Ernährungsumstellung

Eine Ernährungsumstellung kann man aufgrund unterschiedlicher Ambitionen anstreben – man möchte abnehmen, man möchte sich gesünder und/oder ausgewogener ernähren, man möchte seine sportliche Leistung verbessern oder einfach seinem Körper tatsächlich das geben, was er braucht – nicht weniger und nicht mehr. Ich wollte meine vegetarischen Ernährungsgewohnheiten, die vor allem durch vielleicht typisch weibliche und oftmals durch die Medien ‚verhunzte‘ Nahrungsaufnahme optimieren, um mich wohler zu fühlen, um meinen Körper optimal zu versorgen, um im Sport besser (schneller) zu werden und um einfach einen ‚Resetknopf‘ zu drücken, sprich neu anzufangen.

Ebenso vielfältig sind die Ansätze, die ich in zahllosen Stunden im Internet versucht habe, für mich zu sortieren, um das bestmögliche Konzept für mich herauszufinden. Es war schnell klar, dass ich auf jeden Fall eine sehr persönliche Betreuung für meinen Beginn vorziehe (damit ich mich bei Krisen bei demjenigen ausjammern konnte und Rat bekomme) und dass ich auf irgendeine Weise herausfinden musste, was meinem Körper bekommt, womit er am besten arbeiten und wie er am effektivsten alle Nährstoffe verwerten kann. Um all diese Daten zu erhalten, sollte eine Blutanalyse die Basis bilden, anhand der mir ein genaues Ernährungskonzept erstellt werden sollte.

Jeder Mensch ist, was auch unsere Verwertung von Nahrung angeht, ganz unterschiedlich gestrickt, was in zahlreichen Studien innerhalb der letzten Jahre nachgewiesen wurde. Ernährungsexperten haben erkannt, dass man keine pauschalen Empfehlungen aussprechen kann. Eine Möglichkeit sich individuell auf die richtige Kost einstellen zu lassen, ist das Prinzip von EASY-slim, das anhand von Laborwerten die aktuelle Vital- und Stoffwechselsituation eines Körpers ermittelt und daraufhin einen Ernährungsplan erstellt. Trotz scheinbar gesunder Kost und unglaublich viel Bewegung war meine Stoffwechsellage alles andere als optimal.

Eine derartige Untersuchung hat zwei entscheidende Vorteile – man bekommt vor Augen geführt, was dem Körper besonders gut tut, im Umkehrschluss, was ihm nicht so gut bekommt und man erhält eine exakte Analyse seiner Körperdaten (Blutwerte, Gewicht, Körperzusammensetzung) und erfährt so, wo und wie man an seinen Problemen arbeiten kann. Außerdem hat man etwas in der Hand, womit man zum Arzt gehen kann, wenn, wie bei mir, beispielsweise die Schilddrüse nicht richtig funktioniert.

Die Blutanalyse zeigte, dass einige Organe meines Körpers nicht so arbeiten, wie sie sollten und nach einigen Arztbesuchen, konnte mir gut geholfen werden. Außerdem war mein ‚System‘ übersäuert, mein Stoffwechsel ziemlich faul, Kohlenhydrate, Kuhmilchprodukte und tierische Eiweiße nicht besonders bekömmlich. Ich litt unter Eisenmangel, mir fehlten viele Minerale und Vitamine. Für mich (aber das wusste ich auch schon vorher) sollten Gemüse und Obst Hauptbestandteile meiner Ernährung sein. Auf diese Nachricht reagierte ich gefasst, mein Umfeld zum Teil etwas schockiert, aber das kannte ich schon aus meiner Kindheit, als ich Vegetarier wurde. Man sah mich verhungern, man sah mich als ausgemergelte Gestalt, obwohl ich noch nicht einmal begonnen hatte. Die Nerven beruhigten sich bei allen, als sie erfuhren, dass mich mein Ernährungsberater durch die einzelnen Phasen der Umstellung begleitet.

