Training Mai 2015 – Der perfekte Frühlingstrainingsmonat

Der Mai war ein richtiger Frühlingstrainingsmonat, der sich gleichzeitig unverblümt sommerlich zeigte. Dank Mallorca und dem Radrennen, Berlin Velothon, sind vor allem Radkilometer in den Trainingstopf geflossen. Aber ein Highlight jagte das nächste, denn es wurde erst im Mittelmeer warm und dann im heimischen See kalt angebaded. 

Die 44 Trainingsstunden sind mit Sicherheit zum größten Teil Mallorca geschuldet. Wäre ich daheim gewesen, wäre ich weder vor noch nach der ersten Mitteldistanz in diesem Jahr Einheiten über fast 100km gefahren. Während mich die Triathleten in Alcudia mit ihrem Trainingspensum vor dem 70.3 Ironman fast verrückt machten, versuchte ich mich dennoch zu beherrschen und nur das zu machen, was MyGoal Trainierin Anke eingeplant hatte. In der Ruhe lag die Kraft, was sich letztlich ja auch auszahlte (siehe unten).

EISWUERFELIMSCHUH - Radgeschichten Mallorca Triathlon 2015 Ironman

Nach der Rückkehr gönnte ich mir einige Tage Ruhe und krabbelte aller höchstens mal auf die Yogamatte. Als es mit dem Training weiter ging, wurde es kurz und recht schnell. Ich war noch im Regenerationsmodus, aber es ging schon wieder ganz zügig mit dem Laufen und Radfahren.

Eine letzte lange Einheit beim Radtraining vor dem Velothon kostete wirklich Nerven. Mein Körper hatte eine seltsame Nullbock-Stimmung. Wer kann ihm das verübeln. Das ständig wechselnde Wetter und das Pensum… Aber bereits einen Tag später düste ich ganz allein über die Landstraßen zu einem See, um anzubaden. Das Schwimmtraining lief vor allem natürlich auf Mallorca großartig. Salzwasser, Sonne, Strand, Neo. Da muss man keine großen Worte verlieren. Bestzeit auf der Mitteldistanz oben drauf gepackt. Zack. So kann die Saison beginnen. Weiter ging es mit einer Halbmarathon PB beim Laufen im Rahmen der Mitteldistanz.  Es war ja meine Schreckensdisziplin, obwohl ich doch ein Läufermädchen bin. Aber im Training stimmte ständig etwas nicht. Auch wenn die Zeit lange nicht an eine PB bei einem normalen Halbmarathon heranreichen würde, war das beim Triathlon schon eine wirkliche Wohltat für den Kopf.

In den Kilometer- und Zeitangaben für Laufen, Radfahren und Schwimmen fehlt der 70.3 Ironman, der komplett unter Ausgleichsport läuft.

Stabi-Athletikeinheiten und Yoga haben einen ergänzenden Anteil übernommen, aber diese fünf Einheiten waren lange nicht so präsent wie sonst, wenn ich mindestens zwei Mal in der Woche die Matte ausrolle.

Meditation habe ich wohl wieder erfolgreich ausgeblendet. So wie die Klimmzugstange. Wobei die Klimmzugstange erneut ins Blickfeld rückte – nein, ich gebe nicht auf. Meditation war eigentlich auch das, was ich auf Mallorca fast täglich am Strand gemacht habe. Gedankenlos vom Strand mit in den Sand eingegrabenen Zehen das Meer anstaunen…

Erkenntnis des Monats:

Einfach mal nur genießen!

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EISWUERFELIMSCHUH - Radgeschichten Mallorca Triathlon 2015

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Und was ist sonst noch so passiert?

Ach, der Start in die Triathlon Saison war einfach perfekt.

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Was liegt bei euch im Juni an und wie seid ihr eigentlich durch den Mai gekommen? Ich versuche etwas an Tempo beim Laufen zu gewinnen. Die nächsten Triathlons sind eher kurz und da möchte ich als natürlich am Ende des Wettkampfs richtig Gas geben können. 
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..‚Din‘ ist Gründerin von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf Facebook, Twitter, Pinterest, Instagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

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..‚Olli‘ ist Fotograf & Grafiker von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Fotograf & Grafiker von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit der Athletin ‚Din‘ immer auf der Suche nach der nächsten sportlichen Herausforderung und den interessantesten Bildmotiven. Außerdem kümmere ich mich darum, die hier vorgestellten und getesteten Produkte und Sportbekleidung interessant abzulichten. Neben meiner Fotografie bin ich oft selbst sportlich unterwegs. Ich sitze sehr gern im Rennradsattel oder schnüre als Alternativtraining auch schon mal hin und wieder die Laufschuhe. Schaut gern auch auf meiner Facebook-Seite vorbei, auf der ich immer wieder neue Eindrücke mit euch teile.

Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

17 Gedanken zu “Training Mai 2015 – Der perfekte Frühlingstrainingsmonat

  1. Hi Din,
    perfektes Training und perfekte Wettkämpfe, Gratulation!!
    Bei mir stand der Mai im Zeichen der Ausgeglichenheit. Dabei habe ich nicht einmal die ganz großen Strecken hinter mir, aber es war sehr abwechslungsreich. 32 Trainingseinheiten verteilt auf 12 mal Schwimmen, 11 mal Rad und 9 mal Laufen. Hinzu kommt ein Wettkampf. Als Ausgleich Hunde belustigen und Tanzen!
    Den Juni möchte ich ähnlich gestalten. Wobei ich den Schwerpunkt auf längere Lauf und Schwimmeinheiten setze. Vielleicht auch im Intervalltraining auch etwas an Geschwindigkeit wieder zulege. Wenn der Fuß es mitmacht. Regeneration und Ausgleich spielen dabei eine wichtige Rolle.
    Wettkampf nur einen hier: http://www.steinbeck-triathlon.de/
    Und ich will dabei einen Mordsgaudi haben 😉

    LG

    • Hi Bodo,

      ganz vielen lieben Dank! Ein fantastischer Start in die neue Saison.

      Hunde belustigen ist sicher eine sehr interessante Ausgleichssportart. Hört sich nach einem sehr runden Programm an und du bist bestimmt auf einem tollen Weg zum Tri.

      Ich habe die Distanzen erst einmal rausgenommen und konzentriere mich auch mehr auf Intervalltraining. Aber die Regeneration darf natürlich auch dabei nicht zu kurz kommen. Sieht ja bei dir ähnlich aus. Ich halte dir die Daumen, dass weiterhin alles gut läuft.

      Ich wünsche dir nächste Woche irre viel Spaß. Die haben ja eine schöne Wechselzone. Nichts läuft sich besser als so eine tolle Wiese!

  2. Das war ein super Monat für dich! So viel Training, das sicher Spaß gemacht hat und ein toller Wettkampf!
    Ich bin im Mai den Mainzer Marathon gelaufen und laufe im September in Ulm. Um schneller zu werden, mache ich im Mai und Juni Bahntraining, im Juli Wettkämpfe über 10km und HM und ab August wieder normales Marathontraining.
    Mein Trainer sagt, dieser Plan wäre sehr gut, um die Schnelligkeit zu trainieren.

    • Total. Das Training und der Wettkampf waren wirklich toll. Klar, der Triathlon war aber schon etwas wirklich Besonderes. Dein Plan hört sich auch sehr gut an. Sehr strukturiert. Bahntraining finde ich auch super und klar, das Tempo kannst du so sicher gut steigern. Bringt ja nichts, immer nur die langen Kanten zu laufen. Viel Spaß und Erfolg auch in den kommenden Wochen.

  3. Sag mal, Din… Eine Frage, die mich seit neuestem beschäftigt. Du trainierst doch so ausgewogen. Hast Du Erfahrung mit Dehnübungen bzw. mit der Problematik?

    Ich habe laut meiner Physiotherapeutin den verspanntesten Rücken des Erdballs. („Ist der aus Adamanthium?“) Habe ihn inzwischen gezielt trainiert, das volle Programm, gegen den Schmerz (viiiiiiel Schmerz!!!) angekämpft, aber ich sag’s mal so… die Vorwärtsbeuge sieht noch immer aus wie ein 90°-Winkel aus 😀

    • Ja, also das ist so eine Schreibtischtäter-Problematik würde ich mal vermuten und ich muss da auch immer ganz gezielt rangehen. Da ist einiges ständig verklebt und muss wieder mobilisiert werden. Das Radfahren ist da oft auch ein weiterer Grund, warum ich Yoga und vor allem Asanas, die Schulten und den gesamten Rücken wieder in Einklang bringen, so liebe. Höre ich damit auf, stehe ich immer recht schnell wieder am Anfang. Ein Tipp, den ich mal irgendwo aufschnappte war, dass ich Übungen für den Rücken mit der Black-Roll machen soll oder mit einem Gummiball. Der war mir aber zu hart und ich habe nun meinen Hand-/Fußball vom Schreibtisch mit Noppen dafür verwendet. Das ist großartig, um gezielt die Schmerzpunkte selbst zu massieren. Manchmal haue ich mich in der Mittagspause drauf. Was für ein Segen.

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