Der Garmin Forerunner 620 im Test

Bringen Hersteller Updates ihrer Laufuhren, wie Garmin aktuell den neuen Forerunner 620, heraus, kann man eigentlich damit rechnen, dass sich irgendwie etwas verkompliziert hat. Aber natürlich auch damit, dass neue Funktionen die Technik erweitern. Ob diese immer so sinnvoll für Läufer sind, darüber lässt sich diskutieren. Das Ziel sollten aber in erster Linie Verbesserung sein und davon bringt der neue FR 620 einige mit sich. So erhalten Läufer Aussagen über ihren Regenerations- und Fitnesszustand, können Bewegungsmuster grob analysieren und sich eine Prognose für potentielle Zielzeiten eines geplanten Wettkampfs erstellen lassen.

Ich war mit meinem Garmin Forerunner 610 von Beginn an sehr glücklich – er hat mir seit über einem Jahr all die Daten ermittelt und dargestellt, die ich für mein Training und die Auswertung benötige. Dank der zahlreichen Funktionen konnte ich kompromisslos so trainieren, wie es mein Trainingsplan vorsieht. Zusätzlich hat er ein Touch-Display, das ich auf gar keinen Fall mehr missen möchte.

Was nun aber für den neuen FR 620er spricht? Spontan würde ich sagen: DIE Laufuhr, die ebenfalls genau das kann, was ich mir als ambitionierter Läufer wünsche und die mich vor allem mit den neuen Funktionen sehr überzeugt hat.

Alle Bilder könnt ihr zur Vergrößerung anklicken. 

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Was kann der Große? In der Kürze der Testzeit, für die mir Garmin den Forerunner 620 zur Verfügung gestellt hat, habe ich versucht, ihn für all das zu nutzen, wofür ich normalerweise meinen FR 610 benötige. Ich trug ihn als Tagesuhr zu einem Casual Outfit und natürlich erntete ich ein: ‚Uh, ganz schön sportlich heute unterwegs, aber du hast den neuen 620?‘ Ich trug ihn zum Training, zum Treppenlauf, zum lockeren Laufen,… und zur Königsdisziplin einem kurzen schnellen Wettkampf. Genau die richtige Veranstaltung, um herauszufinden, ob man bei wilden Überholmanövern und mit verschwommenem Blick das Display noch entziffern kann, ob er mir alle Daten anzeigt, die ich währenddessen benötige und ob er beginnt, mit zunehmender Geschwindigkeit am Arm zu schlackern und ein Schwergefühl zu hinterlassen. -auch dort natürlich neugierige Blicke.

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Als erstes fällt auf, dass sich einiges am Design getan hat. Blau-Schwarz, Weiß-Orange – mal etwas anderes, als einfaches Schwarz und beide Farbvariationen meiner Meinung nach für Frauen und Männer gleichermaßen gut tragbar. Dazu farblich passend ist das Zubehör wie das Ladekabel mit Dockingstation abgestimmt. Mit jedem Update wird scheinbar nicht nur das Design des Forerunners weiterentwickelt sondern auch die Dockingstation, die das Gerät nun sehr viel fester umschließt. Ich finde das Verbindungsstück beispielsweise auch deutlich besser als die Klammer meines FR 210.

Die Batterielaufzeit im Trainingsmodus wird mit bis zu 10 Stunden angegeben (6 Wochen im Standby). Aufgrund der Spielerei innerhalb des Testzeitraums – anschließen an Laptop, Ausprobieren diverser Details,… – war der Forerunner eigentlich nie leer. Ich kann deshalb nur grob sagen, dass das in etwa hinkommt. Was ich aber sehr schön fand, die Batterieanzeige ist nun nicht mehr im Menü versteckt, sondern offensichtlich zusammen mit der Uhrzeit ablesbar. Mit dem FR 610 geht es mir oft so, dass ich nicht an den Ladezustand denke, die Anzeige nie sehe und meist erst unterwegs merke, dass er aufgeladen werden soll.

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Auch wenn der Umfang des Gehäuses des FR 620 und sein Touch-Display im Vergleich zum FR 610 gleich groß geblieben ist, so ist der Forerunner weniger hoch. Er wirkt so deutlich weniger klobig auch wenn ich ihn mir tatsächlich noch etwas flacher vorgestellt habe. Sein erschlanktes Design wirkt sich sehr positiv auf das Gewicht aus. So ist er sehr viel leichter als mein FR 610 und schlägt sogar noch den FR 210.

Das Armband ist weicher und flexibler. Das Beste aber, es ist nicht mehr Teil der gesamten Uhr. Es ist mit kleinen Schrauben am Gehäuse befestigt, kann deshalb entsprechend leicht gewechselt werden. Aber das wirkliche Plus für mich: das Armband schmiegt sich so viel leichter um meinen Arm und steht nicht mehr so ab.

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Das geringere Gewicht und der bessere Tragekomfort haben sich besonders positiv bei längeren Einheiten und beim Wettkampf bemerkbar gemacht. Ehrlich gesagt, habe ich noch nie noch so wenig Informationen meinem Forerunner entnommen, wie beim letzten Wettkampf. Das lag nicht daran, dass mir der FR 620 keine Daten lieferte, sondern einfach nur an seiner Leichtigkeit. Ich vergaß, dass ich ihn trug und wurde nicht ständig an ihn erinnert, wenn es gerade unpassend war. So habe ich mir nur meine Rundenzeiten – in diesem Fall die Zeit pro Kilometer – per Vibration anzeigen lassen.

Die intuitive Steuerung wird Kennern des Vorgängers sehr bekannt vorkommen. Aber Einsteiger werden damit ebenfalls gut zurecht kommen, auch wenn die Fülle an Einstellungsmöglichkeiten, die zahlreichen Unterpunkte und Optionen im Menü Verwirrung stiften können.

