Warme Füße mit WrightSock Socken

Wenn es nach den Omis und Muttis dieser Welt geht, dann würde man vermutlich viel mehr Wollsocken tragen und das Hemdchen immer reinstecken. Bei diesen Temperaturen ist es auch am besten, wenn man auf die lieben Verwandten hört und sich brav genau nach Ratschlag kleidet, egal ob man zu einem langen oder kurzen Laufvergnügen aufbricht. Beim Thema Socken hört aber die Freundschaft auf und Wolle ist nun eigentlich nicht meine Sache.

Die empfindliche Haut rebelliert schon einmal gern, sobald ihr Sachen mit noch so einem geringen Wollanteil unterkommt. Entsprechend skeptisch war ich bei den Merino Trail Socken von WrightSock, was zwei Gründe hat: Wolle an meinen Füßen waren nie eine gute Idee und es ist eine Wandersocke soll aber auch beim Laufen funktionieren. Das Thema Wolle war schnell vergessen, denn da es sich wie bei allen WrightSock Socken um doppellagige Modelle handelt, die so Reibung minimieren und weniger bzw. keine Blasen zulassen, kratzt natürlich die Wolle nicht an der Haut (es sei denn, man trägt sie verkehrt herum, da sagt meine Haut eindeutig, dass es Wolle ist und diese weiterhin nicht mag).

Eingetragen habe ich mein graues und braunes Modell erst einmal normal am Tage; wollte wissen, ob die Wollfaser durch die dünne erste Lage mit der gewohnt trocken haltenden Dri-Wright Funktionsfaser, durchstichelt. Wäre wirklich schlimm, wenn die Laufschuhe auf die Socke drücken und dadurch die Wollfaser doch am Fuß kratzt. Macht sie aber nicht – die erste Faser ist dicht genug gewebt, obwohl  sie sich leicht und sehr weich anfühlt, dass man die Wolle nicht merkt. Da ich die Socken aber so gern trage, weil sie meine Füße immer egal wo & wie getragen (als Ausgeh-, Büro-, Sofa- & Schlafsocke) warm halten, kamen sie erst einmal nicht zum Laufen zum Einsatz. Als aber die Temperaturen schlagartig in den zweistelligen Minusbereich gesunken sind, war ihr Zeit gekommen. Sowohl bei kurzen wie auch bei langen Einheiten und Wettkämpfen kamen sie zum Einsatz und wie Carmen bin ich damit auch beim Laufen mehr als zufrieden. Die Füße waren bis jetzt immer warm, das Material läuft sich gut, ist weich und der lange Schaft hält auch die Beine am Übergang zur Hose warm.

Einzig und allein bei sehr schnellen Einheiten und Intervallen bevorzuge ich weiterhin die Cool Mesh Version oder die Pink Ribbon Socke, die etwas dicker ist, weil sie einfach enger am Fuß sitzen.

Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

9 Gedanken zu “Warme Füße mit WrightSock Socken

  1. Hallo Nadine,

    ich finde die Socken auch richtig gut, trage sie auch im Alltag. Halten warm und es gibt keine Blasen und die Füße schwitzen nicht. Bisher haben mich die Wrightsocks nicht enttäuscht. Auch jetzt bei den etwas kühleren Temperaturen war alles im grünen Bereich. Und sollten doch mal Blasen auftreten dann muss dies nicht unbedingt an den Socken liegen, manchmal reicht schon ein kleines Steinchen im Laufschuh.

    • Stimmt, Heiko!
      Ich hatte meine ganz leichten erst jetzt wieder beim Radfahren an, da sitzen sie auch sehr gut und wie du schon sagst, man hat nicht das Gefühl, dass man schwitzt. Der Fuß ist trocken und nur die äußere Lage ist nass.

  2. Das ist wirklich ein interessanter Tipp für den Winter! Das werde ich mir vormerken und im Winter die Socken ausprobieren. Vielen Dank!

    Außerdem sind die Bilder auf dem Blog hier sehr schön!

    Liebe Grüße

    Veronica

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