel klein, schmal, leicht und im Idealfall kaum oder gar nicht zu spüren. Da ich eher selten eine Uhr trage, wenn eher als Schmuckstück als aufgrund ihrer Funktion, glaube ich nicht, dass ich mich Tag und Nacht damit anfreunden könnte. Aber da sind die Ansichten ganz sicher unterschiedlich.

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Auf jeden Fall kann ich den Tracker zu Haus lassen, wenn ich trainiere, denn der FR zeichnet die Daten ja ebenfalls zuverlässig auf. Ein kleines ABER gibt es dabei. Leider muss ich mich entscheiden, ob mein Activity Tracker meine Aktivität aufzeichnen und zu Garmin Connect übertragen soll oder der Forerunner. Die Daten werden also nicht gedoppelt, weil das System nur einen Tracker akzeptiert. Möchte ich also heute mein Vivofit tragen, weil kein Training ansteht, und morgen nicht, weil ich ein Training habe und nicht zwei Geräte tragen möchte, muss ich das online umstellen. Das wiederum darf ich nicht vergessen wieder zurückzustellen. Also eigentlich alles viel zu kompliziert. Sprich: wer eine Uhr rund um die Uhr trägt, ist gut beraten, den Tracker zu aktivieren. Wer aber die Uhr nur zum Training trägt, lässt lieber seinen Tracker um, sofern er die Trainingsbewegung mitzählen lassen möchte.

L A U F T R A I N I N G

Schauen wir uns zunächst die Funktionen rund um das Laufen an. Brechen wir es auf die wesentlichen Details herunter, kann ich sagen, dass der neue Forerunner 920XT genau das mitbringt, was wir bereits vom 620er her kennen. Alle Informationen dazu findet ihr in meinem Forerunner 620 Test.

Läufer können sich Details über ihre Bewegungsmuster, ihren Regenerations- und Fitnesszustand sowie über die Trainingsbelastung anzeigen lassen. Zudem kann der FR920XT auch Prognosen für potentielle Zielzeiten eines geplanten Wettkampfs berechnen. Selbst wenn man davon ausgeht, dass die Daten zur Laufanalyse und die Informationen der sogenannten Laufzeiten-Prognose vielleicht nicht zu 100% stimmen, so sind sie meiner Meinung nach ein wirklich guter Richtwert. So half mir damals der 620er zu verstehen, dass meine Technik recht dürftig ist. Dass ich viel zu große Schritte mache und dabei viel zu intensiv auf und ab springe. Was das genau bedeutet? Das ich Kraft verschwende. Gerade bei langen Distanzen und beim Triathlon ist jedes Quäntchen Kraft letztlich Gold wert. Das kann über die gewünschten Sekunden entscheiden. Vielleicht sogar Minuten gut machen.

So wie auch der Forerunner 620 kann der 920XT einige Daten zur Bewegung/Laufeffizienz ermitteln. Den vollen Umfang an Funktionen kann man aber nur dann nutzen, wenn man einen entsprechenden Brustgurt trägt. Dieser ist natürlich mittlerweile aus einem sehr weichen Material. Dennoch habe ich weiterhin wie mit allen anderen Brustgurten meine Probleme. Die optimalste Lösung ist für mich die Herzfrequenzsmessung am Handgelenk. Diese ermöglicht allerdings in keinster Weise das Ermitteln der Bewegungsdaten, zu denen ich im Detail gleich kommen werde. Meine Idee einer Lösung muss ich dennoch direkt hier loswerden. Denn sobald ich eine neue Sportuhr auf dem Markt entdecke, frage ich mich sofort, wieso nicht das Patent der Mio Alpha eingekauft oder ein eigenes System ausgearbeitet wurde. Um nun die Bewegungsdaten zu ermitteln, braucht es meinem Verständnis nach scheinbar einen fixen Punkt am Körper. Praktisch bei uns Frauen, dass wir immer einen gut sitzenden Sport BH tragen (sollten). Ein Clip wäre dort super einfach angebracht und schon könnten die Herzfrequenz am Handgelenk abgenommen und alle Bewegungsdaten mit dem Clip gesammelt werden. Das aber nur als Randnotiz. 

Nun aber zu den sogenannten Bewegungsdaten:

Mit Hilfe eines integrierten Beschleunigungssensors werden zur Abbildung der Laufeffizienz insgesamt drei Metriken gemessen. Erstens die Bodenkontaktzeit, die in Millisekunden gemessen wird. Es handelt sich dabei um die Zeit, die wir bei jedem Schritt am Boden verbringen und die so kurz wie möglich sein sollte. Zweitens die vertikale Bewegung, die bei mir immer wieder für das Gerücht sorgt, ich würde beim Laufen hopsen. Also die Bewegung, die wir bei jedem einzelnen Schritt nach oben und wieder nach unten machen. Als dritter und letzter Wert wir die Schrittfrequenz abgebildet. Das sind die Anzahl der Schritte (rechts und links zusammen), die man in einer Minute zurücklegt. Diese Daten zeigen uns im Idealfall, wie effizient unser Laufstil ist. Oder ob wir einfach nur unheimlich viel Energie am Boden und in der Höhe verschwenden, statt unser Können in eine Vorwärtsbewegung umzusetzen.

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Ebenfalls wie beim Forerunner 620 wird mit einer Balkengraphik angezeigt, wie effizient wir laufen. Meine Bodenkontaktzeit war beispielsweise auf dem Laufband deutlich höher als draußen. Das relativierte sich etwas, wenn ich das Tempo bei Intervallen deutlich anzog. Dann stieg auch meine Schrittfrequenz erheblich an. Das sind kleine Denkanstöße, die mir halfen einige Schlussfolgerungen aus meinem Laufstil zu ziehen. Wer während des Trainings nicht ständig auf den FR starren möchte, kann natürlich auch in einer Tabelle im Handbuch nach dem Training schnell die Werte nachvollziehen.

Einigen Nutzern ist vielleicht ebenfalls von dem FR620 der VO2max-Wert bekannt: dieser Wert wir in Milliliter gemessen und bildet die maximale Sauerstoffaufnahme, die man unter maximaler Leistung innerhalb einer Minute pro Kilogramm Körpergewicht verwerten kann. Ziemlich viele Infos für so einen Wert, der auch persönliche Daten wie Alter, Gewicht, Größe, Geschlecht mit einfließen lässt. Mein Wert schwankte warum auch immer zwischen 45 und 49, also irgendwo zwischen sehr gut und super für mein Alter. Na wenigstens etwas. Dieser Wert ist zudem wichtig, um die mögliche Regenerationszeit zu ermitteln. Diese wird im Anschluss eines Trainings dargestellt. Anhand eines Countdowns, den man sich täglich anzeigen lassen kann, behält man den Überblick. Der FR920XT hält einen darüber auf dem Laufenden, wann es mit dem Training wieder losgehen kann. Ob ich mich daran halte, ist nun jedem selbst überlassen. Ich nehme diese Werte immer als Richtwert, aber richte mich nach meinem Trainingsplan, der bis jetzt immer ausgeklügelt genug war, um mich nicht zu überlasten und meinen Körper mit unterschiedlichsten Sportarten zu belasten. Beginne ich aber ein Training kann ich mir vom FR meinen aktuellen Erholungszustand anzeigen lassen. Ob ich wohl schon wieder für ein wirklich hartes Training fit genug bin? In Echtzeit ermittelt er beim Erholungs-Check ob ich noch einmal etwas lockerer trainieren sollte und bereits ausgeruht genug für ein hartes Training bin. Natürlich konnte ich das in der kürze der Zeit nicht ausprobieren, aber in der Theorie soll der FR auch immer genauer werden, desto häufiger man mit ihm trainiert.

Ein schöner Richtwert, vielleicht auch Motivation für den ein oder anderen ist die Wettkampfvorhersage. Diese ermittelt der FR für Marathon, Halbmarathon, 10km und 5km. Je nachdem wie gut bei mir der VO2max-Wert ausgefallen ist, variierte auch diese Vorhersage; nicht übermäßig stark aber schon nennenswert. Ich würde diese Prognose deshalb eher als Richtwert sehen und langfristig im Auge behalten. Tendenzen sind für mich mit dem FR klar abzusehen, sowohl negativ wie auch positiv. Eine Leistungsdiagnostik wird der FR wahrscheinlich nie ersetzen können, aber er kann meiner Meinung nach durchaus eine Stütze im täglichen Training sein. In wie fern man sich selbst davon beeinflussen lässt, muss wieder jeder mit sich selbst ausmachen.

Eine Prognose für Wettkämpfe gibt es bei den Funktionen Schwimmen, Radfahren und Triathlon aber nicht. Beim Schwimmen liegt keine Herzfrequenz zugrunde, so dass die zu ermittelnden Variablen wie VO2max nicht vollständig sind. Beim Radfahren besteht wahrscheinlich die Schwierigkeit, dass man ein Wattmesssystem nutzen müsste und die Distanzen bzw. die Vielzahl an Wettkampfoptionen riesig sind.

Dank des integrierten Beschleunigungssensors kann man ganz komfortabel in der Halle trainieren. Per GPS kalibriert sich der Forerunner von allein, wenn man im Freien trainiert. Geschwindigkeiten und zurückgelegte Distanzen können so in Gebäuden ermittelt werden. Die Möglichkeit einen Laufsensor zu koppeln, besteht aber dennoch, was auch die Genauigkeit erhöhen soll.

Neben all dieser interessanten Daten kann man natürlich mit dem FR auch einfach nur Laufen. Er zeigt zuverlässig wie oben bereits erwähnt sowohl beim Laufen wie auch bei den anderen Sportarten Pace/Geschwindigkeit (aktuell und im Durchschnitt), Herzfrequenz, Distanz, zurückgelegte Strecke und alles was man sich sonst aus der Vielzahl der Optionen herausgesucht hat an. Man kann Intervalle trainieren, bestimmte Ziele definieren oder auch komplexere Trainings anlegen.

Möchte man sich motivieren lassen, steht wie bei vielen anderen FR Modellen der virtuelle Partner zur Verfügung. Man kann sowohl beim Laufen als auch beim Radfahren gegen ein früheres Rennen oder auch gegen eine bestimmte Geschwindigkeit antreten. Für das Schwimmtraining gibt es diese Option nicht.

Hat man noch keinen Laufrhythmus für sich entdeckt, kann man die Funktion Jogging Metronom einsetzen. Eine spannende neue Option, die ich leider noch nicht genau ausprobieren konnte. Per Vibration oder Ton wird ein bestimmter Rhythmus vorgegeben, den wir beim Laufen nutzen können.

Weiterhin wird natürlich auch der Trainingseffekt ermittelt – also wie effektiv war mein Training auf einer Skala von 1 bis 5.  Das aber nur beim Laufen und Radfahren.

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R A D T R A I N I N G

Der Umfang an Daten beim Radfahren ist nicht ganz so groß wie beim Laufen, aber es gibt einige Parameter, die sich überschneiden. Radspezifisch kann mit einem kompatiblen Wattmess-System (z.B. VectorS/Vector) die VO2max berechnet werden. Das ist die vermutlich wichtigste Neuerung. Wer sich darauf einlassen möchte, muss leider immer noch tief in den Geldbeutel greifen. Zwar gibt es mit dem VectorS nun eine günstigere Version (€849), aber diese misst auch nur die Wattzahl auf einer Seite (nämlich links). Ein Upgrade ist jeder Zeit möglich. Um die Druckverteilung beider Beine zu messen, muss man €1399 ausgeben.