Konkret hieß das für mich:

Phase 1 ist die Vorbereitungsphase, in der man an etwa drei bis fünf Tagen seinen Körper entgiftet. Wer schon einmal gefastet hat, weiß in etwa, wie das läuft.

Phase 2 ist die Umstellungsphase, in der ich gelernt habe, bestimmte Mengen an Nahrung zu akzeptieren, meine Mahlzeiten einhalte (sprich drei im Abstand von vier bis sechs Stunden), in der sich mein Stoffwechsel reguliert hat und ich nur garantiert die Lebensmittel in einer bestimmten Kombination zu mir genommen habe, die ich vertrage.

Phase 3 ist die Anpassungsphase, die mir erlaubte meine Lebensmittelliste zu erweitern, sprich in der ich mich an „neue“ Lebensmittel heranwagen konnte. Ich teste aus, was mein Körper sonst noch mag und überraschender Weise, möchte einfach keine Fertigprodukte, Kartoffeln, Nudeln, Reis mehr essen.

Phase 4, die Erhaltungsphase lässt noch mehr Produkte zu, man stabilisiert seine Essgewohnheiten und nimmt alle seine gesammelten Erfahrungen mit, um sie den Rest des Lebens in seine Ernährung mit einfließen zu lassen.

Da bei mir einiges im Argen lag, wurde mir empfohlen, dass ich die zweite Phase nicht über 6-8 Wochen sondern etwas länger durchführen sollte; was ich auch tat – 12 Wochen lang ernährte ich mich strikt nach Tabelle, aß nur das, was als Lebensmittel- sowie Mengenangabe empfohlen war. Die klaren Regeln und Zeiten halfen mir, genau auf mich zu achten. Wenn ich kleine Erschöpfungszustände hatte, konnte ich mit meinem Ernährungsberater sprechen, der dann ganz individuell auf meine Lebensumstände (viel Sport) eingegangen ist und meinem Plan entsprechend modifizierte (z.B. zwei Löffel Leinöl, etwas mehr Obst und Gemüse an sportintensiven Tagen).

Die positiven Veränderungen waren bereits nach wenigen Wochen zu spüren – gesundheitlich hat sich mein Zustand verbessert (Müdigkeit verringerte sich, obwohl ich im gleichen Maße noch aktiver wurde und weniger schlief); ich schlafe tiefer/fester; bin ausgeruhter; genieße nicht mehr so exzessiv Grüntee und Kaffee, den ich sowieso nur als ein Spritzer in Milch trank und jetzt gänzlich strich; meine Neurodermitis ist seit dem nicht mehr aufgetreten, obwohl ich gerade in den Saisonübergängen (Frühjahr/Herbst) immer wieder unter Ausbrüchen gelitten habe; meine Haut wurde glatter und ist lange nicht mehr so trocken; Migräneanfälle hatte ich seit dem Beginn der Umstellung nicht mehr; bei leichten Kopfschmerzen benötige ich keine Medikamente oder nur noch einen Bruchteil davon, weil sich mein Körper viel ’sauberer‘ anfühlt und besser auf das Medikament oder auch Alternativen reagieren kann; mein Körper sagt mir ganz klar, was er nicht mag bzw. ich weiß noch viel besser einzuschätzen, was er meint. Mit Sicherheit fallen mir noch viel mehr positive Effekte ein, die natürlich nur ganz individuell bei mir aufgetreten sind – und das alles, obwohl ich immer dachte, ich würde mich gesund ernähren, ich bin schließlich seit 17 Jahren Vegetarier. Die Entwicklung, die ich in den letzten Monaten durchgemacht habe, war so komplex und markant, dass ich mir nicht ausmalen kann, wie die Erfolge sein können, wenn man übergewichtig ist und abnehmen möchte. Natürlich habe ich auch mein Gewicht leicht reduziert, eine unmittelbare Folge der Streichung von Zucker, vielen Fetten, Milchprodukten und Kohlenhydraten, aber viel wichtiger war, wie gut ich mich fühle und das ich meinem Körper ganz genau das gebe, was ihm bekommt und was er braucht. Was mir wirklich am Anfang gefehlt hat, war mein geliebter Eiweissshake zwischendurch. Das süße Geschlabber mit Sojamilch hat mir einfach die Zeit nach dem Training versüßt. Aber mir wurde einleuchtend gezeigt, dass ein frischer Salat mit Schafsmilchkäse oder Nüssen eine wertvollere Alternative ist.

