Mit dem Slendertone im 90er Jahre Speckweggürtelfieber

Erst kürzlich auch in dem U.S. 3D Triathlon Magazin gelesen – elektrische Stimulation der Muskeln schleicht sich in immer mehr Trainingspläne ein und bietet so ganz nebenbei ein zusätzliches Muskeltraining bestimmter Körperpartien. Das Prinzip ist denkbar einfach und mir bereits seit vielen Jahren durch das SPEEDtraining bekannt. Kleine Elektroden werden wie ein Gürtel beispielsweise um den Bauch, Arme und Beine geschnallt und anhand eines damit verbundenen kleinen Gerätes gesteuert. Angsthasen wie ich denken sofort an Stromstöße, die einen zusammenzucken lassen – tatsächlich entsteht aber nur ein Kribbeln, das wenige Sekunden anhält, wodurch die Muskeln sich zusammenziehen ohne das man selbst aktiv werden muss. Richtig, ein Training für Faule könnte man unken und sich an die sonderbare Werbung aus den 90ern erinnern.

Tatsächlich ist das Trainingsgefühl im Liegen auf dem Sofa bei anständig intensiver Einstellung aber alles andere als lockeres Herumliegen. Ich bevorzuge es, den Slendertone Bauchgürtel während meiner PC-Runden eine Stunde täglich zu tragen und vor allem ein Programm, das aus kurzen und langen Reizen im Wechsel stattfindet, hat es mir angetan. Mit Freude lasse ich mich meine Körpermitte ordentlich durchzucken.

Durch diverse Sportmagazine und Testberichte bin ich auf genau dieses Gerät aufmerksam geworden und da das Internet die Gelegenheit zum Ausprobieren ermöglicht, musste ich es einfach testen und werde es natürlich behalten, denn: nach gut vier Wochen ist klar, dass ich meinen Bauchmeister gefunden habe. Er kann keinesfalls mit dem SPEEDtraining mithalten, zu dem ich maximal einmal die Woche oder sogar nur alle zehn Tage gehen muss, aber ich liebe tägliches Bauchtraining, das mir auch das Gefühl der täglichen Rückenentlastung gibt. Ich stehe, sitze und gehe nach den „Trainingseinheiten“ gerade und dieses Gefühl hält auch noch Stunden danach an. Mein Bauch fühlt sich täglich herausgefordert an und ich merke tiefer liegende Muskeln, die ich während meiner Stabilisationsübungen noch nicht so intensiv trainieren konnte, auch wenn ich keinen Muskelkater bekomme.

Natürlich, wie bei jedem Gerät gilt auch hier – ohne eine vernünftige Ernährung und andere Sportarten lässt auch hier der Erfolg sicher auf sich warten und man darf nicht hoffen, dass man so einzig und allein Speckröllchen den Kampf ansagen kann. Bei mir hat es aber zu einer deutlich kräftigeren Rumpfmuskulatur geführt und ich wünschte, ich hätte gleiches Gerät für den Rücken.

Als Folgekosten nach der Anschaffung im Angebot für 149€ müssen die passenden Elektroden ab und an (meine halten bei täglicher Nutzung mindestens 2 Monate) für ca. 30€ im 3er Set nachgekauft werden.

Slendertone_Gürtel & Controller

Bild: PR

Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

2 Gedanken zu “Mit dem Slendertone im 90er Jahre Speckweggürtelfieber

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