Das hochaufgelöste Display zeigt nun einige Details farbig an – eine schöne Sache, aber nicht zwingend notwendig, wenn auch ein guter Schritt in die richtige Richtung. Dennoch bleiben die Zahlen ja vorwiegend schwarz oder weiß, je nach dem ob ich schwarz oder weiß als Hintergrundfarbe gewählt habe.

Wer gern im Dunkeln läuft, den wird es vielleicht freuen, dass man die Display Beleuchtung permanent anschalten kann. Alternativ kann man auch eine bestimmte Zeit eingeben, die das Display hell erleuchtet bleiben soll. Das wirkt sich natürlich nachteilig auf die Akkulaufzeit aus.

Eine kleine Änderung gab es bei dem Menü. Um dieses aufzurufen, muss man nun die drei kleinen Linien, die sich einst an der unteren Displayseite befanden, auf der rechten Seite kurz berühren. Links wie gehabt der Pfeil, mit dem man wieder aus den Unterpunkten zurück navigieren kann.

Der Forerunner hat jetzt ein Knöpfchen mehr – wie gewohnt startet, pausiert oder beendet man sein Training mit der oberen rechten Taste. Rechts unten ist die Rundentaste, die das Training automatisch an Garmin Connect schickt, wenn man in WLAN Nähe ist (mehr zum WLAN siehe unten). Normalerweise schickt der FR 620 die Daten von ganz allein an Garmin Connect. Aber verplaudert man sich vor der Hautür und verpasst die Zeit, in der der FR das vorhat, kann man es später eben per Knopf manuell und ruck zuck nachholen. Die linke Taste unten zeigt die Uhrzeit an und links oben schaltet man die Beleuchtung und das Gerät ein und aus.

Wie gehabt kann man sich seine Display-Seiten individuell anpassen und es stehen neben Basisdetails wie Zeit, Geschwindigkeit/Pace, Herzfrequenz und Distanz sehr sehr viele weitere Daten zur Verfügung. Man kann so vier verschiedene Seiten mit maximal vier Werten anlegen. Zusätzlich gibt es eine Seite für den virtuellen Partner und für drei neue Metriken, auf die ich ebenfalls weiter unten genauer eingehe. Alles in allem für mich mehr, als ich tatsächlich brauche und ich wüsste nicht, was noch fehlen würde. Zwischen den einzelnen Seite kann man per Fingerzeig oder Fingerdruck von rechts nach links oder umgekehrt wechseln.

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Eine Funktion hat Garmin aber herausgenommen: es ist nur noch möglich gegen einen virtuellen Partner anzutreten und nicht mehr gegen sich selbst bzw. einem früheren Laufergebnis. Der virtuelle Partner ermöglicht visuell nett dargestellt, gegen einen kleinen Mann im Forerunner zu laufen. Was jedoch noch nicht geht, ist die Eingabe einer bestimmten Zielzeit, so dass der virtuelle Partner genau die Pace läuft, die man für eine gewisse Distanz und gesetzte Zeit laufen müsste, um sein Ziel zu erreichen.

Ansonsten gibt es wie beim FR 610 auch die Funktionen Auto-Pause, Rundenanzeige, Intervalltrainings, Training in bestimmten Herzfrequenz- und Geschwindigkeitsbereichen. Man kann dementsprechend auch Alarme definieren. Außerdem kann man sich Ziele setzen und eine bestimmte Menge an Kalorien abtrainieren, eine gewisse Distanz zurücklegen oder Zeit trainieren. Ein Wechsel zwischen Laufen und Gehen ist ebenfalls möglich. Der Forerunner wechselt dabei so lange zwischen den selbst festgelegten Laufabschnitten und Gehpausen bis man das Training beendet.

Die Trainingsauswertung kann man sich mit den wichtigsten Basisdaten im gespeicherten Protokoll anzeigen lassen, sollte man nicht Garmin Connect oder die mobile Applikation zur Anzeige bzw. Auswertung nutzen oder nur schnell das Gesamtergebnis betrachten wollen.

Möchte man sein Training mit Garmin Connect erstellen, kann man es terminieren und per Bluetooth oder USB Kabel übertragen. Das Workout steht dann zur Auswahl bereit und wird im Kalender angezeigt.

Wer eine Tanita Waage zu Haus hat, kann sie momentan mit dem Forerunner 620 nicht benutzen. Soweit ich aber weiß, soll vielleicht per Update diese Möglichkeit in Zukunft geschaffen werden.

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Kommen wir nun aber zu den wichtigsten Neuerungen des Forerunner 620:

Garmin möchte ihn laut Werbung als eine Art Trainer platzieren. Auch wenn der FR 620 keine Trainingspläne schreibt, so kann er doch Motivator und Ratgeber sein.

Um alle neuen Funktionen in vollem Umfang nutzen zu können, muss man den Brustgurt samt Herzfrequenzsensor tragen. Der Brustgurt selbst wurde überarbeitet. Er ist etwas weicher, was ihn aber bei mir auch nicht daran hindert, zu scheuern. Immer noch keine ideale Lösung, aber immerhin.

