Training Februar 2012 – Auswertung

Wieder einmal ein Monat, der nur so an einem vorbeigeflogen ist und dabei ist keine Spur von Eintönigkeit oder womöglich Langeweile aufgekommen. Mein MyGoal Plan ist so abwechslungsreich, dass ich morgens zur Sicherheit immer noch einmal raufschauen muss, was ich denn schönes vorhabe. Es wird nicht einfach nur so vor sich hingelaufen. Habe ich aber trotzdem auch mal Lust dazu, gibt es genügend Zeit beim Grundlagentraining vor sich hin zu tippeln.

Die Krafteinheiten werden immer leichter; das Schwimmen gelingt mir immer besser durchzuhalten; der Pilatesunterricht zeigt mir aber immer noch, wo meine Schwächen liegen; beim Radsport muss ich noch einiges tun und beim Laufen geht es auch weiter voran. Die Einheiten werden umfangreicher und intensiver und ich merke, dass es Richtung Marathon geht. 

Mit insgesamt 35 Einheiten (ja, das kann sein, denn an manchen Tagen habe ich zwei Mal Sport oder ein Koppeltraining im Plan zu stehen) und etwa 40 Trainingsstunden gab es im Vergleich zum Januar, der sehr wettkampfintensiv war, eine deutliche Steigerung. Die Laufkilometer sind nahezu gleich geblieben, aber ich saß mehr als doppelt so lang auf dem Rad. Liegt auch daran, dass ich manche lockeren Lauf-Grundlageneinheiten darauf verlegt habe. Die Eiseskälte und plötzliche Schneefälle haben meine Lust draußen umherzuturnen etwas gebremst.

Wirklich ein wenig stolz bin ich auf mich, dass ich ganz ohne Brustschwimmen meine knappe Hallenbadstunde kraulend zurück legen kann. An der 3er Atmung muss ich wirklich noch etwas professioneller arbeiten, aber ich fühle mich relativ wohl inmitten der anderen Schnellschwimmer und habe eine gute Wasserlage, nicht zuletzt durch das Pilatestraining. Immer mal wieder werde ich von der Pilatestrainerin angesprochen, ob ich denn auch brav alles Gelernte anwende, eben auch bei Schwimmen und sie gibt mir dann individuell für jede Sportart und für den Alltag noch weitere Tipps. Vor allem beim Schwimmen macht sich wie eben auch beim Laufen eine starke Mitte bezahlt. Auch wenn man meint, man liegt sowieso rückenschonend im Wasser, kann man vieles vom Pilates und Yoga mit nehmen.

Die vielen Kraft- und Dehnstunden zahlen sich wirklich aus, kein Gefühl wie die letzten Jahre, schlaksig und irgendwie instabil in den Laufschuhen zu stecken, auf dem Rad zu hängen oder beim Schwimmen umherzuwackeln.

Das Lauf-ABC, das dank genauem Plan immer wieder auf dem Programm steht, hat sich zu einer direkten Freude entwickelt. Manchmal muss ich mich zwar etwas länger warmlaufen, um nicht inmitten von Autos herumzuhopsen, aber habe ich erst einmal meinen Weg auf den Feldern gefunden, kann es nicht ausführlich genug sein. Natürlich ist auch das Rückwärtslaufen mit dabei und mein absoluter Favorit sind lange Sprünge, komme mir da immer wie ein Springbock vor, mag den kräftigen Abdruck und die Armbewegung sehr.

Die Trainingsauswertung funktioniert reibungslos mit Sportics und Trainerin Anke hat auch immer ein paar motivierende Worte, wenn man fleißig seinen Plan abtrainiert hat. Im Detail sieht das dann so aus:
Sportics Sportarten Trainingsanalyse

Sportics Sportarten Trainingsanalyse

Sportics Sportarten Trainingsanalyse

Der aktuelle Plan von MyGoal hat sich auch sehr positiv weiter entwickelt, was sowohl die Übersicht wie auch die Genauigkeit betrifft. Nun wird jede Einheit mit einer Überschrift genannt, die mir verständlich macht, wofür das Training gut ist; zum Beispiel ‚intensive Dehnung der großen Muskelpartien‘, Rumpfstabi, Tempoeinheit, Grunlagentraining und viel mehr.

Für die Veränderungen hat das MyGoal Team nicht einfach losprogrammiert, sondern auch die Nutzer, die monatlich ihren Plan erhalten, befragt. Man konnte seine Ideen und Vorstellungen mit einbringen und so findet sich am Ende jeder Woche eine kurze Zusammenfassung über die Trainingszeit. Für mich war das ein wichtiger Punkt, um schnell eine grobe Übersicht zu bekommen, was für die jeweilige Woche insgesamt ansteht und um wie viel ich mich steigere.

Kleine Icons der jeweiligen Sportart zugeordnet helfen dem Erinnerungsvermögen auch morgens um fünf vor der ersten Tasse Tee auf die Sprünge. Angabe der Intensität und kleine Tipps für die Durchführung fehlen natürlich auch nicht.

Wie auch zuvor sind die Einheiten auch für Anfänger verständlich; ausführliche Informationen über Lauf-ABC, Technikübungen etc. erhält man aus erster Hand vom MyGoal Team. Man kann sie einfach immer über das Internet oder telefonisch ansprechen.

Natürlich durfte das obligatorische Trainingsgespräch am Ende des letzten Monats nicht fehlen, in dem „knall hart“ verhandelt wird. Bei mir steht Ende März ein Urlaub an und da möchte ich auch etwas locker lassen können und das Radtraining muss irgendwie ausgeglichen werden. Ich surfe eben lieber, was man sicher auch als Krafteinheiten abrechnen kann.

 

Bild: Grafiken erstellt mit Sportics

Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

0 Gedanken zu “Training Februar 2012 – Auswertung

  1. Mit der Weiterentwicklung des Plans bin ich auch sehr zufrieden und das mit den Gesprächen finde ich sowieso mal klasse 🙂 Tolle Leistung im Februar und ich hoffe mal tolle Bilder vom Surfen zu sehen!!

  2. Soso Ralph, die Surfbilder … 😉

    Danke Nadin für das Feedback! Da fallen einem sofort zwei/drei weitere Tüfteleien ein.

    Wen es interessiert: Wir arbeiten bei MyGoal seit Februar mit einer eigenen Filemaker-Datenbank, die MyGoal-Trainerin Anke die Arbeit erleichtert aber nicht das Nachdenken über jeden einzelnen Athleten, jeden Tag und jede Einheit abnimmt. Auf die Gespräche und Trainingserfahrungen des Monats freuen wir uns auch jedes mal. Das macht Spaß!

    Einen guten Start in den März, weiterhin so beachtliche Trainingserfolge und einen traumhaften Urlaub!

  3. Man kennt ja vom Ex-Bayern-Trainer den Begriff „Feierbiest“. In Anspielung darauf möchte ich mal etwas uncharmant sagen: Du bist ja ein richtiges „Trainingsbiest“ 😉 Alle Achtung, was du da so an Sporteinheiten absolvierst! Da sei es dir gegönnt, wenn du morgen 10 Minuten vor mir durch das Ziel läufst…

  4. Wahnsinn! Was für ein umfangreiches Training! Bereitest Du Dich nur auf eine Event-Teilnahme vor, oder willst Du evtl einen Wettkampf GEWINNEN?! Du hast meinen absoluten Respekt!

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