Pure Connect – Erste Eindrücke

Einfachheit, die uns Läufer schneller, bewusster und intensiver vorankommen lassen soll – das PureProject von Brooks fasst diese Aspekte in ihrer neuen Kollektion, die zum Berlin Marathon im September offiziell vorgestellt und ab Oktober im Handel erhältlich sein wird, zusammen.

Ich habe das Glück, dass ich ein paar aus der Reihe, die aus 4 Modellen besteht, bereits testen darf: den PureConnect. Meine ersten Kilometer auf der Straße, im Wald und auf der Bahn habe ich bereits hinter mich gebracht und einige Eindrücke sammeln können.

Beim ersten Reinschlüpfen ist mir sofort das Nav Band, das sich als dehnbarer breiter Gummizug über den Spann zieht, aufgefallen – ideal für einen schmalen Fuß. Selbst Laufschuhe, die es in unterschiedlichen Weiten gibt, haben mir noch nie so ein festes Gefühl im Mittelfußbereich gegeben. Auch der Green Silence mit seiner schrägen Schnürung, die unterstützend wirkt, vermittelt nicht die gleiche Sicherheit. Außerdem ist der vordere Bereich des Schuhs viel schmaler und umzieht meinen Fuß sehr nah aber angenehm. Die Zehenbox ist so schmal geschnitten, wie die der Nike Free 3.0, aber im Vergleich zu diesen Lightweighttrainern gibt mir der PureConnect eine bessere Unterstützung. Ich wackele damit nicht so umher, habe einen festeren Stand und während des Laufens auch das Gefühl, dass ich etwas unterstützt werde.

Brooks PureConnect PureProject  Brooks PureConnect PureProject

Im direkten Vergleich mit dem Brooks Green Silence schneidet der neue PureConnect bedeutend besser ab, auch wenn ich den Green Silence immer noch trage und im Frühjahr für meine Marathonvorbereitung liebend gern eingesetzt habe.

Mit gerade einmal 184g ist er zwar nur 11g leichter als der Green Silence, aber der deutlich bessere Sitz, das Nav Band, die befestigte Lasche, die hohe Flexibilität machen den PureConnect für mich zu einer viel besseren Wahl, wenn man schmale und flexible Lightweighttrainer sucht.

Brooks PureConnect PureProject   Brooks PureConnect PureProject

Sehr schön sind auch die Schnürsenkel, die leicht ungleichmäßig gearbeitet sind, so dass sie nicht so schnell aufgehen können; das Design frisch und sehr hell ein eindeutiger Schönwetterschuh, der durch sein dünnes Obermaterial auch gut belüftet ist.

Brooks PureConnect PureProject   Brooks PureConnect PureProject

Mehr Details und wie sich der PureConnect über einen längeren Zeitraum läuft, gibt es beim nächsten Mal.

Brooks PureConnect PureProject

Eiswuerfelimschuh Nadin Triathletin Yogalehrin Autorin

Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

10 Gedanken zu “Pure Connect – Erste Eindrücke”

  1. Hallo Din
    Schön zu lesen, dass du wieder deine Runden drehen kannst und dazu noch mit einer Vorpremiere 😉
    Etwas würde mich noch interessieren: hast du beim Pure Connect dieselbe Grösse wie bei anderen Brooks Schuhen und gibt es verschiedene Breiten?
    Runhappy
    Mario

  2. Pingback: Löcher, überall Löcher und ich schwärme! | Eiswuerfelimschuh's Blog
  3. Danke für den Post. Ich liiiieeebe meinen Green Silence, bin aber gedanklich schon ein paarmal in Richtung Pure fremdgegangen. Wenn ich hier nun lese, wie gut sich der Pure Connect läuft, muss ich das nun wohl auch real tun. Sorry ihr grünen Leisetreter… 🙂

    • Also um so länger ich den PureConnect trage, desto größer wird der gefühlte Unterschied zum Green Silence. Der ist wirklich auch guter Schuh, aber der PureConnect sitz einfach besser und läuft sich für mich einfacher.
      Danke für´s Vorbeischauen und dein Kommentar.

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