Wie gehabt ermittelt der Forerunner den Trainingseffekt. Ein kleiner Mann auf dem Herzfrequenzsensor, der wie üblich an den Brustgurt geklickt wird, deutet aber an, dass er mehr kann. Dank des integrierten Beschleunigungssensors werden nun drei Metriken gemessen, um die Laufeffizienz abzubilden: Bodenkontaktzeit (wird in Millisekunden gemessen und ist die Zeit, die wir bei jedem Schritt am Boden verbringen), die vertikale Bewegung (die Bewegung, die wir bei jeden Schritt nach oben und unten machen – sprich wie hoch wir „springen“ und tief wir absinken) sowie die Schrittfrequenz (Anzahl der Schritte – rechts und links zusammen addiert -, die man in einer Minute zurücklegt). All die Daten zeigen uns, wie effizient unser Laufstil ist und im Umkehrschluss leider auch, dass wir vielleicht unheimlich viel Energie am Boden und in der Höhe verschwenden, statt sie in eine Vorwärtsbewegung umzusetzen.

Im Zweifel kann man auch im Handbuch in einer entsprechenden Tabelle die Werte nachvollziehen. Aber während des Laufs werden auf dem Display mit Hilfe einer eigens geschaffenen Seite, die man sich individuell zusammenstellen kann, alle Daten angezeigt. Am oberen Bildschirmrand zeigt eine farbige Balkengrafik an, in welchem Bereich sich die eigene Laufeffizienz bewegt. Meine Bodenkontaktzeit war durchgängig gut, also einigermaßen kurz und meine Schrittfrequenz im normalen Mittel, es sei denn ich habe mich richtig angestrengt. Wirklich zu denken gibt mir aber mein immer wiederkehrender schlechter vertikaler Bewegungsbereich. Sprich: ich springe zu hoch und meine Kraft verpufft entsprechend schnell. Oder anders ausgedrückt, ich bin nicht in der Lage meine Energie effizient nach vorn zu richten.

Damit ihr euch die neuen Daten auch einmal genauer anschauen könnt, habe ich meinen letzten Wettkampf auf Garmin Connect freigegeben: LINK zum Lauf.

Garmin ließ mich wissen, dass weiterhin an Garmin Connect gearbeitet wird und noch einige interessante Darstellungsoptionen auf uns warten.

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Zusätzlich bildet der FR 620 nun schätzungsweise VO2max-Werte ab. Es handelt sich dabei um die maximale Sauerstoffaufnahme, die man unter maximaler Leistung innerhalb einer Minute pro Kilogramm Körpergewicht verwerten kann und in Milliliter gemessen wird. Der Wert sagt etwas über die eigene Ausdauerleistungsfähigkeit aus und sollte sich mit verbesserter Fitness erhöhen. Auf meiner Startseite bei Garmin Connect prangt nun eine dicke 49.

Aus dem VO2max-Wert ermittelt der Forerunner die potentielle Regenerationszeit, die einem direkt nach dem Lauf angezeigt wird. Mit Hilfe eines Countdowns kann man täglich sehr gut nachvollziehen, wann der Körper eigentlich wieder bereit wäre, optimal zu trainieren. Dazu muss ich natürlich meine maximale Herzfrequenz vorher kennen und festlegen und mein Benutzerprofil anlegen. Zu Beginn eines Trainings kann ich mir zudem meinen aktuellen Erholungszustand anzeigen lassen. Der Forerunner ermittelt in Echtzeit, wie es um meine Fitness steht, so dass ich weiß, ob ich bereit für ein intensives Training wäre oder etwas entspannter in den Lauf starten sollte. Um so häufiger man mit dem Forerunner trainiert, desto genauer sollen die Daten werden. Das Gerät passt sich der eigenen Laufleistung an.

Anhand der ermittelten VO2max-Werte gibt der Forerunner zudem eine Wettkampfvorhersage für die folgenden Distanzen ab: 5km, 10km, Halbmarathon und Marathon. Auch wenn mich die 10km Zeit negativ überraschte, war es interessant zu sehen, dass meine potentielle Marathonzeit beängstigend gut ausfiel. Ohne Marathontraining, was die Uhr aber natürlich nicht wissen kann. Vermutlich auch nur aufgrund der Gesamtumfänge des Triathlontrainings erreicht. Aber bekanntermaßen tragen einen weder die Schwimmarme noch die Radfahrbeine über die letzten 15km eines Marathons.

Positiv fiel mir auf, dass alle vorhergesagten Zeiten innerhalb des Testzeitraums nur wenig variierten. Interessant auch, dass sowohl ein harter Wettkampf wie auch ein lockeres Training nicht für all zu starke Unterschiede sorgte. Der Forerunner blieb bei seiner Vorhersage.

Wer sein Training absolut effektiv gestalten möchte, kann natürlich weder nur die VO2max-Werte einfließen lassen, noch kann eine Uhr eine Leistungsdiagnostik ersetzen. Was der Forerunner aber meiner Meinung nach sehr wohl leisten kann, ist die Abbildung einer Tendenz. Er kann uns natürlich auch nicht vor Übertraining schützen, wenn er uns empfiehlt, dass wir uns besser noch erholen sollten, wir aber dennoch hart trainieren. Aber er kann uns einen Tipp geben, den jeder dann für sich entsprechend umsetzen muss.

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Nun ist es auch möglich, ohne weiteres Zubehör auf dem Laufband und in einer Halle zu trainieren. Der eingebaute Beschleunigungssensor kalibriert sich selbst per GPS, wenn man im Freien trainiert. So stehen ausreichend Daten zur Ermittlung der Geschwindigkeit und Distanz in Gebäuden zur Verfügung. Ausprobieren konnte ich es nicht, da kein Hallentraining angesetzt war. Für alle Besitzer eines Laufsensors: man kann diesen auch mit dem FR 620 koppeln.

Habe ich ein Training absolviert, zeigt mir der Forerunner zunächst im Idealfall mit Hilfe eines kurzen Textes an, wie viele persönliche Rekorde ich gebrochen habe und anschließend nacheinander welche es genau sind. Das kenne ich bereits vom Egde und ja, das finde ich nach einem langen Training oder harten Wettkampf durchaus motivierend. Dabei wird mir der schnellste Kilometer, die beste Zeit für 5km, 10km, Halbmarathon und Marathon sowie die längste Strecke angezeigt.

