Kanada Rundreise – Vancouver erleben (Teil 8)

Vancouver ist eine der lebendigsten Städte Kanadas. Diese Metropole begrüßt Besucher mit seiner einzigartigen Kombination aus städtischem Flair und viel Natur, die man sowohl in der Stadt selbst als auch drum herum genießen kann. Gelegen an der Westküste von British Columbia, bietet Vancouver zudem eine Fülle von Sehenswürdigkeiten, Attraktionen und beeindruckende Landschaften, die Reisende bei einer Vielzahl von möglichen Aktivitäten und Ausflügen begeistern können. Alles an Vancouver wirkt unglaublich aufgeweckt – zugleich aber so gelassen und unbeschwert. Die multikulturelle Vielfalt Vancouvers spiegelt sich in den Stadtvierteln wider. Chinatown, Gastown und Granville Island sind pulsierende Gegenden, die historische Architektur und eine Fülle von Restaurants, gemütlichen Cafés und Geschäften bieten. Als Kontrast wirkten dazu die grünen und großen Parks, die uns immer wieder zurück ans Wasser und an zahlreiche Strände brachten.

Wir nehmen dich in diesem 8. Teil der Beitragsreihe zu unserer Kanada Rundreise mit nach Vancouver. Von dieser reizvollen Metropole, die am pazifischen Ozean liegt, zeigen wir dir mit zahlreichen Reisetipps unsere Highlights der Sehenswürdigkeiten und der unzähligen Ausflugsziele. Diese Stadt hat uns vor allem mit ihrer atemberaubenden Lage zwischen dem Pazifischen Ozean und den Coastal Mountains sowie als Stadt der Kontraste verzaubert.

Von den glitzernden Wolkenkratzern im Stadtzentrum bis hin zu den üppigen Wäldern und beeindruckenden Bergen – Vancouver ist ein Paradies für Naturliebhaber und bietet selbst mitten in der Stadt unglaublich vielfältige Möglichkeiten für Aktivitäten. 

Unser Reisetipp:

Wir waren vier komplette Tage in dieser reizvollen Stadt und tatsächlich war es allein für unsere Ausflüge in unterschiedliche Stadtviertel und Parks, zu Sehenswürdigkeiten und Stränden gerade ausreichend. Unsere Empfehlung für einen Aufenthalt in Vancouver wären vier Tage. Möchte man zudem Victoria Island besuchen, sollte man definitiv mehr Zeit einplanen. Vor allem aber auch dann, wenn man zusätzlich Museen und die zahlreichen Galerien besuchen möchte.

Übersichtskarte Kanada Rundreise von Vancouver nach Penticton bis in die Rocky Mountains und wieder zurück nach Vancouver und Squamish. Mit der Rückkehr nach Vancouver findest du jetzt hier auch einige Karten von Vancouver mit unseren persönlichen Highlights und spontanen Entdeckungen in dieser Metropole.

In dem historischen Viertel Gastown mit seinen kopfsteingepflasterten Straßen und dem ikonischen Dampfuhrwerk lohnt das Erkunden genauso wie von Chinatown. Die farbenfrohen Läden und authentischen Restaurants sind ebenso faszinierend, wie das Eintauchen in das künstlerische Flair von Granville Island mit all den Galerien, Kunsthandwerksläden und dem berühmten Public Market.

Die zum Teil riesig wirkenden Parks sind zwischen den Glasfassaden und dicht an dicht gebauten Hochhäusern wie eine grüne Oase. Zum Teil mit dichten Wäldern, gepflegten Gärten oder endlos erscheinenden Küstenwegen. Dazu gibt es unzählige große und kleine Häfen, an denen man entspannt entlang spazieren kann. Auf den Gewässern landen tagsüber Wasserflugzeuge. Alles wirkte so ganz anders auf uns, als wir es von anderen Großstädten kennen.

Selbst in den pulsierenden Straßen von Downtown Vancouver ist die tiefe Verbundenheit mit der Natur an vielen Orten spürbar, was der Stadt ein einzigartiges Ambiente verleiht.

Es ist die perfekte Mischung aus urbanem Flair und absolut entspannter städtischer Atmosphäre, wenn man sich am Rande von Downtown bewegt. Dort erstreckt sich auch eine vielfältige Skyline, während gleichzeitig grüne Parks und der Pazifische Ozean in unmittelbarer Nähe sind. Die pulsierende Atmosphäre mit all den Bars, Restaurants, Boutiquen und die direkte Anbindung an die Natur machen Downtown Vancouver zu einem einzigartigen Ort, der das Beste aus beiden Welten vereint.

Ich hatte das Non-Profit Hotel YWCA zwischen Chinatown und Yaletown herausgesucht, das ideal für unsere Ausflüge gelegen waren. Abseits davon bot das Hotel eine wunderbare Aussicht über die Stadt, hatte tatsächlich einen eigenen Parkplatz und bot Gemeinschaftsküchen, in denen man wirklich prima kochen konnte. Wichtig bei der Wahl war auch, dass wir vom Hotel auch gut mit Mieträdern die Stadt aus erkunden konnten. So gewährte uns das YWCA auch täglich unmittelbar Zugang zu Mieträdern. Denn wir hatten gleich zwei Mietstationen von Mobi | Shaw Go in der Nähe. 