Der integrierte barometrische Höhenmesser ermöglicht es mit Hilfe von Höhenmeterinformationen wie Steigung oder Vertikalgeschwindigkeit eine exakte Leistungseinschätzung über den Fahrer zu geben.

Wie beim Laufen kann der Forerunner 920XT auch beim Radfahren Dank Herzfrequenzssensor eine Erholungszeit ermitteln und dem Nutzer vorschlagen. Zudem kann man einen Erholungs-Check durchführen lassen. Die Genauigkeit erhöht sich aber bei beiden Daten, wenn man ein entsprechendes Watt-System benutzt.

Eine interessante Neuerung, die auch abwärts kompatibel ist, betrifft den Geschwindigkeits- und Trittfrequenzsensoren. Die Geschwindigkeit und die Trittfrequenz werden nun nicht mehr per Sensor und Magnet ermittelt. Es gibt ein neues Set, das zusammen mit dem Edge 1000 in diesem Jahr auf den Markt kam. Dieses Set enthält beide Sensoren (€69), aber beide können auch für jeweils €39 einzeln erworben werden. Diese Sensoren sind deutlich leichter geworden und machen dank integriertem Beschleunigungssensor den Magneten überflüssig. Vorbei sind also auch die Zeiten der Bastelei, weil die Kurbel zu weit vom Rahmen absteht und man mit kleinen Holzstückchen wie bei meinem Rad den Abstand minimieren musste… Der Trittfrequenzsensor wird an der Kurbel befestigt; der Geschwindigkeitssensor an eine der beiden Radnaben. Die Daten werden per ANT+ übertragen. Das funktioniert natürlich auch bei Regen und wer sein Rad durch ein Gewässer schieben muss, kann das auch ohne Gefahr machen. Die Sensoren sind bis zu 10m Tiefe wasserfest. Allerdings funktioniert die Übertragung der Daten unter Wasser nicht. Die alten GSC10 Sensoren sind aber mit dem FR920XT kompatibel. Wer diese hat und weiter nutzen möchte, kann das ohne Probleme machen.

Wie bei der Option Laufen auch, können natürlich ganz individuelle Trainings angelegt werden. Man kann Intervalle trainieren, Ziele definieren, Alarme aktivieren,…

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S C H W I M M T R A I N I N G

Der Forerunner ist bis ca. 50m wasserdicht (5ATM Standard). Dank des großen Displays und der sehr guten Auflösung kann man alle Daten auch im und unter Wasser ablesen. Muss man eben nur noch den Arm so unter sich entlang ziehen, dass es klappt.

Die Schwimmtrainingsfunktionen wurden mit der Option erweitert, dass man Trainingspläne übertragen kann und nun auch Bahnen ohne Armzüge korrekt aufgezeichnet werden. Das muss ich nur entsprechend während des Trainings umstellen. Das habe ich leider noch nicht ausprobiert, da mein Trainingsplan das nicht vorgesehen hatte. Aber so wie ich es auf dem Forerunner gesehen habe, funktioniert es nur in der Halle, da man die Strecke eingeben muss. Mit dieser Funktion kann man nun all die vielen Technik-Einheiten, die man gern im Plan nach der Erwärmung stehen hat, aufzeichnen und bei der Auswertung nachvollziehen. Alles das, von dem man meint, man müsse nun doch ertrinken. Gern als Atem- und Artenspiele bezeichnet – linker Arm, rechtes Bein, auf der Seite schwimmen, nur Beine, Delphin Bein – Brust Arme…

Zeit, Distanz, Geschwindigkeit, Schlagzahl, Zuganzahl pro Bahn (fällt natürlich weg, wenn man im Freiwasser trainiert), Schlagidentifikation und Schlageffektivität werden ermittelt. Mit Hilfe des integrierten Beschleunigungssensors werden Schwimmbewegungen  aufgezeichnet.

Natürlich kann man wie beim Laufen und Radfahren auch die Schwimmintervalle frei programmieren. Dem Training laut Trainingsplan steht also absolut nichts im Weg.

Eine Track Aufzeichnung erfolgt beim Freiwassertraining, das vermutlich am einfachsten gestartet ist.

Da beim Schwimmen die Pulsnahme nicht funktioniert, kann auch keine Erholungszeit und kein Trainingseffekt ermittelt werden. Ein Erholungs-Check ist dementsprechend ebenfalls nicht möglich.

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Einfachheit in der Bedienung sollte auch hier gewährleistet sein. Nichts ist beim Triathlon neben dem An- und Ausziehen des Neoprenanzuges stressiger, als das man sich mit eigenwilliger Technik abmühen muss. So einfach und schnell man hinter das Menü steigt, so einfach ist die Triathlon-Option ausgewählt und gestartet. Gleiches gilt für das Beenden einer Sportart, das beginnen und abschließen der Wechselzeiten und neu starten der nächsten Sportart.

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Zudem kann man sich ganz variable Multisportprofile einrichten, bei denen die Reihenfolge der Sportarten beliebig gewechselt werden kann. Sprich, der FR kann Run & Bike, Swim & Run, etc. Es ist zudem möglich, ohne Pausen, von einem Profil zu einem anderen zu wechseln und das auch, wenn die eine Sportart im Freien und die andere indoor stattgefunden hat. Natürlich muss man dem FR einen Moment Zeit geben, den Satelliten zu orten, wenn man nach draußen geht. Aber wie bereits erwähnt geht das nun auch deutlich schneller.

Zu einem weiteren interessantes Update in Sachen Multisport komme ich weiter unten bei der Datenauswertung.

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Nicht unerwähnt soll bleiben, dass der Forerunner 920XT auch zahlreiche Funktionen einer Smart Watch vereint. Die Uhr muss lediglich mit dem Handy verbunden sein und schon erhält man Benachrichtigungen über Emails, Anrufe, Textnachrichten und Termine auf dem Display angezeigt. Diese Funktionen werden leider erst mit einem der nächsten Updates zum Verkaufsstart aktiviert, so dass ich nicht viel darüber sagen kann. Funktionieren soll das aber mit iPhones ab der Generation 4s und mit Android Geräten mit der Firmware 4.33.

Für mich stellt sich die Frage, ob ich das möchte beim Laufen? Selbst wenn ich mein Handy immer mit dabei habe, so habe ich doch alles Apps und Dienste ausgestellt und genieße die Ruhe. Trage ich den FR als Uhr kann es vielleicht eine sinnvolle Erweiterung sein.

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Mein verwöhntes Touch-Display Herz war zunächst erschüttert darüber, dass ich mich mit Knöpfen arrangieren muss. Für mich spricht eigentlich nichts gegen ein Touch-Display. Selbst bei Regen komme ich damit (FR610) gut zurecht. Auch wenn es dann natürlich etwas schwerfälliger reagiert. Aber nichts, was mich sehr stört. Beim Forerunner 920XT haben wir nun kein Touch-Display. Das verkompliziert aber die Benutzung zum Glück nicht. Ohne den Vorgänger zu kennen, habe ich alles wirklich in Windeseile verstanden. Die intuitive Steuerung macht die Nutzung wirklich sehr einfach. Natürlich ist die Fülle an Wahlmöglichkeiten zuweilen überwältigend. Aber man kann schnell hinter das System steigen. Ich hatte zwar Einblick in das Benutzerhandbuch, aber ich habe mich damit erst im Nachhinein auseinander gesetzt. Vier Knöpfe an den Seiten, jeweils zwei links und zwei recht, sowie zwei unterhalb des Displays, die sich mit leichtem Druck bedienen lassen. Kleine Icons oder auch Beschriftungen am Displaygehäuse visualisieren, wofür die Knöpfe da sind bzw. wohin man mit ihnen navigieren kann. Die Knöpfe sind leicht geriffelt/haben eine Struktur und lassen sich so auch bei nassem Wetter oder mit feuchten Fingern sehr gut bedienen. Im Vergleich zum Vorgänger hat sich laut Garmin der Druckpunkt auch verbessert.

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Sportarten starten, durch die Unterpunkte navigieren, benutzerdefinierte Seiten einstellen,… alles logisch strukturiert und so kein Problem bei der Handhabung. Auch nicht laufend unterwegs. Hat man einmal das System im Griff, kann man alles sehr schnell auf seine Bedürfnisse hin konfigurieren.

Wie beim FR620 handelt es sich nun um ein hochauflösendes Farb-Display, dessen Kontrast verstärkt wurde. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung wird alles sehr gut ablesbar dargestellt. Visuell macht es schon sehr viel her, aber für mich ist es wichtig, dass die Zahlen klar und deutlich abzulesen sind und dass sie in den einzelnen Datenfeldern nicht zu klein dargestellt werden.

Es gibt außerdem die Möglichkeit, dass man mit Farben arbeitet. So kann man die „Hintergrundfarbe“ auswählen – zur Wahl stehen hell und dunkel. Es können eigenen Profilen Farbe zugeordnet werden, z.B. blau, pink, grün… Zahlen können ebenfalls bunt dargestellt werden. Eine nette Option, aber definitiv kein Kaufgrund für mich. Dafür sind die Farben einfach zu verwaschen.

 

D A T E N   A U S W E R T E N 

Habe ich mein Training absolviert, hagelt es selbstverständlich Rekorde. Also zumindest am Anfang, wenn der FR neu ist. Auch wenn ich natürlich weiß, dass das mit uns (also dem FR und mir) nicht ewig so weitergeht konnte, hat es doch einen gewissen Unterhaltungswert. Zudem sorgt es für etwas mehr Antrieb und motiviert durchaus. So habe ich am Anfang kleine Auszeichnungen für die schnellsten Zeiten erhalten. Für die längsten Strecken gibt es selbstverständlich auch eine Belohnung. Hat man das in der Aufregung nach dem Beenden des Trainings alles nicht mitbekommen, kann man die Rekorde auch in den Statistiken später auf dem FR aufrufen.

Nach dem Training schaue ich gern in das Protokoll der letzten Aktivität. Ich kann mir hier von allen Sportarten, aber auch vom Triathlon selbst, eine erste Auswertung anzeigen lassen. Natürlich nicht graphisch, wie es online möglich ist. Es werden sehr übersichtlich die wichtigsten Informationen untereinander zusammengefasst. Man ist selbstredend gut damit beraten, wenn man die mobile App oder besser noch Garmin Connect online zur Anzeige bzw. Auswertung benutzt. Für eine erste kurze Trainingsauswertung reichen die Daten auf dem Forerunner 920XT aber. So kann ich zum Beispiel auch sehr schön nachvollziehen, wie viel Zeit ich in welcher Herzfrequenz trainiert habe. Das wird anhand eines bunten Balkendiagramms visualisiert.

Sehr schön finde ich immer, wenn ich online oder auch mit der passenden App und dem Handy komplexere Trainings wie Intervalle zusammenstellen und auf den FR übertragen kann. Das ist natürlich auch mit diesem Forerunner problemlos möglich. Per Bluetooth oder per USB Kabel ist die Einheit innerhalb von Sekunden übertragen und steht zur Auswahl bereit.

Daten können zum Teil an wenige Drittanbieter direkt weitergeschickt werden. Man lässt also per Wlan oder Bluetooth und mit dem Handy die zuvor gespeicherten Trainingsdaten zu Garmin Connect hochladen und diese werden von dort, wenn gewünscht, an externe Anbieter weiter geschickt. Es besteht weiterhin die Möglichkeit verschiedene Dateitypen von Connect zu exportieren.

Ein interessantes Update hat Garmin bereits jetzt für den neuen FR920XT angekündigt. Vielleicht können sich auch Fenix2 Nutzer freuen. Auf jeden Fall soll bis zum Verkaufsstart die Möglichkeit bestehen, dass Multisport Aktivitäten als eine Einheit auf Garmin Connect erscheinen.

Einige wenige Trainingseinheiten konnte ich bereits absolvieren. Leider noch zu wenige, um einen direkten Schluss auf die Genauigkeit zuzulassen. Sowohl beim Freiwasserschwimmen wie auch beim Radfahren und Laufen drinnen und draußen hatte ich als Vergleich entweder den FR610 oder das Edge810 mit. Eine höhere Genauigkeit soll aber auch per GPS und GLONASS Nutzung unter Bäumen gewährleistet werden. Große Unterschiede konnte ich zunächst nicht feststellen. Nur auf dem Laufband hatte ich beim ersten Training einen etwas höheren Kilometerwert, als das Laufband selbst anzeigte. Das lag sicher daran, dass ich den FR vorher nicht im Freien gelaufen bin und er sich nicht kalibrieren konnte. Beim zweiten Versuch fiel das Ergebnis deutlich genauer aus und es handelte sich um gut 300m mehr, die das Laufband nach mehr als 15km anzeigte.

D E S I G N

Auch bei längeren Einheiten saß der Forerunner 920XT wirklich gut an meinem schmalen Handgelenk und lässt sich komfortabel tragen. Das Armband ist weich und sehr flexibel gearbeitet und mit kleinen Schrauben am Displaygehäuse befestigt, die leichtes Wechseln ermöglichen.

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Das Armband schmiegt sich gut um den Arm ohne größere Lücken oben und unten zu belassen. Das ist leider bei einer Vielzahl von Sportuhren immer wieder gern der Fall.  Das Armband reichte vollkommen, um es recht weit hinten schließen zu können. Der kleine Haken an dem Gummiring des Verschlusses hält den Rest des Armbandes gut am Platz. Wünschenswert wäre aber wirklich ein Verschluss, wie ich ihn nun von der TomTom oder auch Mio Alpha kenne. Sicherer geht meiner Ansicht nach nicht.

Mit seinen 61 Gramm ist der Forerunner 920XT nahezu genauso schwer oder leicht wie die TomTom Cardio Multisport, wobei der Forerunner deutlich massiver ist. Aber ich bildete mir ein, dass er nicht so ein Schweregefühl am Arm hinterlässt, wie es schon einmal mit dem FR610 passiert. Die Fenix schlägt er natürlich auch. Schon das Gehäuse ist deutlich kleiner und flacher im Vergleich.

Auch wenn der Forerunner seine gewohnt kantige Form behalten hat, so wirkt alles etwas bunter, abgerundeter und aufgeräumter. Im Vergleich zum Vorgänger wirkt der FR920XT etwas größer, aber das täuscht. Er ist etwas mehr als 2mm flacher und 11g leichter. Das Uhrengehäuse ist nicht so stark nach oben und unten hin zum Armband verlängert. Dafür ist das Display deutlich in der Länge angewachsen.

Wie auch bei einigen neuen Updates von Garmin, lassen wir die Fenix2 mal in klassisch schwarz außen vor, nähern sich die Modelle im Design immer mehr an. Es gibt nun zwei Modelle, was ich persönlich sehr begrüße: eine schwarz-blaue Version und eine in weiß-rot, mein persönlicher Favorit. Vielleicht für den ein oder anderen Athleten schade, es gibt kein rein schwarzes Modell. Aber wer es ganz bunt mag, kann in farbige Ersatzarmbänder investieren. Diese gibt es in den Kombination wie es den FR920 zu kaufen gibt (blau-schwarz, rot-weiß), aber auch in saftig grün-blau und blau-rot.

Z U B E H Ö R

Die Dockingstation ist immer so ein Wackelkandidat von Garmin. Auch wenn ich mich wirklich nur mit der Klammer des FR210 angestellt habe, kenne ich einige FR Nutzer, die größere Probleme mit verschiedenen Systemen haben oder hatten. Das Ladekabel zusammen mit der Dockingstation ist wirklich einfach zu benutzen. Einklicken und mit einem kleinen Druckknopf wieder lösen. Bei mir saß es wie angegossen und führte zu keinerlei Problemen. Ein USB Adapter/Netzteil für die Steckdose wird nicht mitgeliefert, kann aber käuflich erworben werden.

EISWUERFELIMSCHUH - GARMIN FORERUNNER 920XT Preview Test Running Triathlon Swim (16)

EISWUERFELIMSCHUH - GARMIN FORERUNNER 920XT Preview Test Running Triathlon Swim (13)

Wie bereits oben erwähnt, kann man diverses Zubehör kaufen oder bereits vorhandene kompatible Garmin Geräte nutzen. So gibt es für den neuen Forerunner 920XT das Pedal Wattmess-System, Trittfrequenz- und Geschwindigkeitssensor (wie oben erwähnt gibt es ein neues System), Brustgurt (um alle o.g. Funktionen nutzen zu können, benötigt man den neuen HRM Run Gurt), Zubehör zum Aufladen, farbige Ersatzarmbänder und Armbandverlängerungen.

F A Z I T  

Mit der Vielzahl an Möglichkeiten gehört der Garmin Forerunner 910XT garantiert in den Profibereich des Equipments. Ambitionierte Multisportler werden sicher mit dieser GPS Uhr ihre wahre Freude haben. Ob man bereit ist, dafür €449 (oder €499 mit HRM Run Brustgurt) auszugeben, muss jeder für sich selbst beantwortet.

Fest steht, dass man vermutlich mehr Daten aus seinem Training ziehen kann als mit jedem anderen Garmin Gerät zuvor. Außerdem wurden Funktionen integriert, die mit anderen Devices auf den Markt gekommen sind (Fitness Tracker, Smart Watch Funktionen). Das, was ich wirklich bei diesem Alleskönner vermisse, ist die integrierte Pulsmessung am Handgelenk. Das wiederum würde die Ermittlung der Bewegungsdaten deutlich erschweren. Wobei mir spontan ein Lösungsansatz eingefallen ist, der zumindest für uns Frauen sehr gut funktionieren könnte.

Lohnt sich ein Upgrade von dem Forerunner 910XT auf den neuen 920XT? Vielleicht für all jene, die sehr viel Wert auf die Bewegungsparamater legen und Details über ihre Bewegungsabläufe und über ihren Regenerations- sowie Trainingszustand erhalten möchten. Zudem vereint der neue Smart Watch & Fitness Tracker und bietet die Möglichkeit des Jogging Metronoms; sie ist kleiner und leichter; kann mit einer Vielzahl an Geräten gekoppelt werden und verfügt über eine Wlan Schnittstelle.

Insgesamt bietet der Forerunner 920XT für mich alles, was mein Triathlon Herz begehrt. Er begrenzt den Umfang an nötiger Technik auf ein Minimum. Nämlich auf genau ein Gerät. Bietet aber ein Maximum an kaum zu bewältigenden Daten. Auch wenn man im Training vielleicht auf eine Sportuhr und beispielsweise auf ein Navigationsgerät wie das Edge setzen möchte, so hat man im Wettkampf doch mit diesem FR den einfachsten und besten Begleiter an seiner Seite. Der Erscheinungstermin ist noch für Oktober angekündigt. Vielleicht etwas, was man sich zu Weihnachten gönnen kann. Bis dahin soll er ganz sicher auf dem Markt sein.

EISWUERFELIMSCHUH - GARMIN FORERUNNER 920XT Preview Test Running Triathlon Swim (9)

 

Vielen lieben Dank an Garmin, dass ich vorab einen Blick auf den neuen Forerunner 920XT werfen konnte. 

 

PS: Während meines Schwimmtrainings hielt mich mein 2XU Neoprenanzug auch jetzt noch warm. Die letzten Radeinheiten liebe ich weiterhin in kurz kurz, wenn möglich, und verabschiede mich so langsam von meinem Zeitfahrrad und Casco Helm für diese Saison. Mein Rennrad ruft. Bei den meisten Laufeinheiten versuche ich den letzten Hauch milder Luft mit meinen Zoot Sachen zu genießen. Für etwas Fuß- und Beinarbeit begleiten mich oft die Brooks Pure Drift und nicht fehlen dürfen die Lieblings-Julbo Sonnenbrille und mein Eiswürfel Im Schuh Visor..

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NACHTRAG: 16. Oktober 2013

Während der vergangenen Wochen haben mich zahlreiche private Anfragen auf Facebook und per Email zum neuen FR920XT erreicht.Einige Details möchte ich deshalb an dieser Stelle nachtragen, weil ich die Fragen und die Antworten dazu sehr interessant finde. Vielleicht helfen sie euch hier an dieser Stelle auch.

GESAMTZEIT DER SPORTARTEN MIT DER MULTISPORTFUNKTION

Der FR920XT zeigt während aller Sportarten auch die Gesamtzeit an. Dafür ist eine eigens eingestellte Seite, die man aktivieren muss, vorgesehen. Leider gibt es diesen Wert nicht als einzelnes Datenfeld, das mit anderen kombinierbar ist. Laut Garmin könnte dies aber eventuell als Update nachgerüstet werden. Nähere Informationen dazu, wenn es soweit ist.

UHRZEITANZEIGE
Bei der Anzeige der Uhrzeit kann man natürlich zwischen der 12 und 24 Stundenanzeige wählen.HERZFREQUENZ SENSOREN / SENSOREN ALLGEMEIN
Es sind auch ältere Modelle von ANT HF Sensoren mit dem neuen FR920XT kompatibel. Diese verfügen aber nicht über die Funktion der Laufparameter, sondern bilden lediglich die Herzfrequenz ab.

Auch ältere Rad- und Laufsensoren sind kompatibel.

GARMIN CONNECT MOBILE

Diese App ist sowohl für das iPhone wie auch für das iPad verfügbar und man kann die Daten des FR mit beiden Endgeräten zu Garmin Connect hochladen.

VIBRATIONSALARM

Ja, diesen Alarm gibt es auch beim FR920XT. Sobald ein angegebenes Ziel oder ein Trainingsbereich nicht erreicht oder überschritten wird, vibriert der FR. Genauso bei Funktionen wie Runden, Intervalle etc.