Das, was mit dem Edge im Frühjahr eingeführt wurde, wird nun konsequent bei den Laufuhren umgesetzt: Live Tracking. Mit der passenden Garmin Connect Mobil App kann man anderen ermöglichen sein Training zu verfolgen. Man kann entscheiden, ob man den passenden Link zum Track auf den sozialen Medien oder gezielt per Email mit bestimmten Personen teilen möchte. Für mich ist die Möglichkeit meine Familie an einem Training teilhaben zu lassen, eine wirkliche Option. Vor allem wenn es darum geht, dass ich lange unterwegs bin und zu Haus jemand weiß, wo ich mich herumtreibe. Vielleicht sogar später dazu kommt und mir bei einem langen Lauf Wasser reicht.

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Das Handy war ebenso schnell mit dem Forerunner 620 gekoppelt, wie er gestartet war. Einfach die passende App (Garmin Connect Mobile) oder wie für mein iPhone das Update herunterladen und beide Geräte koppeln. Ich hatte einen Lauf vorher absolviert, so dass auch umgehend selbiger zu Garmin Connect hochgeladen wurde.

Neben dem üblichen Upload per Rechner und USB Kabel zu Garmin Connect gibt es jetzt die sehr viel schnellere Alternative per WLAN. Unfassbar praktisch auch für Updates, die man so genauso schnell und einfach installieren kann.

Was ich mir noch wünschen würde, wäre die Möglichkeit die Daten direkt per WLAN oder App an Drittanbieter schicken zu können. Alternativ wäre natürlich auch eine Email per App mit der Datei, die meine Trainingsdaten enthält sehr praktisch. Denn es ist ja nicht unüblich, dass weitere Software oder Drittanbieter zur Trainingsauswertung Verwendung finden.

Der nächstgelegene Satellit wird nun auch automatisch gespeichert, wenn man den Forerunner per Bluetooth oder WLAN mit dem Internet verbindet. Ich konnte so mein Training jedes Mal sehr zügig beginnen. Auch kurz vor meinem Wettkampf 15km entfernt von meiner eigentlichen Laufstrecke ging die Suche sehr flott. Gern hätte ich es in New York ausprobiert, aber ehrlich gesagt, hatte ich dort nicht einmal Probleme mit dem Vorgänger 610. Lediglich beim ersten Start hat es etwas länger gedauert.

Ich hatte beim Training den FR 610 als Vergleich mit am Start und konnte auf meinen üblichen Strecken kaum eine Differenz feststellen. Was mich aber interessieren würde, wie der neue Forerunner 620 auf extreme Kälte reagiert. Mit dem FR 610 hatte ich im vergangenen Winter ab und an meine Schwierigkeiten, obwohl das GPS Signal nicht ausgefallen war.

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Heiß ersehnt: den Standby Modus kann man nun einstellen und braucht keine Angst mehr zu haben, vor Verzweiflung ohnmächtig zu werden, weil Sekunden vor einem Wettkampfstart der Forerunner plötzlich ausgeht. Man hat die Wahl, ob sich der FR 620 nach 5 oder 25 Minuten Inaktivität in den Ruhezustand versetzt. Natürlich wirkt sich das negativ auf die Akkuleistung aus, aber im Training kann man es ja wieder zurückstellen oder den FR einfach manuell ausschalten.

Sehr praktisch: die Uhr kann man nicht versehentlich aus dem Ruhemodus wecken. Möchte man dies, muss man nicht einfach per Fingerzeig auf dem Touch-Display diesen Modus beenden, sondern zunächst ein Knöpfchen drücken und dann den Bildschirm, der ein kleines Schloss zeigt, berühren.

Eine für mich negative Neuerung ist, dass die Funktionen für ein Radtraining entfernt wurden. Ich kann also nicht wie beim FR 610 zwischen Laufen und Radfahren wählen. So wird der Geschwindigkeits- und Trittfrequenzsensor nicht erkannt. Ich habe aber munkeln gehört, dass das Problem eventuell durch ein Update gelöst werden kann und vielleicht zukünftig wird. Das heißt also momentan, dass ich die Geschwindigkeit und zurückgelegte Distanz beim Radfahren per GPS ermitteln und anzeigen lassen könnte. Das wiederum würde aber auch heißen, dass ich meine persönlichen Laufrekorde durcheinander wirbeln würde und wer möchte das schon?

Ebenfalls entfernt wurde die Option, einen Anfangspunkt einer Strecke speichern zu können und sich während des Trainings wieder zurück navigieren zu lassen. Für den ein oder anderen Läufer mag auch die generell fehlende Navigation ein Ausschlusskriterium sein.

Auch wenn der Forerunner 620 bis zu 50m wasserdicht ist und sich somit zum Schwimmen eignet, stellt er keine Daten zur Verfügung. Aber vielleicht wurde so der erste Schritt in die richtige Richtung gemacht und der 910XT wird mit der nächsten Version ebenfalls etwas schnittiger oder der 620er erfährt per Software ein Update?

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Mittlerweile können die meisten Laufuhren mehr, als ein Läufer innerhalb seines Trainings nutzen kann. Es sei denn, man möchte eher an seiner Uhr herumdrücken, als trainieren. Aber wer sein Training gezielt steuern und überwachen möchte, wird mit der Vielzahl an bekannten und neuen Funktionen des Forerunners sicher seine Freude haben. Die Möglichkeit, sich den FR mit seiner Vielzahl an Datenseiten ganz individuell auf die eigenen Bedürfnisse einstellen zu können, ist ein absolutes Plus.

