Training unter Strom

Elektromuskelstimulation hört sich erst einmal sehr wild an, ist aber nach genauer Betrachtung eine gute Möglichkeit, um seine Kraft zu trainieren, ohne sich auf eine Hantelbank legen zu müssen. Häufig reichen schon wenige Einheiten pro Woche aus, um seine Muskeln gezielt und effizient zu trainieren. Ein neues Gerät, das kabellos für den Heimgebrauch entwickelt und am ganzen Körper sowohl für Kräftigung wie auch für Entspannung sorgen kann, ist das ‚Compex Wireless‚.

Aber nicht nur Muskelkräftigung wie man es von SPEEDfit & dem Slendertone her kennt, sind mit dem ‚Compex Wireless‘ möglich. Dank zahlloser Programme, die das Gerät mitbringt, können ambitionierte Sportler es auch für eine schnellere Regeneration nach intensiven Belastungen einsetzen; und selbst für eine Schmerzbehandlung soll man es nutzen können.

Das Gerät selbst wirkt wie eine Fernbedienung, auf dem die Programme verzeichnet sind und mit dem die vier Elektroden gesteuert werden können. Es hat einen kleinen Bildschirm auf dem die richtige Platzierung der Elektroden angezeigt wird, so dass man diese nicht willkürlich irgendwo anlegt.

Sportgrößen wie Mark Cavendish und Chris McCormack sollen damit bereits positive Erfahrungen damit gemacht haben und weil der ambitionierte Freizeitsportler meist nicht die gleichen Ziele wie sie vor Augen hat, dient der mitgelieferte Trainingsplan nur als Basis für das ‚Compex Wireless‘. Er kann online personalisiert werden, damit man seine gewünschten Ziele individualisiert erreichen kann.

Da ich das Prinzip bereits von den beiden o.g. Trainingsgeräten her kenne, hat das ‚Compex Wireless‘ auf jeden Fall meine volle Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Aber auch die Funktionen zur Massage, Regeneration und Schmerztherapie haben mich neugierig gemacht. Aber obwohl das Gerät für den Heimgebrauch gedacht ist, ist der Preis leider mit 1250€ immer noch wenig überzeugend.

Eine detaillierte Beschreibung liefert dieses Video; das werbelastigere gibt es direkt hier:

Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

7 Gedanken zu “Training unter Strom

    • Dem kann ich leider nur widersprechen, zumindest was das SPEEDtraining und den Slendertone angeht. Beide Systeme verwende ich schon ewig und das erste Training im Studio muss ich nur alle zehn Tage durchführen. Schneller nach einander geht auch fast gar nicht, da es tatsächlich so intensiv ist und mein Körper diese freie Zeit braucht, um sich zu regenerieren. Der Slendertone ersetzt mir meine Bauchübungen, die ich sonst zusätzlich jeden zweiten Tag zu Yoga und Pilates noch dazu gemacht habe.
      Natürlich kann ich nichts zu dem neuen Gerät sagen, da ich es nicht getestet habe, kann mir aber gut vorstellen, dass es ebenso wie der Slendertone wirkt, nur den Vorteil hat, dass man es am gesamten Körper einsetzen kann.

  1. Der Haken an der ganzen Sache ist wirklich das der Preis für uns normalos eindeutig zu hoch und damit nicht rentabel ist. Ansonsten würde ich so ein Teil gerne mal ausprobieren um zu spüren wie es auf den Körper wirkt!

  2. Irrer Preis.

    „Massage, Regeneration und Schmerztherapie“ klingen interessant, auch wenn ich angesichts des Preises lieber zur Handmassage greife.

    Aber das ganze zum Trainieren der Muskel zu verwenden? Auf die Couch legen und den Strom die Muskeln aufbauen lassen? Da kann ich mich auch gleich mit Doping vollpumpem …

    • So mit auf der Couch liegen, schaffe ich leider nicht. Stehen oder sitzen geht gerade noch so; Couch ist wirklich zu anstrengend; man muss relativ stark dagegen halten, wenn man einen Effekt erzielen möchte.
      Ich würde es auch nur mit diesem neuen Gerät und mit den beiden anderen Systemen als Zusatztraining begreifen. Muckibude macht mich gleich zu muskulös und diese „Strom“geschichten sind ähnlich wie Yoga. Da bekomme ich ausgewogene Muskeln und kann vor allem nichts falsch machen. Nach meinem Bandscheibenvorfall habe ich erst einmal gerlernt, was alles schiefgehen kann beim „Hanteln“ und was einem Trainer häufig nicht besonders rückenschonend beibringen.

  3. Ich war bei der Slendertone Studie bei uns im Studio dabei und muss sagen das Gerät ist schon klasse. Ich hatte von den 20 kg die ich abgenommen habe so einen kleinen Ansatz einer „Schürze“- das ist durch dieses Gerät alles wegtrainiert und mittlerweile auch gut straff.
    Ich mache gerne Regenerationsläufe mit dem Slendertone……

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