Meine Yoga Begegnung

Ein einsamer Strand. Leichte Sportbekleidung. Eine improvisierte Yogamatte. Mehr sollte es nicht sein an diesem Tag. Abschalten und alle Sinne bündeln. Kraft auftanken für Dinge, die kommen sollten. In die Ferne blicken und einfach mal an nichts denken. Gefühle ausblenden. Emotionen bändigen. Der mentale und körperliche Ausgleich zum Alltag. Meine Augen und Ohren sind wie betäubt. 

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Ruhe im Körper und im Geist. Das ist es, was Yoga auszeichnet. So dachte ich auch an diesem Tag. Doch diese Blicke, die ich spürte, brachten mich aus dem Gleichgewicht. Ich wurde beobachtet. Dort war jemand, der mich im Auge hatte. Aus der Ferne und etwa in Höhe meiner Schultern. Auf einem steinigen Felsen hinter mir. Mit scharfem Blick genau in meine Richtung.

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Diese Bekanntschaft, die ich machte, war weiblicher Natur. Ihre Augen waren groß und voller Neugierde. Sie hatte ein weiches goldgelbes Fell – genauso wie meins 😉

 

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Ganz unauffällig und gut getarnt in ihrer Umgebung. Durch ihre geschmeidigen Bewegungen kaum zu erkennen. Aber ich bemerkte sie und wir verstanden uns sofort. Sie war ein Kämpfer-Typ und in guter Form, wie es schien. Gut trainiert mit kräftigen Beinen und stabilen Rückenmuskeln.

Die  steinigen Felsen rauf und runter in absoluter Kontrolle über Ihren kleinen Körper. Von links nach rechts und noch einmal zurück.

Ihr Gleichgewicht gefunden und den Köper in voller Kontrolle. Da hatte sie mir einiges voraus. Doch Sie schien beunruhigt. Hatte ich sie gestört? Das konnte nicht sein, denn ich machte nichts als meine Yoga Übungen.

Wir kamen uns näher. Ich konnte Sie fast berühren, um ihr zu sagen, dass ich sie mochte.

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Doch dann wurde mir einiges klar. Sie hatte eine größere Aufgabe zu erfüllen, nämlich Nahrung für ihren Nachwuchs zu sammeln. Der versteckte sich etwas weiter oben in einer Erdspalte. Ich bot ihr meinen Autoschlüssel für einen Ausflug an. Doch sie lehnte dankend ab – ihre Ziele waren andere und ich musste auch weiter meinen folgen.

 

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Der Abschied fiel schwer. Wir schnäuzten beide kräftig ins Taschentuch. Ob wir uns wiedersehen würden?

OH JA!!! Wir trafen uns an weiteren Tagen. Am gleichen Strand und zur selben Tageszeit. Nun hatte ich einen Trainingspartner der so wundervoll zu mir passte.

Ich war so glücklich!!!! Happy YOGA 🙂


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Meine Seite ist übrigens bei ‚Joggen online‘ für die Wahl des beliebtesten Laufblogs nominiert. Ich würde mich sehr über eure Stimme freuen; klickt einfach mal hier.

 

Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

0 Gedanken zu “Meine Yoga Begegnung

  1. Liebe Din,
    welch ein „charming“ Blog. Ich bin immer wieder erstaunt und begeistert, wie geschickt du mit Sprache umgehen kannst. Danke für einen sehr humorvollen Start in den Sonntag.
    LG
    Rose

  2. Sehr schöne (Bilder)Geschichte!

    Die abgebildete Yoga-Übung sieht ja sehr anspruchsvoll aus! Ich glaube, ich sollte auch mal mit Yoga anfangen. Muß man(n) dafür zwangsläufig einen Kurs belegen oder meinst Du, man(n) kann das auch selbst erlernen, z. B. mit einem guten Lehrbuch?

    Grüße aus Köln!
    Mario

    • Hallo Mario, vielen Dank für deinen Kommentar! Diese spezielle Übung ist ideal für mich, wenn sich mein Rücken inflexibel anfühlt, nach langen Bürotagen oder intensiven Laufeinheiten. Sollte man aber nur machen, wenn man Erfahrung hat und sich vorher richtig aufgewärmt hat.

      Ich kann jedem Läufer nicht oft genug empfehlen mit Yoga oder Pilates zu beginnen – es eine schöne Abwechslung zu den alltäglichen Dehn- und Kraftübungen, macht Spaß, ist ganzheitlichen, macht braucht wenig (meist nur eine Matte) und lässt einen sehr konzentriert werden. Für mich immer noch eine der wenigen Sportarten, bei der ich komplett fokussiert bin und abschalten kann.

      Wenn man Yoga noch nie praktiziert hat, würde ich immer einen Kurs empfehlen – dabei kann ganz individuell auf deine Möglichkeiten eingegangen werden. Ich habe ein Jahr mehrmals in der Woche einen besucht und mir die Grundlagen angeeignet. Jetzt gehe ich zu Workshops, um gezielt an der Technik zu arbeiten. Aber das nur 3-5 Mal im Jahr.

      Solltest du kein Studio in deiner Nähe haben oder nicht die Möglichkeit, eins zu besuchen, kann ich dir online Kurse speziell für Anfänger empfehlen. Aber auch die Brigitte oder Shape Reihe soll gut geeignet sein. Ganz wichtig ist(!): überfordere deinen Körper nicht. Mache wirklich nur das, was er zulässt. Nicht umsonst häufen sich in letzter Zeit die Artikel, wie angeblich gefährlich Yoga sei. Man muss zum Teil lange an einer Übung arbeiten und oft sieht es so aus, also würde es eine Ewigkeit dauern, bis man sie kann. Aber man sollte nicht die Geduld verlieren und auch niemals den Mut aufzuhören, wenn man nicht mehr kann oder der Körper einem signalisiert, dass das jetzt zu viel wäre.

      Diese eine Übung, bei der ich mich verdrehe kann ich zum Beispiel auch nur bei einer ganz bestimmten Abfolge von Übungen – bei anderen ist meine Wirbelsäule einfach nicht bereit dazu. Das muss mann dann akzeptieren und eine leichte Version davon machen.

      Ich hoffe, das hilft erst einmal ein wenig. Ansonsten schreibe mir einfach eine Email.
      Viele Grüße,
      Din

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