Challenge Kaiserwinkl-Walchsee – Meine härteste Mitteldistanz Teil III

Die Laufstrecke der Challenge Kaiserwinkl-Walchsee war sprichwörtlich eine runde Sache. Nicht schnell, zu Beginn auch deutlich unterkühlt, habe ich bis zum letzten Meter über die recht abwechslungsreiche Strecke gekämpft. Den Walchsee vier Mal zu umlaufen, war mit kleinen Hotspots, einigen Anstiegen und dem Eventbereich mit viel Spaß verbunden. Als kleine Überraschung blitzte sogar die sich sonst so an diesem Tag zierende Sonne kurz durch die dichte, graue Wolkendecke. 

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit dem Tourismusverband Tirol, der mich zu dieser Reise eingeladen hat. 

Während die Distanzen der Schwimm- und Radstrecke der Challenge Kaiserwinkl-Walchsee gekürzt werden mussten, fand das Laufen wie veranschlagt statt. Mich taute es dennoch nicht wirklich auf. Es war ein wahrer Kraftakt, die Motivation nicht zu verlieren. Der Laufabschnitt ist bei jedem Triathlon für mich hart, meist aber der Teil mit dem meisten Spaß. Wobei beeindruckende oder idyllische Landschaften mit profilierter Radstrecke das Laufen immer fast schlagen. So war es auch hier. Es war toll, die Härte zu beweisen und es hier und da rollen zu lassen. Ich hatte mit meiner Kraft auf dem Rad nicht wirklich gehaushaltet. Es war mir nicht egal, wie ich über die Laufstrecke kommen würde, aber ich wusste, es würde irgendwie gehen.

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Challenge Kaiserwinkl-Walchsee Triathletin auf der Laufstrecke

Die kältesten Abschnitte hatte ich hinter mir gelassen. So wie auch den Dauerregen. Denn wer hätte gedacht, dass zwei Mal für einen Wimpernschlag so etwas wie Sonne durch die regenreiche Wolkendecke durchdrückte?! Als die Helfer auch beim zweiten Wechsel wieder alles gegeben haben, damit wir zügig die Sachen gewechselt bekamen und zum Laufen aufbrechen konnten, ging es auch für mich los! Dass die Wechselzeit mit 9 Minuten wieder eine halbe Ewigkeit gedauert hat, verdrängte ich. Ohne die helfenden Hände hätte ich vermutlich doppelt so lang gebraucht und die Schnürsenkel gar nicht zu bekommen.

 

DIE 1, 2, 3, 4 RUNDEN DER CHALLENGE KAISERWINKL-WALCHSEE

Meine einzige Sorge galt meinen Füßen. Ich wollte gar nicht nach unten schauen und wissen, was sie da taten. Es war, als würde ich mit fremden Beinen laufen. Das blanke Eis in den Schuhen tat aber genau das, was es sollte. Die Füße liefen. Schritt für Schritt für Schritt. Wie das genau ging, weiß ich nicht. Ohne Gespür für sie, flitzte ich über den roten Teppich aus der Wechselzone an Zuschauerreihen vorbei runter zum Seeufer. Die letzten Ausrüstungsgegenstände legte ich während der ersten Meter mit meinen schnell warm werdenden Händen an. Ich zog mir meine Grip Grab Armlinge über die Handknochen und genoss, dass die knallroten Finger langsam eine normale Farbe annahmen und nicht mehr schmerzten.

Der zuweilen schmale Pfad am Anfang jeder der vier zu absolvierenden Runden war matschig und entsprechend glitschig. Ich fluchte und sprang wild hin und her, vergessend dass ich ja nicht wüsste, was die Füße so machten. Mal von der eigentlich nicht mehr wirklich vorhandenen Kraft abgesehen. Die folgenden Runden nahm ich es fast ignorant und stampfte hindurch.