Ich konnte außerdem meinen Körperfettanteil von etwa 20% auf rund 17% senken und im Gegenzug meinen Muskelanteil erhöhen, für eine Frau schon eine ordentliche Leistung, wie ich finde. Diese Aussage hat aber oftmals unverständliches Kopfschütteln ausgelöst – selbst Frauenmagazine haben sich in diesem Jahr mit Reportagen vorgewagt, in denen schlanke Frauen von erfolgreichen Diäten berichten, die auch nur ungläubige Blicke verursachten. Es ist aber nicht immer einfach nur schwarz-weiß, sprich: dünne oder normalgewichtige Menschen haben nicht zwingend einen perfekten und gesunden Körper. Auch sie können unter unschönen Körperteilen ‚leiden‘, die sich egal mit welcher Anstrengung nicht verbessern lassen. Ich habe meine Ernährungsumstellung nicht als Diät angesehen, aber einzelne Bereiche meines Körpers, die häufig bei Frauen Frust hervorrufen können, haben eine gute Entwicklung durchlebt.

Ganz konkret an meiner Person heißt Easy-slim also, dass ich ein Ernährungskonzept gefunden habe, mit dem ich den Beginn in ein lebenslang anhaltendes, neues (der zweite Schock für mein Umfeld – das wird nun also so weiter gehen) Essverhalten eingeleitet habe und mit dem ich mich so richtig wohl fühle. Aber nicht genug davon, denn das war für mich erst der Anfang; die intensive Beschäftigung mit vielen unterschiedlichen Konzepten führte dazu, dass nun wo bei anderen Coffee Table Books den Couchtisch zieren, sich bei mir Bücher wie ‚Thrive Foods‘, ‚The Beauty Detox Solution‘, YumUniverse Rezepte, ‚The China Study‘ stapeln (der dritte Schock – es kann nur schlimmer mit ihr werden).

Als Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitterPinterestInstagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.

31 Gedanken zu “Ernährungsumstellung

  1. Wow, das ist ja mal viel Info am Morgen. Hört sich alles echt gut an, nur muss man bei diesem Easy Slim Konzept auch wirklich komplett auf Fleisch verzichten?
    Muskulös bin ich, mein Körper baut schneller Muskeln auf wie ich Gewichte erhöhe, aber mein Bauch und mein Hinterteil nehmen sich aus dem Konzept einfach raus- vielleicht wäre das ja auch was für mich.
    Toller Bericht, und die Rezepte die Du postest sind auch wirklich der Hammer- morgen bereite ich auch mal Mandelmilch zu- hab ja Zeit 🙂

    Liebe Grüße

    Carmen

    • Hi Carmen, schön von dir zu lesen. Nein, vielleicht habe ich mich da nicht besonders gut ausgedrückt. Die Nahrungsmitteltabellen, die ich erhalten habe (für jedes Staduim eine) enthält sowohl Fleisch, wie auch Fisch. Obwohl ich Vegetarier bin, empfiehlt das System einem diverse Lebensmittel, die aufgrund der Blut- und Körperdatenanalyse für einen sowohl sinnvoll, wie auch empfehlenswert und bekömmlich sind. Ich kann nach diesem Prinzip täglich aus der Liste auswählen, was ich an diesem Tag gerade essen möchte.

      Viel Spaß beim der Zubereitung der Mandelmilch, die heute wieder mein Porridge versüßt.