So wurde der FR 620 für mich schnell zu einer idealen Laufuhr, die mir zusätzlich zu Geschwindigkeits-, Zeit-, Strecken- und Herzfrequenzangaben auch Details über meine Bewegungsabläufe und über meinen Regenerations- sowie Trainingszustand liefert.

Wer einfach nur eine Laufuhr sucht, die GPS-fähig ist, ist vielleicht mit dem günstigeren Forerunner 220 gut bedient. Wer aber Wert auf neueste Funktionen und individuelle Einstellungsmöglichkeiten legt und Spaß an einer Vielzahl von Daten hat, sollte unbedingt einen näheren Blick auf den FR 620 werfen.

Für mich sprechen schon allein die Möglichkeit über WLAN oder die Handy App alle Trainingsdaten hochladen zu lassen und in einer Halle ohne weiteres Zubehör trainieren zu können für den FR 620. Wie bereits oben erwähnt, ist es für mich persönlich sehr schade, dass es den Radmodus nicht mehr gibt, aber vielleicht ändert sich das ja bald.

Vielen lieben Dank an Garmin, dass ihr mir den Forerunner 620 einige Tage zum Testen zur Verfügung gestellt habt und bei Fragen immer so schnell zur Stelle gewesen seid.

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PS: Ich trage übrigens meine X-Bionic Spherewind Weste, das rote Raceline Shirt und darunter das Skins A400 Compression Langarmshirt, passend dazu die ACTV Puma Tight, die Brooks Pure Flow und die Laufbrille Dust von Julbo.

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..‚Din‘ ist Gründerin von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

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..‚Olli‘ ist Fotograf & Grafiker von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Fotograf & Grafiker von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit der Athletin ‚Din‘ immer auf der Suche nach der nächsten sportlichen Herausforderung und den interessantesten Bildmotiven. Außerdem kümmere ich mich darum, die hier vorgestellten und getesteten Produkte und Sportbekleidung interessant abzulichten. Neben meiner Fotografie bin ich oft selbst sportlich unterwegs. Ich sitze sehr gern im Rennradsattel oder schnüre als Alternativtraining auch schon mal hin und wieder die Laufschuhe. Schaut gern auch auf meiner Facebook-Seite vorbei, auf der ich immer wieder neue Eindrücke mit euch teile.

Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

78 Gedanken zu “Der Garmin Forerunner 620 im Test

  1. Klasse Bericht! Schön ausführlich und mit allen Infos, die Läufer und Trias interessieren könnten. Und dazu mal wieder klasse Bilder vom „Hofphotografen“! Bleibt abzuwarten, ob die Updates die angemerkten Punkte ausbessern…

  2. Wie immer ein toller und vor allem sehr ausführlicher Testbericht. Ich hatte den 620er ja auch auf meinem Wunschzettel, habe mich dann aber für die Suunto Ambit2 entschieden. Bisher habe ich es nicht bereut.
    Ein Kompliment auch für deine tollen Fotos!
    Gruß Gerd

  3. Vielen Dank für diesen wunderschönen Bericht – die Fotos sind wieder einfach ein Traum! Besonders die Idee, von oben zu fotografieren, fand ich klasse!
    An der Uhr würde mir (typisch Frau) besonders das Design gefallen! Aber dass sie nicht mit der Tanita Waage kompatibel ist, ist schon wieder ein No-Go Kriterium…
    Liebe Grüsse
    Ariana

    • Hallo Ariana,

      vielen lieben Dank! Ja, wir waren auf der Suche nach einer neuen Perspektive. Freut mich, dass es dir gefällt.

      Vielleicht ändert sich das ja mit der Tanita Waage bald.
      Viele Grüße

  4. Wie gewohnt Top-Fotos und Top-Bericht…

    Interessant finde ich, dass du im Gegenteil zu mir, in der männlichen Form von der GPS-Uhr sprichst. Deshalb möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass alle Garmin GPS-Uhr in der weiblichen Form anzusprechen sind!!! 😉

    Sport frei!
    Thomas

  5. Ganz toller Bericht. Hört sich wirklich nach einer spitzen Uhr mit vielen Möglichkeiten an. Vielleicht sogar zu vielen wenn man doch eigentlich nur laufen will… Mir jedenfalls reicht meine FR210 aktuell noch vollkommen aus.

    • Vielen lieben Dank.

      Das ist super, wenn du mit dem FR210 zufrieden bist! Das war ich auch sehr lange, bis mir dann doch die ein oder andere Funktion gefehlt hat. Dennoch ist es eine sehr gute GSP-Uhr, die bei mir auch heute noch oft zum Einsatz kommt.

  6. Mein Testmuster des Forerunner 620 ist gestern angekommen 🙂 Nach dem Lesen deines Berichts freue ich mich umso mehr auf den ersten Lauf im Freien morgen (heute nur Indoor Fitness).

    PS: Du hast aber auch einen hervorragenden Fotografen da gehabt!

  7. hui, was für ein bericht. du beschreibst die uhr ja besser als es jede bedienungsanleitung könnte. da sollten sich mal einige firmen an dich wenden. 🙂 ist auf jeden fall eine schöne uhr mit mega funktionen.

  8. Danke, für den Bericht, leider bestätigt sich die Vermutung, dass Garmin für jede Sportart spezialisiert eine Sportuhr auf den Markt bringt und nur noch das „Spitzenmodell“ Multisport beherrscht, eigentlich schade und für mich ein no-go.
    Nochmals, ganz toller Test und Bericht, die Bilder sind wie immer richtig gut geworden, Danke!