Wie all zu oft lief Runde eins erstaunlich gut. Zum Glück reden wir hier nicht über einen Marathon sondern nur über die Hälfte der Distanz. Das war wirklich genug für mich an diesem Tag! Zu mehr hätte ich mich nicht aufraffen können. Im Prinzip sind fünf Kilometer pro Runde ja kein Ding. Aber auf der anderen Seite des Sees mit zwei schnell aufeinander folgenden Hügeln, dachte ich nicht nur ein Mal, dass ich elendig weit weg von der Dorfkirche in Walchsee war. Es zog und zog und zog sich. Zum Glück hatte ich genug mit meinen Füßen zu jammern, die auch in der zweiten Runde nicht warm werden wollten.

Challenge Kaiserwinkl-Walchsee Triathletin auf der Laufstrecke

Kaum hatte ich den Veranstaltungsbereich rund um die Dorfkirche das erste Mal durchlaufen, folgte ein schmaler Pfad entlang des Sees. Dort tummeln sich sonst Badegäste. An diesem Tag war es leer, die Wiesen ausgetreten und die Bäume schluckten gefühlt das gesamte triste Tageslicht. Die Enten am Strandbad schienen dennoch ihren Spaß zu haben. Sie schnatterten munter vor sich hin. Endlich mal kein Ansturm von Badegästen, wie an den hitzigen Tagen zuvor. Hinter Walchsee wechselte Asphalt, der sich sehr flott lief, mit Wald- und Feldwegen ab. Hier und da lief das Wasser quer rüber oder es bildeten sich Pfützen, die die Laufschuhe binnen Sekunden schmatzen ließen.

Die erste Runde verflog rasend schnell. Schon war es Zeit für eins meiner Gele, die ich mir in meine Tri Suit Taschen gestopft hatte. Ich fiel zwar nicht in ein Loch, hatte aber trotzdem das Gefühl, dass die Kälte auch beim Laufen an mir nagte. Ich war froh über die Armlinge und meine Windjacke. Der leichte Arena Tri Suit wäre mir wirklich zu frisch gewesen. Lieber öffnete ich mal die Jacke für einen kurzen Moment, um durchzulüften. Irgendwann spürte ich auch meine Füße langsam. Was aber auch nicht so toll war, wenn es permanent im Schuh vor Wasser quietscht. Mit den immer nasser werdenden Füßen fand ich die CEP Strümpfe ebenso optimal gewählt.

Die Verpflegungspunkte kamen jedes Mal genau zur richtigen Zeit. Das kalte Wasser macht mir oft etwas zu schaffen. Deshalb nahm ich an jeder Station einen kleinen Schluck. Das ging Runde für Runde ziemlich gut auf. Es war einer der wenigen kalten Läufe, bei denen mein Bauch mal nicht mit Rabatz reagierte. Rabatz gab es aber kurz hinter Walchsee vom Team Fürth. Sie hatten einen ziemlich großen Hotspot mitten auf der Strecke an einem kleinen Anstieg platziert. Es war so klar! Natürlich musste mir auf meiner ersten Runde Helene Fischer entgegenbrüllen… Ich war dieser Truppe trotz dieses „Zwischenfalls“ wirklich dankbar für die tolle Unterhaltung dort draußen, wo wirklich nicht viel los war.

Der Regen nahm zwischendrin häufig Fahrt auf. Vor allem zum Ende der zweiten Runde durchzog mich ein ganz unangenehmes, kaltes Gefühl. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, ob tatsächlich jemand Schwämme von den helfenden Kids angenommen hat. Als aber ein Gel über meine Hände lief, blieb mir auch nichts anderes übrig. Die Helferlein freuten sich mächtig, dass auch sie am Ende der Verpflegungsstation mal zum Zuge kamen. Ich freute mich derweil, dass ich sauber war und vor allem darüber, dass es meist Pappbecher gab, aus denen es sich super einfach trinken ließ. Mit Plastik eiere ich jedes Mal rum. Meine Nase und meine Brust bleiben da selten trocken.