  2. „EASY-slim“ ist ja mal ein selten dämlicher Name, oder?
    Würde ich sofort wegklicken, wenn ich das lesen würde.
    Dir hilft es ja anscheinend.
    Aber mal ehrlich, kann man das nicht auch selber durch gesunden Menschenverstand rausfinden?
    Obst und Gemüse ist doch klar, auf Zucker und Fette verzichten usw.

    • Hallo Karla,

      ja, vieles ist klar, vieles aber leider nicht. So wurde bespielsweise empfohlen auch diverse Obst- und Gemüsesorten wegzulassen, einfach weil ich sie scheinbar nicht so gut vertrage. Im Alltagsstress übersieht man häufig viele Warnsignale des Körpers, die mir so schwarz auf weiß vor Augen geführt wurden. Bestimmte Fette und Zucker etc. wegzulassen, vor allem wenn man täglich Sport macht, ist zunächst eine Herausforderung und würde so auch erst einmal nicht pauschal empfohlen werden. Meinem Körper hat aber die Umstellung auch in sofern geholfen, dass er nun vernünftiger mit seinen Reserven und mit den neu zufegührten Nahrungsmitteln besser haushalten kann; Beispiel Halbmarathon, den ich ohne künstliche Energiekonzentrate lediglich mit zwei Bananen zum Frühstück in neuer PB laufen konnte.

  3. Das ist wirklich ein interessanter Bericht von Dir!
    Muss ich mir vielleicht auch mal anschauen. Ich bin zwar momentan ziemlich zufrieden, da ich durch Ernährungsumstellung und das Laufen fast mein für mich gesetztes Idealgewicht erreicht habe, aber ich glaube durchaus, dass speziell bei der Auswahl der Lebensmittel noch einiges optimiert werden könnte. Mir geht es da aber ähnlich wie chiamh, dass ich nur sehr ungern auf Fleisch verzichten möchte 🙁
    Gibt es im Netz eine gute Informationsquelle zu dem EASY-slim Konzept?

    Viele Grüße sveeen

  4. Am allerwichtigsten ist, daß Du Dich damit wohlwühlst. Punkt.Nochmal Punkt. Laaaanger PUNKT….
    Mein Freund und ich gegenübergestellt, zeigen ganz gut, wie unterschiedlich es sein kann. Er ist von jeher sehr schlank (also wie Du eine erotische Gardinenstange, was ich natürlich rein liebevoll meine) und arbeitet körperlich. Er kann nur sehr schwer und an der Völlerei- und Übelkeitsgrenze genug Kalorien durch gesunde Kost zuführen, um sein Gewicht zu halten. Also schaufelt er alles in sich hinein, was ordentlich „Ummies“ hat: Schokolade, Torten, Kekse….etc. Er ist durchaus offen für „gutes Essen“, verträgt aber Rohkost nicht wirklich. Bei ihm muß nicht alles, aber viel Gemüse in irgendeiner Art gegart sein. Schön ist, daß er durch seinen Sport und seine Arbeit gut beweglich und bemuskelt ist. Unschön, daß er durch den Süßkram keine sehr ausgewogene Ernährung und dadurch oft unreine Haut hat. Bei mir ist es umgekehrt. Ich bin ein guter Futterverwerter, liebe und vertrage aber zum Glück (neben den fetten, ungesunden Sachen ;-)) viele gesunde, frische und rohe Sachen. Ich muß mich aber immer kontrollieren, ständig auf`s Gewicht achten und für Muskulatur oder Ausdauer richtig viel tun-was ich nicht immer tue. Von einer so (für mich empfundenen) strikten und konsequenten Ernährung, wie Du sie lebst, halte ich für mich nichts. Nicht, daß ich es nicht vielleicht für sinnig hielte, wenn ich mich eingehend damit auseinandersetzen würde, aber dafür ist mir Essen zu sehr Leidenschaft, um mehr als Gesundhaltungsaufwand zu betreiben.