    Salut
    Christian

    • Ja, das stimmt leider. Ich würde mich auch sehr über eine Mischung freuen, aber vielleicht bringen die Updates entsprechende Abhilfe.

      Aber der 210er scheint ja auch eine ansprechende Alternative zu sein, was ich bis jetzt lesen konnte, wenn man nicht auf das Flaggschiff setzen möchte.

      Lieben Dank, Christian.

  9. …leider wohl „nur“ eine Läufer-Uhr….
    (wenn auch eine interessante 🙂 , insbesondere WLAN, APP, Updates, Streaming sind interessant)

    Für eine UVP von >400€ sollte Bike und Swim dabei sein…..

    Das kann ja sogar schon eine MultiSport von TomTom…. 🙂

    • Ja, das stimmt absolut. Ich würde mich auch einen Funken mehr Funktionalität in Hinsicht der anderen Sportarten wünschen. Aber wie gesagt, vielleicht bringen entsprechende Updates in Zukunft etwas.

  10. Hi, netter Bericht. Ich habe meinen Forerunner 620 nun schon fast 4 Wochen und kann nun schon etwas mehr dazu sagen: Leider ist doch nicht alles sooo schön wie es aussieht…

    Negatives am FR620:

    – Livetracking mit einem Android-Smartphone (noch) nicht möglich, da keine Kopplung über Bluetooth möglich (vermutlich erst möglich mit dem nächsten update im 1.Quartal 2014). Nur Iphone funktioniert.

    – Beschleunigungssensor ist in der Uhr integriert, d.h. die Geschwindigkeitsmessung auf dem Laufband ist sehr ungenau…habe selbst ein paar Tests auf dem Laufband durchgeführt. Hierbei ist die aktuelle pace isehr ungenau, aber die Gesamtentfernung stimmt widerrum im Großen und Ganzen. Schon merkwürdig…

    – Verwendung des foodpods macht Probleme mit dem 620 (GPS-Daten werden überschrieben)

    – VO2max + Erholungsratgeber wird bei abgeschaltetem GPS nicht ermittelt

    – keine GPS-Standard-Funktion, d.h. „Zurück zum Start“ nicht möglich (beim 610 möglich)

    – GPS teilweise sehr ungenau. Leider ist es nicht möglich direkt zu sehen wieviele Satelliten nun wirklich gefunden wurden (wie beim 610). Es wird nur angezeigt, dass die Uhr jetzt laufbereit ist, sobald Satelliten gefunden wurden. Dies geschieht zwar sehr schnell, jedoch was bringt es, wenn es nicht genügend Satelliten sind und die GPS-Aufzeichnung sehr ungenau wird. Bei meinem letzten Lauf haben am Ende 600m gefehlt!

    Also wie man sieht MUSS Garmin da dringend nachbessern. Ich hoffe, dass einige Fehler durch das nächste update behoben werden, sonst werde ich meine 620 wieder zurück geben….schade eigentlich…

    • Hallo Jorge,

      vielen lieben Dank für dein Kommentar und die Punkte, die du angesprochen hast. Es ist natürlich für mich und sicher auch für meine Leser sehr interessant, mehr über die Erfahrungen von anderen Läufern mit dem Forerunner 620 zu erfahren.

      Das mit dem Android-Handy ist natürlich ärgerlich. Würdest du die Tracking-Funktion denn häufiger nutzen? Nach meiner anfänglichen Euphorie mit dem Edge hat sich bei mir herausgestellt, dass es für ganz private Zwecke sehr nützlich ist, ich aber die Funktion nicht so häufig nutze, wie anfänglich gedacht.

      Danke auch für die Information über die Genauigkeit mit dem Laufband. Vielleicht auch ein Bug, den man mit dem nächsten Update beheben kann.

      Ich meine, ich hätte auch gelesen, dass die VO2max und damit die Erholungszeit nur mit GPS Verbindung ermittelt wird. Irgendwie aber verwunderlich, da ich dachte, dass die Distanz, die nun ja auch mit dem Beschleunigungssensor ermittelt werden kann, und die HF zur Ermittlung verwendet wird. Auch etwas für ein Update!?

      Ja, genau, zurück zum Start gibt es nicht mehr, wie erwähnt. Laut Garmin wäre es wohl keine zwingend notwendige Funktion für die meisten Läufer.

      Das mit den Satelliten ist mir auch aufgefallen, aber da ich keine Probleme mit dem GPS und der Distant feststellen konnte, war es kein primäres Problem. Schade, dass du solch Probleme mit der Aufzeichnung hast.
      Vielleicht lassen sich einige Nachteile mit dem nächsten Update ausräumen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was es dann Neues geben wird. Halte mich gern über Facebook auf dem Laufenden, wenn du neue Funktionen oder Verbesserungen installiert hast.

  11. Vorweg wieder einmal großes Kompliment für diesen mehr als ausführlichen und detaillierten Bericht. Hinzu kommt eine eher seltene Gabe die du perfekt beherrschst, lange Berichte kurzweilig und lesenswert zu formulieren.

    Die Bilder wieder eine Klasse für sich. Besonders gefällt mir jenes, wo du auf die Uhr blickend mit beiden Beinen über den Boden schwebst!

    Ich hoffe jetzt jedenfalls, dass auch das Christkind diesen Beitrag liest, Denn als langjähriger „Garmin-Jünger“ weiß ich was unter dem Christbaum liegen soll 😉
    Mein aktuelles Modell (FR 405) entspricht nicht mehr dem Zeitgeist!