Ich versuchte so konstant wie möglich zu laufen. Was mir eigentlich auch aufgrund der unterkühlten Erschöpfung ziemlich gut gelang. Ich brauchte für die 5km Runden immer um die 25 bis 26 Minuten. Was einen soliden 5er Schnitt machte. Bei weitem nicht das, was ich mir für diesen Tag erhofft habe. Da ich aber mit allem unter den Erwartungen blieb, war das keine Überraschung. Ich war letztlich schließlich froh um jeden Meter, den ich gemeistert hatte. Keine Selbstverständlichkeit an diesem Tag. Meine Muskeln konnten einfach nicht mehr. Sie wollten von Anfang an nicht. Es war ein zähes Unterfangen und ich spürte, wie mir mein Körper Grenzen wie ein Korsett aufzwängt. Meine innere Energie tobte und der Wille rebellierte. Aber was sollte ich machen? Ab und zu frustrierte es einfach nur, aber es war nichts zu machen. Zeitweilig trottet ich bockig über die Wege.

Challenge Kaiserwinkl-Walchsee Triathletin auf der Laufstrecke

Ein kleines Aufleuchten in mir spürte ich ganz plötzlich, als irgendetwas Grelles durch die Wolken brechen wollte. Tatsächlich bemerkte ich es unter meinem Cap und hinter meiner Sonnenbrille!

Da ist sie! Da ist sie! Sonne.

Manchmal kann ich mein Glück gar nicht fassen! Gerade in dem Moment, als es drohte zäh zu werden, mogelte sich hinter all den schweren Wolken die Sonne durch. Für einen kurzen Augenblick wurde es richtig hell um mich herum. Tatsächlich sollte es noch ein weiteres Mal passieren. Damit jedoch nicht all zu viel Hochstimmung aufkam, tröpfelte es prompt erneut vor sich hin. Tja. Einfach nehmen, was man kriegen kann. Ich grinste vor mich hin und flitzte weiter.

Challenge Kaiserwinkl-Walchsee Triathletin auf der Laufstrecke

Irgendwann überholte mich mal wieder ganz plötzlich Olli mit seinem Rad. Als ich so vor mich hin kämpfte schaue ich auf und sehe ihn da so im Gras sitzen. An sich nichts Ungewöhnliches. Es wäre nicht das erste Mal, dass er aus einem Graben gesprungen kommt und ich mit einem riesigen Schreck aus meinen Tagträumen gerissen werde. Verschwommen um ihn herum machte ich eine Pfütze aus, die auch tatsächlich eine ordentlich tiefe war – in der er saß. Mittendrin.

Ob ich ihm wohl helfen sollte?

Bitte füge jetzt hier ___ ein nachdenkliches Emoticon ein! Da er aber mit seiner Kamera und mit Dauerfeuer auf uns Athleten drauf hielt, nahm ich mal schwer an, es ginge ihm gut. Bis auf die nassen Sachen, schien alles in Ordnung. Wobei ich schon Fragezeichen über meinem Kopf hatte. Dennoch entschied ich mich gegen erste Hilfemaßnahmen und brach ins Lachen aus.

Das war so unglaublich typisch! Es hätte mich auch wirklich nicht gewundert, wenn er mir an diesem Tag mal durch den Schlamm robbend entgegen gerutscht gekommen wäre. Ich war wieder einmal froh, dass ich nur „dieses Triathlon“ machen musste. Sein „Job“ wäre mir definitiv zu anstrengend und aufregend. Denn schon wenige Augenblicke später lag er abseits des Weges im nassen Gras. Dieses Mal mit voller Absicht. Für mich war da fast das Ende der vorletzten Runde erreicht. Da kann man schon mal spontan jubeln!

Nicht nur durch Olli war der Unterhaltungswert groß. Die Zuschauer an der Strecke der Challenge Kaiserwinkl-Walchsee, vor allem rund um das Zielgelände gaben ihr Bestes. Es ist immer wieder schön, sich eine extra Portion Kids-Power abzuholen. Irgendwo auf der Laufstrecke stand ein Mädchen mit knallroten Gummistiefeln. Wie gern hätte ich mit ihr getauscht. Wenig später kam nämlich immer der Abschnitt mit reichlich Pfützen. Wenn sich dort die Läufer stauten, gab es oft kein Entkommen. Es ging mitten durch… Die Kleinen harrten genauso tapfer zuweilen im Regen der Dinge wie alle Athleten. Gerade an den Anstiegen konnten wir uns gegenseitig hoch scheuchen.