 

GASTOWN

Gastown, eines der ältesten und bekanntesten Viertel in Vancouver, ist ein Ort voller Charme und Geschichte. Die Kopfsteinpflasterstraßen, die historischen Gebäude und die Vielzahl an charmanten Boutiquen verleihen diesem Viertel einen einzigartigen Charakter. Als Geburtsstätte der Stadt Vancouver ist Gastown reich an Geschichte und Kultur. Wir sind durch die engen Gassen geschlendert, haben die alten Gaslaternen bewundert und so ein kleines Stückchen Flair vergangener Zeiten gespürt.

Steamclock in Gastown, Vancouver, British Columbia, Kanada
Steamclock in Gastown, Vancouver, British Columbia, Kanada

Die berühmte Steam Clock von Gastown zog mich sofort in ihren Bann, als ich das Viertel erkundete. Diese faszinierende Uhr, die ursprünglich im Jahr 1977 errichtet wurde, hat sich seitdem zu einem wirklichen Wahrzeichen von Vancouver entwickelt.

Die Steam Clock ist für mich nicht nur eine Uhr, sondern ein lebendiges Kunstwerk, das die Geschichte und den Charme von Gastown verkörpert.

Als Reiseblogger und leidenschaftliche Fotografen faszinierte uns die Steam Clock in Gastown umso mehr. Die Mischung aus dem imposanten Kupferdesign der Uhr, dem historischen Ambiente und den kopfsteingepflasterten Straßen schaffte eine einzigartige Kulisse für dieses Schmuckstück. Das beeindruckende Schauspiel der Steam Clock begleitet von aufsteigendem Dampf und dem charakteristischen Pfeifen lässt täglich für einige Augenblicke die vergangenen Zeiten von Gastown wieder lebendig werden. Wir waren auch fasziniert von der Handwerkskunst, die hinter der Steam Clock steckt. Als Fotografen war es eine wahre Freude, die Details der Zahnräder, Kolben und kupfernen Rohre einzufangen, die die Steam Clock zum Leben erwecken. Es war wunderbar das Schauspiel dieses Zeitzeugen zur vollen Stunde mitzuerleben!

Die Steam Clock in Gastown ist nicht nur eine Attraktion, sondern ein Symbol für den Charakter und die reiche Geschichte von Vancouver. Wir haben uns bemüht, diese Atmosphäre einzufangen und den besonderen Zauber dieses Ortes in unseren Bildern festzuhalten. Die Steam Clock wurde zu einem Highlight unserer Fototour durch Gastown und ist ein absolutes Muss für alle Fotografie-Enthusiasten, die den Charme und die Nostalgie dieses Stadtviertels erleben möchten.

Einen Kontrast zu dieser Nostalgie gibt etwas südlicher zu bestaunen. Wie wir an einem Nachmittag ganz entspannt die Beach Avenue entlang fahren, mussten wir an einer Ampel anhalten.

Aus irgendeinem Grund richtete ich plötzlich meinen Blick nach oben und sehe aus dem Nichts einen gigantischen Kronleuchter an einer Autobahnunterführung hängen.

Ich muss so irritiert ausgesehen haben, dass mich ein Radfahrer ansprach und mir mehr darüber erzählte. Ich sollte unbedingt am Abend noch einmal vorbeikommen, denn mehrmals am Tag leuchtet er und beginnt sich zu drehen.

Der Spinning Chandelier ist eine riesige Kunstinstallation, die allabendlich einige Touristen in ihren Bann zieht. Mit seiner imposanten Größe schafft der Kronleuchter einen faszinierenden Anblick, der sich sanft im Abendwind dreht und ein Spiel aus Licht und Schatten erzeugt.

 

VANCOUVER CHINATOWN

Unweit von Gastown schließt sich das lebendige Chinatown an. Das Chinatown Millennium Gate markiert den Eingang zu diesem faszinierenden Viertel, das sich als eines der ältesten chinesischen Viertel in Nordamerika mit langer Geschichte einen Namen gemacht hat.

Millennium Gate, Chinatown, Vancouver, British Columbia, Vancouver
Millennium Gate, Chinatown, Vancouver, British Columbia, Vancouver

Gegründet im späten 19. Jahrhundert, hat das Vancouver Chinatown eine lange zurückreichende Geschichte der chinesischen Einwanderung und des kulturellen Austauschs. Das Viertel erstreckt sich über mehrere Straßen und Gassen und beherbergt eine Vielzahl von Geschäften, Restaurants, Märkten, Tempeln und historischen Stätten, die alle dazu beitragen, die chinesische Kultur zum Leben zu erwecken und ins Heute zu transportieren.

Ich hatte im Hotel die vermutlich anschaulichste und am schönsten gestaltete Straßenkarte eines Chinatowns entdeckt. Natürlich nahm ich sie mit bei meinem Ausflug in die farbenfrohen Straßenzüge dieses Viertels. Diese lebhaften Abschnitte waren teilweise mit exotischen Düften durchzogen. Ich fand zwischen all den Läden entlang der historischen Pender Street, ein kleines Teegeschäft, das mich natürlich besonders faszinierte. Ansonsten findet man dort zahlreiche Mittelchen der traditionellen chinesischen Medizin, Lebensmittel, Pflanzen oder auch Kunsthandwerk.