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..‚Din‘ ist Gründerin von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

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..‚Olli‘ ist Fotograf & Grafiker von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Fotograf & Grafiker von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit der Athletin ‚Din‘ immer auf der Suche nach der nächsten sportlichen Herausforderung und den interessantesten Bildmotiven. Außerdem kümmere ich mich darum, die hier vorgestellten und getesteten Produkte und Sportbekleidung interessant abzulichten. Neben meiner Fotografie bin ich oft selbst sportlich unterwegs. Ich sitze sehr gern im Rennradsattel oder schnüre als Alternativtraining auch schon mal hin und wieder die Laufschuhe. Schaut gern auch auf meiner Facebook-Seite vorbei, auf der ich immer wieder neue Eindrücke mit euch teile.

Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

148 Gedanken zu “Garmin Forerunner 920XT – Review

  1. Danke für die Infos. Ich bin ja nur Läufer, daher reicht mir der FR620. Auf mich wirkt das tatsächliche Display im Vergleich zum Gehäuse recht klein. Wie ist Dein Eindruck?
    PS: Du durftest beide Farbvariationen testen? Was macht das für einen Sinn? Ist die Schwarz-Blaue besser als die Rot-Weiße? 😉

    • Hallo Christian, das macht in sofern großen Sinn, dass ich euch hier auch beide Farben zeigen konnte. Das ändert natürlich nichts am Funktionsumfang.

      Das Display ist ziemlich üppig ausgefallen, wie ich finde. Das Gehäuse wurde recht gut ausgenutzt. Klar hätte man hier und da noch einen Millimeter abzwacken können, aber es ist groß. Viel wichtiger ist für mich aber die Größe der dargestellten Werte und die ist sehr gut bzw. sind die Werte immer gut ablesbar. Selbst wenn ich vier Werte in eine Seite packe.

      • Ok, das ist natürlich ein Argument. Deine Fotos sind eh immer so schön schick. So einen Haus- und Hoffotograf hätte ich auch gerne.
        Wenn die Werte gut ablesbar sind, dann passt es ja. Es wirkte nur halt so verhältnismäßig klein. Ein größeres Display würde wahrscheinlich auch wieder mehr Akku verbrauchen.

        • Ganz vielen lieben Dank, Christian.

          Das mit der Akkuleistung ist sicher zu beachten gewesen. Es schien mir in den Gesprächen, als würde Garmin ein großes Augenmerk darauf legen, diese sehr zu optimieren. Klar, bei Multisport kann es schon einmal alles etwas länger im Training und Wettkampf dauern.

  2. Mein alter 305er löst sich gerade in seine Bestandteile auf, die Weichmacher aus dem Kunststoff sind wohl raus und das Gehäuse zerbröselt langsam. Der Test liest sich echt vielversprechend und das Teil sieht auch wieder wie eine richtige Uhr aus und vor allem: Das Ding hat Tasten und nicht die doofe Touchoberfläche!

    • Hallo Thomas,

      das mit den Weichmachern ist ein echtes Problem und ein gute Hinweis von dir. Ich werde in Zukunft bei den Herstellern auch dazu mal anfragen. Aber auf jeden Fall wird es dann ja für dich Zeit.

      Du magst also auch lieber Tasten?! Interessant. Also liege ich eindeutig als Touch-Display Liebhaber in der Unterzahl nach einer kleinen privaten Umfrage…

      • Wir hatten uns da am Wochenende erst unterhalten. Gerade im Wettkampf wenn man Rundenzeiten rausstoppen möchte, ist eine Taste mit spürbarem Druckpunkt und akustischer Rückmeldung doch von Vorteil.

        • Die Riffelung an den Tasten und dass man wirklich spürt, dass man eine Taste bedient, haben in der Tat einen großen Vorteil. Es gab ja eine Zeit, da wurden die Knöpfe immer kleiner und standen fast kaum spürbar vom Display ab. Das ist hier ganz anders. Lediglich die beiden Tasten an der Unterseite des Displays sind flacher, aber dennoch gut zu handhaben.

          Rundenzeiten sind auch in meinem Training unerlässlich und ohne Erinnerung (ich nutze keine Töne sondern nur Vibration) wären meine Intervalleinheiten der pure Krampf.

  3. Ja, wie bereits bei Facebook erwähnt, sehr präzise, sehr ausführlich und aufgrund deines enormen Hintergrundwissens und deiner langjährigen Lauferfahrung ein Test der absolut nichts ausgelassen hat!

    Als langjähriger „Garmin-Jünger“ bedarf es bei mir allerdings keiner großen Anstrengung um mich zu überzeugen, obwohl dies zuletzt doch ein wenig schwieriger war. Dass jetzt die Hersteller zunehmend auf eckige Gehäuse wechseln ist aus meiner Sicht bei Sportuhren längst fällig. Man hat bei Garmin (und etlichen anderen Herstellern auch) ja eckig begonnen. Allerdings in einer Größe, die an die Zeit der alten Handys erinnert *lacht*!

    Die neuen Modelle haben natürlich Funktionen, die ich nie verwenden werde, weil aus mir wohl kaum mehr ein Triathlet wird. Aber, um den Vergleich mit den Handys nochmals zu bemühen, die können auch Dinge, die nicht jeder nutzt! Ich denke aber, du hast da mit deinem Bericht ein Leuchten in meinen Augen erzeugt, welches mich nicht allzu lange „quälen“ sollte!

    Danke und liebe Grüße – Reinhard

    • Hallo Reinhard,

      vielen lieben Dank für beide Kommentare, hier auf meiner Seite und auf Facebook.

      Die Größe und vor allem auch das Gewicht haben mich auch trotz des guten und interessanten Technikumfangs daran gehindert den Vorgänger zu kaufen. Mein Design liebendes Auge konnte sich damit nicht anfreunden. Nicht, dass ich immer nur auf bunte Farben schaue. Die Fenix2 ist vom Design einfach großartig. Schlicht, fast schon elegant und sieht aus wie eine richtige Profi-Uhr. Allerdings leider zu schwer und ein wenig Technik fehlt mir da nun auch im Vgl. zum FR920XT. Das Model Handy, wie der 305er, waren von der Technik schon attraktiv, aber er liegt einfach Meilen zurück was die Optik anbelangt. Auch das war wieder ein Ausschlusskriterium als ich vor einigen Jahren den 210er kaufte.

      Lieber ein wenig zu viel Technik als zu wenig; vieles benutzt man nie, anderes nur aus der anfänglichen Begeisterung… Meine Augen leuchten auch immer noch.

  4. Danke für den Werbeartikel! Kommt da wenigstens auch finanziell was bei rum oder sind es nur die kostenlosen Uhren, Tracker und Klamotten? 😀 Schade das so viele Blogger nur noch Werbesäulen der Hersteller werden und dann noch so offensichtlich!

    • Hallo Andreas, was ist für dich ein offensichtlicher Werbebeitrag? Ich hoffe, ich konnte einen detaillierten Test mit möglichst vielen Details zusammentragen, der dem Leser ein umfassendes Bild des neuen FR920XT gibt. Das habe ich bereits bei zahlreichen anderen technischen Artikeln so gehandhabt und werde das auch in Zukunft so machen.

      Es handelt sich für mich nicht um einen Werbeartikel, aber wenn du den Test so bezeichnen möchtest, dann vielleicht schon. Natürlich haben in erster Linie die Unternehmen etwas davon.

      Ich habe die Uhr geliehen bekommen und auch ansonsten keinerlei Vergütung dafür erhalten. Es handelt sich um eine Preview, das ich exklusiv schreiben durfte, bevor überhaupt andere Blogger die Möglichkeiten hatten, einen Blick auf diese Uhr werfen zu können. Sprich, ich habe es aus einer Art Eigennutz gemacht, weil ich 1. so lange auf dieses Modell gewartet habe und extrem neugierig war; weil ich 2. Technik liebe und weil ich 3. über etwas schreiben konnte, wozu niemand anderes die Möglichkeit hatte. Wenn du meine Seite kennst, dann ist dir das vielleicht auch schon vorher aufgefallen. Nicht selten kann ich Produkte zeigen, die noch nicht auf dem Markt sind oder gerade erst eingeführt wurden. Ich habe neulich meine Leser gefragt, was für Beiträge sie sich von mir wünschen oder welche sie am liebsten lesen. Diese Frage möchte ich gern an dich weitergeben.

      Die unten in der Fußnot erwähnten Sachen, habe ich übrigens auch tatsächlich zum größten Teil selbst gekauft.

      Sobald ich etwas geschenkt bekomme und einen Beitrag darüber schreibe, ist das im Artikel erwähnt und beeinflusst meinen Beitrag in keinster Weise. Ganz transparent und offensichtlich.

  5. Erst mal wieder herzlichen Dank für deinen ausführlichen Test.
    Was mich am meisten freut, ist die Tatsache, dass Garmin weiterhin auf ANT+ setzt. Hier ist eine enorme Auswahl an Zubehör vorhanden was andere Anbieter so nach und nach ausschließen. Etwas was mich bei der neuen Suunto schon ein wenig zögern lässt.
    Für mich ist auch die angegebene Laufzeit im GPS Modus von 24 Stunden ein Argument. Das nenne ich eine Ansage. Wobei ich davon ausgehe, dass bei Nutzung der vielfältigen Möglichkeiten (z.B. Livetracking) hier ein paar Abstriche zu machen sind.
    Agenblicklich ist viel an neuem „Uhrequipment“ auf dem Markt. Weihnachten steht vor der Tür. Vielleicht heißt es jetzt einfach Ruhe zu bewahren, weiter die Berichte der einzelnen Nutzer zu beachten, und im Frühjahr dann die richtige Wahl zu treffen!
    Das wird ein harter Winter für mich! 😉

    Ganz liebe Grüße!
    Gerd

    PS: Ich bin mit meiner Familie vom 28.03. bis 03.04.2015 in Berlin. Vielleicht können wir ne kleine Runde drehen wenn´s zeitlich passt. Würde mich freuen!

    • Ich war auch neugierig, ob jetzt vielleicht doch alles Richtung Bluetooth weisen würde. Aber das Zubehör ist so gut auf die ANT Technik abgestimmt, dass Garmin darauf wohl nicht verzichten kann.

      Die neue Ambit hat es mir auch angetan; dabei spricht mich nicht nur die Technik sondern auch das Design an. Sobald du zusätzlich zum GPS etwas anderes nutzt (Displaybeleuchtung häufig benutzt, Schnittstellen wie Bluetooth aktiv sind) muss man wirklich Abstriche machen. Ich finde aber auch den Ultra Modus faszinierend.

      Manchmal muss man in der Tat tief durchatmen und abwarten. Ich empfehle dir auf jeden Fall eine Messe. Dort kann man sich adäquat beraten lassen und es gibt hin und wieder auch sehr gute Angebote.

      PS: unbedingt! Ich würde mich sehr freuen, wenn wir im März eine Runde gemeinsam drehen könnten. Ich zeige dir Berlin und erzählst mir noch ein paar Ultra-Geschichten.