Als endlich die letzte Runde für mich anstand, war ich zuweilen ganz allein auf weiter Flur und fühlte ich mich kurzzeitig etwas frustriert von dem Tagesverlauf. Letztlich war alles gut verlaufen. Kein Sturz. Keine Kratzer. Alle Finger und Zehen waren heile. Mehr konnte ich wohl nicht von meinem Körper verlangen. Aber dennoch war ich einige Momente etwas trostlos unterwegs. Ich wünschte mir etwas mehr. Es war nur mein zweiter und auch schon letzter Triathlon in diesem Jahr. Für eine Mitteldistanz wäre viel mehr drin gewesen.

Challenge Kaiserwinkl-Walchsee Triathletin auf der Laufstrecke

Froh, die letzten Anstiege zu überlaufen und nur nicht nachzugeben, ließ ich die beiden Verpflegungspunkte aus. Es gab für mich kein Gel mehr und entsprechend war auch kein Wasser mehr nötig. Ich freute mich auf Kaiserschmarrn, meine Medaille und ein warmes Zelt. Die kleine Brücke hinüber zum Eventbereich der Challenge Kaiserwinkl-Walchsee hoppelte ich glücklich über das nahende Ende hinüber, während ein Athlet neben mir tobte, dass er niemals eine Langdistanz absolvieren würde. Er leide so sehr und hat noch eine Runde vor sich. Ich hoffe, er hat es sich noch einmal überlegt. Schließlich würde er ja so viel was verpassen! Ich dachte an den heißen Tag beim Ironman Frankfurt zurück. Die Challenge hier stand dem in nichts nach. Hier und da erlebte ich Extreme. Hier und da war ich froh, als alles ein Ende hatte. Würde ich es wieder machen?

Was für eine Frage, mhm?!

Als ich nach 1 Stunde und 47 Minuten die Laufstrecke absolviert hatte und mit einer Gesamtzeit von 5 Stunden und 7 Minuten diesen großartigen Zielbogen der Challenge Kaiserwinkl-Walchsee vor der schönen Kulisse mit Dorfkirche, See und Kaisergebirge durchlief, grinste ich die Erschöpfung vergessend. Ich war müde und ausgelaugt, aber irgendwie mit meiner Energie nicht so recht am Ende. Die Medaille und all die harten aber tollen Erfahrungen gehörten nun mir.

Challenge Kaiserwinkl-Walchsee Triathletin mit Medaille

Die Challenge Kaiserwinkl-Walchsee war absolut aus Kategorie: ich bin froh, es gemacht zu haben! Aber oft muss ich derartige Wetterkapriolen nicht mitmachen. Als ich damals beim Ironman Rügen wie ein Wrack ins Ziel kam, dachte ich, das könnte nichts toppen. In Walchsee fühlte ich mich wirklich lange nicht so erschöpft, wenngleich ich wirklich sagen kann, dass es bis dato die härteste Mitteldistanz war, die ich je bestritten habe. Die Kälte nagte fast unaufhörlich an mir. Ich habe gelitten. Immer wieder. Körperlich und mental. Aber die Freude und der Spaß überwogen.

Challenge Kaiserwinkl-Walchsee Triathletin mit Medaille

Obwohl ich das unglaubliche Glück hatte, einige warme Sachen im Gepäck gehabt zu haben, war es für diese Bedingungen nicht ausreichend. Dennoch bin ich irgendwie durchgekommen. Sicher zum größten Teil nur, weil ich mich von der Familie und all den anderen leidenden Athleten motiviert gefühlt habe. Und ja, es hat auch zwischendrin wirklich richtig Spaß gemacht. Ich denke sehr gern an die Rad- und Laufstrecke zurück! Zudem fühlte ich mich zu 100% gut umsorgt durch die Helfer. Denen gilt mein größter Dank und Respekt für diesen unvergesslichen Tag. Ohne sie wäre ich nicht aufs Rad gestiegen! Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass die familiäre Atmosphäre an sonnigen Tagen genauso herzlich vorhanden ist. Nur dann mit einer Landschaft, die man mehr genießen und bewundern kann.