    • Hallo Evchen, danke für deine Pünktchen!
      Nun ja, da ich auch aufpassen muss, was ich esse, weiß ich genau, wovon du sprichst. Ich blicke zwar nicht neidisch aber doch schon irgendwie beneidend zu Menschen rüber, die einfach alles essen können… Aber mittlerweile habe ich einen guten Mittelweg gefunden, auf Zucker, viele Kohlenhydrate und Fette zu verzichten und es doch sehr lecker zu haben.
      Möchte natürlich nicht als Prediger auftreten, sondern nur ein paar Ideen und Gedanken aufzeigen, wie es vielleicht gehen kann. Irgendwie entwickelt man sich ja auch immer weiter und in erster Linie zählt natürlich, dass man sich wohlfühlt.

      • An Deiner Art zu schreiben ist nichts Predigerhaftes. Ich habe schon erlebt, daß Menschen, die ihre, nennen wir es mal gaaaanz vereinfacht, Eßgewohnheiten preisgeben, zerpflückt werden bis ins Detail und das finde ich scheußlich. Ich denke, das ist in etwa das, was Du angekratzt hast, als Du davon geschrieben hast, daß Menschen Dich schon als ausgemergelten Hungerhaken sehen, nur weil Du eh schlank bist und dann noch das Fleisch seinläßt. Deshalb finde ich es gut und mutig, daß Du darüber schreibst, was für Dich funktioniert, unabhängig davon, was ich für mich von Deiner Ernährungsweise selbst umsetzen würde/könnte. Also ausdrücklich: weiter so! 🙂

  5. Ok. Beachtlich, zielstrebig, konsequent… usw. Gratulation. Ich kann ja noch nicht mal auf meine beiden Becher Kaffee morgens verzichten :).
    Ich denke, wenn man nicht „gezwungen“ ist, seine Gewohnheiten zu verändert, wird es einem besonders schwer fallen. Ich könnte es nicht – also vorerst nicht. Zum Glück brauche ich es auch nicht. Dennoch glaub ich, dass ich einige wertvolle Denkansätze mitnehmen kann – so z.B. bzgl. meiner Analysen der auslaufenden und im Hinblick auf die kommende Saison.
    Ich werde in jedem Fall einen Blick in das Slim-Konzept werfen. Mal schauen, was ich da für mich entnehmen kann.

    • Ja, nicht gezwungen sein, kann einen davon abhalten, aber bei mir war es auch eher die Suche nach etwas Neuem, Besserem ohne tatsächlich jemanden oder etwas zu haben, was mich dazu zwingt. Ich suche auch immer nach neuen Denkanstößen, vor allem, wenn es mal wieder besser laufen – im wahrsten Sinne des Wortes.

  6. Pingback: Gesunde Ernährung – weiter geht´s mit Kimberly Snyders ‘The Beauty Detox Solution’ (Buchempfehlung) | Eiswuerfelimschuh's Blog
  7. Hi Din, tolle Info! Da ich zwar nicht unbedingt anstrebe Vegetarier zu werden, habe ich aber trotzdem vor ab und an für einen bis zwei Monate auf Fleisch zu verzichten. Sollte ich dann wirklich merken, das es mir besser geht, könnte es sein das ich die fleischfreien Monate „verlängere“.
    Meine Probleme sind eine „Lebensmittelallergie“ und eine „ASS-Intoleranz“ 🙁 was natürlich mehr Verzicht erfordert als nur auf das Fleisch!!
    Deine Buchempfehlungen werde ich mir demnächst auch mal anschauen.
    Jetzt werde ich mir erstmal einen Ernährungsberater suchen 🙂
    Gruß -Ralph-