  6. Hallo Din,
    toller Blog und ein sehr ausführlicher erster Bericht der 920XT. Vom Design halte ich allerdings wenig von der Farbgestaltung, dieses blau geht für mich gar nicht. Interessant wäre, ob das schwarze Ersatzband der 910XT passen würde. Auch die grau-silber lackierten Kunststopfknöpfe an der Seite sehen für mich eher billig aus. Ich hätte mir eine rein schwarze Ausführung wie die 910XT gewünscht. Ansonsten sicher eine tolle Sportuhr, wenn auch 499€ eine Menge Holz sind. Ich laufe momentan noch mit einer FR305 und werde mich zwischen 910XT, 920XT oder FR620 entscheiden müssen.
    Morgen geht´s auf die 12km Köhlbrandbrückenlauf,
    VG aus HH – Thomas

    • Hallo Thomas,

      die Farbgestaltung ist in der Tat eine Geschmackssache und ich glaube, Garmin wäre zumindest gut beraten, rein schwarze Armbänder anzubieten. Wegen des Armbands des 910XT habe ich bei Garmin angefragt und gebe noch einmal bescheid.

      Der billige Eindruck täuscht, das sieht in echt wirklich gut aus. Also für mich… Ich wäre auch dafür, dass es immer einen Klassiker, ganz schlicht in schwarz gibt. Die Nachfrage scheint auf jeden Fall da zu sein.

      Falls du Fragen zum FR620 hast, melde dich bitte einfach. Den hatte ich auch schon unter die Lupe genommen.

      Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Erfolg beim Köhlbrandbrückenlauf!
      Viele Grüße nach Hamburg zurück!

  7. Hey, ich schwanke sehr zwischen der 920XT und der neuen Ambit3 Sport! Von den Funktionen sind sie bis auf ANT+ (bei Ambit3 nicht mehr vorhanden) ziemlich ähnlich. Entscheidendes Kriterium könnten also die Software bzw. Portale (Garmin Connect / Movescount) sein, was Darstellung und Übersicht betrifft. Der Gewichtsunterschied (gut 20g) schreckt mich als Mann nicht so sehr 😉
    Was sind Deiner Meinung nach die Vor- und Nachteile bei Gegenüberstellung?
    Danke und sportliche Grüße

    • Hallo Benny,

      eine interessante Frage und mal schauen, ob dir meine wenigen Informationen dazu ausreichen. Beide haben einen ähnlichen Funktionsumfang und wenn das Gewicht für dich keine Rolle spielt, was ist mit dem Design? Sie sind doch sehr unterschiedlich.

      Das Gewicht ist übrigens für mich auf Dauer für sehr lange Läufe oder Trainingseinheiten ein gravierender Grund.

      Die Ambit3 kenne ich nicht so genau und weiß nur das, was ich bis dato gelesen habe. Die Batterielaufzeit soll beim FR920XT länger sein, wenn man den Ultra Modus aktiviert hat. Ich weiß nicht, was du trainierst, aber vielleicht schaust du dir das Thema mal genauer an.

      Über die folgenden Funktionen verfügt die Ambit3 nicht: Livetracking, Option ein Wattmesssystem zu benutzen, all die Optionen die etwas über deine Bewegung beim Laufen aussagen, Wettkampfprognose für das Laufen, Alarme für Indoor Schwimmtraining. Sie hat keinen Trainingskalender, kann keine eigenen Workouts abspielen. Der virtuelle Partner fehlt und es gibt keine Bestzeitenauszeichnungen.

      Die Ambit3 kann aber die Herzfrequenz unter Wasser ermitteln und die Poollänge kann bis auf 5m verkürzt werden.

      Wenn du Wert auf einen integrierten Activity Tracker legst, dann bist du mit dem FR920XT besser beraten. Was ich bis jetzt gehört habe, soll die Ambit3 keine Schritte zählen.

      • Vielen Dank! Habe mich schlussendlich für die Peak 3 entschieden aufgrund der besseren „Allround-Eigenschaften“. Akkuleistung Wahnsinn, Höhenmessung beim ersten Versuch auf 2m genau (Kombi aus GPS und Barometer), Zusammenspiel mit movescount-App am Handy einwandfrei, Design sehr edel, schick und alltagstauglich, Pulsgurt kaum spürbar und funktioniert beim Open-Water Test wie die AUfzeichnung der Wegstrecke spitze, Vielfalt der installierbaren Apps top!
        Livetracking kann via App künftig raufgespielt werden, für mich aber reine Spielerei und uninteressant.
        Wattmessung übernimmt noch mein alter Radcomputer, Trainingskalender gestalte ich ganz einfach über movescount (die verschiedenen Icons für die untersch. Aktivitäten sind sehr benutzerfreundlich!)
        Freue mich bereits auf den nächsten Trail (hier kommt der volle Funktionsumfang erst richtig zum Vorschein denke ich) sowie Bergtouren im Winter 🙂
        PS: habe die Ambit3 HR nach längere Suche online NEU um 399,- erworben (ohne HR 360,-), was ich für diese Uhr gerne investiert habe

        • Hallo Benny, es freut mich sehr zu hören, dass du die passende Sportuhr für dich und deine Trails gefunden hast. Ja, zu Haus und beim Training kann man damit sicher sehr gut herumspielen, aber was diese Uhren können, kommt meist erst bei richtig harten Einheiten und Wettkämpfen zum Vorschein. Viel Freude auch weiterhin damit!

    • Hallo Enrico,

      das tut mir sehr leid zu hören. Wobei die Fenix2 schon sehr viele ähnliche Features unterstützt und auch für mich vom Design her sehr ansprechend ist.

  8. Das nenne ich mal schnell geantwortet. Auf die Antwort der Anfrage bin ich gespannt – vorweg schon mal vielen Dank für deine Mühe. Kannst du was zur GPS-Genauigkeit zwischen 620 und 920XT sagen?

    • Ich habe als Vergleich den 610er mitlaufen lassen, da ich den 620 auch nur geliehen bekommen hatte. Diese beiden haben sich nur wenige hundert Meter unterschieden (bei um die 20km). Die Armbänder passen leider nicht.

  9. Oh, die kommt definitiv auf die Liste der möglichen Kandidaten, wenn meine 305 mal das Leben aushauchen sollte. Ich hoffe, das dauert noch ein Weilchen… Aber endlich eine neue Forerunner mit Navigation. Das lässt hoffen. Danke für den ausführlichen Test!

  10. Hi Din’chen

    Frage: Ist die Poollänge nun endlich frei wählbar? Die 910xt kam nicht unter 20m – welches gerade bei Pools in Hotels auf Geschäftsreisen ein Problem ist 🙂

    Danke für die Antwort.

    Andreas

    • Hallo Andreas,

      ja, die Poollänge kannst du nun auch individuell anpassen. So wie ich es gesehen habe, kann man bis 17m runter gehen. Ich hoffe, das hilft dir.

      Viele Grüße,
      Din

        • Ich freue mich, dass die Antwort passte.

          Ich weiß leider nur, dass es noch Oktober sein soll, wobei mich dieser Zeitpunkt überraschte, da ich von November ausgegangen bin. Ein genaues Datum kenne ich leider nicht.

  11. Schöner Bericht.
    So ein Mist. Ständig kommen neue Uhren raus und immer hat man des Gefühl, dass sie besser sind ;-).
    Jetzt bleibe ich erst mal bei der V800, da mir das Design dort besser gefällt. Zwar hat Polar gerade im Webportal noch etwas aufzuholen, aber so langsam wirds.
    Bei Garmin bleibe ich parallel erst mal bei der Fenix2.
    Dietmar

    • Das stimmt absolut. Es gibt mittlerweile wirklich eine große Auswahl und mit der V800 hast du ganz sicher auch eine wunderbare Wahl getroffen. Viel Freude damit auch weiterhin.

  12. Wow! Super Bericht. Danke!
    Das würde mich auch interessiern. Mein Forerunner 620 musste ich leider zurückschicken, da er sich regelmäßig ungefragt selbst neugestartet hat. Naja, kommt jetzt aus der Reperatur zurück. Ich hoffe dann läufts wieder.
    Für die Zukunft habe ich den 920XT aber auf jeden Fall im Auge. V800 ist mein anderer Kandidat auf der Wunschliste… 🙂

    • Mit dem FR620 hast du ja eine großartige Laufuhr. Ich hoffe, dass sie ihren Dienst nach der Reparatur auch tadellos weiter tut. Der V800 ist natürlich auch etwas, was ich ins Auge gefasst habe. Bietet so ziemlich alles, was man sich als Triathlet wünschen kann. Der FR920XT setzt da aber noch einen kleinen Tick mehr an Optionen drauf. Wie auch immer du dich entscheiden solltest, viel Freude damit.

  13. Hallo Din,

    Danke für den tollen Bericht.

    Für meine Trainingsplanung verwende ich das Programm Firstbeat Athlete und bin somit auf die von meiner jetzigen FR910XT erzeugten FIT-Dateien angewiesen. Die FIT-Datei wird ja derzeit auf dem PC abgelegt, wenn die Trainingsdaten mit dem Programm Garmin Express über ANT+ nach Garmin Connect hochgeladen werden.

    Frage: Wird diese FIT-Datei nach wie vor auf diesem Weg erzeugt oder gibt es dafür für die FR920XT eine neue Methode oder geht es überhaupt nicht?

    Gruß Horst

    • Hallo Horst,

      ich habe es soeben selbst ausprobiert und du kannst direkt von Garmin Connect die fit Datei herunterladen. Das Hochladen bei einem Drittanbieter hat problemlos geklappt.

      Viele Grüße,
      Din

      • Danke Din,

        denn bisher klappte dies mit dem 910XT bei Garmin Connect ja leider nicht. Es waren bisher nur GPX-Daten und ggf. noch andere Daten, nicht jedoch die für Firstbeat Athlete erforderlichen HRV-Daten (Herzfrequenzvariabilität) von Garmin Connect herunterladbar.

        Bei einem Kommentar bei DCRainmaker klang an, dass der FR920XT auch als USB-Gerät ähnlich wie eine Festplatte erkannt würde und dann auf diesem Wege Zugriff auf die FIT-Datei möglich wäre. Dies würde dann – falls zutreffend – den Zugriff ohne Internet-Verbindung ermöglichen und den Eintrag bei Garmin-Connect überflüssig machen. Ich nutze ansonsten außerdem zur Auswertung meiner FIT-Datei noch das Programm Golden Cheetah für meine Hauptsportart Radfahren, weil Firstbeat Athlete die Daten meines Leistungsmessers nicht nutzt.

        Viele Grüße Horst

        • Das stimmt. Da die Daten per Wlan, Bluetooth oder auch mit einem USB-Kabel hochgeladen werden können, erkennt der Rechner das Gerät als externe Datenquelle.

          Interessant, was du für Programme nutzt. Ich werde mir diese direkt mal näher anschauen. Ich halte es recht einfach mit Garmin Connect und Sportics.

  14. Hallo Din,

    falls es Dir nicht schon bekannt ist: Firstbeat ist der Entwickler des bei Garmin verwendeten „Training Effect“.

    Und Firstbeat Athlete erstellt anhand meiner FIT-Dateien automatisch einen Trainingsplan nach dem Prinzip der Superkompensation und berücksichtigt damit ständig meinen aktuellen Leistungsstand.