Ich war kaum im Ziel, fing der Regen auch schon wieder von Neuem an. Ich schnappte mir eine Folie, denn die Kälte sollte mich natürlich auch nach dem Rennen nicht mehr so schnell loslassen. Eingehüllt nahm ich mein Finisher Shirt entgegen und machte mich auf die Suche nach dem Kaiserschmarrn, der mich in harten Rennmomenten aufmunterte. Absolute Katastrophe. Denn zu meinem Unglück war der schon weggefuttert. Wie unfassbar war das bitte!? Bevor ich aber im Trübsal versinken konnte, gab es etwas heißen Haferbrei, der wirklich sehr sehr gut tat. Wieso gibt es den eigentlich nicht immer bei Triathlons? Die geweckten Lebensgeister halfen mir, ganz schnell alle meine Sachen zusammen zu sammeln und mich auf den Weg Richtung Hotel zu bewegen. Ein heißes Bad wartete auf mich!

Challenge Kaiserwinkl-Walchsee Triathletin mit Medaille

 

Die ersten beiden Teile meines Challenge Kaiserwinkl-Walchsee Abenteuers kannst du hier nachlesen:
CHALLENGE KAISERWINKL-WALCHSEE TEIL I – PRESSEKONFERENZ, BIKE CHECK-IN, SCHWIMMSTRECKE
CHALLENGE KAISERWINKL-WALCHSEE TEIL II – DIE RADSTRECKE

 

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit dem Tiroler Tourismusverband Kaiserwinkl und der Challenge Kaiserwinkl-Walchsee. Vielen Dank für die zahlreichen Informationen und die nette Betreuung.

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Alle hier gezeigten Fotos wurden von meinem Fotografen Olli erstellt. Die Rechte an diesen Aufnahmen liegen bei ihm und mir. Eine weitere Nutzung ist nur in Absprache mit uns möglich.

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Eiswuerfelimschuh Nadin Triathletin Yogalehrin Autorin

Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett.

10 Gedanken zu “Challenge Kaiserwinkl-Walchsee – Meine härteste Mitteldistanz Teil III

  1. Wenn man dich so laufen sieht (sogar auf den Bildern), merkt man richtig, dich kann so leicht nichts aufhalten. Du fliegst ja über die Strecke! Super und ganz herzlichen Glückwunsch zum Finish.

    • Hallo Robert,

      oh, das ist ja wunderbar. Ich danke dir. Nein, aufhalten konnte mich wahrlich beim Laufen wirklich nichts mehr. Es war auch der wärmste Spaß an diesem Tag. Nachdem ich das harte Schwimmen und Radfahren geschafft hatte, war klar, dass das mit dem Laufen auch sprichwörtlich laufen wird.

  2. Toll gemacht, ihr zwei! Ein wieder fesselnder Bericht von dir, Din, und tolle Bilder von Olli. Ihr habt beide alles gegeben und das spürt man mit jedem Wort und jedem Foto. Danke, dass ihr uns daran teilhaben lasst!

  3. Liebe Nadin,

    das war ja ein wahrhaft brutales Rennen… und Glückwunsch zu dieser Super Laufzeit! Bei diesen Bedingungen einen Halbmarathon in 1:47 durchzuziehen ist super stark. Da merkt man auch deine Erfahrung was Triathlon und laufen angeht. Wenn ich mir überlege, dass du nur 4 bzw. 5 Minuten langsamer warst als ich bei meinen beiden bisherigen Mitteldistanzen… Hut ab, du Kämpferin! Top Performance.

