Schaumig, samtig, cremig & ganz anders als gekauft – selbstgemachte Mandelmilch

Mandelmilch, obwohl so gesund mit zahlreichen Vitaminen und Mineralstoffen, gehörte absolut nie zu meinen liebsten Milcharten, die als Alternative zu tierischen Milchsorten in Frage kommen. Sojamilch ist etwas Feines, wenn man eine gute Marke gefunden hat – günstig und sehr schmackhaft da cremig die Marke von Edeka. Hafermilch & Reismilch sollen auch eine gesunde Variante sein, die mir aber ähnlich wie Mandelmilch zu wässrig schmecken. Dr. Antonio Martins Kokosmilch ist etwas Köstliches, aber sehr kostspielig und deshalb nur für besondere Momente. Nachdem ich nun aber die letzten Wochen viele Rezepte für Mandelmilch gelesen habe, habe ich mich an die leichteste Version gemacht, die sich als komplett anders schmeckend herausgestellt hat, als die aus dem Handel. 

So cremig, dass die selbstgemachte Mandelmilch auch nach dem Ausdrücken durch ein Käsetuch zart schaumig ist und ganz und gar nicht wässrig schmeckt.

Zunächst 2 Tassen frische, ungeröstete Mandeln (geschält oder ungeschält) in einen Mixer zusammen mit 2 Tassen Wasser geben. Alles auf niedrigster Stufe pürieren bis ein schaumiger Brei entstanden ist. Solange Wasser dazu geben, bis eine leicht sämige Konsistenz erreicht ist. Nicht von Anfang an zuviel Wasser hinzufügen, sonst wird es kein sämiger Brei. Immer wieder gut durchmixen und anschließend ein Käsetuch in ein Sieb, das in einer Schüssel hängt, legen, die Masse hinein kippen, anschließend ausdrücken, fertig. Vielleicht alles in eine Karaffe füllen und schon kann die selbstgemachte Mandelmilch getrunken werden.

Mandelmilch

Die Milch kann anschließend 2-4 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden und eignet sich sowohl zum Trinken wie auch zum Kochen und Backen. Die Variationen sind zahllos, so kann man sie mit Honig, Stevia oder Datteln süßen; sie mit Zimt und Vanille verfeinern; sich einen Matcha Latte oder heiße Schokolade zubereiten.

Die ausgedrückten, relativ trockenen Reste kann man für Energieriegel verwenden, sie ins Müsli mischen oder zum Smoothie dazu geben.

 

Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

12 Gedanken zu “Schaumig, samtig, cremig & ganz anders als gekauft – selbstgemachte Mandelmilch

  1. Pingback: Neu entdeckt | Eiswuerfelimschuh's Blog
  2. Hallöle,
    habe heute das Rezept „Mandelmilch selbstgemacht“ ausprobiert und ich bin als „Nicht-Milch-Trinkerin“ begeistert. Schmeckt echt cremig und hat einen leckeren süßen Nachgeschmack. Meinem kleinen Sohnemann hat es ebenfalls sehr gut gemundet (und er ist sehr wählerisch).. Also, sehr empfehlenswert!

  3. Hallo!

    Ich bin seit ein paar Tagen am rumexperimentieren, um die „beste“ Mandelmilch herzustellen.
    Dein Rezept klingt da sehr vielverprechend.
    Bisher habe ich die Mandeln eine Nacht lang einweichen lassen und sie dann in den Mixer geworfen – du nimmst dafür rohe Mandelkerne? Schadet das nicht dem Mixermesserwerk?

    Wäre dankbar für Erhellung und Aufklärung 😉

    Lieber Gruß, Lea (die beim googlen nach Mandelmilch auf deinen Blog gestoßen ist)

    • Liebe Lea, vielen Dank für dein Kommentar. Meinem Mixa macht es nichts, wenn die Mandeln so hart sind. Das kommt ganz auf deinen an. Du kannst die Mandeln auch einweichen über Nacht.
      Was ich noch gern mag: ab und an gebe ich zwei oder drei frische Datteln hinzu. So wird die Milch leicht sämig und schmeckt lieblicher. Außerdem lasse ich das dünnflüssige Mandelpüree 15 Minutenziehen. So wird Geschmack noch aromatischer.

      Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren.

      • Das sind tolle Tipps, vielen herzlichen Dank!
        Ich habe heute morgen zwar gerade erst knapp 2 Liter gemacht, beim nächsten Durchgang aber werde ich das alles mal durch- und ausprobieren – die Datteln, das Ziehen lasssen und vielleicht mal rohe Mandeln 🙂

        • Das mache ich immer sehr gern, damit sich die Aromen besser verteilen. Ich habe nämlich das Gefühl, dass die Milch intensiver schmeckt, wenn sie die gemahlenen Mandeln etwas entfalten können. Ist dann nicht mehr so wässrig. Muss man aber nicht machen, wenn man es eilig hat.

    • Ich benutze für meine pflanzliche Milch einen günstigen Mixer eines Discounters mit einem sehr großen Glasbehälter. Für meine Nussbutter verwende ich ein Philips Mixerset mit einem Stabmixer.

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