    Viele Grüße Horst

    • Hallo Yannick,

      da ich den FR920XT nur für einige Tage testen kann, kann ich zur Langlebigkeit nicht viel sagen. Aber ich habe den Eindruck, als wäre alles sehr gut verarbeitet. Armbänder können problemlos ausgetauscht werden, sollte dies nötig oder gewünscht sein. Das Display ist kratzfest und wenn es so so wie bei all meinen anderen Sportuhren verarbeitet ist, kann man schon einmal hier und da gegen kommen, ohne gleich Kratzer zu sehen.

      Ansonsten hat man zwei Jahre Garantie und im Zweifel hat Garmin immer einen guten Kundensupport.

  15. Hi Din,

    danke für den ausführlichen Bericht! Habe nun schon einige Geräte von Garmin (Edge 705, FR 405, FR610 und FR910XT) gehabt und war immer sehr zufrieden bzw. bin es immer noch. Wenn ich meinen FR910XT verkaufen kann werde ich beim FR920XT wohl zuschlagen.

    Da ich mir auch schon mal einen FItness-Tracker zulegen wollte interessiert mich natürlich auch diese Funktion. Dazu hätte ich dann gleich eine Frage: In der Anleitung des FR920XT steht dass die Schrittzahl erst angezeigt wird, wenn das Gerät Satellitensignale erfasst und die Uhrzeit automatisch eingestellt hat. Gilt das nur für die Inbetriebnahme oder muss die dauernd der GPS-Empfang aktiv sein? Würde meiner Meinung ja keinen Sinn machen… Wie gibt man die Schrittlänge an der Uhr ein?

    Danke schon mal für deine Mühe.
    Liebe Grüße
    Chris.

    P.S.: Kannst du mich bei Sportics einladen?

    • Hallo Chris,

      so ähnlich sieht es in meinem Sportuhrenschrank aus. Wenn du dir den 920er zulegst, sag doch mal, wie es bei dir so damit läuft.

      Der Schrittzähler kalibiert sich selbst und benötigt GPS nur einmalig am Anfang für die Einstellung der Uhr. Danach nicht mehr.

      Bei Sportics müsstest du dich so anmelden können, wenn ich mich recht erinnere. Es sei denn, du möchtest in einem bestimmten Team mitspielen.

      Viele Grüße,
      Din

  16. Hallo Din.

    Super Bericht. Danke.
    Ich laufe seit einem Jahr mit iPhone und möchte mir nun eine GPS Uhr zulegen.
    Aufgrund deines ausführlichen Test wird es die 920XT werden.
    Bisher habe ich alles mittels Runtastic aufgezeichnet.
    Weißt du ob ich die Garmin Daten auch in das Runtastic am PC importieren kann?
    runtastic kann jedenfalls importieren. Kann die Garmin Software die Läufe (GPS, Herzfeequenz, …I) kompatibel exportieren?

    Liebe Grüße
    Woitsch

    • Hallo Woitsch,

      mit dem iPhone ist es zwar sehr praktisch, aber so eine Sportuhr hat natürlich sehr viele Vorteile. Es ist überhaupt kein Problem bei Runtastic GPX Dateien hochzuladen. Diese kannst du von der Garmin Plattform herunterladen. Außerdem bietet Runtastic die Möglichkeit, dass sich ein Plugin installiert und du die Daten automatisch hochladen lassen kannst. Allerdings funktioniert das noch nicht mit den neuen Dateien des FR920XT. Ich denke, dass Runtastic das erst noch einbauen muss.

      Ich hoffe, das hilft dir weiter.
      Viele Grüße,
      Din

  17. Hallo Din,

    ich stehe gerade vor der großen Entscheidung… 920XT oder V800 oder Ambit3 Sport.
    Ich möchte die Uhr eigentlich ganztags tragen… da meine Hände (und Handgelenke) nicht die allergrößten sind, sollte aus meiner Sicht die Uhr nicht so extrem groß sein – das aber nur so am Rande…

    Sag mal, welche der drei Uhren würdest du mir empfehlen.

    Ich geh damit Laufen und Radfahren…

    Ich freu mich auf eine Empfehlung.

    Liebe Grüße
    Ingo

    • Hallo Ingo,

      also ich glaube, in der Größe nehmen sich alle nicht so viel, auch wenn sie vom Design her sehr unterschiedlich sind.

      Ich glaube, es hängt ein wenig davon ab, welche Plattform du bevorzugst und welche Features du benötigst. Schau doch mal meinen kurzen Überblick weiter oben zum Vergleich des FR und der Ambit an. Vielleicht hilft dir das ein wenig.

      Der Vergleich des 920XT und V800 ist nicht ganz so einfach, aber hier mal einige Hinweise. Der FR hat die Funktionen einer Smart Watch und unterstützt Live Tracking. Außerdem stellt er die Lauf-Dynamics und eine Wettkampfprognose zur Verfügung. Zudem hat er die Option virtuelle Rennen zu absolvieren und es werden Auszeichnungen vergeben.

      Ich hoffe, das hilft dir.

      • Hallo Din,

        danke für deine Antwort. Ich habe mir gestern den V800 gekauft. Die Ambit hätte mir zwar optisch gut gefallen, aber die sah an meinem Handgelenk mega groß aus – daher ist sie ausgeschieden.
        Dann war nur noch die Wahl zwischen Polar und Garmin und schlussendlich wurde es die Polar… Ich hatte früher schon Polar und irgendwie hats mich wieder dazu hingezogen. Gestern Abend natürlich gleich mal ne Runde laufen gewesen. Ich bin soweit erst mal zufrieden…

        Wünsche dir weiterhin viel Erfolg bei deinen Läufen. Werde deinen Block weiterhin gerne verfolgen.

        Liebe Grüße
        Ingo

        • Hallo Ingo,

          Glückwunsch zu deinem neuen Sport Gadget! Viel Freude damit.

          Die Ambit ist in der Tat ein ganz schöner Brocken am Handgelenk, aber mir gefällt das Design so auch ganz gut.

          Ja, irgendwie zieht es einen dann doch immer zur gleichen Marke.

          Viele Grüße und ich freue mich, wenn du mal wieder vorbeischaust,
          Din

  18. Danke für den super ausführlichen Bericht. Konntest du inzwischen die Akkuleistung mal unter Volllast testen?

    Dann würde mich noch interessieren ab wann die Uhr im Handel zu kaufen ist? Oder habe ich das einfach nur überlesen :-/

    • Leider habe ich den Forerunner ja zurückgeben müssen. Deshalb kann ich dazu leider nicht mehr sagen.

      Es soll den FR920 eigentlich in den kommenden Woche geben. Erste Aussage war, dass es Ende Oktober sein wird. Ich habe aber eben auf der Seite nachgeschaut und leider gibt es ihn noch nicht. Ich denke aber, dass es sich nur noch um einige Wochen handeln wird.

  19. Hallo,

    danke für den ausführlichen Bericht. Ich hatte mir im Zuge des Forerunner 310 eine Körperfettwaage „Tanita“ gekauft und entsprechend genutzt. Im Netz hält sich hartnäckig das Gerücht, dass diese trotz ANT Verbindung nicht mehr unterstützt wird.
    Ist das so bzw. ist geplant dies durch einen Software Update irgendwann wieder zu ändern?

    Danke für Deine Meinung.

    Gruß,
    Andreas

    • Hallo Andreas,

      gleiches Leid ereilte mich während des Tests. Es ist richtig. Trotz der ANT Anbindung kann man keine Verbindung zur Tanita herstellen. Ich habe daraufhin mit Garmin gesprochen und ihnen empfohlen, das doch nachzuholen. Ich glaube, dass es doch einige Nutzer gibt, die sich in den vergangene Jahren eine Tanita zugelegt hatten. Ich selbst nutze meine mit dem FR 610. Leider wusste Garmin noch nicht, ob ein Update dafür herauskommen wird. Es kann sein, dass es nachgerüstet wird, aber sicher sind sie sich nicht gewesen. Sorry, dass ich keine besseren Nachrichten habe.
      Viele Grüße,
      Din

  20. Hallo,

    danke für deinen ausführlichen Bericht.
    Dazu noch eine Frage meinerseits: Kann ich als Menü-Sprache „deutsch“ auswählen?

    Grüße,
    Jenny

  21. Hallo Din, du hast die Uhr ja ausgiebig getestet. Ich habe derzeit eine Fenix2 seit einigen Tagen in gebrauch, bei der es mich ziemlich ärgert, dass Bluetooth und Ant+ nicht gleichzeitig nutzbar sind. Ich kann also nicht mit HF-Gurt trainieren und gleichzeitig Pushnachrichten empfangen, was für mich bei längerem Training wichtig ist. Ist das bei der FR 920 XT möglich ??
    Oder lässt sich die Fenix2 vielleicht alternativ auch mit einem Bluetooth Brustgurt verbinden, bei gleichzeitiger Nutzung von Push?
    Und hast du vielleicht ein Foto von der Kartennavigation? Erstellen eines POIs oder Wegpunktes auf Knopfdruck ist also möglich?

    Vielen Dank im Voraus und schöne Feiertage, Olli.

    • Hallo Olli,

      leider ist das tatsächlich ein wirkliches Ärgernis und betrifft nur die Fenix. Mit dem FR929XT kannst du sowohl die ANT wie auch die Bluetooth Schnittstelle nutzen (gleichzeitig). Ich bin mir nicht sicher, ob man zwei Geräte per Bluetooth mit der Fenix verbinden kann.

      Ein Foto der Navigation habe ich leider nicht gemacht. Wegpunkte kann man nur direkt auf dem FR erstellen, er unterstützt keine, die vom Rechner an ihn geschickt werden. Man muss diese also selbst erstellen.

      Ich hoffe, das hilft dir weiter.
      Auch dir schöne Feiertage und einen wunderbaren Start in das neue Jahr.
      Din

  22. Hallo, vielen Dank für den ausführlichen Bericht über die 920XT. Weisst du ob es in naher Zukunft analog Suunto die Möglichkeit gibt weitere Sportarten in die Uhr zu integrieren? Beispielsweise Inline skating, Skifahren etc…
    Vielen Dank fürs Feedback und Gruss Thomas

    • Hallo Thomas,

      du kannst dir auch jetzt schon selbst Sportprofile mit dem 920er anlegen. Du kannst als Basis bestehende Profile nutzen oder komplett neue anlegen. Zusätzlich hast du die Möglichkeit Multi-Sport Profile anzulegen.

      Ich hoffe, das hilft dir weiter.
      Viele Grüße,
      Din

      • Perfekt, vielen Dank fürs rasche Feedback! Das klingt wirklich sehr gut. Aktuell habe ich eine Ambit 1. Eigentlich bin ich mit der sehr zufrieden aber was mich je länger je mehr stört ist die Tatsache, dass die Ansicht im Display nicht optimal gelöst ist da zwei Bereiche sehr klein erscheinen und nur ein Bereich gut sichtbar ist. Vor allem bei Aktivitäten in der Dämmerung etc. ist das sehr mühsam… Da käme mir die 920XT doch besser entgegen und wenn man weitere Profile laden kann find ich das sehr gut.. Mal schauen, frohe Festtage und nochmals merci. Beste Grüsse Thomas

        • Hallo Thomas, ich habe die Ambit 1 nur mal kurz in der Hand gehabt, als ich auf einer Sportmesse war. An sich eine gute Laufuhr, aber jetzt liegen da ja auch schon einige Generationen dazwischen. Viele Händler bieten auch immer gern einen Test an. Vielleicht hast du ja einen in deiner Nähe. Dann kannst du dich direkt von den Vorzügen überzeugen und schauen, ob der FR etwas für dich ist.