Eine der Hauptattraktionen des Vancouver Chinatown ist das imposante Millennium Gate, das den Eingang zum Viertel markiert.

In Teilen wirkt alles authentisch und ich konnte mich von der Atmosphäre begeistern lassen. Mit Sicherheit war es mal ein wunderbares Viertel, das unbedingt zu einem Besuch von Vancouver gehören sollte. Allerdings würde ich mich dort abseits der Hauptstraße nicht allein aufhalten wollen. Ein Straßenzug war bei unserem Besuch komplett mit Zelten verbaut, zu denen unzählige Obdachlose Zuflucht suchten. Wir haben über die vergangenen Jahren einige Großstädte mit ähnlichen Situationen erlebt. Das Ausmaß und die katastrophalen Umstände dort haben uns aber überwältigt. So bleibt uns auch von diesem Viertel der unfassbare Kontrast im Gedächtnis, den wir zwischen Kultur, manch unglaublich schön restauriertem Haus und der Traurigkeit fanden, die in vielen Szenerien zu spüren war.

Kontraste können einfach nicht größer sein. Denn ein, zwei Straßen weiter befindet man sich schon wieder im trübseligen Teil der Stadt. Alles glänzt, wirkt aufgeräumt und Touristen willkommen geheißen. Wenn wir nicht gerade mit den Rädern unterwegs wären, ließen wir uns treiben, bewunderten Murals, die Malereien an den Fassaden von Künstlern. Glas reiht sich überall nahtlos zwischen alten Backsteingebäuden ein. Die vielfältige Kulisse der Gebäude faszinierte mich immer wieder.

 

WEST END

Das West End ist ein pulsierendes und vielfältiges Stadtviertel im Herzen von Vancouver. Es zeichnet sich durch seine lebendige Atmosphäre, seine vielfältige Gemeinschaft und seine schöne Lage mit Blick aufs Wasser aus.

Die malerischen Straßen gefielen uns an West End genauso wie die grünen Parks und die Nähe zum English Bay Strand. Der English Bay Beach ist ein beliebter Treffpunkt für Sonnenanbeter, Picknicker und Wassersportler und bietet einen atemberaubenden Blick auf den Pazifik, der dort ja eigentlich die Straße von Georgia ist. Die Beach Avenue garantiert fantastische Blicke über den Strand hinweg auf die See. Von dort aus kommt man auch wunderbar in den Abendstunden zu zahlreichen Orten, die es wirklich lohnt, zu späten Stunde gesehen zu haben! Wenn das Wetter ganz ruhig ist, die Fassaden sich in der See spiegeln wirkt alles noch entspannter. 

Es ist auch das Stadtviertel, in dem man in den Seitenstraßen fantastische Restaurants entdecken kann, die unterschiedlichste Speisen zubereiten. An irgendeinem Abend saßen wir dort auch draußen auf der Straße, aßen Pho und schauten dem noch so voller Energie geladenem Treiben zu.

Meist waren wir mit den Rädern von Abstellstation zu Abstellstation unterwegs. Dazwischen ließen wir uns Zeit, um die Stadt zu genießen. Viele Sehenswürdigkeiten standen zwar auf unserem Besucherplan. Aber die meisten erreichten wir eher zufällig, weil wir uns mit den Rädern treiben ließen. Eigentlich in allen Urlauben die bevorzugte Art der Fortbewegung und so bewährten sich die Räder auch in Vancouver. 

Unweit vom English Bay Strand fanden wir dann auch eine faszinierende und vor allem humorvolle Kunstinstallation: die „A-maze-ing Laughter“ Figuren. Eins ist sicher, die innere Freude und das Grinsegesicht kehren dort ganz sicher zurück!

Diese interessante Skulptur besteht aus einer Gruppe von 14 überlebensgroßen, bronzenen Figuren, die in verschiedenen Posen und Ausdrücken des Lachens dargestellt sind. Die Figuren wurden von dem chinesischen Künstler Yue Minjun geschaffen und sie sind zu einem beliebten Wahrzeichen und Fotomotiv des Stadtviertels geworden. Wir waren mehrmals dort. An späten Nachmittagen sammelten sich Touristen im goldenen Abendlicht, für das English Bay auch so bekannt ist. 

Wir sind von dort aus weiter südlich am Wasser entlang gefahren und trafen auf die Inukshuk Skulptur. Eine markante Steinskulptur, die ursprünglich als Teil der Olympischen Spiele 2010 errichtet wurde. Seitdem hat sie dort am Wasser einen festen Platz in der Stadt gefunden.

Der Inukshuk ist ein Symbol der indigenen Kulturen Kanadas und repräsentiert Stärke, Ausdauer und Orientierung.

Die imposante Höhe und die sorgfältig platzierten Steine des Inukshuk zogen schon aus der Ferne unsere Aufmerksamkeit auf sich. Die Skulptur verkörpert die reiche Geschichte und Vielfalt von Vancouver und ist ein Symbol für die Verbindung zwischen den Menschen und der Natur.

Die Sonnenuntergänge in Vancouver sind ein Traum, den wir Abend für Abend an ganz unterschiedlichen Plätzen genossen haben. Das malerische Gewässer der English Bay, das den Pazifik berührt, bietet eine atemberaubende Kulisse für dieses tägliche Spektakel.