    • Hallo Ralph, ich kann dir nur ans Herz legen, eine Blutanalyse machen zu lassen und deine Ernährung danacah umzustellen. Ich habe eine Liste erhalten, die auch alle tierischen Produkte mit listet, so dass man auf nichts verzichten muss. Meine Neurodermitis habe ich damit im Zaum halten können, ich leider weniger unter Nesselsucht und Heuschnupfen, wodurch die Kreuzallergien mit anderen Lebensmitteln auch verringert wurden.
      Die Bücher und Blogs, die ich lese, unterstützen diese Umstellung zudem und vereinfachen mir den täglichen Umgang mit den Lebensmitteln, damit es nicht langweilig wird. Man kann wunderbare vegane, zuckerfreie Kuchen und Süßspeisen zubereiten, wenn man nur Ideen hat. Dann passt das insgesamt auch.
      Übrigens, wenn du das angehst, versuche eine Zeit ohne hartes Training und Wettkämpfe zu finden. Der Körper hat damit ziemlich viel zu tun.

  8. Moin Din, zuckerfei versuche ich ja schon so gut es geht. Das Problem ist eigentlich immer das Fleisch, denn allein der Gedanke an meine geliebte Currywurst macht es doch sehr schwer darauf zu verzichten 🙂
    Ich werde mal meine Ärztin wegen der Blutanalyse aufsuchen und mich aufklären lassen. Sollte ich danach noch fragen haben wende ich mich an dich, denn du hast es ja geschafft!!

    • Hi Ralph,

      ja, mach das und halte mich auf dem Laufenden. Und ab und an so eine Currywurst schadet sicher nicht; wenn man den Körper erst einmal grunderneuert hat, dann kommt er auch damit klar. Obwohl ich als Vegetarier…

  9. Hallo Din,
    ich finde diesen Artikel von dir sehr interessant und informativ, aber ich hätte da noch ein paar Fragen und ich hoffe, du kannst mir diese beantworten! Habe ich richtig verstanden, dass du auf Nudeln, Reis und Brot weitgehend verzichtest? Wie sieht es denn mit Quinoa und Hirse aus, meidest du das auch? Und wenn du von Zucker schreibst, den du meidest, meinst du damit aber nicht Früchte, sondern den weißen Zucker, den man so schon abgepackt im Supermarkt finden kann, hoffe ich? Ich überlege schon länger, ob ich meine Ernährung auf mehr Gemüse und Obst umstellen soll, habe aber ehrlich gesagt die Bedenken, ob ich damit satt werde. Dies liegt sicher daran, dass ich mit Nudeln und Reis als Sättigungsbeilage aufgewachsen bin. Ich bin beruflich sehr aktiv und es gäbe nicht schlimmeres für mich als beim Arbeiten einen knurrenden Magen zu haben. (Dann werde ich nämlich ungemütlich ;-))
    Wie stehst du denn zu braunem Reis? Nudeln und Brot könnte ich entbehren, aber auf Reis verzichten? Außerdem würde es mich interessieren, wie denn ein typischer Tag Mahlzeitenmäßig bei dir aussieht, vielleicht kannst du das ja in deiner Antwort (wenn eine kommt :-)) kurz anschneiden? Das würde mich sehr freuen. Ich wünsche dir noch eine schöne Woche 🙂

    • Hallo Lee, ich freue mich, dass du hier her gefunden hast. Gern antworte ich natürlich auf deine Fragen. Ich habe auch immer so viele und mein Ernährungsberater weiß aber meist Rat.

      Wenn ich von Zucker spreche, dann meine ich alle Fertigzucker, Honig, Sirup etc. Früchte esse ich natürlich, die sehr gern und sie schenken mir neben viel frischem Gemüse auch die nötige Energie für den Tag. Wenn ich etwas süßen möchte, greife ich auf Stevia und Xylit zurück.