          Nun aber erst einmal eine wunderbare Festtagszeit. Viele Grüße, Din

  23. Hallo Din,
    Als erstes möchte ich mich bei dir für deinen sehr detaillierten test bedanken. Habe diese Uhr vor ca. Einer Woche gekauft, auch weil ich schon ein vorgängermodell hatte. Leider musste ich feststellen, dass der höhenmesser bei der 920er eine katastrophe ist. Ich wohne im alpenraum und habe bemerkt, dass die uhr teilweise auf die 200 – 300 Höhenmeter abweicht. Leider kann man die höhe manuell oder über gps nicht justieren. Wollte dich fragen, ob du das auch gemerkt hast und ob du dies Garmin erwähnt hast und ob Garmin ein Update diesbezüglich in Erwähnung zieht. Mir als „Normalo“ haben sie leider noch nicht geantwortet und ich wäre wirklich auf eine Antwort ihrerseits gespannt. Vielleicht kannst du mir ja irgendwie helfen…
    Danke nochmal

    • Hallo Mirko,

      vielen lieben Dank für das Kompliment. Ich freue mich sehr, dass du den Beitrag interessant fandest.

      Wir haben hier leider nur sehr flaches Land und ich konnte den FR nicht in höheren Lagen ausprobieren. Sehr schade, dass es scheinbar solche Abweichungen gibt. Ich werde auf jeden Fall Garmin davon in Kenntnis setzen und auch ein Update erfragen. Ich melde mich dann hier auf jeden Fall ein weiteres Mal.

    • Hallo Mirko,

      ganz kurz eine Frage zu deinem Problem. Es ist bei Garmin bekannt und es gab Ende des Jahres ein Update. Hast du die aktuelle Software drauf? Gern stelle ich auch einen Kontakt zum Support her und sie schauen sich anschließend deine Dateien gern an.

      Viele Grüße,
      Din

  24. ..hallo Din,

    ..kannst du mir bitte sagen, wo ich die Gesamtzeit in der Multisportfunktion der GARMIN Forerunner 920XT finde..??

    „GESAMTZEIT DER SPORTARTEN MIT DER MULTISPORTFUNKTION
    Der FR920XT zeigt während aller Sportarten auch die Gesamtzeit an. Dafür ist eine eigens eingestellte Seite, die man aktivieren muss, vorgesehen. Leider gibt es diesen Wert nicht als einzelnes Datenfeld, das mit anderen kombinierbar ist. Laut Garmin könnte dies aber eventuell als Update nachgerüstet werden. Nähere Informationen dazu, wenn es soweit ist.“

    ..des weiteren die Frage an dich; hast du Erfahrungen mit Upload der Aktivitäten der Forerunner 920XT über das WLAN…??
    Bei mir funktioniert das soweit ganz gut, außer dass die Uhr sich nach dem automatischen Upload, sobald ein bekanntes WLAN zur Verfügung steht, aufhängt. Auf dem Display ist dann nur noch der GARMIN-Schriftzug zu sehen. Die Tasten reagieren mit „piepsen“ auf Drücken, die Uhr selbst reagiert aber nicht mehr. Ich muss dann einen Warmstart durchführen und die Uhr wieder starten.
    Lade ich die Daten manuell mit Tastendruck an der Uhr über das WLAN hoch, (..also ohne USB-Verbindung..) funktioniert das ohne dass die Uhr sich dabei aufhängt..

    Gruß,

    Christian..

    • Hallo Christian,

      bei mir ist das Datenblatt beim Multisport und Duathlon das letzte von allen Seiten. Es ist eine voreingestellte Seite. Als Beispiel habe ich beim Triathlon vier Seiten mit unterschiedlichen Feldern; beim Duathlon drei Seiten. Jeweils die letzte Seite war vorgegeben und besteht nur aus der Anzeige der Gesamtzeit.

      Das mit dem Wlan sollte so aber nicht sein und hört sich für mich nach einem Fehler an. Hast du den Support schon einmal angeschrieben?

      Ich hoffe, das hilft dir ein wenig. Wenn nicht, melde dich bitte noch ein Mal.
      Viele Grüße,
      Din

      • ..hallo Din,

        ..recht vielen Dank für deine Rückmeldung.
        Ich finde das nicht wirklich. Ich kann in den Multisportbereichen wie Triathlon und Duathlon die Datenseiten nicht wie in den anderen Sportarten konfigurieren.
        Musstest du diese voreingestellte Seite auch noch aktivieren..??

        ..ich habe bezüglich des WLAN den Support schon kontaktiert, man konnte mir dort aber nicht weiterhelefn.
        Der manuelle Upload auf Tastendruck funktioniert ohne Probleme..

        Grüße,

        Christian…

        • Hi Christian,

          das ist aber sehr schade mit dem Wlan und Support. Ich kann gern noch einmal direkt dazu bei Garmin anfragen.

          Bezüglich der Seite: bei der Gesamtzeit handelt es sich nicht um ein konfigurierbares Feld, das man auch auf anderen einstellbaren Seiten hinzufügen kann. Beim bereits voreingestellten Triathlon und bei meinen selbst eingestellten Multisport Optionen ist die Seite, die ausschliesslich dieses eine Feld mit der Gesamtzeit anzeigt, vom System vorgegeben. Klicke ich mich dann von oben nach unten durch die Seiten, ist die Seite mit der Gesamtzeit die letzte.

  25. ..hey Din,

    …nochmals vielen Dank für dein schnelles Feedback.
    Das wäre in der Tat super, wenn du bezügl. des WLAN noch einmal direkt GARMIN dazu befragen könntest.
    Wie gesagt, funktioniert der manuelle Upload per Tasenbefehl ohne Fehler, die Uhr hängt sich dabei auch nicht auf..

    Ich glaube, ich habe das jetzt mit der Gesamtzeit auch gefunden.
    Die einzelnen Datenseiten sind ja zb in der Triathlon-Seite nicht konfigurierbar, richtig..?!
    Das geht dann quasi nur in den einzelnen Seiten der Teildisziplinen..?!

    • Das mache ich gern und melde mich hier noch einmal, wenn ich dazu etwas höre.

      Bezüglich der Seiten stimmt es so, wie du es nun gefunden hast. Ich hoffe, das passt so.

      • …hey Din,

        ..die unten folgende eMail habe ich auch mal GARMIN zukommen lassen; vielleicht kannst du das ein- oder andere auch nochmals anregen..

        “ ..hallo Garmin,

        ich hätte ein Paar Vorschläge bzw. Anmerkungen oder auch Wünsche zu Garmin-Connect:

        zum Kalender; es wäre toll, wenn man die einzelnen Wochen benennen könnte. Viele von uns Sportlern, Läufer und Triathleten rechnen ja vom Hauptwettkampf in Wochen zurück zum Trainingsplanstart. Ich selbst trainiere in einem 3:1-Zyklus, das heißt drei Belastungs- und eine Regenerationswoche. So muss ich das immer als Notiz in den jeweiligen Montag einfügen und weiß so auf den ersten Blick nicht, ob ich mich in einer Belastungs- oder ReKom-Woche befinde. Auch wäre es schön, zu wissen in welcher Kalenderwoche des Jahres ich mich befinde.

        zu den Trainingszonen: es wäre super, wenn man in der Auswertung ein Diagramm zur Verfügung hätte, in welchem man auf den ersten Blick sehen könnte, wie lange man in Minuten während eines Trainings in der jeweiligen Zone unterwegs war. Bekomme ich von meinem Trainer die Vorgabe z.B. 40 min in Zone Drei zu trainieren, kann ich das so hinterher prima auswerten. Alleine über das Diagramm der Herzfrequenz ist das schwierig.
        In der GARMIN Foreunner 920XT ist das ja zb schon ersichtlich.. Ein Diagramm auf dem Dashboard wäre super-toll..

        zur Herzfrequenz: für mich als Triathlet ist es wichtig zu sehen, wie schnell die Herzfrequenz nach Belastungsende zurück geht. Das gibt wichtige Aufschlüsse über die Form und das Befinden. Leider kann ich das bei der Fenix-2 und auch bei der Forerunner 920XT nicht machen, ohne die Uhr nach Beendigung des Trainings wieder zu starten. Beende ich das Training, sehe ich keinen Puls mehr auf der Uhr, sondern nur die Option zu speichern oder das Training weiter zu führen.

        zu den Zwischenzeiten: (die man manuel selbst macht) es wäre schön, wenn man die Zwischenzeiten in der Auswertung in Garmin-Connect manuel nachbearbeiten könnte oder sogar eine zuviel genomme Zwischenzeit entfernen könnte. Toll wäre es, wenn man den Zwischenzeiten z.B. eine Notiz wie z.B. „Lauf-ABC“ oder „Anstieg“ geben könnte.

        ..vielleicht könnt ihr die ein- oder andere Anmerkung in die Tat umsetzen..?!“

        • Hallo Christian,

          vielen herzlichen Dank. Ich habe deine Ideen weitergeleitet und diese werden dem internationalen Team geschickt. Du bist mit deiner Auswertung sehr detailliert, was wirklich interessant für mich ist. Ich mache das nur am Ende des Monats etwas genauer, aber nicht für jedes Training. Auf jeden Fall ist das ein super Input. Ich würde die KW Anzeige auch super finden.

          Bezüglich deiner Problems habe ich leider keine Information vorliegen und der Support braucht dafür Dateien aus deinen Garmin Ordnern. Vielleicht versuchst du dich doch noch einmal dort zu melden.

          Viele Grüße,
          Din

  26. ..hallo Din,

    ..vielen Dank für deine abermalige Rückmeldung!
    Bei Bedarf können wir uns ja sehr gerne mal näher über meine Trainingsauswertung und Interpretation meiner Daten unterhalten.
    Ich glaube, ich bin schon ein kleiner „Trainings-Daten-Junkie“..!! 🙂

    Grüße,

    Christian..

  27. Hi Din,
    nachdem ich es jetzt endlich mal geschafft habe, deinen Bericht über die FR 920xt zu lesen, kann ich wieder mal sagen „ Dein Bericht lässt kaum Fragen offen“. Herzlichen Dank!!!
    Für mich bietet die Uhr eine echte Alternative. Lange habe ich die dicke 305er getragen und vor gut einem Jahr mir die FR 220 zugelegt. Leider war das Zwischenzeit stoppen am Ende der Bahn immer echt nervig, so das auch noch eine Garmin Swim in meinen Besitz wechselte. Nun bin ich nicht der Uhrenjunkie, der wir ein Formel 1 Fahrer viele teure Uhren braucht, aber es gibt auch noch eine Timex Triathlon, die ich für Intervalle auf der Bahn und wegen ihres Countdown-Zählers, sehr schätze.
    Die FR 920xt bietet viele Möglichkeiten für mich in einer Uhr, zumal ich diese Uhren auch gerne privat trage. Bei der 220 hält der Akku ca. 30 Tage und bei der Swim ca. 1 Jahr, da sind die 16 Wochen (ohne Aktivität) ja genau in der Mitte 😉
    Die Preise fallen auch schon, aktuell finde ich die 920xt bei technikdirekt für 388€. Ich werde wohl meine Uhren bei Kleinanzeigen anbieten oder sie an meine Tochter für ihr Sportstudium vererben und irgendwann bis zum Sommer mir die 920er zulegen. Da ich dieses Jahr meinen ersten Triathlon erleben will, führt wohl kein Weg dran vorbei.
    Zum Livetracking sei noch zu sagen: Beim Apple funktioniert die App erst ab, Iphone 5 und aufwärts. Da das Bluetooth nicht kompatibel ist.