Wenn die Sonne langsam dem Horizont entgegensinkt, verwandelt sich der Himmel über English Bay in ein kaleidoskopisches Farbenspiel.

English Bay Beach, Vancouver, British Columbia, Kanada
English Bay Beach, Vancouver, British Columbia, Kanada

Warme Gold-, Rosa- und Orangetöne malen den Himmel. Sie spiegeln sich sanft auf der manchmal ruhigen Wasseroberfläche und den Häuserfassaden. Die Wolken nehmen die Farben des Sonnenuntergangs an und verwandeln sich in lebendige Pinselstriche, die den Himmel mit einer dramatischen Schönheit füllen.

Die Sonnenuntergänge von English Bay sind nicht nur visuell beeindruckend, sondern auch von einer besonderen Atmosphäre begleitet. Die Ruhe und Gelassenheit, die sich über die Bucht legt, vermittelte mir jeden Abend ein Gefühl von Harmonie. Es war jedes Mal wieder ein Moment, in dem die Hektik des Alltags verblassen kann und man sich ganz auf die Schönheit der Natur und des Moments konzentrieren kann.

Viele Menschen versammeln sich am Strand von English Bay, um dieses Schauspiel zu bewundern und den Augenblick gemeinsam zu genießen. Sie sitzen auf dem warmen Sand oder suchen sich ein gemütliches Plätzchen auf den umliegenden Bänken oder Baumstämmen. Manchmal kann man das Rauschen der Wellen hören oder die Möwen, die wie manchmal die Graureiher zahlreich am Strand zu finden sind. 

Die Sonnenuntergänge von English Bay bieten auch eine großartige Gelegenheit für Fotografen, die Schönheit der Natur mitten in Vancouver festzuhalten. Die goldenen Stunden vor und nach dem Sonnenuntergang mit all den Glasfassaden tauchen die gesamte Gegend in besonderes Licht. 

 

STANLEY PARK

Ein weiteres Highlight des West End Stadtviertels ist der Stanley Park, einer der größten Stadtparks in Nordamerika. Unserer Meinung nach ein absolutes Muss für einen Besuch. Dort können Besucher durch dichte Wälder schlendern, malerische Küstenwege erkunden und den Blick auf die beeindruckende Lions Gate Bridge und die umliegenden Inseln genießen. Der Park beherbergt auch das Vancouver Aquarium, wo es faszinierende Meereslebewesen aus nächster Nähe zu beobachten gibt, sowie Totem Pfähle, die einen kleinen Einblick in die Geschichte der indigenen Bevölkerung gewähren.

Totempfähle im Stanley Park, Vancouver, British Columbia, Vancouver
Totempfähle im Stanley Park, Vancouver, British Columbia, Vancouver

Neben dem urbanen Trubel bietet Downtown Vancouver auch einen direkten Zugang zur Natur. Der berühmte Stanley Park, eine grüne Oase mit einem Zedernwald inmitten der Stadt, lädt zu Spaziergängen, Fahrradtouren und Picknicks ein. Die malerische Seawall, ein beliebter Wander- und Radweg, erstreckt sich entlang der Küste und natürlich sind wir dort auch mehrmals mit Rädern unterwegs gewesen!

Vancouver hat eine faszinierende Geschichte, eng verwoben mit der indigenen Bevölkerung und an manchen Orten zeigen sich diese Wurzeln ganz besonders. So wie an den Totempfählen im Stanley Park. Diese hölzernen Skulpturen sind ein Symbol der indigenen Kulturen der Küsten-Salish-Völker.

Neun Totempfähle erzählen Geschichten von Traditionen, Legenden und Ahnen.

Der Stanley Park beherbergt eine der größten Sammlungen von Totempfählen in Nordamerika. Sie bieten einen Einblick in die reiche und vielfältige Kultur und Geschichte der First Nations.

Allerdings stammen nicht alle dieser Pfähle aus der Region, sondern wurden teilweise von anderen Orten in den Stanley Park gebracht. Aber alle sind meisterhaft geschnitzt. Lebendigen Farben und Symbole zieren die Pfähle und lassen jeden einzelnen von ihnen so einzigartig werden. Jeder Totempfahl erzählt eine ganz eigene Geschichte. Sie spiegelt die individuelle Identität der jeweiligen indigenen Gemeinschaft wider. Die Figuren auf den Pfählen repräsentieren oft Tiere wie Adler, Bären oder Wale, die für die indigenen Kulturen eine besondere spirituelle Bedeutung haben. Die kunstvolle, detailreiche Gestaltung der Totempfähle sind ein Zeugnis der handwerklichen Fähigkeiten und des künstlerischen Ausdrucks der indigenen Völker.

Ein Spaziergang entlang des Totempfahlpfads im Stanley Park ist eine Reise durch die Geschichte und Kultur der First Nations. Wir konnten jedes einzelne Kunstwerk aus der Nähe betrachten. Die einzigartige Symbolik wird auf Schautafeln teilweise abgebildet und erklärt. Ich würde auf jeden Fall wieder so viel Zeit und Ruhe mitbringen, um wirklich in diese Welt mit all ihren Geschichten und ihrer Vergangenheit eintauchen zu können.