      Ich werde bis jetzt immer sehr gut satt, ergänze aber auch meine Mahlzeiten an trainings- oder arbeitsintensiven Tagen durch Nüsse, Avocados und Bananen.
      Ich versuche aber, meine drei Mahlzeiten einzuhalten und mich dabei richtig satt zu essen. Das Zwischendurchsnacken bringt mich durcheinander bzw. meinen Körper. Gleiches passiert bei kohlenhydratreichen Speise wie Nudeln, Kartoffeln, Reis, Mehlprodukte. Deshalb lasse ich sie weg. Laut Blutanalyse könnte ich braunen Reis essen, aber ich merke, dass er mir nicht so gut bekommt. Es ist einfach zu schwer.
      Quinoa, Amaranth, Hirse, Dinkelflocken gehören ab und an zu meinem Speiseplan, aber meist nur zum Frühstück, selten zum Mittagessen und nie zum Abendbrot.

      Ein typische Tag ist sieht für mich so aus, dass ich morgens einen Gemüse-Frucht-Smoothie trinke, oder einen frisch gepressten Saft, dazu Porridge oder einen Obstsalat. Eine ordentliche Portion von allem, damit ich satt bin. Ich trinke meist dazu einen Matcha Latte und Grüntee.
      Zum Mittag esse ich eine Handvoll Obst, einen Salat wahlweise mit Tofu, Schafskäse, Ei. Zum Abend das gleiche oder Gemüse.
      Es ist bei jeder Mahlzeit eigentlich etwas Obst dabei, ein Tee, viel Gemüse und ein eiweißhaltiges Produkt.

      Ich hoffe, das hilft etwas weiter. Wenn du noch mehr Fragen hast, gerne.

  10. Hallo 😉
    Eine Ernährungsumstellung will ich auch schon lange machen. Mein Problem ist, ich kann grade auf Brötchen, etc nicht wirklich verzichten (und nein, ich esse nicht nur eines am Tag 😉 ). Auch finde ich es extrem schwer was gutes zu essen zu finden, wenn man unterwegs ist…. was macht ihr da (mal angenommen ihr seid wie ich Student mit wenig Geld und könnt euch nicht täglich was richtiges kaufen)? Nehmt ihr euch immer was mit (vorgekocht?)? Oder was nehmt ihr mit? Is echt schwierig 😉
    Im Moment mache ich dieses Programm: http://www.bootifit.de ; Die setzen auch auf dieses Paleo-Prinzip… und ich steh wieder vor dfem oben genannten Problem 😉 Vielleicht könnt ihr mir ja helfen?

    Lg, Jenny

    • Hallo Jenny, lieben Dank für dein Kommentar. Sorry, dass ich so spät antworte, aber leider war dein Kommentar „verschwunden“. Brot und Brötchen sind immer sehr lecker und natürlich hält uns auch manchmal nichts davon ab, eins zu genießen. Schwer ist es natürlich, wenn man an einem Bäcker mit frischen Waren vorbeiläuft und dann vielleicht noch Hunger hat. Ich versuche nicht hungrig unterwegs zu sein, bzw. immer etwas mitzunehmen. Obst, Gemüse, Smoothies, Nüsse, Rosinen oder Trockenfrüchte bieten sich da sehr gut an. Natürlich sollte man auch das alles in Maßen essen und sich auf die Hauptmahlzeiten konzentrieren.

      Alternativen zu Brötchen und Brot sind beispielsweise Eiweißbackwaren, die mittlerweile viele Bäcker im Sortiment haben. Zum Frühstück kannst du auch auf Dunkelrot und -brötchen setzen.

      Obst und Gemüse kaufen auch wir im Angebot und da reicht auch ein schmales Studententaschengeld. So haben wir auch angefangen. Wenn ich nicht zu Hause bin, habe ich immer etwas mit – sowohl Essen wie auch Trinken. Das schont auch den Geldbeutel, macht es einfach und man verfällt nicht in alte Muster. Hier oder da mal schnell nur ein Brötchen mit schlechten Zutaten.

      Du kannst dich auch sehr gern noch einmal per Email melden: eiswuerfelimschuh@googlemail.com

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