    Hast du auch den FR 220 getestet. Gibt’s da gravierende Unterschiede?
    Danke – Reinhard

    • Hallo Reinhard,

      ganz lieben Dank für dein Kommentar! Sehr schön zu hören, dass so viel Text doch auch kurzweilig sein kann.
      Ja, dieses Bild ist in der Tat sehr gelungen. Ich wünschte mir nur, ich könnte häufiger so unangestrengt schweben…

      Freut mich, dass du vom FR620 so begeistert bist. Also Läufer sicher das perfekte Geschenk. ich halte dir beide Daumen, dass der Weihnachtsmann das nun auch wirklich gelesen hat.

      Ich habe den 220 nicht getestet, aber was ich so von Garmin und vom Lesen her erfahren konnte, gibt es schon einige Unterschiede. Das Touch-Display ist zum Beispiel einer davon. Außerdem gibt es die Wifi und Virtual Partner Funktionen nur beim FR620, aber vermutlich viel wichtiger, die neuen Funktionen VO2max, den Erholungsratgeber, die Informationen zum Laufstil und die Zeit-Prognose kann nur der 620 zusammentragen. Ich hoffe, das hilft ein wenig bei der Entscheidung.

      Viele Grüße,
      Nadin

  12. Leider kam ich erst jetzt zum Lesen des Blogs und das, obwohl ich so lange darauf wartete. Der Bericht ist mal wieder top und die Bilder wie üblich klasse!
    Leider wird der FR 620 für mich keine Option sein, da z.B. Die Möglichkeit fehlt, auf Radsport umzuschalten. Meines Erachtens war das überflüssig. Dass Garmin das per Update nachschiebt, glaube ich eher nicht. Beim 610er ist die Softwarepflege ja auch recht stiefmütterlich. Die Von dir genannte Akkuanzeige, die ich auch recht gut finde, hätte man z.B. beim 610er auch mal nachschieben können.
    Schade. Die restlichen Sachen hätten mir gut gefallen. Weißt du zufällig, ob der FR 620 kompatibel mit der Waage BC 1000 von Tanita kompatibel ist (also wie der 610er)?
    Danke noch mal für diesen tollen Bericht, auch wenn der neue FR keine Option für mich sein wird.

    • Vielen lieben Denk für dein Kommentar, Friedi!

      Ich hoffe auch, dass die Radfunktionen noch nachgerüstet werden. Scheint ja alles per Update möglich zu sein.

      In der Tat, die Akkuanzeige hätte ich jetzt auch gern beim 610er. Vielleicht passiert ja demnächst etwas…

      Leider ist der FR620 noch nicht mit der Waage kompatibel, aber so wie ich es verstanden habe, ist es eine Funktion, die auch per Update in den kommenden Monaten nachgeschoben werden könnte. Meiner Meinung nach sollte. Sonst steht man irgendwie mit einer Waage da, die man nicht benutzen kann.

  13. Hallo Din, der Bericht und die Fotos wieder in gewohnter Top-Qualität. Sehe ich es richtig, dass Du für Triathlon doch die XT 910 empfehlen würdest? LG Frank
    P.S.: Dein Outfit ist natürlich auch wieder sehr schick 🙂

    • Hallo Frank,

      das einzige, was mich und den XT910 nicht zusammenkommen lässt, ist die Größe. Damit kann und will ich mich einfach nicht anfreunden. Ich habe ihn nicht getestet, nur mal mit gespielt und mich an den Möglichkeiten erfreut. Wenn der 910 nun Aussehen würde, wie der 620 und auch die Funktionen zum Laufen wie selbiger hätte, dann würde ich dafür gern meine Uhrensammlung aufstocken.

      Ganz vielen lieben Dank und viele Grüße,
      Din

  14. Ein toller und ausführlicher Bericht: beide Daumen hoch dafür!

    Für mich kommt dieses Modell wegen der fehlenden Navigationsfunktion leider nicht in Frage. So hat halt jeder seine eigenen Schwerpunkte… 😉

    Schöne Grüße aus Bremen, Eddy

  15. Schöner ausführlicher Bericht, der wirklich bei der Entscheidungsfindung hilft. Eine Rückfrage: Du schreibst, dass das GPS-Signal schnell gefunden wird, auch wenn du nicht von zu Hause startest. Wie schnell ist das ungefähr? Eine halbe Minute? Oder länger? Mit meiner Nike+ habe ich schlechte Erfahrungen gemacht und musste z.T. mehrere Minuten warten – manchmal auch vergebens.
    Viele Grüße + ein Frohes Fest aus dem Odenwald

    • Vielen lieben Dank, Bert!

      Also wenn ich nicht zu Haus los laufe und unterwegs erst angestellt habe, dauerte es schon mehr als eine Minute, aber wie lang genau, kann ich nicht sagen. Aber da der Satellit ja gespeichert ist, geht es ja eigentlich schnell.

      Vergebens musste ich bis jetzt noch mit keiner Uhr warten. Immer Glück gehabt. Manchmal kann aber schon mal bei älteren Modellen ein Kilometer ins Land gehen. Ich kann dann nicht warten und mache mich immer schon auf den Weg.

  16. Danke für den schönen Bericht 🙂 Ich laufe nun auch mit dem 620 und möchte wie vorher mit dem 610 den Laufsensor nützen. Der Grund weshalb ich den Laufsensor auch im Freien nützte ist das die aktuelle Geschwindigkeit genauer angezeigt wurde, wenn gut kalibriert. Allerdings finde ich beim 620 weder die Funktion Kalibrierung mit GPS, noch die manuelle mit der 800m Runde. Der Kalibrierungsfaktor lässt sich zwar einstellen und anscheinend muss ich den Faktor manuell ausrechnen? Gibt es da eine Möglichkeit der Kalibrierung wie beim 610, vielleicht finde ich sie nur nicht?
    Liebe Grüße und frohe Weihnachten,
    Alex

    • Hallo Alex,

      vielen lieben Dank für deine Nachricht. Das freut mich. So wie ich es verstanden habe, kaligiriert sich der FR620 mit Hilfe der Schrittrequenz und GPS von allein. Dank der ermittelten Daten, kannst du dann den FR auch Indoor einsetzen. Deshalb musst du auch erst draußen laufen und dann drinnen.