 

LIONS GATE BRIDGE

Die ikonische Lions Gate Bridge, die auch unter dem Namen First Narrows Bridge bekannt ist, verbindet die Innenstadt von Vancouver mit dem North Shore District. Die Brücke erstreckt sich über den Burrard Inlet Fjord und bietet einen atemberaubenden Blick auf die Landschaft.

Über die Lions Gate Bridge fuhren wir bereits nach Squamish. Natürlich mussten wir sie aber auch aus der Nähe betrachten. Vom Stanley Park aus hat man mehrere eindrucksvolle Möglichkeiten.

Die unterschiedlichen Perspektiven vom Radweg entlang des Wassers oder auch von den Anhöhen des Parks aus boten vielfältige Ansichten dieses bemerkenswerten Bauwerks.

Die Lions Gate Bridge wurde 1938 eröffnet und ist seitdem zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden. Sie wurde nach den beiden markanten Felsformationen benannt, die wie Löwen aussehen und den Eingang zum Burrard Inlet Fjort zu bewachen scheinen. Die Architektur dieser Brücke mit ihren charakteristischen stählernen Türmen und dem elegante Bogen haben uns wirklich beeindruckt. Vor allem vom hohen Prospect Point Lookout aus. Der harte Anstieg mit den Leihrädern hinauf hatte sich wirklich gelohnt!

 

DER HOHLE RIESENBAUM – HOLLOW TREE

Eine Fahrradtour durch den Stanley Park ist ein unvergessliches Erlebnis, das eine Fülle von Entdeckungen bietet. Mit ausreichend Zeit und Neugierde kann man einen ganzen Tag damit verbringen, die hügeligen Wege zu erkunden. Während wir den Stanley Park Drive hinunterfuhren, ohne gezielt nach ihm zu suchen, wurden wir plötzlich auf den berühmten Hollow Tree aufmerksam.

Hollow Tree - Hohler Riesenbaum im Stanley Park, Vancouver, British Columbia, Kanada
Hollow Tree – Hohler Riesenbaum im Stanley Park, Vancouver, British Columbia, Kanada

Der Hollow Tree ist eine außergewöhnliche Sehenswürdigkeit, die uns geradezu magisch anzog. Diese majestätische, etwa 800 Jahre alte Rotzeder steht dort wie Zeugnis der Geschichte des Parks. Sein hohler Stamm, der sich im Laufe der Zeit durch die natürliche Zersetzung gebildet hat, ermöglicht es den Besuchern, hineinzugehen. Ich fühlte mich in dem gesamten Park umgeben von diesen eindrucksvollen Giganten schon klein. 

In diesem Baum wurde ich zu einem Winzling!

Die Geschichte des Hollow Tree reicht weit zurück. Ursprünglich stand er als Teil eines dichten Waldes, der den Stanley Park einst bedeckte. Im Laufe der Jahre überlebte der Baum Stürme, Brände und andere Naturereignisse, die viele andere Bäume in der Umgebung zerstört hatten. Auf Schautafeln sieht man, dass nicht nur wir Touristen den Hollow Tree heute als Fotomotiv nutzen. Bereits vor Jahrzehnten wurde es zu einem beliebten Ort, um Erinnerungen festzuhalten.

Wenn du den Stanley Park mit dem Fahrrad erkundest, sei offen für unerwartete Entdeckungen wie den Hollow Tree. Nimm dir Zeit, die verschiedenen Wege zu erkunden, und lasse dich von der Schönheit und Geschichte dieses einzigartigen Ortes beeindrucken.

 

STRÄNDE IN VANCOUVER

Bis jetzt haben wir auf unseren Reisen nur sehr wenige Städte kennengelernt, die mit solch einer Vielzahl von Stränden und dem vielfältigen Zugang zum Wasser so sehr beeindruckten. Die Strände von Vancouver sind ein wahrer Schatz für die Stadt. Sie bieten abermals vielfältige Möglichkeiten, die Natur mitten in der Stadt zu erleben.

Einer der bekanntesten Strände ist der Kitsilano Beach – entspannte Atmosphäre, goldener Sand und Bergpanorama. Lässt man sich wie wir am Ufer entlang treiben, kommt man nach wenigen Kilometern am Jericho Beach an. Das ruhige Wasser am hellen Strand mit dem Blick über English Bay auf die gegenüberliegenden Berge war das, was uns neben den malerischen Sonnenuntergängen an dieser Küstenstadt so unglaublich faszinierte. Noch ein Stück weiter folgt der riesige Spanish Banks Beach. Downtown liegt dort in der Ferne und man kann bis auf die andere Seite des Burrard Inlet Fjords schauen.

Neben den Stränden entlang der Küste bietet auch der Stanley Park mit dem Second Beach und dem Third Beach wunderschöne Orte zum Entspannen und Genießen. Als wir dort entlang fuhren, wehte uns ein wirklich kühler Sommerwind entgegen, der sich schon mehr nach Herbst anfühlte. Diese Strände sind von dichtem Wald umgeben. So findet man sicher auch an heißen Sommertagen einen Platz im Schatten. Und die Infrastruktur ist auch gut ausgebaut. So fanden wir überall Mietstationen für unsere Räder, kleine Cafés für eine Erfrischung und öffentliche Toiletten.

 

GRANVILLE ISLAND

Kunst, Kultur, Geschichte und kulinarische Highlights. All das bietet Granville Island neben den Waltouren und Public Market, auf dem auch zum Teil Künstler und Handwerker der Region eigene Produkte verkaufen und auftreten. Und dazu noch eine wunderbare Aussicht rüber auf die Skyline.

Granville Island, Vancouver, British Columbia, Kanada
Granville Island, Vancouver, British Columbia, Kanada

Die Geschichte von Granville Island reicht bis ins späte 19. Jahrhundert zurück, als die Insel mit ihrer Vielzahl an Werften und Eisenhütten ein Industriehafen war. Heute sind viele der alten Fabrikgebäude in reizende Geschäfte, Galerien und Restaurants umgewandelt worden. Der Charme des Viertels wurde teilweise bewahrt und man kann ihn am besten während eines Spaziergangs durch die engen Gassen, entlang von bemalten Fassaden und kopfsteingepflasterten Straßen erleben. Deshalb ließen wir unsere Räder dort mal stehen und erkundeten das Viertel zu Fuß.

Als Kontrast führt die Granville Bridge über die Halbinsel hinweg. Im Schatten von ihr leuchtet unermüdlich das Neonlicht der Buchstaben, die uns einladen alles zu entdecken. 

Granville Island Neonlichts, Vancouver, British Columbia, Kanada
Granville Island, Vancouver, British Columbia, Kanada

Allein zum Zuschauen der süßen Aqua Busse lohnt es, sich einen Moment auf eine Bank ans Ufer zu setzen. Dort unten an den Haltestelle kann man wunderbar wahrnehmen, wie hoch und tief das Wasser zwischen den Gezeiten stehen kann.

Alles wirkt dort so kleinstädtisch, ruhig und entspannt. Selbst in Momenten, wenn sich Touristen über Touristen durch die Markthalle schieben oder draußen in den Seitenstraßen von einer Uferseite zur anderen spazieren. Und dann wird diese Halbinsel noch eingerahmt von der Downtown Skyline, die teilweise zum Anfassen nah erscheint. Dazu wirkt vom Farmers‘ Market aus die in den 1930er gebaute Burrard Street Bridge als wahrer Kontrast. Die im Art-Déco-Stil errichtete Stahlbrücke sollten wir wenige Tage später auch bei unserer Waltour mehrmals sehen.

Der Besuch des Herzstücks der Halbinsel – der öffentliche Farmers‘ Market – ist vermutlich nicht nur für uns Touristen ein Muss.

Dort werden eine Fülle von frischen Produkten, frisch zubereitete Köstlichkeiten, Obst, Gemüse, handgefertigte Waren und so viel mehr angeboten. Alles möchte gekostet und mitgenommen werden. Auch für vegane, glutenfreie Leckereien ist gesorgt. Es beeindruckte mich wirklich, mit welcher Vielfalt und welchem Angebot dort selbst ganz kleine Händler Stände betreiben. 

Zwischen den Kunstgalerien, Kunsthandwerksläden und Theatern, spiegelt sich auch das kreative Flair von Granville Island durch angebotene Workshops lokaler Künstler wider. Ich habe es geliebt einfach durch Fenster zu schauen oder den Musikern an den unterschiedlichsten Plätzen zuzuhören. 

Umgeben vom False Creek bietet sich diese Halbinsel auch als Ausgangspunkt für Wassersport Aktivitäten an. Man sagt sich ja immer so schön, wenn ich dort leben würde, würde ich mit dem Kajak oder SUP… Aber tatsächlich haben wir sowohl in den frühen Morgenstunden als auch an Abenden erlebt, wie Einheimische sich ihr eigenes Boot nahmen, um auf dem Wasser für sich zu sein.

 

WALTOUR VON GRANVILLE ISLAND AUS

All diese Erinnerungen sind schon unglaublich genug für einen Urlaub. Sie werden bleiben und sicher auch in vielen Jahren noch für uns sehr präsent sein. Ein weiteres Highlight, das auch einen wirklich bleiben Eindruck hinterließ, war unsere Walbeobachtungstour. Den Wunsch, diese faszinierende Tierwelt in freier Natur erleben zu dürfen, hatte ich lang. Damals in Kalifornien war er aufgrund der Jahreszeit nicht so einfach umsetzbar. Dafür wurde er von Vancouver aus zu einem wahren Erlebnis!

Orca Sichtung in der Straße von Georgia vor Vancouver mit Wild Whales Vancouver Company, British Columbia, Kanada
Orca in der Straße von Georgia vor Vancouver, British Columbia, Kanada

Von Granville Island aus startend, bieten mehrere Unternehmen Waltouren an. Wir entschieden uns für eine mehrstündige Tour mit der Wild Whales Vancouver Company. Diese Tour hatten wir bereits mehrere Tage vorab von den Rocky Mountains aus gebucht. Zum Glück, denn als wir in Vancouver ankamen, erwartete uns zwar herrliches Sommerwetter. Allerdings wurden vor der Küste starke Winde erwartet, die immer wieder dafür sorgten, dass die Tour verschoben werden musste. Zum Glück gibt es unglaublich viel in Vancouver zu entdecken, wie du bis hier hin ja bereits selbst erfahren hast.

Als die Tour endlich stattfinden konnte, bot sie uns eine einzigartige Möglichkeit, Schwertwale und Buckelwale in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Bis dahin war es aber ein ganzes Stück Vorarbeit und letztlich auch Strecke zurückzulegen! Denn zunächst erhielten wir nach der Ankunft bei Wild Whales eine Sicherheitseinführung. Es wurden Gefahren der Tour besprochen, Sicherheitsmaßnahmen an Land aber auch noch einmal auf dem Boot selbst erklärt. Da es ein warmer und an sich ruhiger Sommertag war, entschied ich mich gegen den durchweg schicken roten Rettungsanzug. 

Nach einigen Gehminuten kamen wir am Dock auf Grandville Island an, wo unser Boot lag. Gut zwei Dutzend Gäste hatten darauf Platz. Nach dem Start mit unserem Open Air Boot führte unsere Tour entlang des False Creek unter der Burrard Street Bridge hindurch. So erkundeten wir das malerische Gewässer des Burrard Inlet Fjords, bis wir den Point Atkinson  Park mit seinem Leuchtturm passierten. Wir bewunderten ihn bereits an Land auf dem Weg nach Squamish. Ihn noch einmal vom Wasser aus zu sehen, zeigte ihn noch einmal in einem ganz anderen Licht. Ich liebe es einfach, so die Perspektiven zu wechseln, auch wenn man die gleichen Sehenswürdigkeiten mehrmals sieht. Vancouver bei Nacht war wie weiter oben beschrieben genau so ein schöner Moment. 

Kanada Rundreise - Vancouver erleben (Teil 8)

Es ging vorbei an vor der Küste ankernden Containerschiffen, mit dem Wind dahingleitenden Segelbooten, Yachten und großen und kleinen Fischerbooten. Und wir passierten andere, größere Schiffe, die ebenfalls zur Beobachtung von Walen unterwegs waren.

Wer auf die Straße von Georgia – auch Strait of Georgia genannt – hinausfährt, kann sich auf atemberaubende Begegnungen mit den majestätischen Orcas und den beeindruckenden Buckelwalen einstellen. Ob sie aber an dem Tag die Gewässer durchqueren und sie sich beim Auftauchen beobachten lassen wollen, verspricht einem niemand. Was aber auch die Wild Whales Vancouver Company verspricht ist, dass man das Zusammenspiel von Natur und einer Vielzahl von Lebewesen erleben kann. Dass wir diese beeindruckenden Meeresbewohner hautnah erlebten, macht diese Walbeobachtungstour natürlich zu einem unvergesslichen Highlight unserer Kanada Reise. Aber selbst ohne Walsichtungen wäre diese Fahrt wunderbar gewesen. Die Natur vom Wasser aus zu erleben hätte mich genauso erfüllt. 

Was mir schon zu Beginn der Fahrt unglaublich gut gefiel, war die Fülle an Informationen, die sowohl die Biologin an Bord als auch unsere Kapitänin über die Region, die Tierwelt und über Whale Watching mit uns teilten. So vermittelten sie uns auch wertvolles Wissen über die verschiedenen Walarten, ihre Verhaltensweisen und ihren Lebensraum. Die Guides waren leidenschaftlich und engagiert und standen jederzeit für Fragen zur Verfügung. Ich glaube wir alle bekamen ein Gefühl dafür, welche Schätze diese Region für Besucher bereithalten kann. Und vor allem, wie die Guides mit der Region, den Waltouren und der Beobachtung dieser Giganten verbunden waren. 

Schon nach etwas mehr als einer Stunde Fahrt mitten in der Straße von Georgia hatten wir unsere erste Begegnung mit Schwertwalen. Es war ein faszinierendes Schauspiel, die majestätischen Tiere beim Auf- und Abtauchen zu beobachten. Vor allem mit welcher Ruhe sie es machten!

Orca Sichtung in der Straße von Georgia vor Vancouver mit Wild Whales Vancouver Company, British Columbia, Kanada
Orca in der Straße von Georgia vor Vancouver, British Columbia, Kanada

Wir hatten das Glück, dass wir die längstmögliche Zeit in ihrer Nähe verbringen konnten, die den verschiedenen Walbeobachtungsbooten gestattet war. Die Crew achtete darauf, sich an alle Regeln und Vorschriften zu halten, um die Wale und ihre natürliche Umgebung zu respektieren. Das hieß beispielsweise, dass die Motoren aller Boote ausgestellt wurden und wir auf die Wale warteten. Wir schauten zu, wie sie sich bewegten und fuhren ihnen weder hinter noch um sie herum. Und tatsächlich kamen sie mit einem respektvollem Abstand als Gruppe mit jedem Auftauchen etwas näher.

Manchmal vergingen Minuten, bis sie sich wieder blicken ließen. Währenddessen versuchten wir anhand ihrer Finnen die Familienzugehörigkeit zu entziffern. Während sich die Biologin ziemlich sicher war, dass zwei Gruppen Orcas zusammen zu einer Familie gehörten, versuchte ich noch alle einzelnen Tiere vor die Linse zu bekommen. Um so mehr Zeit verging, desto größer schien die Familie zu werden.

Ein unglaubliches Erlebnis – vor allem mit dem Wissen, dass so viele Schwertwale in der Gegend waren. Aus zwei Tieren wurden nach und nach mehrere Gruppen mit zahlreichen. 

Aber als wäre das nicht schon unglaublich genug gewesen, erwarteten uns auch noch Buckelwale!

Kanada Rundreise - Vancouver erleben (Teil 8)

Etwa eine Stunde später, während wir uns auf dem Weg in Richtung Howe Sound Fjord befanden, hatten wir die Gelegenheit, Buckelwale zu sehen. Die Boote der verschiedenen Walbeobachtungsveranstalter hielten auch dabei wieder respektvollen Abstand zu den Walen. Sie stellten zudem ihre Motoren ab, um ihnen die nötige Ruhe zu geben. Selbst die kleineren Schlauchboote drifteten für eine gewisse Zeit vor sich hin. Ganz anders die Einheimischen oder ihre Gäste, die mit rasender Geschwindigkeit und extrem dicht an den Walen mehrfach kreisend vorbeizogen. Jedes Mal wieder war es eine Schrecksekunde. Vor allem auch weil die Veranstalter der Beobachtungstouren mit lauten Signalen immer wieder darauf aufmerksam machten, dass Wale in der Gegend sind und dass sie Abstand halten sollen. 

Abseits davon kehrte immer wieder eine unglaublich schöne Stille zurück, in der es besonders schön war die Landschaft zu beobachten und den sanften Riesen im Wasser langsam mit dem Blick zu folgen. 

Es war unbeschreiblich, diese außergewöhnlichen Tiere in Aktion zu beobachten. Wie sie so elegant durch das Wasser glitten. So viel langsamer, ruhiger als die Orcas.

Fotografisch betrachtet war es eine unvergessliche Erfahrung, die Buckelwale zwischen den Inseln des Howe Sound Fjords zu entdecken. Es war ein wahrhaftiges Naturschauspiel, das einzigartig und berührend. Die Begegnungen mit den sich spielerisch bewegenden Orcas und den anmutigen Buckelwalen führte uns intensiv die Vielfalt und Einzigartigkeit der Meereswelt vor Augen. Die Tatsache, dass wir die Möglichkeit hatten, diese besonderen Tiere aus sicherer Entfernung in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben, machte dieses Erlebnis umso wertvoller.

Doch nicht nur die faszinierenden Wale zogen unsere Aufmerksamkeit auf sich, sondern auch die atemberaubende Kulisse mit den majestätischen Bergen, den strahlenden Gletschern und den üppigen Wäldern. Diese malerische Umgebung verlieh jedem Moment unserer Tour einen zusätzlichen Reiz und ließ uns die Schönheit der Natur in vollen Zügen genießen. Wie ein Symbol des Abschieds von Kanada und unserer Rundreise schwamm der Buckelwal mehrmals auf der Seite liegend mit gehobener Flosse an uns vorbei.

Auf dem Rückweg von unserer Walbeobachtungstour ließen wir allen entspannt auf uns wirken. Die Fahrt führte uns abermals am Point Atkinson Lighthouse vorbei und zurück nach Granville Island. Bei strahlendem Sonnenschein und perfektem Wetter bot sich uns ein wirklich schöner Blick auf die Küste und die glitzernde See. Mit Blick auf den Leuchtturm, der stolz über die Küstenlinie wachte, nahmen wir langsam Abschied von dieser wunderbaren Stadt, von West Kanada und unseren gesamten Road Trip Erlebnissen. Wir waren dankbar für dieses unvergessliche Abenteuer vor der beeindruckenden Kulisse vor Vancouver.

Buckelwal Sichtung in der Straße von Georgia vor Vancouver mit Wild Whales Vancouver Company, British Columbia, Kanada
Buckelwal Sichtung in der Straße von Georgia vor Vancouver, British Columbia, Kanada

Wir hoffen, dass dieser Road Trip durch durch British Columbia und Alberta, das Kananaskis Parksystem, den Banff und Jasper Nationalpark bis nach Vancouver und Squamish für dich ein lesenswertes Abenteuer war!

Falls dieser Beitrag dieser Rundreise deine erste Lektüre hier ist, kannst du unter den folgenden Links durch alle Kanada Reiseberichte stöbern. Viel Freude und Fernweh dabei: 

Anreise Rocky Mountains & Kananaskis Country – Kanada Rundreise Teil 1

Banff Nationalpark & Gondola, Bow Valley & Johnston Canyon – Kanada Rundreise Teil 2

Icefield Parkway: Lake Louise, Bow Lake, Vermilion Lakes – Kanada Rundreise Teil 3

Columbia Icefield & Athabasca Glacier – Kanada Rundreise Teil 4

Jasper Nationalpark & Maligne Lake, Maligne Canyon, Sunwapta Falls & Lake Annette – Kanada Rundreise Teil 5

Mount Robson, Hope & Kamloops – Kanada Rundreise Teil 6

Squamish & die Küste von British Columbia – Kanada Rundreise Teil 7

[Photo Credits: Oliver Eule / eiswuerfelimschuh.de] | Alle hier gezeigten Fotos wurden wie immer von Oliver Eule aufgenommen. Die Rechte an diesen Fotos liegen bei ihm und mir. Eine weitere Nutzung der Fotos ist in Absprache mit uns gerne möglich. Bei Interesse schreibt uns bitte eine E-Mail, um Details der Nutzung auf Social Media, Webseiten oder Printmedien zu klären.

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