    Flotten Tach und munter bleiben.

    LG

    • Ganz herzlichen Dank, Bodo. Das freut mich wirklich ungemein!

      Ich kenne genau deine Ansicht. Man braucht nicht unglaubliche viele Uhren, aber man lernt doch die einzelnen Funktionen sehr lieben, wenn man erst einmal damit Erfahrungen sammeln konnte.

      Es lohnt sich auch hinsichtlich der Preise immer etwas abzuwarten, wenn man es so lange kann. Bis zum Sommer sollte sich da ja noch einiges tun. Ich halte dir fest die Daumen für die Vorbereitung für deinen ersten Triathlon. Wenn du Fragen hast, melde dich bitte einfach bei mir.

      Vielen Dan für die Ergänzung. Ja, das stimmt, die App funktioniert mit dem iPhone 5.

      Dann viel Spaß beim Training!

  28. Hallo!
    Ich möchte mir gerne eine neue Pulsuhr für das Laufen und Schwimmen zulegen und die FR scheint super geeignet dafür zu sein. Leider misst sie, wie du geschrieben hast, kein Puls unter Wasser. Gibt es da eine Möglichkeit das zu umgehen, bzw andere Tools zu benutzen? Hast du Tips oder Ideen für mich?
    Grüsse,
    Kay

    • Hallo Kay,

      ja, das stimmt. Leider misst der FR920XT keinen Puls unter Wasser, was daran liegt, dass sowohl Bluetooth wie auch ANT nur wenige Zentimeter Daten übertragen können.

      Es gibt mittlerweile Drittanbieter, die Pulsmessgeräte anbieten, aber leider hat Garmin beim Indoor-Schwimmen dafür keine Schnittstelle offen gelassen. Es gibt aber die Möglichkeit ein Gerät eines Drittanbieters für das Freiwasserschwimmen zu nutzen und die Pulsdaten damit zu sammeln. Das Mio Link Armband kann per ANT Schnittstelle mit dem FR gekoppelt werden. Während des Schwimmen gibt es aber keine Anzeige vom Puls, da es so nicht vorgesehen war. Aber der FR sammelt die Daten während des Trainings, die dann anschließend bei der Auswertung zur Verfügung stehen sollen. Ich habe das allerdings noch nicht probiert.

      Ich hoffe, dass ich dir weiterhelfen konnte.

  29. Juhhhhuu!!!! Ich hab sie……. bin beeindruckt……fantastisch………die Bedienung erklärt sich von selbst……schöne große Zahlen, Vorteil bei meiner Sehschwäche………..freu mich auf die neuen Aufgaben die kommen werden……………….!!!!!

    LG

  30. Hi,
    super Bericht….welcher mich auch überzeugt hat, mir den FR920 zuzulegen… 🙂
    Nun stellt sich mir aber noch eine Frage bzgl. dem Radrtaining:
    Reicht der Forerunner aus, oder macht es Sinn, noch einen „normalen“ Fahrradcomputer am Rad zu haben?
    Wenn der Forerunner ausreicht: am Handgelenk oder mit einer Schnellwechselhalterung? (was spricht hier für was / was dagegen?)
    Viele Grüße

    • Hallo Mario,

      herzlichen Dank.

      Für mich gäbe es aktuell nur einen Grund zusätzlich zu diesem Grund ein Edge mitzunehmen: Navigation. Die ist bei Fahrradcomputern doch etwas komplett anderes. Beim FR leider kaum zu gebrauchen.

      Ok, ein zweiter kleiner Grund käme da auch noch dazu: wenn ich die Action Cam von Garmin auf meine Touren mitnehmen würde. Die kann man nämlich mit dem Edge koppeln.

      Ich trage meinen FR meist am Handgelenk, finde aber die Haltungen durchaus sinnvoll, wenn man gezielt nach Puls oder Geschwindigkeit trainieren möchte. So muss man nicht auf das Handgelenk schauen, sondern hat alle Daten direkt vor Augen.

      Ich hoffe, das hat dir geholfen. Falls du weitere Fragen hast, melde dich bitte.

      • Hallo,
        danke für die schnelle Antwort 🙂
        Reicht, wenn ich auf dem Rad rein mit einem Forerunner trainiere, das GPS aus, oder macht der Geschwindigkeitssensor Sinn?
        Ist die Schnellwechselhalterung Wettkampftauglich (Triathlon), oder sollte hier besser darauf verzichtet werden?
        Danke

        • Ich finde Sensoren ganz sinnvoll, weil man so auch die Trittfrequenz sehr gut kontrollieren kann. Ich würde beim Triathlon eher nicht auf eine Halterung setzen. Ich trage den FR immer am Handgelenk. Das ist sonst im Stress eine ewige Fummelei. Im Wettkampf macht natürlich ein Geschwindigkeitssensor Sinn, wenn du eine ganz bestimmte Geschwindigkeit anvisieren möchtest.

  31. Hi Din,
    Ich überlege ernsthaft mir die 920XT zuzulegen. Für mich bleibt allerdings noch eine Frage offen. Wie gut lässt sich die Uhr mit einem Wattmesssystem koppeln? Ich habe eine Wattmesskurbel von Power2max. Ist diese mit der Uhr kompatibel? Die Kurbel überträgt Trittfrequenz und Watt. Die Uhr ist ANT+ kompatibel. Es müsste also funktionieren. Hast du da schon Erfahrungen gesammelt?

    VG Jonas

    • Hallo Jonas,

      leider habe ich mit einem Wattsystem noch keine Erfahrung im Zusammenspiel mit dem FR920xt sammeln können. Soweit ich das verstanden habe, müsste es aber funktionieren. Ich habe aber diesen Beitrag gefunden. Bei manchen scheint es Probleme zu geben, aber es scheint kein grundsätzliches Problem der Konnektivität zu sein.

      Dann erhältst du nämlich auch die VO2max Daten vom Radfahren, die mir ohne Wattmesssystem nicht zur Verfügung stehen.

      Beste Grüße,
      Din

  32. Hallo Din, weisst du mittlerweile ob es bei Runtastic ein Update gab, dass man sowohl bei der 910XT als auch bei der 920XT die Laufdaten in Runtastic importieren kann ? LG Marco

    • Hallo Marco,

      Sorry, dass es so lang gedauert hat, aber ich wollte es selbst ausprobieren. Es gibt zwei Möglichkeiten. Du kannst die GPX Dateien von Garmin Connect herunterladen und direkt bei Runtastic hochladen. Oder du nutzt das Garmin PlugIn bei Runtastic und ziehst alles direkt vom Forerunner.

      Ich hoffe, das hilft dir.
      Viele Grüße,
      Din

  33. Hallo,
    Ich hab grade meine 920xt ausgepackt und freue mich tierisch.
    Allerdings stand in der Beschreibung, dass man keinen neuen brustgurt benötigt.
    Die erkennt meinen aber nicht. Was muss ich tun?
    Gruß
    Sassi

  34. Hallo Din, hallo Paddi!
    Ich hatte mal ein ganz ähnliches Problem!
    Bei mir bin ich dann folgendermaßen vorgegangen:
    Ich habe den Ant Agent von meiner Forerunner 220 runter geschmießen, da der sich wohl nicht mit dem Garmin Express versteht. Dann habe ich den Garmin Plugin neu installiert, die Frage stellt sich auch welchen Browser du benutzt!? Ich benutze Firefox! Hast du es schon mal mit der Garmin App auf dem Handy versucht, vielleicht sind auch nur die Benutzerdaten abhanden gekommen.
    Probiere alles mal aus, spätestens im Support wird dir geholfen!!

    Sportliche Grüße
    Bodo

  35. Hallo!
    Ein wirklich umfassender Bericht über die Uhr! Vielen Dank!

    Eine Frage bleibt: warum benötigt man bei einer GPS-Uhr einen Geschwindigkeitssensor? Ich habe im Moment eine Garmin 205 (mit GPS), die zeigt die Geschwindigkeit ohne Sensor an…
    Hat es da einen technischen Rückschritt gegeben, um ein zusätzliches Gadget verkaufen zu können?

    Grüße sendet
    Heiko

    • Hallo Heiko,

      das ist eine interessante Frage. Mein Wissensstand ist der, dass ein Geschwindigkeitssensor in der Regel keine Ausfälle hat wie beim GPS schon mal möglich. Zudem ist dieser genauer. Man kann die Radgröße eingeben. Ein zwingendes Muss ist er aber nicht.

  36. Hallo, wie wird bei dem Garmin 920xt die Schrittlänge gemessen/bestimmt.bei mir soll sie 1,02 m betragen, was nicht richtig sein kann.

      • Hallo,
        auch ich habe mir eine FR zugelegt, super Teil. Ich habe mir auch schon die Trainingspläne angesehen, die es bei Garmin Connect vorgegeben gibt. Da steht auch, dass die Trainingspläne sogar an meine FR gesendet werden können, um unterwegs Trainingsanweisungen in Echtzeit zu erhalten. Leider habe ich noch nicht heraus gefunden, wie das funktionieren soll.
        Wäre für eine kurze Anleitung dankbar.
        Viele Grüße
        Gaby

        • Hallo Gabi,

          Großartig. Herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Forerunner! Viel Freude damit.

          Bezüglich deiner Frage. Wenn du gern nach einem von Garmin vorgegebenen Trainingsplan trainieren möchtest, musst du in deinem Connect Konto einen Plan für ein Ziel deiner Wahl aussuchen. Dort stellst du das entsprechende Start- oder Zieldatum ein. Hast du das bereits gemacht bzw. weißt du, wie du das machen kannst?

          Wenn nicht, melde dich gern. Wenn ja, dann geht es wie folgt weiter. Sobald du den Plan aktiviert hast, kannst du jede Einheit für jeden Tag online in deinem Browser anklicken und bearbeiten. Wenn sich dieser Bearbeitungsmodus geöffnet hat, kannst du das Training an dein Gerät senden. Dafür muss es an den Computer angeschlossen sein.

          Oder einfacher und schneller geht es mit der Garmin Connect Mobile App. Hast du einen Plan aktiviert, werden in deinem Trainingskalender in der App automatisch alle Einheiten angezeigt. Klickst du eine Einheit auf deinem Mobiltelefon an, kannst du sie per aktiver Bluetooth-Verbindung direkt an deinen Forerunner senden. Voraussetzung ist natürlich, du hast den FR mit der App gekoppelt.

          Ich hoffe, das hilft dir weiter. Wenn nicht, melde dich gern wieder.

          Viele Grüße.

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