      Hoffentlich hilft dir das.
      Viele Grüße,
      Din

    • Hallo Georg,

      leider ist dein Kommentar aus irgendeinem Grund im Spam gelandet. Leider kenne ich mich mit Nike nicht so gut aus, aber wenn du einzelne Dateien bei Nike+ hochladen kannst, sollte es kein Problem sein. Mit Hilfe von Garmin Connect kannst du dir die Trainingsdateien nämlich exportieren.

  17. Hab die Alte für gutes Geld verkauft und heute oder morgen kommt die Neue……..freu mich schon
    Navi war ich bei der Marine….diese Funktion ist bei mir also überflüssig 😉

    • Wow, das ist großartig! Also, dass du einen neuen FR bekommst und dann gleich den 620. Ein tolles Teil… und klar, wow, Marine. Da solltest du in der Tat gerüstet sein. Viel Freude damit.

  18. Hallo Din
    Danke für den ausführlichen Bericht, bin schon fast dabei, mir eine Garmin 620 zu bestellen 🙂 Ich habe zum Laufen momentan das Modell 210. Wie ist das mit dem GPS beim Schwimmen im See mit der 620? Kann die Uhr die Distanz aufzeichnen? Für meine Triathlon Wettkämpfe habe ich die 910XT, ist aber wie Du geschrieben hast oben nicht so praktisch wegen der Grösse. Beim Radfahren brauche ich keine Uhr, mein 810 macht gute Dienste! Wie ist es denn mit dem Brustgurt, ist dieser z.B. mit Garmin 810 kompatibel?
    Gruss Christine

    • Hallo Christine,

      das freut mich. Vielen lieben Dank für dein Feedback.
      Super Fragen, die mich auch interessieren. Ich glaube, der Brustgurt ist mit dem Garmin 810 kompatibel. Meinen liebe ich auch sehr und er ist bei jeder Radausfahrt mit dabei.

      Leider bringt der FR620 nicht so viel beim Schwimmen, weil er einfach zu viel Zeit unter Wasser ist. Er ist zwar bis zu 50m wasserfest, aber das GPS ist einfach soviel zu ungenau. Der einzige Trick ist, den FR unter die Badekappe zu klemmen. So ist er ja fast immer über Wasser und kann problemlos die Strecke messen.

      Ich hoffe sehr, dass bald ein kleinerer Nachfolger vom 910XT herauskommt, denn der FR620 fehlt mir mit seinen Funktionen schon sehr. Die zahlreichen Extra-Funktionen wie Schrittfrequenz und alles rund um die Bewegungsabläufe habe ich in meiner kurzen Testzeit wirklich lieben gelernt.

  19. Hi, ich denke gerade über den Neukauf eines Garmin nach – mein 410er hat mich gestern verlassen – Akku defekt und nicht wechselbar.

    Nun meine Frage: da online nicht eruierbar ist, ob der Akku gewechselt werden kann, ist da irgendwas in der mitgelieferten Bedienungsanleitung drinnen? Bin nämlich ziemlich gefrustet, dass die Lebensdauer meines Alten nur 1,5 Jahre war.
    Wäre dankbar für jeden Hinweis diesbezüglich – denn das Produkt gefällt mir sehr gut – Farbe vom 620er ist mal was Anderes.

    • Das tut mir sehr leid zu hören.

      Ich habe nun schon diverse Geräte von Garmin, die auch schon älter sind als 1,5 Jahre und ich habe noch keine Probleme mit dem Akku. Ich kann dir leider nicht sagen, ob man den Akku wechseln kann. Normalerweise sollte der aber deutlich länger halten.

      Wenn dein Gerät erst 1,5 Jahre alt ist, hast du dann nicht noch Garantie drauf?

  20. Nach 1,5 Jahren hast du Garantie. Wo hast du den gekauft? Kleiner Tipp für die Zukunft: Bei Amazon könntest du den jetzt einschicken und bekämst den Kaufpreis erstattet 🙂

  21. Hallo Nadin,
    ich habe eine Frage zu dem Standby Modus. Wo kann ich diesen aktivieren? Ich finde das in den Einstellungen als auch im Benutzerhandbuch nicht.
    Viele Grüße

    • Der Standby Modus schaltet sich automatisch ein, wenn man die Uhr eine Zeit nicht nutzt, schaltet sie sich von selbst ab. Wenn du den Modus selbst aktivieren möchtest, dann musst du nur einen Knopf drücken.

  22. Hallo Nadin,
    toller Beitrag zur Festigung meiner Einstellung, mir dieses Teil zu holen. Folgende Problematik sehe ich evtl. auf mich zu kommen, die ich nicht heraus lesen konnte oder ich übersehen habe.
    Was passiert, wenn ein Lauf nicht auf Garmin Connect oder der iPhone-App geladen werden kann und ein neuer Lauf starten möchte. Wird der vorige überschrieben, oder wird eine gewisse Anzahl von Aktivitäten in der Uhr gespeichert?

    Viele Grüße
    Andreas

  23. Ich habe schon von Leuten gehört das sie ihre Uhr 2 Jahre nicht ausgelesen haben und dann die Meldung bekommen: Speicher fast voll!!
    Bei der Iphone-App ist nur zu beachten, dass dazu mindestens ein Iphone 5 vorhanden sein muss, weil erst ab dem 5er das Bluetooth kompatibel ist 😉

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