    Und natürlich auch wieder einen riesengroßen Daumen Hoch für deinen Olli. Der macht seine Aufgabe auch jedes Mal 1A. Vielleicht sollte ich nächstes Jahr auch bei einem Triathlon starten bei dem du am Start bist und darauf hoffen, dass er von mir auch so tolle Bilder macht 🙂

    Beste Grüße

    Ruben

    • Hallo Ruben,

      vielen lieben Dank. Zusammengenommen, war das Laufen noch der entspannteste Abschnitt, aber der Rest wirklich unglaublich fordernd. Ich konnte noch etwas mehr Raderfahrung gebrauchen bzw. mehr Sicherheit. Insbesondere bei solchen Bedingungen. Aber vielleicht wird das ja noch irgendwann. Nächstes Jahr möchte ich aber wieder einen richtig Sommer. Ich hoffe, das ist möglich. Aber vermutlich schmoren wir dann ordentlich…

      Olli dankt auch. Das war für ihn genauso wieder ein Wettkampf wie für mich. Ich staune immer, wie er durchhält und genauso über die Strecke fegt.

      Es wäre wirklich sehr schön, wenn wir mal einen Wettkampf gemeinsam bestreiten würden. Hast du denn schon Pläne? Bei mir ist es noch schwammig. Vermutlich versuche ich aber, wenn es terminlich geht, viel in Berlin und Umland mitzumachen.

      • So wie es aussieht wird es eine MD in Chiemsee und eine OD im Allgäu werden… Rügen war länger im Gespräch (das ist ja beinahe Berliner Umland, oder?), aber das ist von uns aus halt schon eine kleine Weltreise weswegen wir 2018 darauf verzichten… da sind sogar Aix en Provance, Vichy oder St. Pölten näher…

        Raderfahrung fehlt mir auch noch. Aber Hand aufs Herz: Wer trainiert bei so einem Pisswetter freiwillig auf dem Rennrad oder Triathlonrad über Stunden? Das Verletzungs- und Krankheitsrisiko ist dann so hoch, dass man (also wenigstens ich) doch lieber auf die Rolle oder ins Schwimmbad gehe und nur die halbe Zeit für einen längeren Lauf investiere…

        Bin gespannt wie deine Planung für 2018 aussieht!

        Beste GRüße Ruben

        • Hi Ruben,

          wow, Chiemsee. Das hört sich verlockend an!

          Ist das eine OD bei Allgäu Tri? Der steht nämlich auch auf meiner langen Liste, aber leider ist der Weg immer ganz schön weit… St. Pölten fällt da in die gleiche Kategorie.
          Rügen ist fast um die Ecke, ja. Aber das ist tatsächlich vom Rest von Deutschland ein ordentliches Stück. Vichy hatte ich mir auch angeschaut. Vielleicht ja bald mal. Die Gegend soll traumhaft sein.

          Ich sammele meine Raderfahrung auch lieber auf der Rolle und bin da ganz pragmatisch. Schließlich kann man da schon super Training nach Lehrbuch absolvieren und exakt so, wie es im Plan steht.

          Das mit dem Schwimmbad muss ich auch langsam angehen. Irgendwie tue ich mich da jeden Herbst extrem schwer. Aber auch nächstes Jahr möchte ich schließlich nicht untergehen.

          Ich habe bis jetzt wie immer den BerlinMan im Blick. Dazu noch ein, zwei andere Triathlons in der Region. Vielleicht lässt sich auch einer mit einer weiteren Urlaubsreise verbinden. Da bin ich gerade mit meinem Job am terminieren, was möglich ist.

  4. Noch einmal Glückwunsch – und an dieser Stelle auch besonders an Olli, der neben der Strecke ebenfalls tolles leistet (ich kann es sehr gut nachvollziehen, wie man mit klammen Fingern bei Sauwetter und all der Hektik die Kamera bedient, klasse!).

    • Hallo Andreas,

      danke schön!

      In der Tat ist das auch für Olli immer wieder ein harter Wettkampf und bei den Bedingungen für ihn vielleicht sogar noch härter als für mich. Ich hatte schließlich Handschuhe an und muss nur mich, nicht noch Equipment auf dem Rücken und Kameras in den Händen mit mir herumschleppen.

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