Training Juli 2012 – Auswertung

Der Juli sollte eine gewisse Basis für das Triathlontraining legen und es weiter ausbauen, nachdem im Juni einige kleine Fortschritte besondern hinsichtlich Kraft und Technik zu verzeichnen waren. Die Mitteldistanz Anfang September ist schließlich nicht ohne und da sollte es langsam etwas intensiver werden. Statt dessen aber nicht nur Stagnation sondern ein ordentlicher Rückschritt! Das auch noch in allen Bereichen. 

Nachdem ich Ende Juni mit  dem MyGoal Team Training das Problem der ‘großen 3’ (Intervalle mit einem Schnitt von unter 4min/km) besprochen habe, war klar, dass ich mehr auf Schnelligkeit setzen würde. Ich möchte nicht nur meinen Halbmarathon zum Abschluss der Mitteldistanz überstehen, sondern auch zügig laufen können. Da gehören natürlich Intervalle und Tempotrainings dazu, die auch eine sehr gute Vorbereitung für den Lauf in Münster und die Run Happy 8er Staffel waren. Aber statt aus Münster mit einer neuen Bestzeit über 10km und mit noch mehr Schwung und Elan für das Training, den so ein Wettkampf bei mir immer zur Folge hat, nach Haus zu fahren, war erst einmal nichts mehr möglich. Krank, so richtig krank mit im Bett liegen und so. Als das dann überstanden war, stieg ich entsprechend langsam ins Training ein, aber mir blieb auch nichts anderes übrig.

Sportarten_Distanz_July2012

Meine Kraft war beim Yoga um gefühlte einhundert Prozent zurückgegangen und mit jedem Liegestütz war die Ohnmacht nahe. All das, was ich so mühsam vor allem im Juni aufgebaut habe, scheint nun irgendwie verschwunden. Die stabile Mitte schlackert gefühlt von rechts nach links und hängt durch, statt mich kraftvoll beim Laufen und Schwimmen zu unterstützen. Die Armmuskulatur fühlt sich an wie Wackelpudding.

Beim Laufen quietschten die Lungenflügel und beim Radfahren war es so, also hätte ich meine Oberschenkelmuskulatur komplett abgebaut. Beim Schwimmen lief es ähnlich bescheiden. Die letzten zwei Wochen vom Juli waren komplett verloren, obwohl es die ersten beiden richtig gut lief.

Mit knapp 33 Trainingsstunden für den kompletten Monat hinkte ich dann auch deutlich den Erwartungen hinterher und muss jetzt immer noch hart daran arbeiten, dass ich den Anschluss wieder finde.

Sportarten_Zeit_July2012

Bild: Grafiken erstellt mit Sportics

Eiswuerfelimschuh Nadin Triathletin Yogalehrin Autorin

Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

7 Gedanken zu “Training Juli 2012 – Auswertung

  1. An deiner stelle würde ich zu mindetsens 50% auf das Rad setzen wenn du 4 mal die Havelchausse überstehen willst. MÜsstest Du gestern am So ja mitbekommen haben was für ein Brocken das ist.

  2. Persönlich würde ich Dir empfehlen deutlich mehr Zeit auf dem Rad zu verbringen, ich vermute zwar mal das Deine MD vom Kurs relativ Flach sein wird, jedoch ist die Verteilung Rad/Lauf meiner Meinung nach viel zu Lauflastig.
    Was bringt Dir eine gute Laufform wenn Du a) Dich auf dem Rad abschiesst oder b) auf dem Rad soweit hinterher fährst das auch ein schneller Lauf das Verhältnis nicht mehr ins Lot bringt?

    • Lieben Dank, Alex & Milosz!
      Ja, in der Tat muss sich in Sachen Rad etwas tun, bzw. hat es auch bereits, denn mit etwa drei mal pro Woche nimmt es im August den Großteil meiner Trainingszeit ein. Dann folgt Schwimmen und zum Schluss (leider) erst Laufen. Ich denke, dass ich so mit dem Rad noch etwas voran kommen werde.

  3. Will Dir mal bissel Mut machen…. also meine erste HD vor 7 Wochen (und auch mein erster Tria überhaupt) dienten der Formüberprüfung für Roth und zum testen aller Abläufe. Schwimmen, meine schwächste Disziplin, lief wie erwartet, ca. 40min auf die 1,9. Das dürfte bei Dir ähnlich aussehen. Dann das Rad. Man kommt mit dem letzten Drittel aus dem Wasser und da Berlin topfeben ist kann man da ordentlich Druck machen, aber darf eben nicht überziehen. Und es spornt massiv an wenn man von so weit hinten kommt und dann ordentlich einsammelt…. OK, deine Rad-KM sind wesentlich weniger (aus mir bekannten Gründen) als meine, aber ein 28-30er Schnitt traue ich Dir trotzdem auf 90km zu. Und den HM läufst Du hintenraus als erfahrene Läuerin unter 2h. Versuch Spaß zu haben und teste unbedingt im Training nochmal die Verpflegung. Auch ein heikles Thema (bei Dir). Ohne Gel/Riegel wird es nicht gehen. Vor allem nach dem Schwimmen erstmal ordentlich trinken und dann auf dem Rad essen. Dort klappt das mit der Verdauung noch einigermaßen.
    Und in den letzten 2 Trainingswochen, radeln wo es nur geht. Schwimmen macht dich 2 Minuten schneller… bringt nix, Laufen kannst Du. Mein Tip: sub 5:45 – 6:00 sind drin.

    • Schnappatmung – da wird man direkt nervös… Die Verpflegung ist zum Glück in Sack und Tüten, das habe ich beim Marathon und während längerer Trainings gut ausprobieren können und eine gute Lösung gefunden. Dann werde ich mal den neuen Aerolenker fordern, wo es nur geht! Lieben Dank für deine Tipps; ich hoffe, dass ich so gut durchkomme.
      Ach und wir haben Berge… zumindest diesen einen, den ich während der vier Runden eben auch vier Mal überqueren darf. Aber das gestrige Training lief ja ganz gut und wenn ich da noch ein paar Mal übe, dann schaffe ich es sicher auch das vierte Mal rüber.
      Liebe Grüße!

  4. Na, kein Wunder, dass man dich nicht mehr sieht, du bist einfach zu schnell… oder gerade mit dem Rad unterwegs… oder im Schwimmbad… Ich drücke die Daumen für den Triathlon!

Schreibe einen Kommentar

%d Bloggern gefällt das: